{"id":54825,"date":"2017-09-25T23:34:15","date_gmt":"2017-09-25T21:34:15","guid":{"rendered":"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=54825"},"modified":"2017-09-25T23:34:15","modified_gmt":"2017-09-25T21:34:15","slug":"kaffeehausliteraten","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=54825","title":{"rendered":"Kaffeehausliteraten"},"content":{"rendered":"<p>Das Kaffeehaus und die Literatur passen gut zusammen, beziehungsweise das Klischee von dem Autor, der im Kaffeehaus sitzt und dort seine Romane schreibt. <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2014\/10\/23\/robert-menasses-faust-und-namensprobleme\/\">Robert Menasse<\/a> habe ich \u00f6fter\u00a0 im Cafe Sperl gesehen, Robert Schindel geht, glaube ich, t\u00e4glich ins Cafe Zartl, Peter Altenberg sitzt noch heute im Cafe Central, etcetera.<\/p>\n<p>Es gibt eine Menge B\u00fccher \u00fcber die <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2014\/09\/05\/kaffee-in-wien\/\">Wiener Kaffeeh\u00e4user <\/a>und einge \u00fcber Bildb\u00e4nde \u00fcber Literaten , ich habe auch einige davon und jetzt gibt es ein neues, n\u00e4mlich &#8220;Melange der Poesie. Wiener Kaffeehausmomente in Schwarzwei\u00df&#8221;, wo der franz\u00f6sische Fotograf Alain Barbero etwa f\u00fcnfzig Kaffeeh\u00e4user und ebensoviele Autoren fotografiere. Die Autoren haben einen kurzen Text dazu geschrieben.\u00a0 Barbara Rieger, die Schreibp\u00e4dagogin und Deutsch als Fremdsprachelehrerin, die Alain Barbero, einmal in einem\u00a0 Kaffeehaus getroffen hat, um ihm Deutsch beizubringen, hat die Kaffeeh\u00e4user vorgestellt und das Buch, das bei &#8220;Kremyr&amp;Scheriau&#8221;, erschienen ist, herausgegeben.<\/p>\n<p>Heute wurde es in der&#8221; Gesellschaft der Literatur&#8221; vorgestellt und einige der \u00fcber f\u00fcnzig abgebildetten Autoren waren auch anwesend. <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/09\/04\/erinnerungen-eines-narren\/\">Marianne Gruber<\/a>, die ehemalige Pr\u00e4sidentin der Gesellschaft, <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/06\/30\/sprachkunstabschluss-und-fest-fur-robert-schindel\/\">Robert Schindel <\/a>und <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/07\/23\/stillbach-oder-die-sehnsucht\/\">Sabine Gruber <\/a>und im Publikum sa\u00dfen noch <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2015\/01\/13\/von-richard-schubert-zu-gerhard-jaschke\/\">Gerhard Jaschke<\/a>, <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2015\/09\/30\/joerg-zemmlers-literaturperformance\/\">J\u00f6rg Zemmler,<\/a><a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/04\/25\/herbert-j-wimmers-literarischer-konstruktivismus\/\"> Herbert J. Wimmer<\/a> und Peter Boesch, der, glaube ich, aber in dem Buch nicht enthalten ist.<\/p>\n<p>Ich auch nicht, daf\u00fcr aber <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/05\/10\/baustelle-europa-und-tag-der-freiheit-des-wortes\/\">Armin Baumgartner<\/a>, den ich sp\u00e4ter im zweiten Raum sah, <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/05\/14\/la-leguna\/\">Erika Kronabitter<\/a>,<a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/01\/26\/du-siehst-ja-noch-richtig-gut-aus\/\"> Ilse Kilic, Fritz Widhalm<\/a>, <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/08\/12\/oe-toene-in-der-arena-21\/\">Friederike Mayr\u00f6cker<\/a>, <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2015\/04\/22\/gustav-ernst-und-der-dialog\/\">Gustav Ernst<\/a>, <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/10\/01\/peter-henisch-colloquium\/\">Peter Henisch<\/a> und und . Es gab auch eine kleine Ausstellung, n\u00e4mlich zwanzig Fotos, die man sich anschauen und nat\u00fcrlich auch das Buch durchbl\u00e4ttern und kaufen konnte.<\/p>\n<p>Es gibt auch einen Blog: <a href=\"http:\/\/cafe.entropy.at\/\">cafe.entropy.at<\/a>, der dem Ganzen vorausgegangen ist und Barbara Rieger leitete, nachdem Ursula Ebel ein paar Begr\u00fc\u00dfungsworte gesagt und gemeint hatte, da\u00df Marinne Gruber nie in der Gesellschaft gelesen h\u00e4tte, ich kann mich aber an eine <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/03\/28\/veroffentlichtes-und-unveroffentlichte-von-julian-schutting-und-marianne-gruber\/\">Lesung mit ihr und Julian Schutting<\/a> erinnern, ein, verwies auf die Entstehungsgeschichte, dann stellte sie die lesenden Autoren vor und sagte dazu jeweils ein paar Worte, beziehungseis las sie ihre Beschreibung der Kaffeeh\u00e4user vor und da stellte Sabine Gruber, die <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2015\/10\/08\/veza-canetti-preis-an-sabine-gruber\/\">zweite &#8220;Veza Canetti-Preistr\u00e4gerin&#8221;<\/a>, die mit ihrem <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/08\/19\/politische-o-toene\/\">&#8220;Davaldossi&#8221;<\/a> glaube ich auch der <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/10\/11\/die-oesterreichische-kurzliste\/\">Shortlist des letzten \u00f6sterreichischen Buchpreises <\/a>gestanden hat, das Cafe Else vor, ein mir v\u00f6llig unbekanntes, im zweiten Bezirk gelgegenes, das fr\u00fcher einer Prostiutierten geh\u00f6rt hat, Sabine Gruber sagte etwas dazu und las dann ein St\u00fcck aus ihrem 2007 erschienen Roman &#8220;\u00dcber Nacht&#8221; wo die Protagonistin Irma ins Kaffeehaus geht, ich glaube, es ist\u00a0 das &#8220;Pr\u00fcckl&#8221;, in dem ich diesen Sommer<a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/07\/25\/zum-letzten-mal-auf-ins-glueck\/\"> ja<\/a> <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/07\/18\/cafe-prueckl-fast-ohne-glueck\/\">einige<\/a> <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/07\/11\/erstes-glueck-im-cafe-prueckl\/https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/07\/11\/erstes-glueck-im-cafe-prueckl\/\">Male<\/a> war, um mir die Sommerlesereihe des Literaturkreises Podium&#8221; anzuh\u00f6ren, um einen Schriftsetzter zu interviewen.<\/p>\n<p>Dann folgte Robert Schindel auch ein eifriger Kaffeehausgeher. F\u00fcr das Buch ging er aber in das Cafe Pr\u00fcckl und hatte einen Text \u00fcber &#8220;Kr\u00e4hen&#8221; daf\u00fcr geschrieben. Gelesen hat er dann zwei Stellen aus dem <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/11\/28\/der-kalte\/\">&#8220;Kalten&#8221;<\/a>, die auch im Kaffeehaus spielen und zwar im &#8220;Diglas&#8221; und im &#8220;Oswald und Kalb&#8221; und zwar findet im letzteren, eine Geburtstagsfeier statt, wo ein Schauspieler tot umf\u00e4llt, worauf einer der Besucher ins Cafe Diglas fl\u00fcchtet.<\/p>\n<p>Dann kam Marianne Gruber und die wollte zuerst ins &#8220;Hummel&#8221;, da hatte sich aber schon ein anderer Autor, eine andere Autorin angemeldet. Barbara Riegler lie\u00df raten, wer das war. Ich h\u00e4tte auf <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/06\/17\/verwundung-sprache-evidenz-am-zehnten-abend\/\">Christine Huber<\/a> getippt, aber die war dann, glaube ich, im Florianihof abgebildet und die zwei Textstellen, die Marianne Bruber, die sich dann f\u00fcr das &#8220;Central&#8221; mit dem Peter Altenberg aus Pappmachee entschied, las, hatten eigentlich nicht sehr viel mit dem Kaffehaus zu tun, au\u00dfer, da\u00df Mmarinanne Gruber, die erste sehr w\u00fctend in einem Kaffeehaus geschrieben hat, die dann von einem &#8220;Lederband und einer Kluppe&#8221; handelte und die zweite handelte von einer alten Frau, die ihre Wohnung nicht mehr verlassen kann, aber fr\u00fcher oft ins Kaffeehaus gegangen ist und dort drei Monate alte Zzeitungen gelesen hat, weil man dann erst die Nachrichten beurteilen kann.<\/p>\n<p>Und von den Kaffeh\u00e4usern ist noch zu berichten, da\u00df ich immer am &#8220;Griensteidl&#8221; vor\u00fcber gehe, wenn ich in die Gesellschaft gehe, das ja in meiner <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/06\/17\/verwundung-sprache-evidenz-am-zehnten-abend\/\">&#8220;Verbr\u00fcderung&#8221;<\/a> eine Rolle spielt, aber das gibt es nicht mehr in dieser Form, sonder hei\u00dft jetzt Cafe Rien und ist ein Cafe auf Abruf, also eines das nur ein paar Monate bestehen wird und dann verschwindet.<\/p>\n<p>Ich bin als Studentin viel ins &#8220;Sperl&#8221; und ins Cafe Jelinek in der Otto Bauergasse gegangen, wo ich in dieser Zeit ja wohnte. Gehe heute nicht mehr viel in Cafeh\u00e4user wenigstens nicht mehr zum Schreiben und Zzeitungslesen. das hei\u00dft in der <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/04\/05\/ruth-und-roberts-schreibgruppe\/\">Schreibgruppe<\/a> waren wir ja eine Zeitlang im Cafe Ludwig das dann zum Cafe Fortuna wurde, aber eigentlich eher ein Beisel war und das &#8220;Sperl&#8221; kommt in meinem<a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_schokolade.html\"> Stadtroman<\/a> vor und ich habe, glaube ich, auch in anderen meiner Texte immer wieder Kaffeeb\u00e4user beziehungsweise Kafceeehausbesuche beschrieben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Kaffeehaus und die Literatur passen gut zusammen, beziehungsweise das Klischee von dem Autor, der im Kaffeehaus sitzt und dort seine Romane schreibt. 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