{"id":54718,"date":"2017-09-23T22:02:35","date_gmt":"2017-09-23T20:02:35","guid":{"rendered":"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=54718"},"modified":"2017-09-23T22:02:35","modified_gmt":"2017-09-23T20:02:35","slug":"fuenfzehn-jahre-writersstudio","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=54718","title":{"rendered":"F\u00fcnfzehn Jahre Writersstudio"},"content":{"rendered":"<p>Das Writersstudio gibt es jetzt schon f\u00fcnfzehn Jhre, da\u00df hei\u00dft, da\u00df Judith Wolfersberger oder Huber, wie sie fr\u00fcher hie\u00df 2002 mit dem Freewriting angefangen hat. Sie hat auch ein Buch geschrieben, da\u00df sich mit den Schreibblockaden bei Studenten besch\u00e4ftigt hat. Das wurde einmal in der Sigmund Freud Uni vorgestellt. Da bin ich hingegangen und habe ihre Seminare auch einmal einer Kientin und sp\u00e4ter einer Bloggerin empfohlen.<\/p>\n<p>Ich bin auch zweimal in ihr Studio im <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2008\/10\/30\/aus-dem-elfenbeinturm\/\">siebenten Bezirk in die Kaiserstra\u00dfe, glaube ich, gegangen,<\/a> um an einen der kostenlosen Infoabende teilzunehmen, dann ist das Studio in die Pramergasse, in ein<a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2010\/09\/24\/vom-zuckerlgeschaft-zur-schreibfreiheit\/\"> ehemaliges Zuckergesch\u00e4ft<\/a> \u00fcbersiedelt und seither gibt es die &#8220;Tage der offenen T\u00fcr&#8221; mit den kostenlosen Seminaren und seither gehe ich auch regelm\u00e4\u00dfig hin, erstens weil mich ja alles Schreiben interessiert und zweites, weil ich\u00a0 auch m\u00f6glichst umfangreich dar\u00fcber bloggen m\u00f6chte, was ew im Bereich des Schreibens so alles gibt.<\/p>\n<p>Man kann an den kostenlosen vierzig Minuten Workshops die Entwicklung des &#8220;Writersstudios&#8221; ganz sch\u00f6n ablesen, Zuerst hat es da einen Tag gegeben, dann waren es schon zwei und dann wurde auch das <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/09\/22\/zwei-jahre-in-zwei-tagen\/\">berufliche vom literarischen Schreiben<\/a> abgetrennt.<\/p>\n<p>Ich bin dann eine Zeilang nur mehr zu dem Tag gegangen, wo das Passion writing, also\u00a0 Shortstory, Memoir, etcetera angeboten wurde, weil ich ja nicht unbedingt journalistisch und auch keine Werbetexte schreiben will.<\/p>\n<p>Vor <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2015\/09\/19\/jack-unterweger-film-und-open-hause\/\">zwei Jahren bin ich dann auch um die Abendveranstaltung<\/a> gekommen, weil die Anna unbedcingt mit mir ins Kino gehen wollte und im vorjahr werden wir wohl in Harland gewesen sein.<\/p>\n<p>Aber heuer hat es gepasst, mir wieder alles zu geben und da waren, die zwei Tage auch wieder anders eingeteilt. So hat es am Freitag mit &#8220;Diary&#8221; also dem Tagebuchschreiben begoggen und als ich da, um f\u00fcnf vor neun da war, war das Studio schon voll.<\/p>\n<p>Ein full House gleich vom Beginn und ich habe gerade noch einen Platz an dem gro\u00dfen Tisch gefunden und begonnen hat es wieder mit den Morgenseiten, beziehungsweise mit den Regeln ohne den Bleistift abzusetzen\u00a0 zehn Minuten vor sich hinzuschreiben. Das ist von Julia Cameron und deren <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/07\/14\/der-weg-des-kunstlers\/\">Buch habe ich ja auch gefunden und gelesen<\/a> und ich habe mir heute auch ein Programm vorgenommen, bin ich ja beim Schreiben meiner <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/09\/17\/wiedermal-ein-schreibbericht\/\">&#8220;Unsichtbaren Frau&#8221;<\/a> und komme da nicht recht weiter, aber eigentlich habe ich gar nicht so viel Zeit dazu und gestern ist mir auch wieder eine Idee\u00a0 f\u00fcr eine Amanda Siebenstern Geschichte eingefallen, also habe ich mir vorgenommen, m\u00f6glichst in jedem der Miniworkshops daranzubleiben und dar\u00fcber zu schreiben und das war bei den Morgenseiten auch sehr passend.<\/p>\n<p>Vor ein paar Jahren, als ich an meiner <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_vater.html\">&#8220;Sterbehilfegeschichte &#8220;<\/a> geschrieben habe, habe ich das auch so gemacht.<\/p>\n<p>Dann ging es weiter mit Johanna Vedral, die, glaube ich, au\u00dfer Schreibtrainerin auch Psychologin ist und die hat ja das Collagenschreiben als Weg zum Unbewu\u00dften weiter gentwickelt.<\/p>\n<p>Da mu\u00df man sich immer ein Bild nehmen und dar\u00fcber schreiben und ich erwischte eines mit einer g\u00fctigen alten Frau und einer j\u00fcngeren. die irgendwie ekstatisch wirkte. Das passte nun nicht so gut zu meiner Tarnkappengeschichte \u00fcber das Vermummungsverbot , aber dann kam Birigt Schreiber aus Bremen mit den nichtabschickten Briefen und da habe ich schon einmal <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/03\/04\/langer-brief-an-den-herrn-kurz\/\">einen langen an den Herrn Kurz<\/a> geschrieben, mit meiner Nachbarin, einer AHS- und Yogalehrerin, habe ich mich dann dar\u00fcber unterhalten und dann wurde es vollends kreativ, n\u00e4mlich mit &#8220;Picken, stempeln, sprayen&#8221; Judith Wolfersberger packte den Tisch voll mit Wasserfarben und anderen Malutensilien und erz\u00e4hlte, wie sie da am Morgen meistens noch im Bett mit den Faben spielt und einmal haben wir in einem Workshop auch ein bi\u00dfchen die <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/09\/21\/kunst-und-handwerk-des-freien-schreibens\/\">Kalliographie <\/a>probiert und daraus ist dann mein Cover f\u00fcr das <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/09\/21\/kunst-und-handwerk-des-freien-schreibens\/\">&#8220;Literaturgefl\u00fcster-Texte-Buch&#8221;<\/a> entstanden.<\/p>\n<p>Das wars dann mit dem Unbewu\u00dften, dann ist es in den Beruf gegangen und da kam gleich wiederJohanna Vedral mit den &#8220;WriterTricks&#8221;, ich glaube, da ist es um das Einstiegen in den Text gegangen und das ist ja auch etwas was mich momentan besch\u00e4ftigt, bevor Simone Leonhardsberger kam, bei der ich\u00a0 schon einmal einen Mini-Workshop machte und die uns unter dem Titel &#8220;Rasende Reporterin&#8221; wieder mit dem wie warum wieso eine Nachricht schreiben lie\u00df, ich erwischte eine mit einer Gef\u00e4ngnisrevolte und habe mir da ein bi\u00dfchen schwer getan, weil ich ja eigentlich wieder \u00fcber meine Amanda mit der Tarnkappe schreiben wollte, aber damit war es vorl\u00e4ufig Schlu\u00df, denn es ging gleich mit dem Aufbereiten der eigenen Texte f\u00fcr die Presse weiter. Dann kam die Krimi Autorin und Coachin Michaela Muschitz und erz\u00e4hlte etwas \u00fcbers &#8220;Newsletter&#8221; schreiben, bevor der FM4-Sieger Markus Fischer kam und uns zu den &#8220;Knalligen \u00dcberschriften&#8221; texten lie\u00df.<\/p>\n<p>Am Samstag ging es am Vormittag weiter mit dem &#8220;New Meomoir&#8221;, da begann Anna Laturner, die ihre Seminare immer sehr sorgf\u00e4ltig vorbereitet und viele Anleitungen und \u00dcbungen mit gibt mit einer \u00dcbung, wo man die Graphic\u00a0 mit dem Wort verband. Das hei\u00dft, man zeichnete Kreise und Wellenlinien und schrieb dann, wennn es kam, ein Wort hinein. Mein Kreis hie\u00df &#8220;Kunstprojekt&#8221;, da habe ich wohl meine Erinnerungen an den <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/06\/05\/pfingstmontag-im-oeffentlichen-raum\/\">\u00f6ffentlichen Raum<\/a> hineingepackt und die Worte &#8220;Kunst&#8221; &#8220;Recht haben, &#8220;k\u00fcnstlich&#8221; Aha&#8221;.<\/p>\n<p>Dann gabs wieder Zettelchen, ich erwischte eines mit dem Text &#8220;Hast du Geschwister? Erinnerungen an den Bruder die Schwester&#8221;.<\/p>\n<p>Das wurde dann\u00a0 ein Speedwriting, absolut unlesbar, aber ich glaube ziemlich kl\u00e4rend &#8220;Tell me, Ursula, an was kannst du dich, kann ich mich an dich erinnern?&#8221;<\/p>\n<p>Ana Zidnar machte weiter und bot den Einstieg in das litarische Schreiben, den &#8220;Short Story Kurs&#8221; mit den drei Regeln &#8220;Herzblut, Origininalit\u00e4t, show not tell&#8221; f\u00fcr eine spannende Geschichte. Das gab mir wieder Gelegenheit die Tarnkappe aufzusetzen. Das machte ich dann, glaube ich, auch bei dem &#8220;Personal Essay-Workshop&#8221; von Judith Wolfersberger, irgendwie und irgendwann geriet ich dann von der VHS in eine Hietziger oder D\u00f6blinger Villa und Amanda Siebenstern war bei Minister Basti gelandet. Ich glaube, das war dann mein &#8220;Personal Essay&#8221;, w\u00e4hrend Judith Wolfersberger etwas von dem Verlust ihres Notizbuches vorlas.<\/p>\n<p>Mit Ana Znidar ging es mit dem &#8220;neuen Memoir&#8221; weiter und den Erinnerungen mit den Sinnen &#8220;Ich erinne mich&#8221; mit Szenen aus der Kindheit, aus denen sich dann sp\u00e4ter in dem Seminar, wenn man das bucht, ein ganzes Buch oder Text formen l\u00e4\u00dft.<\/p>\n<p>Dann gings in das &#8220;Classic Liiterary&#8221; und da gabs zum ersten Mal ein Workshp zur Kinderliteratur mit einem echten Amerikaner, einem New Yorker, der seit einigen Jahren im neunten Bezirk wohnt. Keith Mc Gowan, der mit starken Akzent sehr gut Deutsch sprach, seine B\u00fccher, die in verschiedenen Sprachen \u00fcbersetzt sind, zeigte und uns eine phantastische Figur ausdenken lie\u00df und da kam dann endlich der Aha Effekt und es klappte, bei mir als er sagte, da\u00df man seine phantastische Figur sehr real aussehen lassen soll.<\/p>\n<p>Also ging die Amanda in ihr Badezimmer frisierte und schminkte sich, setzte sich dann die Tarnkappe auf und landete, siehe oben bei Minister Basti in der Villa und das Ganze, die Ergebnisse von einigen Mini Workshops werden sich zu meiner Szene sechs formen lassen, beziehungsweise der Beginn eines neuen Handlungstranges sein, denn zwischen Amanda und dem Minister k\u00f6nnte sich ja auch etwas\u00a0 entwickeln.<\/p>\n<p>Dann kam eine kleine Amanda Pause oder die &#8220;Ode an die Zwiebel&#8221; beziehungsweise an das &#8220;Kaffeeh\u00e4ferl&#8221; oder &#8220;Poetry&#8221; vorgetragen von Gundi Haigner, aber die &#8220;Ode an die Zwiebel&#8221;, habe ich schon einmal mit einer anderen Trainerin geschrieben.<\/p>\n<p>Ana Zidnar &#8220;Travel-Workshop&#8221; habe ich auch schon einige Male gemacht und habe mich kurz wieder einmal nach <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_klara.html\">Trogir <\/a>begeben, um zu sehen, zu riechen, zu schmecken und zu h\u00f6ren und dann gibt ein neues Seminar, das Markus Fischer, der inzwischen die &#8220;Leonharder Akademie&#8221; absolvierte, anbietet, n\u00e4mlich\u00a0 Ver\u00f6ffentlichungsm\u00f6glichkeiten mit den Teilnehmern zu besprechen. Er teilteLiteraturzeitschriften aus, sagte &#8220;Dum&#8221; w\u00e4re gut geeignet, &#8220;Kolik&#8221; eher nicht, denn die nehmen nur Insider (sprich vermehrt Absolventen der Leonharder Akademie oder sp\u00e4tere &#8220;Priessnitzpreistr\u00e4ger&#8221; &#8211; Anmerkung von mir) und lie\u00df uns dann eine Szene schreiben und verbessern, in dem man sie von r\u00fcckw\u00e4rts wiederholte, verk\u00fcrzt oder in einem Satz schrieb.<\/p>\n<p>Da war ich dann wieder in der Volkshochschule, denn in der Szene sollten sich zwei Menschen auf der Stra\u00dfe treffen, die einander nicht begenen wollten.<\/p>\n<p>Amanda trifft da die M\u00e4nner ihrer Sch\u00fclerinnen und will ihnen nicht begegnen, weil die ja nicht ohne Schleier oder Kopftuch in den Kurs kommen wollen. Mit dieser Szene war ich nicht so recht zufrieden, beziehungsweise war sie noch nicht fertig, so habe ich in der Verkurzung versucht sie zu ver\u00e4ndern.<\/p>\n<p>Dann kiam wieder Michaela Muschitz mit dem Krimischreiben. Meinte, spannend wird die Geschichte durch die Figuren und den Schauplatz und wir sollten uns einen ausdenken, wo unsere Geschichte spielt. Meine spielt in Wien und in New York und vor allem wahrscheinlich auch im Netz. Da ich aber nicht wieder in die Volkshochschule wollte, ging gleich in die Szene sieben, n\u00e4mlich nach Stockholm, obwohl Michaela Muschitz meinte, man solle die Orte kennen, \u00fcber die man schreibt und stellte mal meinen Jonathan Larsen vor, der todungl\u00fccklich ist, weil er seine Frau Wiebke an Krebs verloren hat. Das ist die Ausgangslage, warum er sich in seiner Depression mit Blogs besch\u00e4ftigt und da auf den von <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/06\/17\/eine-frau-auf-reisen\/\">Lily und Slavenka kommt.<\/a><\/p>\n<p>Das wars dann mit den Mini Workshops. Dann gabs Wein, K\u00e4se und Brot und eine Festansprache von Judith Wolfersberger zum f\u00fcnzehnten Jubil\u00e4um mit ihren Erinnerungen, wie es begonnen hat.Birigt Schreiber hielt dann noch eine Lecture \u00fcber das neue Tagebuchschreiben, davor und danach gab es die \u00fcbliche Verlosung von Gutscheinen zu Schreibkursen. Gewonnen habe ich wieder nichts. Aber diesmal gab es einen Trostpreis f\u00fcr alle, beziehungsweise einen f\u00fcnzehnt\u00e4gigen Schreibmarathon der mit einer Haloweenparty am 31. Oktober beginnt und am f\u00fcnzehnen November endet. Da kann man kommen und an seinem Proekt schreiben und sich Feed back holen und da ich ja wieder beim &#8220;Nanowrimo&#8221;,\u00a0 mitmachen will, von dem ich \u00fcbrigens das erste Mal \u00fcbers &#8220;Writersseminar&#8221; h\u00f6rte, habe ich auch vor das mit meiner &#8220;Unsichtbaren Frau&#8221; zu tun und soviel wie m\u00f6glich zu kommen. Das hei\u00dft, meine Praxis mu\u00df ich nat\u00fcrlich machen und die &#8220;Buch Wien&#8221; ist in dieser Zeit ja auch.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Writersstudio gibt es jetzt schon f\u00fcnfzehn Jhre, da\u00df hei\u00dft, da\u00df Judith Wolfersberger oder Huber, wie sie fr\u00fcher hie\u00df 2002 mit dem Freewriting angefangen hat. 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