{"id":54609,"date":"2017-09-17T20:01:51","date_gmt":"2017-09-17T18:01:51","guid":{"rendered":"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=54609"},"modified":"2017-09-17T20:01:51","modified_gmt":"2017-09-17T18:01:51","slug":"wiedermal-ein-schreibbericht","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=54609","title":{"rendered":"Wiedermal ein Schreibbericht"},"content":{"rendered":"<p>F\u00fcr die, die sich daf\u00fcr interessieren, wie es neben meinem <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/09\/12\/die-kurze-deutsche-liste\/\">doppelten<\/a> <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/08\/15\/vier-und-zwei-aus-zwanzig\/\">Buchpreislesen<\/a>, mit <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/09\/08\/startertag\/\">meinem Schreiben<\/a> weitergeht, es geht so solala, so recht und schlecht.<\/p>\n<p>Jedenfalls habe ich inzwischen f\u00fcnf Szenen, sechzehn Seiten oder sechzehntausendsiebenhunderteinundsiebzig Worte meiner &#8220;Unsichtbaren Frau&#8221; geschrieben, bin damit aber nicht so recht zufrieden und denke wieder einmal mehr denn je, das kann nicht!<\/p>\n<p>Einen ungef\u00e4hren Handlungsplan und auch die Figurenb\u00f6gen habe ich inzwischen. Da wird es zwei Ebenen geben. Die Lily Schmidt und die Slavenka Jagoda schreiben in New York einen Blogroman \u00fcber eine &#8220;Unsichtbare Frau&#8221;. Das ist die prek\u00e4re Literaturstudentin Amanda Siebenstern, die am Tag &#8220;Deutsch als Fremdsprache&#8221; unterrichtet und in der Nacht mit einer Tarnkappe Donald Trump etcetera aufsucht.<\/p>\n<p>In der einen Ebene schreiben Lily und Slavenka diese Geschichten in der zweiten kommen die dann vor. Es gibt dann noch einen Kritiker und einen Litteraturprofessor und der Moritz Lichtenstern, den man schon aus <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/07\/11\/das-challenge-fortsetzungsgeschichtenprojekt\/\">&#8220;Besser sp\u00e4t als nie&#8221;<\/a> kennt, k\u00f6nnte auch eine Rolle spielen.<\/p>\n<p>Das klingt in der Theorie ganz gut, in der Praxis bringe ich es nicht, wie ich es will, zusammen, bin in die Geschichten vielleicht zu schnell eingestiegen und denke beim Schreiben, nach wie vor st\u00e4ndig &#8220;Das ist nicht gut, so geht das nicht!&#8221;, etcetera.<\/p>\n<p>Das Gef\u00fchl mich wieder einmal an die Wand gefahren zu haben, ist da und wenn ich dann denke, Zeit assen umschreiben, hilft das wohl auch nicht wirklich, weil ich das dann ja, wie die Erfahrung zeigt, meistens nicht zusammenbringe.<\/p>\n<p>Es war auch die Frage, wann ich mit der Geschichte anfange, jetzt schon oder, ob ich sie mir bis zum &#8220;Nanowrimo&#8221; aufsparen soll, bei dem ich wieder mitmachen m\u00f6chte?<\/p>\n<p>Ich habe inzwschen angefangen. In der ersten <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/09\/06\/muse-musse\/\">Septemberwoche bei der Schreibgruppe mit der ersten Szene<\/a>, dann bin ich noch einen Tag spazieren gegangen,\u00a0 habe ich die Figurenb\u00f6gen gemacht und in meinem Notizbuch die Szenenfolgen aufnotiert, aus dem Jonathan Smidt wird jetzt ein Jonathan Larsen, ein Mitglied der schwedischen Akademie werden, weil es in New York wahrscheinlich nicht so auff\u00e4llt, wenn man einen amerikanischen Follower hat.<\/p>\n<p>Ich denke jetzt wieder, ich sollte die vier Geschichten nacheinander hinunterschreiben und f\u00fcr die Amanda-Geschichten m\u00fc\u00dfte ich mir wahrscheinlich mehr Zeit lassen.<\/p>\n<p>Schreibe dann los, bringe sie nicht so, wie es will, zusammen , bin ein bi\u00dfchen unzufrieden und denke wieder, ich kann es nicht, ich kann es nicht&#8230;.<\/p>\n<p>Das ist\u00a0 nicht wirklich etwas Neues und da ja eigentlich\u00a0 kein Feedback kommt, zumindestens kein Positives, ist es auch nicht\u00a0 so leicht den Inneren Kritiker auszuschalten. Ich denke dann, du mu\u00dft nicht schreiben, la\u00df dir Zeit, warte, bis es von selber kommt oder auch, warte, bis ein Feedback kommt.<\/p>\n<p>Ein guter Ratschlag der zumindestens beim zweiten, wie beschrieben, nicht so funktioniert und so wurschtle ich eher mi\u00dfmutig herum, tr\u00f6dle erst, schaue mir You tube Videos an, schreibe dann doch eine Szene, denke das ist nicht gut und dann gleich wieder, in Wien ausdrucken, verbessern, die Fallen aufl\u00f6sen, die schon wieder drinn sind. Die Amanda- Szenen neu und extra schreiben und wenn ich dann am ersten November vielleicht zwanzigausend oder so Worte habe, aber noch nicht fertig bin, kann ich ja wieder schummeln, beim &#8220;Nanowrimo&#8221; ist das ja egal und den kann ja eigentlich ein jeder, wie es f\u00fcr ihn passt, machen, da er ja eher\u00a0 eine Schreibmotivation f\u00fcr sich selber ist und da weiterschreiben oder neu anfangen, um vielleicht den Text so hinzukriegen, wie ich ihn will oder ich denke, da\u00df er dann passt.<\/p>\n<p>Aber das ist auch ein Problem f\u00fcr mich, denn mit den Texten, die mir eigentlich gefallen, komme ich auch nicht weiter und eigentlich ist die Idee ja gut, nur stelle ich mir offenbar selber die Haxerln, indem ich vermutlich zu schnell einsteige. Da war das Schreiben nach Schreibimpulsen, wie ich das ja bei\u00a0 <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/07\/14\/vom-work-on-progress\/\">&#8220;Besser sp\u00e4t als nie&#8221; praktizierte<\/a>, besser, weil ich dadurch, da\u00df ich immer nach einem Impuls geschrieben habe, die Fallen offenbar umgangen bin, daf\u00fcr ist es aber sehr kurz geworden und immer ist diese Methode warhscheinlich auch nicht anwendbar.<\/p>\n<p>Ich denke eher, ich m\u00fc\u00dfte es schaffen, vier Geschichten zu schreiben, die von Lily und Jagoda, die von der Amanda, die des Alfons Tratschke, wie er jetzt hei\u00dfen wird und die des JonathanLarsen und miteinander verweben. Mal sehen, wie mir das gelingt, ich gebe ja nicht auf, auch wenn ich jetzt vielleicht nicht sehr motiviert und mit dem Lesen auch sehr besch\u00e4ftigt bin.<\/p>\n<p>Da bin ich jetzt\u00a0 beim elften Longlistenbuch, Ingo Schulzess Schelmenrom &#8220;Peter Holtz&#8221;, das lenkt aber nat\u00fcrlich auch sehr ab und ich denke manchmal, ich sollte mich vielleicht mehr auf mein Schreiben, als auf die B\u00fccher der anderen konzentrieren.<\/p>\n<p>Aber noch warten siebzehn Neuerscheinungen auf mich, die ich lesen sollte oder mu\u00df und dann gibt es noch die vielen anderen SUBs, die mich auch sehr interessieren und die Mischung macht es ja und eigentlich bin ich\u00a0 auch sehr konsequent und mu\u00df vielleicht nur wirklich l\u00e4nger dran bleiben und nicht so schnell vorpreschen, mal sehen, wie es geht.<\/p>\n<p>Das <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/08\/09\/vorschau-auf-vor-dem-fruehstueck-kennt-dich-keiner\/\">&#8220;Bibliotheksgespenst&#8221;<\/a> wird dagegen bald fertig. Ich bin jedenfalls schon beim Endkorrigieren, also bei dem, was mir der Alfred korrigiert und gesetzt \u00fcbergeben hat. Da gibt es ja meistens noch ein paar Fehlerrunden und dann kommt das Buch und ich kann mir\u00a0 eigentlich wirklich bis November Zeit lassen. Abwarten, wie es dann steht und ob ich die &#8220;Unsichtbare Frau&#8221; beim &#8220;Nanowrimo&#8221; weiter- oder neu schreibe oder da schon wieder korrigiere. Was ja eigentlich nicht Sinn der Sache ist, beziehungsweise ich mir heute nicht vorstellen kann, da\u00df ich dann schon so weit bin. Aber vielleicht schreibe ich beim &#8220;Nanwrimo&#8221; meine Amanda-Geschichten oder einen anderen Handlungsstrang und verwebe es dann mit dem, was ich schon fr\u00fcher geschrieben habe.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.buchblog-award.de\/news\/shortlist\">Die Shortlist des Bloggerward<\/a>, gibt es jetzt auch schon. Wie erwartet, bin ich nicht dabei, obwohl mir der Frans aus Holland gemail hat, da\u00df er f\u00fcr micht gestimmt hat. Die Liste ist aber eigentlich ganz gut, denn es h\u00e4tten da ja auch nicht so qualit\u00e4tsvolle Blogs die meisten Stimmen haben k\u00f6nnen. Mal gespannt, ob da das Literaturcafe, das ja eigentlich nicht mit dem Blog einer vierzehnj\u00e4hrigen Phantasyleserin, die sich sicher auch beworben haben, zu vergleichen ist, gewinnen wird und auch die Booktuber, die daraufstehen, gefallen mir.<\/p>\n<p>Ich habe ja, wie ich immer schreibe eigentlich drei Blogs in einen. Einen \u00fcber B\u00fccher, dann den \u00fcber die Veranstaltungen, beziehungsweise dem Wiener Literaturbetrieb und dann den \u00fcber mein Schreiben. Mache das ganz allein neben Beruf und Familie\u00a0 und mit ein paar <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/07\/16\/zuviel-und-zu-fluechtig-schreiben\/\">Fl\u00fcchtigkeits- und Rechtschreibfehlern,<\/a> die die anderen offenbar oft nicht so aushalten, aber mit Herzblut und mit Konsequenz und wenn mein Schreiben \u00fcber mein Schreiben, auch nicht so interssieren sollte, f\u00fcr mich ist es, glaube ich, wichtig und soetwas, wie ein Schreibecoaching, was mich weiterbringt, wenn ich meine eigenen Ratschl\u00e4ge, wie Zeit lassen und noch einmal von vorne anfangen, nur annehmen k\u00f6nnte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fcr die, die sich daf\u00fcr interessieren, wie es neben meinem doppelten Buchpreislesen, mit meinem Schreiben weitergeht, es geht so solala, so recht und schlecht. 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