{"id":52721,"date":"2017-07-09T11:50:41","date_gmt":"2017-07-09T09:50:41","guid":{"rendered":"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=52721"},"modified":"2017-07-09T11:50:41","modified_gmt":"2017-07-09T09:50:41","slug":"wieder-einmal-bachmannpreis","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=52721","title":{"rendered":"Wieder einmal Bachmannpreis"},"content":{"rendered":"<p>Es ist der <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/07\/03\/der-vierzigste-bachmannpreis\/\">Einundvierzigste,<\/a> glaube ich oder korrekter ausgedr\u00fcckt, die &#8220;Einundvierzigsten Tage der deutschsprachigen Literatur&#8221;, die da am Mittwoch in Klagenfurt er\u00f6ffnet wurden.<\/p>\n<p>Von Humbert Fink und Marcel Reich Ranicki wurden sie, glaube ich, 1977 in der Nachfolge der <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2014\/11\/14\/die-gruppe-47\/\">Gruppe 47 <\/a>initiiert und ich h\u00e4tte schon immer gerne dort gelesen, damals h\u00e4tte ich meine &#8220;Einladung zum Tee&#8221; gehabt, die ja der Monika J. und dem Gerhard K. nicht sehr gefallen haben und damals waren auch die iG Autoren sehr emp\u00f6rt, da\u00df da \u00f6ffentlich \u00fcber die Autoren gerichtet wurde und haben sich sehr \u00fcber diese Idee des \u00f6ffentlichen Preislesens entsetzt.<\/p>\n<p>Das hat sich inzwischen sehr ge\u00e4ndert, der &#8220;Bachmannpreis&#8221; gilt als der sch\u00f6nste Betriebsausflug der Literatur, alle kommen hin,\u00a0 vierzehn ausgesuchte Autoren d\u00fcrfen lesen, Wolfgang Tischer berichtet in seinem <a href=\"http:\/\/www.literaturcafe.de\/tddl-wolfgang-tischer-literaturcafe-twittert-vom-bachmannpreis-aus-klagenfurt\/\">LiIeraturcafe dar\u00fcber <\/a>und ich tue das seit <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2009\/06\/02\/bachmannpreisgefluster\/\">2009<\/a> auch, 1996 war ich einmal live am Ort.<\/p>\n<p>Ein paar Mal, aber nicht sehr oft, habe ich meine Texte eingereicht, aber dann mu\u00dfte man dazu ja eine Verlagsempfehlung haben und die habe ich\u00a0 nicht und eingeladen w\u00fcrde ich, weil ich wahrscheinlich, als zu wenig literarisch gelte, wohl auch nicht werden und wenn, wahrscheinlich sehr kritisiert.<\/p>\n<p>Trotzdem interessiert mich der Preis und ich sehe ihn mir seit einigen Jahren per livestream an, blogge dar\u00fcber, was auch ziemlich unbemerkt bleibt und habe auch schon einige der preisgekr\u00f6nten oder vorgestellten B\u00fccher gelesen.<\/p>\n<p>Vom vorigen Jahr zum Besipel das der <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/04\/06\/walter-nowak-bleiben\/\">Julia Wolf<\/a>, des <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/06\/05\/broken-german\/\">Tomer Gardi<\/a>, der <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/05\/10\/binde-zwei-voegel-zusammen\/\">Isabell Lehn<\/a>, denn ich bin ja sehr belesen, obwohl heuer im Mai und Juni so viel los war, da\u00df ich eigentlich gar nicht dazugekommen bin, mich f\u00fcr den Preis zu interessieren.<\/p>\n<p>Die Videosportraits der<a href=\"http:\/\/bachmannpreis.orf.at\/tags\/autoren2017\/\"> vierzehn Auserw\u00e4hlten<\/a> habe ich mir nat\u00fcrlich nach und nach angeh\u00f6rt und da kenne ich eigentlich nur die \u00d6sterreicher,<a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2015\/11\/17\/alpha-literaturpreis-an-karin-peschka\/\"> Karin Peschka, die &#8220;Alpha Preistr\u00e4gerin&#8221;,<\/a> <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/11\/09\/fannipold\/\">ihre <\/a>B\u00fccher habe ich gelesen, <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/10\/28\/siebenter-alpha-literaturpreis\/\">Barbi Markovic hat auch den &#8220;Alpha&#8221;<\/a> gewonnen, ihr Buch liegt noch im Badezimmer, ich werde es aber am Wochenende nach Harland mitnehmen, <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2015\/05\/06\/wieder-einmal-musa\/\">Ferdinand Schmalz <\/a>habe ich einmal im Musa geh\u00f6rt, <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/04\/09\/neunzehntes-internationales-kulturenfestival-literatur-wein\/\">John Wray in G\u00f6ttweig<\/a><a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/04\/17\/welt-all-tag-bei-literatur-und-wein\/\">, <\/a>mit <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/03\/04\/lange-nacht-im-amerlinghaus\/\">Verena D\u00fcrr habe ich im Amerlinghaus<\/a> gelesen, das ist aber schon alles, also kann ich sehr gespannt bin und habe wie Wolfgang Tischer auch keine Preisfavoriten, weil heuer ist so viel los, da\u00df ich mir die Lesungen und diskussionen eigentlich nur nebenbei anh\u00f6ren kann.<\/p>\n<p>Denn <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2014\/07\/06\/klagenfurter-wettlesen\/\">wie 2014 ist die Veranstaltung zumindest am Donnerstag<\/a> gleichzeitig mit der <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2014\/07\/04\/das-ende-der-kindheit\/\">Sommerakademie <\/a>und bei der Er\u00f6ffnung war ich auch nicht zu Haus, sondern im Literaturhaus bei der <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/07\/05\/salztransformen\/\">Tanzperformance von Marion Steinfellner und Herbert J. Wimmer<\/a>, dann hatte ich als ich zu Hause kam,\u00a0 einiges zu bloggen, bin aber noch in den Lifestreame und zur Festrede von Franzobel, der ja den Preis 1995 gewonnen hat und damit ber\u00fchmt geworden ist, zurechtgekommen.<\/p>\n<p>Die hatte den sch\u00f6nen Titel <a href=\"http:\/\/bachmannpreis.orf.at\/stories\/2851414\/\">&#8220;Seelenfutter oder das s\u00fc\u00dfe Gl\u00fcck der Hirngerichteten&#8221; <\/a>und war eigentlich sehr\u00a0 kritisch, handelte von den inhaftierten Autoren in der T\u00fcrkei an die, die Autoren denken sollen, w\u00e4hrend sie lesen oder sich beim Buffet tumeln, dann gab es noch ein Musikst\u00fcck von Wolfgang Puschnig zu dem Susanna Riedel Texte vom ersten Bachmannpreisgewinner Gert Jonke las und die <a href=\"http:\/\/bachmannpreis.orf.at\/stories\/2853184\/\">Reihenfolge der Lesenden<\/a> wurde auch ausgelost.<\/p>\n<p>Da beginnt morgen, was sie wahrscheinlich nicht freuen wird, Karin Peschka, gefolgt von Bj\u00f6rn Treber und Jhn Wray, am Nachmittag folgen dann Noemi Schneider und Daniel Goetsch, die ich irgendwie nachh\u00f6ren werde, weil ja am Donnerstag noch einmal Sommerakademie ist, am Abend befginnen dann die &#8220;O T\u00f6ne&#8221;, dann werden wir nach Harland fahren und da kann ich mir dann ab Freitag die Lesungen anh\u00f6ren und meinen Senf dazu abgeben.<\/p>\n<p>Den ersten Lesetag also komplett vers\u00e4umt und durch die <a href=\"http:\/\/bachmannpreis.orf.at\/stories\/2853221\/\">&#8220;Bachmann-Seite&#8221;<\/a> erfahren, da\u00df Karin Peschka gut angekommen ist.<\/p>\n<p>Sie hat einen &#8220;Wienerischen-Text&#8221; mit dem Namen &#8220;Wiener Kindl&#8221;, der ein bi\u00dfchen an den &#8220;Watschenmann&#8221; erinnern k\u00f6nnte gelesen, der aus dem Erz\u00e4hlband &#8220;Autolyse-Wien&#8221; ist und aus dem wird sie ja auch bei den <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/07\/07\/die-vierzehnten-o-toenen\/\">O-T\u00f6nen <\/a>vortragen.<\/p>\n<p>Was\u00a0 <a href=\"http:\/\/www.literaturcafe.de\/bachmann-podcast-mit-nicola-steiner-vom-1-lesetag-2017-autor-john-wray-im-gespraech\/#comments\">Wolfgang Tischer an den &#8220;Kindle&#8221;<\/a> denken lie\u00df, am der 1992 in Klagenfurt geborene Bj\u00f6rn Treber mit einem Begr\u00e4bnistext und der lese ich auf der Seite, die Videos konnte ich mir vorl\u00e4ufig nicht anh\u00f6ren, eher verissen.<\/p>\n<p>Aber der Amerikaner mit der K\u00e4rntner Mutter john Wray, den ich ja schon bei &#8220;Literatur und Wein&#8221; h\u00f6rte und der einen Roman namens &#8220;Das Geheimnis der verlorenen Zeit&#8221; geschrieben hat, der auch in <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/10\/23\/frankfurter-messesplitter\/\">Frankfurt <\/a>vorgestellt wurde, scheint als Favorit zu gelten.<\/p>\n<p>Dann kamen die mir bisher unbekannten Noemi Schneider, 1982 in M\u00fcnchen geboren mit einem Text mit einem gesch\u00fctzten Titel, n\u00e4mlich &#8220;Fifty Shades of gray&#8221; und der Schweizer Daniel Goetsch, der schon einmal gelesen hat und der wie ich lese, ebenfalls verrissen wurde.<\/p>\n<p>Am Freitag wo ich mir dann die Videos anschauen will, beginnt dann der Dramatiker Ferdinand Schmatz, dessen Name angeblich ein Pseudonym ist um <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/06\/26\/luftlinie-a-b-der-sprachkunst\/\">Ferdinand Schmatz<\/a> zu \u00e4rgern und der ist, glaube ich, sehr experimentell, scheint aber sehr erfolgreich.<\/p>\n<p>Der Text hei\u00dft &#8220;mein lieblingstier hei\u00dft winter&#8221; und handelt von einem Tiefk\u00fchlkostzusteller der einem Dr. Schauer jahrelang Rehragout zustellt, der dieser im Keller im Tiefk\u00fchlschrank hortet, Krebs hat und Franz Schlicht erz\u00e4hlt, da\u00df er Selbstmord durch Tiefgefrieren machen wird und von ihm fordert, da\u00df er seine Leiche dann wieder auftauen helfen soll.<\/p>\n<p>Das Ganze kleingeschrieben und episch vorgetragen und der Jury scheint es, wie man merken kann, sehr zu gefallen.<\/p>\n<p>Mit \u00d6sterreich ist es dann an diesem Vormittag mindestens eineinhalb Mal weitergegangen, wohnt da doch die 1980 in Belgrad geborenen und in Wien lebenden Barbi Markovic, die ich glaube seit der Buch-Wien, auf der sie mit Cornelia Travnicek bloggte, kenne und die ja auch mit ihren &#8220;Superheldinnen&#8221;, die ich gerade lese, den letzten &#8220;Alpha&#8221; gewonnen hat.<\/p>\n<p>Ihre Familiengeschichte &#8220;Die Mieter&#8221;, habe ich wohl wegen der anstrengenden letzten Tage komplett verschlafen und mu\u00df noch nachgeholt werden.<\/p>\n<p>Bei der 1982 in Wien geborenen Verna D\u00fcrr, mit der ich ja auch beim &#8220;Amerlinghaus-Solidarit\u00e4tsfest&#8221; gelesen habe, bin ich dann wieder aufgewacht, als sie sehr sachlich von einen &#8220;Zollfreilager&#8221; , &#8220;Casablanca&#8221; und einem &#8220;Kunstkenner&#8221; las.<\/p>\n<p>Die Diskussion war dann auch entsprechend gespalten, ob man so schreiben kann oder nicht und das Zollfreilager am Ende vielleicht nicht eine Karikatur auf das Bachmannlesen ist.<\/p>\n<p>Dann ging es in die Mittagspause, ein Film \u00fcber die Schweizer\u00a0 Schriftstellerin S. Corinna Bille, von der ich auch noch nichts geh\u00f6rt habe, wurde gezeigt und ein Interview mit Franzobel.<\/p>\n<p>Die 1972 in Halle an der Saale geborene und in Berlin lebende Jackie Thomae schilderte in ihren Text &#8220;Cleanster&#8221; relativ ungew\u00f6hnlich die Beziehung zwischen einer Frau und ihrem Putzmann und es wurde dann sehr lange \u00fcber die politische Correct- oder Uncorrectness diskutiert.<\/p>\n<p>Als letzter am Freitag kam dann der 1960 geborene J\u00f6rg-Uwe Albig und einem &#8220;In der Steppe&#8221; hei\u00dfenden Text und hier verliebt sich ein Mann in eine Kirche.<\/p>\n<p>Den Freitagabend habe ich dann dazu\u00a0 ben\u00fctzt mich ein bi\u00dfchen durch die vers\u00e4umten Texte zu lesen und zu h\u00f6ren, habe Barbi Markovic &#8220;Superheldinnen&#8221; fertig gelesen und am Samstag ging es weiter mit dem 1966 in Frankfurt an der Main geborenen Eckhart Nickel, der eine Dissertation \u00fcber<a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2014\/01\/19\/ein-kind\/\"> Thomas Bernhard<\/a> geschrieben hat, dessen Text &#8220;Hysteria&#8221;, wo ein Mann auf einem Biomarkt seltsame Himbeeren findet und dann in ein fantastischen Laboratorium der Firma &#8220;Sommerfrische&#8221; ger\u00e4t, ich \u00e4u\u00dferst spannend fand und mich wiedermal dar\u00fcber wunderte, da\u00df die Jury dann den Lesern aufs Genaueste erkl\u00e4rt, wo man erkennen kann, was man vielleicht alles vorher gar nicht verstanden hat.<\/p>\n<p>Dann kam die 1988 geborene Schweizerin Gianna Mollinari, die in Biel studiert und wie ihr Video verr\u00e4t Steine sammelt und ihr Text hei\u00dft &#8220;Loses Mappe&#8221;, der von einem Mann erz\u00e4hlt, der einen vom Himmel fallen sah und ihn nicht gerettet hat.<\/p>\n<p>Der Text war noch nicht fertig gelesen,\u00a0 die Diskussion hatte noch nicht stattgefunden, als mich die Anna mit dem Ouzo abholte, damit wir ins Bootshaus radeln konnten, weil wir dort den f\u00fcnfundachtzigsten Geburtstag der Oma feierte und jetzt habe ich wieder zwei Texte nachzuholen, bevor ich meine Stimme f\u00fcr den Publikumspreis abgeben kann.<\/p>\n<p>Bis acht kann ich das tun und dann auch noch f\u00fcr den besten Juror stimmen, habe heuer, da dieser Preis ein wenig an mir vorbeigegangen ist, ja fr\u00fcher war man noch enthusiastischer, inzwischen hat einen die <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/08\/07\/klassenliteratur\/\">&#8220;Klassenliteratur&#8221;<\/a> und das Bewu\u00dftsein, da\u00df man sowieso wie sehr man sich auch bem\u00fcht, immer ganz unten stehen wird, ein wenig\u00a0 eingesch\u00fcchtert, wahrscheinlich meine Schwierigkeiten.<\/p>\n<p>Aber mal sehen, wie weit ich komme und erst einmal den Text der 1970 geborenen Maxi Obexer, &#8220;Europas l\u00e4ngster Sommer&#8221; lesen\u00a0 in dem es, um die Einb\u00fcrgerung beziehungsweise die Fl\u00fcchtlingsfrage\u00a0 geht.<\/p>\n<p>Als Letztes kam dann der 1975 geborene Urs Mannhart, der wie aus seinem Video zu sehen ist, eine landwirtschaftliche Ausbildung macht und in seinem Text &#8220;Ein Bier im Banja&#8221; eine Wolfsgeschichte brachte.<\/p>\n<p>Und das wars dann, auff\u00e4llig viele Texte, die sich mit der Fl\u00fcchtlingsfrage besch\u00e4ftigen, was ich sehr interessant und sehr sch\u00f6n finde und jetzt soll ich mich entscheiden.<\/p>\n<p>Ein wenig habe ich mich ja in alle Texte eingelesen, mit dem von dem, der sich in die Kirche verliebt hat, habe ich am wenigstens anfangen k\u00f6nnen, der mit den Himbeeren hat mich beeindruckt, obwohl ich das mit der Paranoia nicht so ganz nachfolgen konnte und ein &#8220;Wiener Kindl&#8221; ist f\u00fcr mich kein E-Bookreader und ich wehre mich auch wenig \u00fcber die deutsche Arroganz, die von Karin Peschkas Lektor fordert, das Kindl in ein Kind zu verwandeln, damit man sich beim Lesen nicht \u00e4rgern mu\u00df. Aber zum Gl\u00fcck ist &#8220;Otto M\u00fcller&#8221; ja ein \u00f6sterreichischer Verlag und hat wahrscheinlich nicht solche Schwierigkeiten.<\/p>\n<p>Wie also abstimmen und soll ich das \u00fcberhaupt tun? Es gibt ja auch einige Leser, die meinen, da\u00df ich, weil ich ja nicht so perfekt <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2009\/08\/19\/rechtschreibregeln\/\">rechtschreibe<\/a>, mich nicht \u00fcberall <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/03\/04\/netzreaktionen\/#comments\">einmischen<\/a> <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/05\/29\/poesie-und-prosa-aus-karnten-triest-und-slowenien\/#comments\">und tun, als ob ich etwas von Literatur verstehe<\/a>, soll.<\/p>\n<p>Vielleicht also gerade deshalb f\u00fcr Maxi Obexas &#8220;Europas letzter Sommer&#8221; stimmen, die ja auch sehr kritisiert wurde, und wieder einmal, wie vor<a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2015\/07\/05\/neununddreisigstes-bachmannlesen\/\"> zwei Jahren<\/a> f\u00fcr Klaus Kastberger, der immer wieder nonchalant Unterricht in die \u00f6sterreichische Literatur zu geben pflegt.<\/p>\n<p>Wenn ich den Empfehlungen der Bachmannseite folge, werden ja morgen John Wray, Ferdinand Schmalz, Eckhart Nickel und vielleicht auch Karin Peschka und Verena D\u00fcrr etwas gewinnen.<\/p>\n<p>Mal sehen, ich bin gespannt und eine &#8220;Bachmann-Hymne&#8221; unter anderen von der v<a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/07\/03\/der-vierzigste-bachmannpreis\/\">orj\u00e4hrigen Publikumspreistr\u00e4gerin <\/a>Stefanie Sargnagel gibt es auch.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.literaturcafe.de\/bachmann-podcast-vom-3-lesetag-2017-mit-andrea-diener-vom-tsundoku-podcast\/\">Wolfgang Tischers Sch\u00e4tzung der Shortlist,<\/a> die er gemeinsam mit Andrea Diener und Doris Brockmann gab, sind John Wray, Karin Peschka, Ferdinand Schmalz, Barbi Markovic oder Verena D\u00fcrr, Jacky Thomae, Eckhart Nickel und Gianna Mollinari Die Preise w\u00fcrden sie an Wray, Schmalz, Nickel und Peschka, trotz ihres Wienerischen Kindls vergeben. Beim Publikumspreis denken sie auch an Schmalz oder Wray. Mal sehen ob sich die Jury daran h\u00e4lt.<\/p>\n<p>Und der beliebteste Juror, sehe ich gerade auf der &#8220;Literaturcafe-Seite&#8221; ist wieder Klaus Kastberger geworden, obwohl er den Partezettel von\u00a0 Bj\u00f6rn Triebers Gro\u00dfvater getwittert hat.<\/p>\n<p>Die Jury hat sich dann bei der Shortlist f\u00fcr Urs Allemann, Barbi Markovic, Gianna Molnari, Eckhart Nickel, Ferdinand Schmalz, Jacky Thomae, John Wray entschieden und wir haben uns wieder ein bi\u00dfchen geirrt.<\/p>\n<p>Beim Bachmnnpreis gab es dann eine Stichwahl zwischen Schmalz und Wray und Ferdinand Schmalz hat wie erwartet gewonnen.<\/p>\n<p>Der neugestiftete &#8220;Preis des Deutschlandfunks&#8221; ging dann nach an zwei Zwischenabstimmungen, wie ebenfalls erwartet, an John Wray.<\/p>\n<p>Dann kam der &#8220;K\u00e4rntner-Kelag-Preis&#8221; und der ging an Eckhart Nickel mit seinen gef\u00e4lschten Himbeeren.<\/p>\n<p>Der &#8220;3Sat-Preis&#8221; erging an Gianna Molinar mit dem Mann, der vom Himmel fiel, was offenbar wirklich einmal geschehen ist und die hat sich einmal bei der Jurorin Hildegard Keller beworben, w\u00e4hrend die anderen Preistr\u00e4ger ausgew\u00e4hlt wurden und dann ging es an den &#8220;Publikumspreis&#8221;, den, wie vielleicht von mir und vom Alfred erwartet, Karin Peschka, die nicht auf der Shortlist war, f\u00fcr ihr &#8220;Wiener Kindl&#8221; erhielt. Die Laudatio erhielt dazu Stefan Gm\u00fcnder, der sie wahrscheinlich eingeladen hat.<\/p>\n<p>Hubert Winkels hielt das Schlu\u00dfwort und eine Pressekonferenz gab es wieder auch.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist der Einundvierzigste, glaube ich oder korrekter ausgedr\u00fcckt, die &#8220;Einundvierzigsten Tage der deutschsprachigen Literatur&#8221;, die da am Mittwoch in Klagenfurt er\u00f6ffnet wurden. 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