{"id":52590,"date":"2017-07-01T23:58:09","date_gmt":"2017-07-01T21:58:09","guid":{"rendered":"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=52590"},"modified":"2017-07-01T23:58:09","modified_gmt":"2017-07-01T21:58:09","slug":"weiter-mit-dem-wien-sightseeing","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=52590","title":{"rendered":"Weiter mit dem Wien Sightseeing"},"content":{"rendered":"<p>tsMeine <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/04\/27\/schreibcamplaene\/\">zweimonatige Recherchezeit zum neuen Projekt<\/a> hat ja mit der <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/05\/15\/um-den-bodensee-mit-ruth-und-alfred\/\">Bodenseeradrundfahrt<\/a> zum <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/02\/10\/geburtstagsfeiern-mit-ruth\/\">siebzigsten Geburtstag der Ruth angefangen.<\/a><\/p>\n<p>Dann kamen drei Wochen<a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/05\/21\/weiter-mit-den-zwei-schreib-und-recherchemonaten\/\"> Strohwitwenschaft<\/a>, w\u00e4hrend der Alfred mit dem Karli in Amerika war, ich habe einbi\u00dfchen gefeiert, meine <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/06\/15\/von-den-fortsetzungsgeschichten-zum-roman\/\">Fortsetzungsgeschichten <\/a>geschrieben, bin in<a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/05\/26\/von-der-seestadt-zum-museumsquartier\/\"> Wien herumgefahren<\/a> und habe mit der <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/06\/14\/von-der-oeffentlichen-kunst-in-und-um-die-u-bahnbereiche\/\">Ruth den \u00f6ffentlichen Raum erforscht <\/a>und als dann aus den inzwischen<a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/06\/20\/von-zoran-ferics-roman-zu-meinen-fortsetzungsgeschichen\/\"> cirka achtzehn Fortsetzungsgeschichen<\/a> schon fast der ganzeText geworden ist, kamen <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/06\/28\/abschied-vom-centrop-und-besuch-aus-leipzig\/\">Alfreds Freunde aus Leipzig auf Besuch <\/a>und schlossen mit einem echteren Wien-Sighetseeing meine <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/05\/21\/weiter-mit-den-zwei-schreib-und-recherchemonaten\/\">zwei Recherchemonate<\/a>, die ja eigentlich sehr schreibintensiv gewesen sind, ab, denn die wollten nat\u00fcrlich nicht in die <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/06\/04\/pfingstsonntag-am-wasser-und-fortsetzungsgeschichten-schreiben\/\">Seestadt <\/a>fahren und in den <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/06\/10\/von-der-wien-erforschung-zur-schule-der-dichtung\/\">b\u00f6hmischen Prater,<\/a> sondern der Alfred hat sich f\u00fcr sie Urlaub genommen und hat mit ihnen Programm gemacht, w\u00e4hrend ich bis Donnerstag meine Praxis machte und auch das lethte Mal das Centrope Workshop besuchte.<\/p>\n<p>So war ich DienstagAbend mit ihnen bei einem Heurigen in Grinzing, am Mittwoch gabs nach dem Centrope ein Orgelkonzert, am Donnerstag ist dann <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/06\/29\/im-naturhistorischen-museum\/\">mein ganz normales Literaturprogramm<\/a> erfolgt und am Wochenende habe ich mir eigentlich f\u00fcr Harland freigenommen.<\/p>\n<p>So bin ich am Freitag mit der Ute und dem Andreas \u00fcber den Prater in die WU-hinausmarschiert, weil der Alfred ihnen seine Arbeitsst\u00e4tte zeigenwollen und dabei sind wir auf zwei Kunstwerke n\u00e4mlich die<a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/06\/01\/vom-oeffentlichen-raum-zu-brigitte-hamanns-sammlungen\/\"> &#8220;Totemk\u00f6pfe&#8221; und die der brasilanischen Br\u00fcder gesto\u00dfen,<\/a> die ich mit der Ruth ja erforscht habe. So habe ich der Ute meine Textmappe und den Folder gezeigt und auf <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/07\/23\/nachruf-auf-rolf-schwendter\/\">Rolf Schwendter <\/a>sind wir auch gleich zu sprechen gekommen.<\/p>\n<p>Der hat ja am Donaukanal seine Gedenktafel und die Ute wollte von ihm etwas lesen, so habe ich ihr die <a href=\"http:\/\/www.linkes-wort.at\/antho.html\">Volksstimmeanthologien <\/a>herausgesucht, in denen Texte von ihm drinnen sind und f\u00fcr den Freitagabend hatten wir uns ein besonderes Programm vorgenommen.<\/p>\n<p>Haben wir ja am Donnerstag im Naturhistorischen Museum Ottwald John getroffen, der uns die Folder f\u00fcr die f\u00fcnfundvierzigsten Nestroy-Spiele,\u00a0 die im Schlo\u00dfhof Rotm\u00fchle in Schwechat- Rannerssdorf, wo er in &#8220;Weder Loorbeerkranz noch Bettelstab&#8221; wo er mitspielte, \u00fcberreichte und wir haben beschlo\u00dfen mit den H.s hinzugehen, weil Johann Nestroy f\u00fcr Leute aus Leipzig sicher interessant ist und ich bin eigentlich auch ein Nestroy-Fan, mag seine St\u00fccke, obwohl ich\u00a0 inzwischen kaum mehr ins Theater gehe, aber bei den Schwechater Nestroyspielen war ich noch als Studenten, wie ich mich erinnern kann, einmal.<\/p>\n<p>An das St\u00fcck, das es damals gab, erinnere ich mich nicht mehr, wohl aber da\u00df ich mit einem Bus hingefahren bin und damit keine besondere Probleme hatte.<\/p>\n<p>Jetzt war es etwas schwieriger, denn der Alfred suchte bei der Endstation des Einundsiebzigers einen Taxisstand, den er nicht fand, so sind wir mit einem Bus nach Schwechat gefahren und wollten f\u00fcr das letzte St\u00fcck ein Taxi nehmen, aber der Taxler hatte, weil er aus Baden kommt, keine Ahnung wo die Nestroy-Spiele stattfinden, obwohl dort die Figur des Johann Nestroy alsTheateremblem \u00fcberall plakatiert war.<\/p>\n<p>Wir sind aber hingekommen und haben Ottwald John, der unseren G\u00e4sten sehr viel von seinen Leipzig Erfahrungen erw\u00e4hlte, gleich in der ersten Reihe sitzen sehen.<\/p>\n<p>Sp\u00e4ter hat er sich\u00a0 einen schwarzen Anzug\u00a0 angezogen, der er hat ja den Fabrikanten Steinr\u00f6tl gespielt, dessen Tochter Agnes eigentlich in den Dichter Leicht verliebt ist. aber der ist verheiratet, so kommen die zwei nicht zusammen, obwohl seine rau ihn verl\u00e4\u00dft, die Agnes heiratet jemanden anderen und der Dichter f\u00e4llt in der Gesellschaft die sich nicht sehr viel aus Dichtern macht durch.<\/p>\n<p>Eigentlich so leicht, wie traurig und so wahr, denn ich schaffe es ja auch nicht in den Literaturbetrieb, obwohl ich ja bald meinen <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2008\/07\/03\/sommerfrische\/\">neunten Bloggeburtstag<\/a> habe und so hat mich das St\u00fcck sehr beeindruckt und am Samstag ist mit einem Besuch bei dem Antiquaria,r den es in der Margaretenstra\u00dfe gibt gleich weitergegangen.<\/p>\n<p>Die Ute suchte etwas von Fontane.<\/p>\n<p>&#8220;Habe ich nicht, denn den will niemand mehr lesen!&#8221;, sagte der \u00e4ltere Herr, der mit erz\u00e4hlte, da\u00df er das Antiquariat in seiner Pension f\u00fchre und er erz\u00e4hlte der Ute auch von seinen Leipzigerfahrungen.<\/p>\n<p>Aber die suchte noch immer etwas von Rolf Schwendter. Nach dem haben wir aber vergessen den Antiquar zu fragen, der ihn vielleicht auch nicht gekannt h\u00e4tte, wir haben aber die Ruth beim Umar am Naschmarkt getroffen und sind mit ihr zuerst zur Kirche auf den Steinhof gefahren, weil der Alfred seinen G\u00e4sten ja alle Kirchen zeigen will und diese ist,\u00a0 weil von Otto Wagner und im Jugendstil auch etwas besonderes und ich hatte sie als Kind immer vor den Augen wenn ich bei meiner Gro\u00dfmutter war uns aus dem Fenster ihrer im dritten Stock gelegenen Zimmer-K\u00fcche Wohnung in den sogenannten Jubil\u00e4umsbauten.<\/p>\n<p>Das Stehgreiftheater Tschauner, das es immer noch gibt und die Steinhofkirchenkuppel sah ich da, sonst habe ich die Kirche einmal w\u00e4hrend einer meiner Supervisionen besucht. Da war sie aber verschlossen und als wir f\u00fcr das <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_haus.html\">&#8220;Haus&#8221;,<\/a> das ja davon handelt, fotografieren wollten, war sie zuf\u00e4lligerweise offen und jetzt kamm man am Samstag, um drei eine F\u00fchrung machen.<\/p>\n<p>Die haben wir gemacht und es war sehr interessant, dann haben wir uns noch die Gedenkst\u00e4tte, die \u00fcber den Spiegelgrund und die Eutanasie, die es damals dort gegeben hat, berichtet und <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2009\/01\/14\/studien-im-schnee\/\">ich ich damals auch besuchte<\/a>, angeschaut und sind zur Ruth auf Kaffee und Kuchen gefahren und dann mit ihr zur Stephanskirche gegangen, denn heute gab es dort wieder ein Konzert, m\u00e4mlich Vivaldis &#8220;Vier Jahreszeiten&#8221; mit den Solisten des &#8220;Wiener Kammerorchesters&#8221; und die Hundertmarks gehen gerne in Kirchenkonzerte. Ich wahrscheinlich weniger und bin auch noch nie so oft in Kirchen gewesen, wie in den letzten Tagen.<\/p>\n<p>Aber das touristische Wien ist ja auch interessant und da mich der&#8221; Holzbaum-Verlag&#8221; auch so viel mit <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/07\/01\/wien-zum-anschmieren\/\">Wien-Lekt\u00fcre<\/a> versorgt, war es auch kein Wunder, da\u00df ich der Ute vorher den &#8220;Shop der komischen K\u00fcnstler&#8221; zeigte, wo die ganzen <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/10\/29\/wien-wie-es-wirklich-scheint\/\">m\u00f6glichen und unm\u00f6glichen Wien-B\u00fccher <\/a>aufliegen und da gibt es jetzt auch eine Ausstellung und etwas Neues, das ich mir noch bestellen mu\u00df, n\u00e4mlich &#8220;Wien in Cartons&#8221;, nicht zu verwechseln mit den <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2014\/03\/10\/cartoons-uber-wiens\/\">&#8220;Cartons \u00fcber Wien&#8221;,<\/a> wo man den Franz Josef\u00a0 mit Hintern und ohne Unterhose sieht und ein entsprechendesn Sommerbuch &#8220;Sisis Verm\u00e4chtnis&#8221; eine Neuerscheinung aus dem &#8220;Picus Verlag&#8221; ist in den letzten Tagen auch zu mir gekommen.<\/p>\n<p>Aber wir waren am Samstag in den &#8220;Vier Jahreszeiten&#8221; und nachher wieder ganz besonder literarisch im Cafe Hawelks auf Wein und Buchteln, weil die Ute etwas &#8220;Schokoladiges&#8221; wollte und Buchteln sind ja die Spezialit\u00e4t des Cafe\u00a0 Hawelka und mir gef\u00e4llt, glaube ich, diese Mischung aus Insider und touristischen Wien, den Geheimtips und dem, was in den Sightsseingf\u00fchrern steht und meine <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/05\/04\/zwei-monate-zeit-zum-schreiben\/\">zwei Recherchemonate<\/a> sind inzwischen auch beendet.<\/p>\n<p>Am Sonntag haben wir noch einen Sightseeingtag, dann fahren die Hs. mit dem Rad nach Budapest und ich habe noch eine Woche mit Veranstaltungen, der Sommerakademie und dem Bachmannpreis, bevor\u00a0 mein Sommer mit den Sommerfrischenwochenende und dem neuen Work in Progress beginnt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>tsMeine zweimonatige Recherchezeit zum neuen Projekt hat ja mit der Bodenseeradrundfahrt zum siebzigsten Geburtstag der Ruth angefangen. 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