{"id":5679,"date":"2011-01-29T00:11:16","date_gmt":"2011-01-28T23:11:16","guid":{"rendered":"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=5679"},"modified":"2011-01-29T00:11:16","modified_gmt":"2011-01-28T23:11:16","slug":"lesarten-der-sprachkust-studentenlesung","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=5679","title":{"rendered":"Studentenlesung"},"content":{"rendered":"<p>F\u00fcr den Hochschullehrgang der Sprachkunst habe ich mich ja seit Herbst 2009 interessiert, als Cornelia Travnicek auf ihren Blog beschrieb, da\u00df sie als \u00fcberqualifizierte Autorin dort nicht aufgenommen wurde, dann habe ich mir die Namensliste aus dem Internet ausgedruckt, Sandra Gugic als einzige gekannt, hat die doch mit &#8220;Einer kurzen Geschichte \u00fcber eine lange Fahrt&#8221;, 2008 den 2. Exil-Literaturpreis gewonnen und war 2009  Stipendiatin beim Klagenfurter Literaturkurs, also auch ganz sch\u00f6n prominent, vielleicht hatte sie aber noch nicht so viele Ver\u00f6ffentlichungen, wie Cornelia Travnicek von der ja im Herbst 2009 schon das vierte Buch erschien. Im November 2009 habe ich mich im Rahmen des NANOWRIMO in meiner Phantasie mit dem Hochschullehrgang f\u00fcr Sprachkunst und den dort Aufgenommenen und Abgelehnten besch\u00e4ftigt, eine <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2009\/10\/22\/literarischer-schreibunterricht-teil-ii\/\">Diskussionsrunde<\/a> im Literaturhaus gab es aber vorher auch noch.<br \/>\nHingekommen bin ich genau vor einem Jahr, <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2010\/01\/28\/vom-open-house-zu-walter-grond\/\">zum Tag der offenen T\u00fcr am 28. J\u00e4nner 2010<\/a>, wo Robert Schindel das Studium vorstellte und es  eine Lesung der Studierenden des damaligen ersten Jahrgangs gab. Da habe ich Jan Braun, Elisabeth Mundt und Rhea Krcmarova geh\u00f6rt. Sandra Gugic hat  im Mai bei den<a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2010\/05\/03\/meine-welthier-war-immer-schon-jetzt\/\"> Textvorstellungen<\/a> in der Alten Schmiede gelesen. Die  Namen der Studierenden, die 2010 f\u00fcr den Lehrgang aufgenommen wurden, habe ich mir nicht mehr ausgedruckt oder im Internet nicht mehr gefunden. Im September gabs eine Diskussion mit Robert Schindel zum Thema<a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2010\/09\/22\/lehrjahre\/\"> &#8220;Lehrjahre&#8221;<\/a> in der Werkst\u00e4tte f\u00fcr Kunstberufe und die <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2010\/12\/16\/die-liebe-das-gluck-die-blodheit\/\">Lesarten der Sprachkunst<\/a> im Literaturhaus, wo bisher Gerhard R\u00fchm, Therezia Mora und Wilhelm Genazino lasen, bei den beiden letzteren war ich, habe die Studenten beim Gl\u00e4schen Wein stehen sehen,  immer nur Sandra Gugic gekannt und vorige Woche gab es das <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/01\/22\/die-praxis-des-schreibens\/\">Symposium<\/a>, wo ich die Studenten weiter kennenlernte und sie auch den Abschlu\u00dfabend gestalteten. Jetzt gab es eine eigene Lesung der Studierenden, wo zw\u00f6lf vom Jahrgang II, das hei\u00dft, die 2009 aufgenommenen, ihre Texte, die wie Robert Schindel in seiner Einleitung betonte, im Rahmen des Lehrgangs entstanden sind, vortrugen.<br \/>\nIch habe vorher  nach den Namen Barbara Dunst, Rosemarie Pilz, Nina Lucia Gro\u00df, Jakob Kraner, Jan Braun, Anna Gschnitzer, Irmgard Fuchs, Elisabeth Mundt, Rhea Krcmarova, Raphaela Edelbauer, Sandra Gugic und <a href=\"http:\/\/www.riegler.it\/steinegglive\/festival10\/programm\/28.htm\">Matthias Vieida<\/a> gegooglet und einige \u00dcberraschungen erlebt.<br \/>\nBei Wikipedia konnte ich zwar keinen der zw\u00f6lf finden, aber von Rhea Krcmarova habe ich schon au\u00dfer, da\u00df sie mich im Vorjahr in das Institut f\u00fcr Sprachkunst  geleitete und dort las, etwas geh\u00f6rt, hat sie doch  2006 mit ihrem St\u00fcck &#8220;Staatenlos &#8211; Willk\u00fcrliche Szenen zur Entwurzelung&#8221;, den Exil-Literaturpreis gewonnen und dort gehe ich ja meistens hin und wenn man im Internet nachschaut, findet man viel bei den Wiener Wortst\u00e4tten von ihr. Rhea Krcmarova wei\u00df ich jetzt, wurde 1975 in Prag geboren, kam mit 6 Jahren nach Wien hat Theaterwissenschaften, Schauspiel und Gesang studiert und bei den Wiener Wortst\u00e4tten mehrere Texte erarbeitet. Heute hat sie im vollen Literaturhaus aus ihrem Gedichtzyklus &#8220;Kuchelb\u00f6hmisch&#8221; gelesen, aber ich habe noch etwas anderes gefunden, n\u00e4mlich, da\u00df Matthias Vieider ein ziemlich bekannter Poetry Slamer ist, der schon einige Slampreise gewonnen hat. Im Literaturhaus hat er als letzter gelesen und zwar einen Text mit Weihnachtsstimmung, der &#8220;Ein Blick aus dem Fenster&#8221; hei\u00dft, dann noch zwei &#8220;Zuggedichte&#8221; und ein Elisabeth Mundt gewidmetes Tiergedicht. Von Elisabeth Mundt habe ich im Internet nicht viel gefunden, sie aber schon im Vorjahr  lesen geh\u00f6rt, diesmal las sie etwas von einem &#8220;Ursprungszauber&#8221;, das mit &#8220;sich fallen lassen&#8221; begann und auch damit endete.<br \/>\nBegonnen hat Barbara Dunst, die Lesungen mit einigen Gedichten, von ihr wei\u00df ich immer noch nicht sehr viel, hat Robert Schindel in seiner Einleitung ja nur die Namen erw\u00e4hnt und die Biografien weggelassen, das gleiche gilt f\u00fcr Rosemarie Pilz, die mich mit einer sehr poetischen Geschichte von Hunden, Fallschirmspringpl\u00e4tzen und Infantinnen in sch\u00f6nen Kost\u00fcmen sehr beeidruckt hat. Von Nina Lucia Gro\u00df habe ich im Internet mehr gefunden, wenn es diese Nina Lucia Gro\u00df, ist, die in der<a href=\"http:\/\/dorfzeitung.com\/?page_id=1585\"> &#8220;Dorfzeitung&#8221;<\/a> schreibt, in Wien liebt, lebt, studiert und feiert und davon in ihrem <a href=\"http:\/\/www.ninaluciagrossstadt.blogspot.com\/\">&#8220;Gro\u00df-Stadt-Blog&#8221;<\/a> erz\u00e4hlt. Nach f\u00fcnf Lesungen gab es eine Pause.<br \/>\nDa habe ich dann meine neue Leserin JuSophie kennengelernt, die einen \u00e4hnlichen Beruf, wie ich auszu\u00fcben scheint, literarisch aber, wie ich schon an ihren Kommentaren merkte, einen ganz anderen Zugang hat, \u00fcber den wir lange sprachen. Ich habe \u00fcber das Literaturgef\u00fcster schon einige Bekanntschaften gemacht, Cornelia Travnicek, Herwig Bitsche, Andrea Stift, E. A. Richter, Elisabeth von Leselustfrust, beispielsweise und das ist immer spannend und interessant.<br \/>\nNach der Pause lasen au\u00dfer den schon Erw\u00e4hnten  Irmgard Fuchs und Raphaela Edelbauer, die zum Einlesen eine Hommage aus ihrer Lieblingskronenzeitung &#8220;In den Wind gereimt&#8221; brachte und zum Auslesen auch noch sehr aktuell und politisch war, vorher habe ich noch Jakob Kraner, Jan Braun und Anna Gschnitzer geh\u00f6rt. Jan Braun hat  schon im Vorjahr gelesen, diesmal erheiterte er das Publikum mit seiner Einleitung, da\u00df er im Stehen lesen w\u00fcrde, weil er dann besser atmen kann und \u00fcberraschte mit seiner Kurzprosa, die ein Haus vom Dach in den Keller und in den Garten beschreibt.<br \/>\nNachher gabs Br\u00f6tchen und Wein, interessant ist, was ich noch vom Hochschullehrgang der Sprachkunst, in dem offenbar sehr viele Gedichtzyklen geschrieben werden, h\u00f6ren werde und wann wer beim Bachmannwettbewerb liest. Den FM4 Preis hat noch keiner gewonnen, Anna Gschnitzer, die Scheibengedichte gelesen hat, hat, habe ich ergooglet, einen S\u00fcdtiroler Studentenpreis gewonnen. Ebenfalls interessant, da\u00df einige der Aufgenommenen Exil-Preisgewinnerinnen waren, ob die Studenten schon Texte in Literaturzeitschriften, wie Kolik haben, wei\u00df ich nicht. Eine eigene Sprachkunst Literaturzeitung hat Sabine Scholl beim Symposium mitgeteilt mit Texten der Unterrichtenden und der Studenten soll es bald gaben. In Leipzig geben die Studenten jedes Jahr eine Anthologie namens <a href=\"http:\/\/www.dll-tippgemeinschaft.de\/index2.html\">&#8220;Tippgemeinschaft&#8221;<\/a>  selbst heraus und die Lesereihe <a href=\"http:\/\/www.hausdurchsuchung-leipzig.de\/\">&#8220;Hausdurchsuchung&#8221;<\/a> gibt es auch. Die Lesarten der Sprachkunst mit ber\u00fchmten Dichtern im Literaturhaus, soll, hat Robert Schindel angek\u00fcndigt, weitergehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fcr den Hochschullehrgang der Sprachkunst habe ich mich ja seit Herbst 2009 interessiert, als Cornelia Travnicek auf ihren Blog beschrieb, da\u00df sie als \u00fcberqualifizierte Autorin dort nicht aufgenommen wurde, dann habe ich mir die Namensliste aus dem Internet ausgedruckt, Sandra &hellip; <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=5679\">Continue reading <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[18],"tags":[],"class_list":["post-5679","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5679","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=5679"}],"version-history":[{"count":0,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5679\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=5679"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=5679"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=5679"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}