{"id":542,"date":"2008-11-22T01:19:34","date_gmt":"2008-11-22T00:19:34","guid":{"rendered":"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=542"},"modified":"2008-11-22T01:19:34","modified_gmt":"2008-11-22T00:19:34","slug":"buch-wien-und-lesewochesplitter","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=542","title":{"rendered":"Buch-Wien und Lesewochesplitter"},"content":{"rendered":"<p>Als ich Mittwoch nach Haus gekommen  bin, habe ich gedacht, da\u00df ich meinen Gutscheinsegen daf\u00fcr n\u00fctzen kann, mir bez\u00fcglich der Jurysitzung am n\u00e4chsten Dienstag, die Neuerscheinungen duchzusehen, die liegen dort doch sicher auf und so bin ich  Donnerstags bei einer Windst\u00e4rke von 100 Stundenkilometern losgestartet und es war auch  interessant. An den Schulklassen vorbei zu den IG Autoren und dort   &#8220;Und trotzdem&#8221; f\u00fcr  Johanna K\u00f6nig abgegeben und  den Walter Baco gefragt, wie es  mit der Litera in Linz so war?<br \/>\nEr hat mich an seinen Stand gebeten, sich f\u00fcr den Tag der Freiheit des Wortes angemeldet und  mit mir ein Buch getauscht.<br \/>\nSchwieriger wurde es,  als ich versuchte zu einem Kaffee-Gutschein zu kommen, aber sch\u00f6ne Lesungen an den B\u00fchnen, die jeweils an den zwei Seiten aufgebaut waren, die Akustik dr\u00f6hnte zwar von einer B\u00fchne zu der anderen, so da\u00df das Programm kurzfristig unterbochen werden mu\u00dfte, aber  viel rum\u00e4nische oder tschechische Literatur vermittelt von Kulturkontakt.<br \/>\nBeim Novum-Stand, wo ich elf meiner inzwischen zwanzig B\u00fccher drucken lie\u00df, gab es sch\u00f6ne Taschen, Attraktion der Sch\u00fclerinnen. Ich begab mich zum Luftschacht-Stand, um mir Hanno Millesis  &#8220;Nachz\u00fcgler&#8221; und Stephan Alfares &#8220;Meilengewinner&#8221; anzusehen. Dort haben mich nacheinander Angelika Reitzer, Helmuth Sch\u00f6nauer und Ruth Asp\u00f6ck begr\u00fc\u00dft.<br \/>\nDann mu\u00dfte ich  gehen, um rechtzeitig in meiner Praxis zu sein. Die Frau, die mit ihrem Kind zur Diagnostik kommen wollte, hat sich aber sehr versp\u00e4tet. Dann hatte ich noch zwei Stunden und wollte  am Abend ins Sigmund Freud-Museum, um die Booker-Preistr\u00e4gerin  Anne Enright anzuh\u00f6ren, die ich von  Frankfurt in guter Einnerung hatte. Ich war aber nicht sicher, ob ich rechtzeitig fertig werden w\u00fcrde. Dann kamen einige Mails von Franz Josef Huainigg vom Ohrenschmaus, der mir mitteilte, da\u00df es Schwierigkeiten mit dem Lyrikpreistr\u00e4ger g\u00e4be. Er hat eine Notentscheidung treffen m\u00fcssen und hoffe, ich k\u00f6nne mit seiner Entscheidung leben. Ich wollte aber keine Jurybegr\u00fcndung f\u00fcr einen Preistr\u00e4ger schreiben, der gar nicht ausgesucht wurde.<br \/>\nIch blieb zu Haus und schrieb an einem Mail, in dem ich meinen Unmut schilderte. Jetzt scheint sich alles  eingerenkt zu haben. Es gibt  keinen Lyrikpreistr\u00e4ger und wir m\u00fcssen f\u00fcr das n\u00e4chste Jahr die Ausschreibungsbedingungen besser definieren, damit klar ist, wer als Mensch mit Lernschwierigkeiten gilt und welche Kriterien es f\u00fcr einen Literaturpreis gibt und am Freitag bin ich wieder in den Prater marschiert und  habe mir das Buch von Johanna K\u00f6nig abgeholt, in dem sie die Bew\u00e4ltigung ihrer Krebserkrankung schildert.<br \/>\nPeter Paul Wiplinger hat sich am Stand gegen\u00fcber die E-Books erkl\u00e4ren lassen und bei Milena  habe ich die Betreuerin  ver\u00e4rgert, als ich ihr gesagt habe, da\u00df ich es schade finde, da\u00df das kein reiner Frauenverlag mehr ist.<br \/>\nIch habe mir Mieze Medusas Buch angesehen, die dann selbst gekommen ist und als ich bei der Edition Roesner in Erich Sedlaks Satiren bl\u00e4tterte, sagte mir die Verlegerin, das ist der Autor, mit dem ich dann ein bi\u00dfchen Smalltalk betrieb.<br \/>\nDie Verlegerin hat mir einen Kaffee gegeben und Hilde Schm\u00f6lzer hat mich daran erinnert, da\u00df sie um 3\/4 12 aus der Revolte der Frauen liest. Danach ging es zur Kocharena, wo Wei\u00dfweine aus S\u00fcdtirol serviert wurden und ein Starkoch K\u00fcrbissuppe und Risotto kochte, das man verkosten konnte. Eine Frau, die ich dabei kennenlernte, hat mir erz\u00e4hlt, da\u00df sie die Messekarte bei Radio Wien gewonnen hat.<br \/>\nBeim Podium gab es  eine Diskussion \u00fcbers Lesen mit Michael Kr\u00fcger, Friedrich Achleitner, Thomas Glavinic und Konrad Paul Liessmann und als ich mich umdrehte, entdeckte ich den Herrn, der mir am Montag versichert hat, da\u00df er sicher nicht in die Buch-Wien geht.<br \/>\nDann folgte Elke Heidenreich, die ber\u00fchmte Moderatorin, die ihren Job verlor, weil sie sich Marcel Reich-Ranickys Fernsehkritik angeschlossen hat.<br \/>\nIch mu\u00dfte gehen, weil ich eine Stunde hatte, vorher habe ich bei den Thalia-Losen drei Nieten und zweimal das kleine Oetker Backbuch gewonnen.<br \/>\nAm Abend bin ich in das Schauspielhaus, wo Droschl sein drei\u00dfigj\u00e4hriges Bestehen feierte. Dort war die Creme de la Creme  der \u00f6sterreichischen Literatur zu finden. Es gab ein tolles Programm, Musik mit Walter Famler am Schlagzeug und den Literats und einige Autorenlesungen, die den Verlag vorstellten.<br \/>\n&#8220;Wie werde ich eine Droschl-Postkarte?&#8221;, fragten die Autoren. Danach ein noch tolleres Buffet, das wirklich viel und reichlich war.<br \/>\nCornelia Travnicek habe ich gesehen, die inzwischen auch in ihrem Blog davon berichtet (<a href=\"http:\/\/frautravnicek.wordpress.com\">frautravnicek.wordpress.com<\/a>), Barbara Fischmuth, Werner Kofler ,  Bodo Hell und  auch das Ehepaar, das ich vor Jahren bei der Schreibwerkstatt der Gewerkschaft kennengelernt habe und die viel Bewunderung erregten, weil sie beim Augustin ver\u00f6ffentlichten. Dann habe ich einen Text der Frau gelesen und in ihm fast w\u00f6rtlich &#8220;Kress&#8221; von Christa Stippinger erkannt, mit der sie einen der ersten Max von der Gr\u00fcn-Preise gewonnen hat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als ich Mittwoch nach Haus gekommen bin, habe ich gedacht, da\u00df ich meinen Gutscheinsegen daf\u00fcr n\u00fctzen kann, mir bez\u00fcglich der Jurysitzung am n\u00e4chsten Dienstag, die Neuerscheinungen duchzusehen, die liegen dort doch sicher auf und so bin ich Donnerstags bei einer &hellip; <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=542\">Continue reading <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[18],"tags":[],"class_list":["post-542","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/542","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=542"}],"version-history":[{"count":0,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/542\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=542"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=542"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=542"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}