{"id":57336,"date":"2017-12-07T23:59:08","date_gmt":"2017-12-07T22:59:08","guid":{"rendered":"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=57336"},"modified":"2017-12-07T23:59:08","modified_gmt":"2017-12-07T22:59:08","slug":"anton-blitzsteins-geburtstag-mit-nika-lesung","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=57336","title":{"rendered":"Anton Blitzsteins Geburtstag mit Nika-Lesung"},"content":{"rendered":"<p>Das GAV-Mitglied und <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/01\/13\/neue-bucher-und-anton-blitzsteins-katzen\/\">Mondkalb- und Katzenzeichner Anton Blitzstein<\/a>, den ich, glaube ich, durch den <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/12\/04\/ohrenschmaus-preisverleihung-2\/\">&#8220;Ohrenschmaus&#8221;<\/a>, wo er immer einreicht und fast etwas gewonnen h\u00e4tte, kennengelernt habe, aber nein, das war, glaube ich, schon vorher in einer seiner Ausstellungen, die er zum <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_haus.html\">hundertsten Geburtstag des OWS<\/a> gestaltet hat, hat mich zu seinem achtundf\u00fcnzigsten Geburtstag eingeladen.<\/p>\n<p>&#8220;Serviert werden selbstverst\u00e4ndlich Leckereien aus der vegetarischen BlitzsteinK\u00fcche&#8221;, stand auf der Einladung und ich hatte, glaube ich, schon vor zwei Jahren eine, konnte da aber nicht kommen und habe daher nur das gr\u00fcne Mousse gekostet, die es anl\u00e4\u00dflich einer <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2015\/10\/22\/nanorecherche-mit-anton-blitzstein-ohne-anna-weidenholzer\/\">anderen Ausstellung<\/a> gegeben hat.<\/p>\n<p>Diesmal hat es zwar auch eine Paralelleveranstaltung gegeben, n\u00e4mlich das &#8220;Auge-Weihnachtsfest&#8221;, das zuf\u00e4ligerweise in dem Haus stattfindet, wo einmal <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/04\/19\/eine-gedenktafel-fuer-soma-morgenstern\/\">Soma Morgenstern<\/a> lebte.<\/p>\n<p>Da ist diesmal nur der Alfred hingegangen, ich bin nach meiner f\u00fcnf Uhr Stunde mit der\u00a0 U4 nach Heiligenstadt hinausgefahren, wo Anton Blitzstein unweit des ber\u00fchmten Karl Marx Hofes am zw\u00f6lften Februarplatz, wie das jetzt hei\u00dft, auch in einem der sch\u00f6nen alten Gemeindebauten, eine Wohnung hat, die eigentlich eine Galerie mit Bett, beziehungsweise E\u00dftisch ist, in der alle seine Bilder h\u00e4ngen und ein Regal mit seinen sch\u00f6nen Keramikfiguren gibt es auch.<\/p>\n<p>In der U-Bahn, bin ich neben einem Gro\u00dfvater und seinem Enkelsohn gesessen, die beide auch nach Heiligenstadt fuhren. Der Opa hat den Enkel, es war offenbar ein Erstklasser Rechnungen abgefragt. Hat dann wissen wollen, wie die Lehrerin hei\u00dft und, ob die Kinder aufstehen m\u00fc\u00dfen, wenn die sie sie etwas fragt?<\/p>\n<p>Nein, und die Kinder heute reden ihre Lehrer mit den Vornamen an. Dann wollte der Opa noch wassen, wann der Enkel, der offenbar bei ihm und der Oma \u00fcbernachtete, schlafengehen w\u00fcrde?<\/p>\n<p>&#8220;Um zw\u00f6lf Uhr Mitternacht!&#8221;, war die Antwort.<\/p>\n<p>&#8220;Das m\u00fcssen wir der Oma erst beibringen!&#8221;, hat der Opa nach einer Pause gesagt.<\/p>\n<p>Noch eine Pause. Dann kam vom Enkel: &#8220;Das war ein Scherz!&#8221;<\/p>\n<p>So weit die kleine U- Bahn Leute Beobachtungs Anektodte. Mal sehen, in welchen meiner B\u00fccher das einmal Einklang finden wird?<\/p>\n<p>Dann habe ich schon bei Anton Blitzstein angel\u00e4utet, der mir am Montag sagte, da\u00df er zw\u00f6lf Leute eingeladen hat, aber nicht alle kommen w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Gekommen ist\u00a0 nur eine Freundin und die vegetarische K\u00fcche hat sich\u00a0 auch als ein thail\u00e4ndisches Huhn, also etwas nicht ganz Vegeetarisches entpuppt. Im Anschlu\u00df gab es noch einen Schokoladekuchen mit Zuckerglasur und ich habe Anton Blitzstein aus den zwei B\u00fcchern, die ich in der Handtasche hatte, der <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/03\/05\/vorschau-auf-nika-weihnachtsfrau-oder-ein-dezember\/\">&#8220;Nika&#8221;<\/a>, denn im Dezember trage ich in der Weihnachtstasche, die ich einmal von einer Klientin bekommen habe, den Adventkalender mit mir herum und dann das <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_fruehstueck.html\">das Neue<\/a>, aussuchen lassen, was er als Geschenk haben will. Er hat sich f\u00fcr das <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/12\/02\/vor-dem-fruehstueck-kennt-dich-keiner\/\">&#8220;Bibliotheksgespenst&#8221;<\/a> entschieden und die <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/08\/04\/ein-adventkalender-im-august\/\">&#8220;Nika&#8221;<\/a> habe ich der Freundin, als die wissen wollte, was ich schreibe, gezeigt.<\/p>\n<p>Darf ich ein St\u00fcck lesen!&#8221;, hat sie mich gefragt und hat dann laut den siebenten Dezember vorgelesen und voila, er\u00f6ffnet sich meinen Lesern, als \u00dcberraschung heuer doch noch ein neues Adventkalenderfenster.<\/p>\n<p>Den <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_nika.html\">ersten<\/a> und den <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2015\/12\/05\/samstag-5-dezember\/\">f\u00fcnften<\/a> Dezember gibt es schon und hier also:<\/p>\n<p>&#8220;Montag, 7. Dezember<\/p>\n<p>Am Montag war der junge Syrier oder Iraker mit seiner grauen Decke wieder da und starrte Nika, als sie mit Sack und M\u00fctze aus dem Kaufhaus kam, mit seinen traurigen Augen an, als w\u00e4re er nicht zwei Tage verschwunden gewesen. F\u00fcr einen Einzigen, um genau zu sein. Am Samstag, als die Mariahilferstra\u00dfe von Menschenmassen bev\u00f6lkert war, hatte er gefehlt. Ob er am Sonntag hier gesessen war, hatte sie keine Ahnung. Denn da war sie nach ihrem s\u00fc\u00dfen Fr\u00fchst\u00fcck in Jeans und Parka und ohne Weihnachtsm\u00fctze zum Hauptbahnhof gefahren. Hatte sich danach mit einer wei\u00dfen Sch\u00fcrze dem Backen hingegeben. Als die Vanillekipferln und die Linzeraugen fertig waren und sie sich an das Kneten der Rumkugeln machte, l\u00e4utete sie an der T\u00fcr. Sandra Winter war mit einem sch\u00fcchteren jungen M\u00e4dchen, das ein hellblaues Kopftuch tief in die Stirn gezogen hatte, davor gestanden und hielt ihr einen kleinen Schokonikolaus entgegen.<\/p>\n<p>&#8220;Kommt herein!&#8221;, hatte Nika aufgefordert, die beiden in ihr Wohn-und Arbeitszimmer gebeten, wo der Couchtisch gedeckt war und auf zwei Tellern Linzeraugen, Vanillekkipfern und schon einige Rumkugeln lagen und es in der Wohnung nach frischen Keksen duftete.<\/p>\n<p>&#8220;Ich hole gleich Kaffee bot sie an!&#8221; und nahm die Sch\u00fcrze ab.<\/p>\n<p>&#8220;Du hast gebacken, fein!&#8221;, rief Sandra Winter erfreut. Fatma Challaki sagte nichts, sondern schob ihr Kopftuch ein St\u00fcckchen weiter in die Stirn und l\u00e4chelte Nika sch\u00fcchtern an.<\/p>\n<p>&#8220;Sie sprechen schon ein bi\u00dfchen Deutsch!&#8221;, hatte die sich erkundigt und Sandra nickte energisch.<\/p>\n<p>&#8220;Nat\u00fcrlich, ist sie doch in Damaskus in die deutsche Schule gegangen und hat einen \u00f6sterreichischen Deutschlehrer gehabt, der mit seinen Sch\u00fclerinnen <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/07\/25\/radetzkymarsch\/\">Joseph Roths &#8220;Radetzkymarsch&#8221;<\/a> und Thomas Bernhards &#8220;Heldenplatz&#8221; gelesen hat. Deshalb ist sie auch nach Wien gekommen, nachdem die IS ihren Bruder entf\u00fchrte. Sie spricht ein reineres Deutsch als ich, die ich meinen nieder\u00f6sterreichischen Dialekt nicht so leicht verbergen kann! Sie geht auch jeden Nachmittag auf die Nationalbibliothek und trifft sich dort mit einem Lehrer, um mit ihm \u00fcber Literatur zu diskutieren und f\u00fcr eine ukarainische Germanistin, die in Odessa \u00fcber<a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2014\/08\/19\/die-waffen-nieder\/\"> Bertha von Suttner<\/a> forscht, Material zu sammeln, das dort nicht zu bekommen ist.&#8221;<\/p>\n<p>&#8220;Ich versuche es!&#8221;, sagte die junge Syrierin in tats\u00e4chlich reinen Deutsch, wurde ein bi\u00dfchen rot\u00a0 und setzte etwas lauter hinzu, da\u00df sie der Freundin ihrer Freundin, die so nett sei, sie in ihrem Wohngemeinschaftszimmer schlafen zu lassen, bis es mit ihrer Aufenthaltsgenehmigung klappte und sie einen Platz in einem Studentenheim bekommen w\u00fcrde, gern behillflich sei und sich als Dolmetscherin zur Verf\u00fcgung stellen wolle.<\/p>\n<p>&#8220;Dann kommen wir gleich morgen auf die Mariahilferstra\u00dfe, besuchen die Weihnachtsfrau, lassen uns von ihr mit guten Gaben beschenken und Fatma kann sich um den traumatisierten Fl\u00fcchtling, falls es ein solcher ist, ein wenig k\u00fcmmern! Es laufen derzeit viele traumatisierte junge M\u00e4nner und Frauen in der Stadt herum, die verzweifelt versuchen Asyl zu finden und die Vergangenheit loszuwerden! Da ich mich mit Fatma manchmal am Westbahnhof bet\u00e4tige, habe ich einiges mitbekommen! Morgen habe ich aber nicht viel Zeit, denn da mu\u00df ich auch zum Westbahnhof, den Zug um halb zw\u00f6lf nehmen, denn der &#8220;Residenz-Verlag&#8221; hat mich um zwei bestellt, um mich danach anusehen, ob ich eine geeignete Volont\u00e4rin bin und sie mich ein paar Wochen in ihrem Verlagshaus schnuppern lassen! Das w\u00e4re gut f\u00fcr mich, da meine Eltern in der N\u00e4he wohnen und ich mit dem Rad hinfahren kann! Fatma h\u00e4tte dann auch mehr Platz! Der Verlag \u00fcbersiedelt aber, habe ich geh\u00f6rt, nach Salzburg zur\u00fcck! Also m\u00fc\u00dfte ich bald schnuppern! Mal sehen! Es ist nicht so leicht f\u00fcr uns Geisteswissenschaftler! Das kannst du mir sicherlich best\u00e4tigen, obwohl du nur deine Dissertation fertigstellen mu\u00dft!&#8221;, hatte Sandra gesagt, sich ein Vanillekipferl in den Mund geschoben und &#8220;K\u00f6stlich, k\u00f6stlich!&#8221;, aufgerufen.<\/p>\n<p>&#8220;Du hast Talent zum Backen, liebe Weihnachtsfrau, wenn du keinen Platz als Assistentin findest und dich nicht auf der Mariahilferstra\u00dfe prostiutieren willst, k\u00f6nntest du dich als Konditorin\u00a0 versuchen!&#8221;, hatte sie gescherzt und mit verlegenen Blick auf Fatma schnell abgebrochen, die das mit der Prostitution nicht verstanden zu haben schien, denn sie hatte sich mit dem gleichen sch\u00fcchternen L\u00e4cheln bedankt, dann ein wenig z\u00f6gernd nach einer Rumkugel gegriffen und sie in den Mund geschoben. Ob sie der Rum, der dieser S\u00fc\u00dfigkeit den Namen gab, st\u00f6rte, eine gl\u00e4ubige Muslima durfte, wie Nika sich zu erinnern glaubte, keinen Alkohol trinken, lie\u00df sich sich nicht anmerken. Griff aber nach keiner zweiten, sondern nahm nur noch ein Vanillekipferl und sagte ebenfalls &#8220;Das schmeckt sehr gut!&#8221;<\/p>\n<p>Das war am Nikolaustag gewesen. Jetzt begann sich die Mariahilferstra\u00dfe wieder zu f\u00fcllen. Der Bursche mit der grauen Decke, starrte nach wie vor auf Sandras Weihnachtsm\u00fctze und weigerte sich immer noch in ihren Sack zu greifen. Widerlich Seidler war wieder in seinem B\u00fcro und hatte sich mit widerlichen Grinsen erkundigt, wie es ihr an ihrem ersten Samstageinsatz ergangen sei und ob sie sich an den s\u00fc\u00dfen Nilkolausfigurene den Magen verdorben habe?<\/p>\n<p>&#8220;Die habe ich an die Kinder verteilt, Herr Seidler!&#8221;, hatte sie ein bi\u00dfchen geschummelt und er hatte wieder bl\u00f6d &#8220;Brav, brav!&#8221;, gesagt und sie erinnert, da\u00df sie morgen mit einer starken Schicht rechnen k\u00f6nne.<\/p>\n<p>&#8220;Morgen ist ein Feiertag, wir haben aber offen und da kommen die Leute nach dem Fr\u00fchst\u00fcck und st\u00fcrmen unser Haus! Da k\u00f6nnen Sie sich auf einen gro\u00dfen Andrang einstellen, aber das sind Sie jetzt schon gew\u00f6hnt!&#8221;<\/p>\n<p>&#8220;Ich hoffe es, Herr Seidler und werde mich bem\u00fchen!&#8221;, hatte sie gewantwortet und die Frage unterdr\u00fcckt, ob sie ihn morgen sehen w\u00fcrde oder ob er den Feiertag zu Hause beziehungsweise in der Kirche verbringen w\u00fcrde? Sie fragte nicht, denn es war ihr egal oder eigentlich lieber, wenn er nicht in ihren Ausschnitt starrte. Das tat inzwischen Mister Trauma, aber er schien ins Leere und nicht auf ihren Busen zu schauen und da kamen schon Sandra und Fatma Challaki, die wieder das blaue Kopftuch tief in die Stirn geschoben hatte.<\/p>\n<p>&#8220;Da sind wir, liebe Nika!&#8221;, wir haben uns versp\u00e4tet. Die U-Bahn ist nicht gekommen und wenn ich ehrlich bin, habe ich auch verschlafen! Mu\u00df daher gleich weg, aber ihr kennt euch schon und Fatma kennt sich inzwischen auch gut in der Stadt aus und geht dann wieder in die Nationalbibliothek, um sich mit ihrem Deutschprofessor zu treffen!&#8221;<\/p>\n<p>&#8220;Ich werde es versuchen!&#8221;, antwortete die junge Syrierin sch\u00fcchtern, blickte auf den Deckenmann, der nun auch sie anstarrte und schien nicht recht zu wissen, ob sie stehenbleiben oder ihn ansprechen sollte?<\/p>\n<p>&#8220;Vielleicht k\u00f6nntest du ihn fragen, ob er Arabisch versteht?&#8221;, ermunterte die forsche Sandra.<\/p>\n<p>&#8220;Ich mu\u00df zu meinen Zug. Wir sehen uns am Abend und da kann ich vielleicht schon berichten, ob es mit dem Praktikum klappt oder ich in Wien weitersuchen mu\u00df!&#8221;, sagte sie und Nika setzte n\u00f6gernd &#8220;Das w\u00e4re vielleicht hilfreich!&#8221;, hinzu. Fatma Challaki zog ihr Kopftuch noch ein bi\u00dfchen gtiefer in die Stirn, bi\u00df sich auf die Lippen, dann machte sie einen Schrittt in seine Richtung und fl\u00fcsterte ihm etwas zu.<\/p>\n<p>&#8220;Hallo, Frau Weihnachtsfrau, hast du etwas S\u00fc\u00dfes f\u00fcr mich?&#8221;, fragte hingegen ein kleiner Mann. Die dazugeh\u00f6rende Mutter zog ihn weg und rief mit schriller Stimme &#8220;Du wei\u00dft doch, Dario, du sollst nicht soviel S\u00fc\u00dfes essen! Das ist schlecht f\u00fcr deine Z\u00e4hne und der Zahnarzt mu\u00df dann bohren! Wir gehen in den Supermarkt! Da gibt es eine Saftbar und du magst sicher einen gesunden Gem\u00fcsesaft!&#8221;<\/p>\n<p>Dario machte ein Gesicht, das deutlich zeigte,\u00a0 da\u00df er mit dem Vorschlag nicht einverstanden war. Konnte sich gegen die energische Mutterhand aber nicht wehren. Fatma Challaki schien von dem Deckenmann erstaunlicherweise eine Antwort bekommen\u00a0 zu haben und sie sah in das sch\u00f6ne Gesicht eines Mannes mit Nikelbrille, das ihr bekannt erschien.Ehe ihr einfiel, wo sie es schon gesehen hatte, war er, der Jeans und eine schwarze Lederjacke trug, auf sie zugekommen\u00a0 und wollte von ihr wissen, ob sie Nika Horvath sei?<\/p>\n<p>&#8220;So ist es!&#8221;, antwortete sie erstaunt, weil sie ihn noch immer nicht einordnen konnte.<\/p>\n<p>&#8220;Dann sind wir bald verschw\u00e4gert!&#8221;, behahptete er mit scharfer Stimme und stellte sich als Joe Prohaska vor.<\/p>\n<p>&#8220;Ich bin der Vater Ihrer noch ungeborenen Nichte und habe mir gedacht, meine k\u00fcnftige Schw\u00e4gerin zu besuchen und mich zu erkundigen, was sie von der Idee Ihrer Schwester h\u00f6lt, ihr Kind vaterlos aufzuziehen? Als Weihnachtsfrau d\u00fcrften sie sich f\u00fcr Kinder interessieren und werden wissen, da\u00df die Anwesenheit eines Vaters wichtig f\u00fcr eine gesunde Entwicklung ist! Das wollte ich \u00fcbrigens Ihrer Schwester pers\u00f6nlich sagen! Aber sie hebt nicht ab und \u00f6ffnet nicht die T\u00fcr, wenn ich bei ihr l\u00e4ute, sondern hat mir nur gemailt, da\u00df ich sie nicht bel\u00e4stigen und nicht stalken soll, weil sie sich sonst bei irgendeiner Menschenrechtsorganisation \u00fcber mich beschwert! Aber das werde ich vor ihr tun, denn ich habe schon einen Termin beim Jugendamt, das sicher meiner Meinung ist, da\u00df es nichts mit Stalking zu tun hat, wenn ich mich um meine Tochter k\u00fcmmern will!&#8221;<\/p>\n<p>So das wars. Am 19. 25. 29. und 30. wird es noch ein Fenster geben und wer wei\u00df, in welchen meinen B\u00fcchern, die &#8220;Nika, Weihnachtsfrau&#8221; noch ein Kapitel hat, bekommt ein Buch von mir, wenn er sich bei mir meldet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das GAV-Mitglied und Mondkalb- und Katzenzeichner Anton Blitzstein, den ich, glaube ich, durch den &#8220;Ohrenschmaus&#8221;, wo er immer einreicht und fast etwas gewonnen h\u00e4tte, kennengelernt habe, aber nein, das war, glaube ich, schon vorher in einer seiner Ausstellungen, die er &hellip; <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=57336\">Continue reading <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2,17],"tags":[102,344,4296,6144],"class_list":["post-57336","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-alltagsgeplauder","category-textbeispiel","tag-adventkalender","tag-anton-blitzstein","tag-nika","tag-weihnachtsfrau"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/57336","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=57336"}],"version-history":[{"count":0,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/57336\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=57336"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=57336"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=57336"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}