{"id":5279,"date":"2010-12-27T09:33:43","date_gmt":"2010-12-27T08:33:43","guid":{"rendered":"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=5279"},"modified":"2010-12-27T09:33:43","modified_gmt":"2010-12-27T08:33:43","slug":"leselisten","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=5279","title":{"rendered":"Leselisten"},"content":{"rendered":"<p>Da ich ein wenig zwanghaft bin, habe ich auf meine im September oder Oktober erstellte <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2010\/09\/17\/in-eigener-sache\/\">Winterleseliste<\/a> nicht vergessen und jetzt das letzte Buch davon, E.Y. Meyers &#8220;Eine entfernte \u00c4hnlichkeit&#8221; in Lesearbeit, wenn es so was gibt. Nat\u00fcrlich habe ich, meine Leser wissen es, mich nicht so an die Reihefolge gehalten und immer wieder neue B\u00fccher eingeschoben, so einen Mini-K\u00f6hlmeier-Schwerpunkt, aber auch so manches neue, was die B\u00fccherschr\u00e4nke f\u00fcr mich hatten, bzw. der Geburtstag und die Buch-Wien erbrachten.<br \/>\nDa das neue Regal noch nicht gekommen ist, lagern die dazugekommenen B\u00fccher in Stapeln im Wohn- und Badezimmer bzw. im Fach des Lesetischchens und da \u00fcbersieht man viel. So n\u00fctze ich die Gelegenheit der Tage zwischen Weihnachten und neuem Jahr, von Leselustfrust habe ich im letzten Jahr gelernt, da\u00df die eine besondere Bedeutung haben und eine besondere Musik hat der Bach, glaube ich, auch daf\u00fcr geschrieben, mir eine neue Leseliste anzulegen, habe mir dazu f\u00fcnfundzwanzig B\u00fccher herausgesucht und werde sie, wenn das Regal kommt, ins Badezimmer legen und den Stapel dort, der das parat halten sollte, was demn\u00e4chst an die Reihe kommt, entr\u00fcmpeln. Da\u00df diese f\u00fcnfundzwanzig B\u00fccher, die f\u00fcr das Fr\u00fchjahr reichen, wahrscheinlich bald erg\u00e4nzt werden, ist mir klar.<br \/>\nSchlie\u00dflich gibt es schon die Verlagsvorschauen mit ihren Fr\u00fchjahrsproduktionen und da ist sicher Interessantes dabei und die Dorothee Elmiger, habe ich mir vom Alfred auch gew\u00fcnscht, es ist also keine Liste auf Ewigkeit und nicht unumst\u00f6\u00dfig.<br \/>\nAber die B\u00fccher, die ich im n\u00e4chsten Jahr gelesen haben will und da bietet so ein Lesevorsatz eine gute Struktur.<br \/>\nIm Sommer 2009 bin ich daraufgesto\u00dfen, da\u00df es Leute gibt, die im Internet ihre Lesezahl Monat f\u00fcr Monat ver\u00f6ffentlichen und bei Leselustfrust bin ich darauf gekommen, da\u00df die so ein-bis zweihundert B\u00fccher im Jahr liest.<br \/>\nBisher galt f\u00fcr mich die Faustregel, pro Woche ein Buch, also ca f\u00fcnfzig im Jahr. Da habe ich dann, als ich im J\u00e4nner pl\u00f6tzlich neun B\u00fccher gelesen hatte, gesehen, da\u00df ich da aufholen kann und gedacht, wenn ich hundert B\u00fccher im Jahr schaffe, habe ich Aussicht in den zwanzig Jahren, die ich noch leben und lesen werde, meinen SUB abzulesen und mich gefreut.<br \/>\nAllerdings nicht lang, denn dann kamen die  offenen B\u00fccherschr\u00e4nke, auf die mich auch Leselustfrust aufmerksam machte und da ich, wie meine Leser ebenfalls wissen, eine begeisterte Ben\u00fctzerin bin, habe ich diese Idee aufgegeben, denn ich gehe ja regelm\u00e4\u00dfig ins Literatur- und ins Amerlinghaus, in die Hauptbibliothek und zu den Fortbildungen in die Klinik und da komme ich am B\u00fccherschrank vorbei und, da\u00df ich da vor\u00fcbergehe, habe ich mir gar nicht erst vorgenommen.<br \/>\nZwar schaue ich inzwischen genauer und \u00fcberlege, wie gro\u00df die Chance ist, da\u00df ich das Buch lesen werde und nehme nur mehr Gustost\u00fcckerln, aber wenn ich Felix Brauns &#8220;Agnes Altkirchner&#8221; und Hannelore Valencaks &#8220;Vorhof der Wirklichkeit&#8221;, finde, kann ich es nicht liegenlassen. Beides steht also auf der Fr\u00fchjahrsleseliste und noch einiges anderes, wie zum Beispiel Jurek Beckers &#8220;Jakob der L\u00fcgner&#8221; und Batya Gurs &#8220;Denn am Sabbat sollst du ruhen&#8221;, mit denen ich die neue Leseliste beginnen will, wenn ich am 10. J\u00e4nner aus der Winterfrische zur\u00fcckkehre. Dann gibts noch die B\u00fccher von der Buch-Wien bzw. die Geburtstagsgaben.  Die Eine Stadt-Ein Buch-Aktion beispielsweise, die B\u00fccher der Edition Zwei, das der Angelika Reitzer, Johanna Tschautschers &#8220;Jeanne d Arc beendet den Heiligen Krieg&#8221;, aus der Edition Albatros, das mir Walter Baco bei der Buch-Wien Er\u00f6ffnung so freundlich \u00fcberreichte. Michael Schrarangs &#8220;Kom\u00f6die des Alters&#8221; hat mir die Anna zum Geburtstag geschenkt, vom Alfred stammen &#8220;Schmelzwasser&#8221; von Sigi Maron und Angela Leines &#8220;Wie man den Bachmannpreis gewinn&#8221;, aber das werde ich erst lesen, wenn ich mit der &#8220;Absturzgefahr&#8221; fertig bin und mich ans neue Opus mache, bzw. vor dem Bachmannpreis zur Einstimmung und Kontrolle. Von der Edition Zwei gibt es noch einige Altlasten, habe ich da ja vor einigen Jahren bei einem Bank Austria Gewinnspiel, gleich die ganzen damals vorhandenenen neuen oder zehn B\u00fccher gewonnen und da Serbien 2011 in Leipzig Gastland ist, k\u00f6nnte Stanko Andrics &#8220;Der Simurg&#8221; ganz gut passen und Florjan Lipus &#8220;Die Beseitigung meines Dorfes&#8221; aus dem Jubelkoffer Landvermessung habe ich mir einmal bei Buchlandung um einen Euro gekauft.<br \/>\nEs gibt noch andere Alt und Neulasten. Sebastian Fitzeks &#8220;Die Therapie&#8221; z. B., denn es ist ja sehr interessant, was man in den B\u00fccherschr\u00e4nken findet. Die etwas \u00e4lteren Buchbestseller und die ganz alten B\u00fccher wie z.B.  Lily Sauters &#8220;Ruhe auf der Flucht&#8221;, aus dem Jahr 1951, von der h\u00f6rte ich einmal auf einem Symposium in der Gesellschaft der Literatur. Da gings, glaube ich, um Christine Busta. Dann hat sich noch Benjamin v. Stuckrad Barres &#8220;Soloalbum&#8221;, Louis Beglys &#8220;L\u00fcgen in Zeiten des Krieges&#8221;, den ich vor ca eineinhalb Jahren in der Hauptb\u00fccherei h\u00f6rte, bei mir angesammelt.<br \/>\nDa\u00df ich Arno Schmidt &#8220;Kaff auch Mare Crisium&#8221; lesen will, habe ich bei der letzten <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2010\/11\/09\/wilde-landschaften\/\">Textvorstellung mit Angelika Reitzer<\/a> herausgefunden.  Dann gibt es noch einen William Kotzwinkle &#8220;Hot Jazz Trio&#8221;, das war eines meiner ersten B\u00fccherschrankb\u00fccher, Sibylle Bergs &#8220;Gold&#8221;, Peter Henisch &#8220;Morrisons Versteck&#8221;, Ingrid Nolls &#8220;Die Apothekerin&#8221; und Harry Mulischs &#8220;Augenstern&#8221; auf der Liste. Der ist ja vor einiger Zeit gestorben. Frans Postma mein holl\u00e4ndischer Leser und Jugendfreund aus den Zeiten des Work camps im Westpark Hospital, Epsom, das ich gleich nach meiner Matura machte, hat mich darauf aufmerksam gemacht u. u. u.<br \/>\nF\u00fcrs Erste reicht die Leseliste, denn wie geschrieben, ich bin ziemlich sicher, da\u00df sie bald erweitert wird und in Harland gibt es \u00fcberm Bett auch einen Lesesto\u00df. Da habe ich mir die meisten B\u00fccher vor zwei Jahren bei einem <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2008\/07\/07\/bucher-bucher\/\">Thalia Abverkauf<\/a> gekauft, \u00fcber den ich schon berichtet habe und den habe ich bald abgelesen. Allerdings gibt es dann noch die B\u00fcchergilde Bibliothek meines Vaters, die ich ja auch lesen will.<br \/>\nMan sieht es ist nicht leicht, macht aber gro\u00dfen Spa\u00df. Auch das Scheitern, beziehungsweise die Vors\u00e4tze vielleicht doch nicht ganz zu schaffen und so werde ich weiter eine eifrige Besucherin der B\u00fccherschr\u00e4nke bleiben und wenn ich heute Abend auf Mayor Bronsteins Spuren nach Dornbach wandere und daran vor\u00fcberkomme, werde ich auch etwas hineinlegen. Bernhard Werbers &#8220;Die Ameisen&#8221; n\u00e4mlich, denn das habe ich in der Eile f\u00fcr einen Alexander Widner gehalten und Fantasy lese ich doch nicht so gern, obwohl ich ja eigentlich literarisch sehr offen bin.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Da ich ein wenig zwanghaft bin, habe ich auf meine im September oder Oktober erstellte Winterleseliste nicht vergessen und jetzt das letzte Buch davon, E.Y. Meyers &#8220;Eine entfernte \u00c4hnlichkeit&#8221; in Lesearbeit, wenn es so was gibt. 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