{"id":5739,"date":"2011-02-03T19:42:39","date_gmt":"2011-02-03T18:42:39","guid":{"rendered":"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=5739"},"modified":"2011-02-03T19:42:39","modified_gmt":"2011-02-03T18:42:39","slug":"abschlus-und-neuanfang","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=5739","title":{"rendered":"Abschlu\u00df und Neuanfang"},"content":{"rendered":"<p>Nach dem intensiven Schreibcoaching der letzten zwei Wochen bin ich gestern \u00fcberraschend schnell mit der &#8220;Absturzgefahr&#8221; fertig geworden. Jetzt liegts beim Alfred, damit er es durchsieht, die Rechtschreib- und Grammatikfehler korrektiert und es f\u00fcr die Druckerei vorbereitet. Ein Umschlagfoto brauchen wir auch. Da h\u00e4tte ich an Wolken gedacht. Ein Flugzeug st\u00fcrzt ja ab und auch sonst passiert den Protagonisten einiges was ganz gut dazu passt. Au\u00dferdem fotografiert der Alfred ja ganz gerne solche, als wir das vorletzte Mal in der hohen Tatra waren, kann ich mich erinnern, da\u00df wir sehr lange zum Campingplatz brauchten, weil er immer wieder stehen geblieben ist, um das Spiel der Wolken einzufangen. Einen Beschreibungstext brauche ich auch und habe schon eine Idee, wem ich fragen werde, wenns der Alfred durchgesehen hat, bekomme ich den Text zur Schlu\u00dfkorrektur, bevor wir es an den Digitaldruck schicken.<br \/>\nAnsonsten bin ich frei f\u00fcr den Neubeginn. Ich bin ja eine flei\u00dfige Schreiberin. Da\u00df ich nur f\u00fcr Quantit\u00e4t statt f\u00fcr Qualit\u00e4t bin, glaube ich nicht, aber ich bin halt eine Schnelle und man lernt auch durch das viele Schreiben. Gar nicht zu schreiben halte ich wohl auch nicht aus und so haben sich   schon ein paar Ideen in meinem gr\u00fcnen Notizbuch angesammelt. Allerdings sind die sehr vage. Da ist die Idee von zwei Zwillingsschwestern, eine k\u00f6nnte durch \u00d6sterreich oder Europa fahren, die andere sich \u00fcber ihre B\u00fccher machen und dabei ihr Leben refektieren und die Handlung entwickeln. Nicht sehr originell, das gebe ich schon zu. Also werde ich nicht gleich morgen damit anfangen, sondern, ich wei\u00df, das habe ich schon \u00f6fter geschrieben, mir diesmal wirklich viel Zeit f\u00fcr das Neue lassen.<br \/>\nDa ist ja auch die Idee erst einmal ein Monat oder auch ein halbes Jahr nichts zu schreiben, um mich f\u00fcr das Neue zu \u00f6ffnen. Da bin ich zwar skeptisch, ob ich das zusammenbringe. Aber eine l\u00e4ngere Ordnungsphase ist sicherlich gut. Ich habe auch meine Schreibabschlu\u00df- bzw. Anfangrituale. Fensterputzen geh\u00f6rt dazu, bzw. zum Friseur gehen. Das Letztere habe ich heute getan, am R\u00fcckweg vom Besuch bei meiner Cousine Irmi bin ich bei Fair hair vorbeigekommen. Das n\u00e4chste w\u00e4re meine Schreibnotizen ordnen und langsam ein Ger\u00fcst erstellen. Mit Schreibb\u00fccher lesen fange ich inzwischen auch ganz gerne eine neue Arbeit an.<br \/>\nVor der &#8220;Absturzgefahr&#8221; im Sommer kann ich mich erinnern, da\u00df mir Louise Doughtys &#8220;Ein Roman in einem Jahr&#8221; sehr geholfen hat. Diesmal wartet Angela Leinens &#8220;Wie man den Bachmannpreis gewinnt&#8221;, daran kann ich eine weitere Themensuche f\u00fcr mein Grundger\u00fcst anschlie\u00dfen. Zeitungslesen und Themen heraussuchen mit denen sich das auff\u00fcllen l\u00e4\u00dft und vielleicht eine Zeitlang Szenen sammeln, um zu verhindern, da\u00df ich zu schnell fertig werde. Ein bi\u00dfchen was ist ja daran, da\u00df ich sehr schnell in ein manisches Schreiben gleite bzw. die eingefahrenenen Gleise nicht verlasse. Eine mahnende Stimme oder Hand, die mich festh\u00e4lt, wenn ich zu schnell voran will, w\u00e4re schon ganz gut. Mir auch meine Schwachstellen noch einmal bewu\u00dft machen und da k\u00e4men die Rechtschreib- und Grammatikfehler wohl an letzter Stelle.<br \/>\nDa\u00df die Personenf\u00fchrung vielleicht zu flach ist und ich manches zu sehr von au\u00dfen schildere, mag schon stimmen. Einen Spikzettel mit den Fehlerquellen machen und  versuchen von einer anderen Sichtweise aus zu schreiben, w\u00e4re sicherlich nicht schlecht.<br \/>\nIn der n\u00e4chsten Zeit werde ich auch noch mit anderen besch\u00e4ftigt sein. Die Steuererkl\u00e4rung wird in den n\u00e4chsten Wochen zu machen sein und die Frauenlesung mu\u00df ich vorbereiten. Das w\u00e4re auch ein Ritual damit zu beginnen, bevor ich mich auf den neuen Text einlasse. Den Termin f\u00fcr das Vorbereitungstreffen vorschlagen, das Flugblatt machen und meinen Einleitungstext vorbereiten. Lesen, denke ich, werde ich aus der &#8220;Absturzgefahr&#8221; und das w\u00e4re auch das erste Mal, das ich daraus vortrage. Zwei Szenen k\u00f6nnte ich mir vorstellen, die wo die Margret von ihrer Traumatisierung erz\u00e4hlt und als zweite, die wo die Fritzi Jelinek mit dem Laptop im Burggarten sitzt, das Mail von Jan bekommt und die Kinderg\u00e4rtnerin beobachtet, die ihre Gruppe vom Taubenf\u00fcttern abhalten will &#8220;No food for birds, only food for kids!&#8221;<br \/>\nUnd das Fremdlesen ist auch immer eine sch\u00f6ne Einstiegs\u00fcbung. Da habe ich einmal bei den B\u00fccherblogs von einem Lesemarathon gelesen und gedacht, das w\u00fcrde ich auch gern tun. Zwar bin ich mir nicht wirklich sicher, ob ich es aushalte, eine ganze Woche oder l\u00e4nger nichts zu tun, als zu lesen. Aber wenn der Alfred im M\u00e4rz nach Spanien f\u00e4hrt, k\u00f6nnte ich mir das vornehmen. Da lenkt zwar leipzig liest.de, das ich mir heuer nur \u00fcber das Internet geben werde, ein wenig ab. Aber es haben sich bei mir ein paar Chick Lit Romane angesammelt, die ich au\u00dfertourlich gerne einschieben m\u00f6chte und zwei Fr\u00fchjahrsneuerscheinungen sind inzwischen auch zu mir gekommen.<br \/>\nDas w\u00e4ren schon einige Punkte f\u00fcr das Zeitlassen, um m\u00f6glichst frisch und unverbraucht in das neue Schreibprojekt zu starten. Josef Winkler hat in der Sendung im Gespr\u00e4ch vorige Woche gesagt, da\u00df ihn jeden neue Buch unter den Druck stellt, da\u00df er sein letztes \u00fcberholen mu\u00df. Da bin ich zwar nicht ganz so streng, aber von einer etwas anderen Warte einzusteigen, w\u00e4re schon sehr gut. Mal sehen, wie es mir gelingt. Meine Leser k\u00f6nnen es beobachten und zwei Meldungen kann ich zum Schlu\u00df auch noch machen. Die Erste ist erfreulich, bin ich da ja einmal mit einer Sch\u00e4tzung richtig gelegen. Meistens irre ich mich ja mit meinen Preisprognosen, aber diesmal hat meine Vermutung, da\u00df Dorothee Elmiger den Rauriser Literaturpreis gewinnt, gestimmt.<br \/>\nDas zweite ist ein Artikel im literaturcafe.de, der mich ein wenig verwirrte.  N\u00e4mlich der Bericht einer Autorin, die sich f\u00fcr  O,7 bis 4 Cents pro Wort im Akord bei Internet-Content-Agenturen verdingt und dort Rezensionen, Lesermeinungen und Forendiagloge unter wechselnden Namen schreibt. Ich habe gar nicht gewu\u00dft, da\u00df es so was gibt und auch nicht, da\u00df angeblich ein Gro\u00dfteil  der Internettexte nicht von Usern, Bloggern, angegestellten und freiberuflichen Juournalisten erstellt werden. Eine recht triste Sicht der prek\u00e4ren T\u00e4tigkeit einer erfolglosen Autorin. Mein Blog ist aber echt und wird  von mir selbst geschrieben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach dem intensiven Schreibcoaching der letzten zwei Wochen bin ich gestern \u00fcberraschend schnell mit der &#8220;Absturzgefahr&#8221; fertig geworden. Jetzt liegts beim Alfred, damit er es durchsieht, die Rechtschreib- und Grammatikfehler korrektiert und es f\u00fcr die Druckerei vorbereitet. 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