{"id":5823,"date":"2011-02-12T08:49:06","date_gmt":"2011-02-12T07:49:06","guid":{"rendered":"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=5823"},"modified":"2011-02-12T08:49:06","modified_gmt":"2011-02-12T07:49:06","slug":"literaturberichte","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=5823","title":{"rendered":"Literarische Gedanken"},"content":{"rendered":"<p>Mit meinen Schreibvorbereitungen bin ich diese Woche gut vorangekommen. So ist die Steuererkl\u00e4rung gemacht, die Fenster geputzt und die Notizen f\u00fcr das neue Projekt, ob das jetzt &#8220;F\u00fcnf, sechs W\u00fcnsche, nicht mehr&#8221; oder anders hei\u00dfen wird, sind angewachsen.<br \/>\nDa hat mir auch die Lekt\u00fcre von Michael Scharangs &#8220;K\u00f6m\u00f6die des Alterns&#8221;, sehr geholfen, denn da steht drin, wie ich meine  Protagonistinnen so f\u00fchren kann, da\u00df sich eine Geschichte daraus entwickelt.<br \/>\nDa denke ich jetzt, ich k\u00f6nnte mit der Fahrt zum Begr\u00e4bnis der Mutter beginnen, das in Linz stattfindet und Katharina k\u00f6nnte sich dabei an Martha Binder erinnern und die Lisbeth Hahnenpichler k\u00f6nnte gar nicht am Begr\u00e4bnis teilnehmen, sondern bei ihren B\u00fcchern bleiben, der Schwester aber  mailen.<br \/>\nZum Schreiben angefangen habe ich noch nicht, da halte ich mich an meinen Plan und bl\u00e4ttere mich zuerst durch meine vierundzwanzig eigenen literarischen B\u00fccher. Das habe ich gestern und vorgestern auch getan und war erst einmal erstaunt, wie viel ich schon geschrieben habe und was da alles enthalten ist.<br \/>\nDas N\u00e4chste wird dann sein, da\u00df ich all das wieder vergesse, versuche meinen Kopf m\u00f6glichst auszuleeren und wirklich von vorn beginne. Eine wirkliche Handlung habe ich auch noch nicht, nur den Vorsatz, die schon vorhandenen Gleise zu verlassen und das aus mir herausholen, was verborgen schlummert, also in meinem pers\u00f6nlichen Stil mit m\u00f6glichst wenigen Fehlern, die kleinen leisen Geschichten dieses Lebens m\u00f6glichst gut und auch ein bi\u00dfchen abgehoben her\u00fcberbringen.<br \/>\nDazu sollte ich mir Zeit lassen, viel mit dem Notizbuch spazierengehen, meine Tr\u00e4ume aufschreiben und die Geschichten sich entwickeln lassen. Dazwischen steht dann noch das Lesen, beziehungsweise der B\u00fccherberg in meinem Badezimmer, der bez\u00fcglich meinem Schreibvorhaben, das nat\u00fcrlich das Wichtigste ist, sowohl hinderlich als auch f\u00f6rderlich sein kann.<br \/>\nF\u00f6rderlich, weil man daraus nat\u00fcrlich lernt und wenn ich mir nur aufschreibe, wie das zehn andere Autoren machen und dann zu meinem pers\u00f6nlichen Weg komme, ist schon viel gewonnen. Hinderlich weil ich jetzt auch ein paar Fr\u00fchlingsneuerscheinungen bzw. Rezensionsexemplare liegen habe und die erfordern ihre Zeit, die mir beim Schreiben abgeht und wenn ich dann noch beim <a href=\"http:\/\/www.offener-buecherschrank.at\/\">offenen B\u00fccherschrank<\/a> vor\u00fcberkomme. Dann gibt es noch die Idee mit dem Lesemarathon der Chik Lit B\u00fccher, wenn der Alfred mit dem Karli nach Jerez fliegt&#8230;<br \/>\nSind die gew\u00fcnschten Rezensionsexemplare mit Ausnahme des Droschl-Buchs, wo das nicht m\u00f6glich ist, doch gekommen und freuen mich und, da\u00df ich den neuen Unterweger vorl\u00e4ufig nicht lesen kann, ist nat\u00fcrlich schade, aber auch nicht wirklich, denn eigentlich sollte ich mir ja eine Rezensionssperre und ein Verschwinden der B\u00fccherschr\u00e4nke w\u00fcnschen, tue ich aber, wie meine Leser h\u00f6chstwahrscheinlich wissen, nicht, sondern freue mich, da\u00df es demn\u00e4chst den Dritten gibt, der im M\u00e4rz er\u00f6ffnet wird und wenn ich nach den Semesterferien wieder zu den AKH-Fortbildungen gehe, komme ich dort auch vorbei und der offene B\u00fccherschrank in der Westbahnstra\u00dfe\/Zieglergasse feierte dieser Tage ebenso Geburtstag, wie jemand anderer, an dem auch nicht vorbeizukommen ist&#8230;<br \/>\nIn diesem Sinne verweise ich auf meinen Artikel vom <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2009\/02\/12\/12-februar\/\">12. Februar 2009 <\/a>und das <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2009\/01\/18\/preisgeschehen\/\">&#8220;Preisgeschimpfe&#8221;<\/a>, w\u00fcnsche Thomas Bernhard alles Gute zu seinem achtzigsten Geburtstag und erinnere mich an meine Betroffenheit vor zweiundzwanzig Jahren, als ich die f\u00fcnfj\u00e4hrige Anna von der Kindergruppe in der Hofm\u00fchlgasse abholte, mit ihr nach St. P\u00f6lten pendelte und dort in dem heute nicht mehr existierenden Merkur an der Traisen einkaufen ging.<br \/>\nAls eifrige \u00d61 H\u00f6rererin bin ich um die vielen Nachrufe, Erinnerungen und Sondersendungen nat\u00fcrlich nicht herumgekommen, denke mir  inzwischen aber jedes Mal, wenn ich den Sprachgewaltigen im O-Ton h\u00f6re, so schlimm ist es zum Gl\u00fcck nicht und ich glaube auch nicht daran, da\u00df das die gr\u00f6\u00dfte \u00f6sterreichische Literaturstimme ist, die auf ewig einzig und unerreicht bleiben wird, sondern finde es im Gegenteil eigentlich sehr schade, wenn <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2010\/11\/09\/wilde-landschaften\/\">junge Autoren<\/a> immer noch in diesem Stil schreiben. Denn bei dieser gigantischen Wortzertr\u00fcmmerung geht viel Leises  verloren, denke ich, was ich sehr schade finde.<br \/>\nDenn es ist ja nicht alles f\u00fcrchterlich, wenn auch sehr viel und man sollte auch anders schreiben k\u00f6nnen und das tun ja auch sehr viele. So habe ich inzwischen den neuen Gustav Ernst gelesen und  jetzt die neue Evelyn Grill auf meiner Leseliste, bevor ich mich zwei &#8220;Oldies&#8221; der vorigen Herbstproduktion, n\u00e4mlich Lydia Mischkulnigs &#8220;Schwestern der Angst&#8221; und dann endlich Angelika Reitzers &#8220;Unter uns&#8221;, das ja noch zu den von der Buch Wien mitgebrachten B\u00fcchern geh\u00f6rt, widmen werde, um meinen Lesern einen kleinen Einblick in meine Leseliste zu geben und noch ein neues Buch gibt es, das ich lesen werde, wenn ich die Buch-Wien-Altlasten hinter mich gebracht habe. Gibt es da ja den angeblich ersten Facebook-Roman, n\u00e4mlich &#8220;Statusmeldung&#8221; von Fabian Burstein, der sowohl im Falter, als auch im Leporello besprochen wurde und Alfred so sehr interessierte, da\u00df er ihn mir schenkte und von Facebook ist es nicht weit zu den B\u00fcchernbloggern und da ist jetzt Evi von Zwillingsleiden dabei, eine <a href=\"http:\/\/zwillingsleiden.blogspot.com\/2011\/02\/aktion-bucher-blogs-made-in-austria.html\">Zusammenstellung der \u00f6sterreichischen Bloglandschaft<\/a> zu liefern. Am 22. Februar wird sie das Literaturgefl\u00fcster vorstellen, gestern war Leselustfrust daran und so habe ich erfahren, da\u00df es etwa zwanzig \u00f6sterreichische B\u00fccherblogs gibt, von denen ich zum Teil noch nichts geh\u00f6rt habe und habe auf diese Weise endlich auch einmal die Blogs entdeckt, die zwischen den neuesten Fantasysromanen Nivea-Cremen besprechen, was nicht mein Stil ist, aber interessant. Wer also wissen will, wer in \u00d6sterreich \u00fcber B\u00fccher bloggt, dem kann ich die Serie nur empfehlen und jetzt auf zum Selbststudium, bzw. zu einer Radfahrt an der Traisen, was sich wetterm\u00e4\u00dfig dieses Wochenande ausgehen wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit meinen Schreibvorbereitungen bin ich diese Woche gut vorangekommen. So ist die Steuererkl\u00e4rung gemacht, die Fenster geputzt und die Notizen f\u00fcr das neue Projekt, ob das jetzt &#8220;F\u00fcnf, sechs W\u00fcnsche, nicht mehr&#8221; oder anders hei\u00dfen wird, sind angewachsen. Da hat &hellip; <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=5823\">Continue reading <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[18],"tags":[],"class_list":["post-5823","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5823","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=5823"}],"version-history":[{"count":0,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5823\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=5823"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=5823"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=5823"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}