{"id":57,"date":"2008-08-17T22:25:37","date_gmt":"2008-08-17T20:25:37","guid":{"rendered":"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=57"},"modified":"2008-08-17T22:25:37","modified_gmt":"2008-08-17T20:25:37","slug":"kreativ-in-der-hohen-tatra","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=57","title":{"rendered":"Kreativ in der hohen Tatra"},"content":{"rendered":"<p>Gerade von der hohen Tatra, beziehungsweise dem Zwischenstop in Harland bei St. P\u00f6lten zum W\u00e4scheausladen und Schwiegereltern begr\u00fc\u00dfen, zur\u00fcck melde ich mich wieder mit einem Eintrag.<\/p>\n<p>Wie es war?<\/p>\n<p>Sch\u00f6n, eine Woche Zelturlaub auf dem Camingplatz jeden Tag wandern in die Berge: Krivan, Slavkovsky Stit, Predne Solisko etc. Das Wetter war zwar wie meistens in der hohen Tatra wechselhaft und ein bi\u00dfchen kalt, aber diesmal weniger Regen als sonst, die Leute freundlich, das Essen gut und immer noch sehr billig und ich bin auch ein bi\u00dfchen in Sachen Literatur weitergekommen.<br \/>\n<div id=\"attachment_66\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2008\/08\/20080812-1304441.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-66\" src=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2008\/08\/20080812-1304441.jpg?w=300\" alt=\"Am Krivan\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"size-medium wp-image-66\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-66\" class=\"wp-caption-text\">Am Krivan<\/p><\/div><br \/>\n<div id=\"attachment_72\" style=\"width: 235px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2008\/08\/20080814-1637112.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-72\" src=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2008\/08\/20080814-1637112.jpg?w=225\" alt=\"Vor der Chata Pod Soliskom\" width=\"225\" height=\"300\" class=\"size-medium wp-image-72\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-72\" class=\"wp-caption-text\">Vor der Chata Pod Soliskom<\/p><\/div><br \/>\nErstens ist das Gehen ein meditativer Akt, da kann man sehr viel denken und nachgr\u00fcbeln dabei und da ist mir auch schon das Konzept f\u00fcr meine n\u00e4chste Arbeit, wenn &#8220;Die Radiosonate&#8221; fertig ist eingefallen, beziehungsweise hat sie an Form gewonnen. Denn eingefallen ist mir die Idee zu einem  Roman mit dem Arbeitstitel &#8220;Das Haus&#8221; schon, als ich Anfang Juli zu einem Supervisonstermin ins Otto Wagner Spital, bekannt unter dem Namen Steinhof, gegangen bin und dort, weil ich Zeit hatte, zu der Kirche an den Besichtungstafeln vorbei, hinaufgeschlendert bin. Hundert Jahre Steinhof das ist schon etwas wor\u00fcber sich  ein Roman und das Schicksal drei bis vier Generationen beschreiben l\u00e4\u00dft und in den schlaflosen N\u00e4chten im Zelt, habe ich mir dann auch einiges notiert.<\/p>\n<p>Und die Elsa Eisenstein-Szenen habe ich mir zum Korrigieren auch mitgenommen und bin dann gleich ein bi\u00dfchen abgest\u00fcrzt, denn da mu\u00df, glaube ich, noch einiges \u00fcberarbeitet werden bis es passt.<\/p>\n<p>Ja und zum Lesen hatte ich auch das Passende mit. Einen ganz dicken Roman von Ingo Schulze n\u00e4mlich. Bin aber nicht sehr weit gekommen. Das was ich gelesen habe \u00fcber die Entwicklung Ostdeutschland nach 1990 in Form eines Briefromans war aber interessant und wie ich glaube, auch treffend geschildert, da ein cremiger italienischer Kuchen ja wirklich ein Tiramisu ist, f\u00fcr uns ganz selbstverst\u00e4ndlich, wenn man ihn aber das erste Mal serviert bekommt, beschreibt man ihn aber sicher anders, als die Italien kundigen Feinschmecker.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gerade von der hohen Tatra, beziehungsweise dem Zwischenstop in Harland bei St. P\u00f6lten zum W\u00e4scheausladen und Schwiegereltern begr\u00fc\u00dfen, zur\u00fcck melde ich mich wieder mit einem Eintrag. Wie es war? 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