{"id":58313,"date":"2018-01-10T23:09:29","date_gmt":"2018-01-10T22:09:29","guid":{"rendered":"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=58313"},"modified":"2018-01-10T23:09:29","modified_gmt":"2018-01-10T22:09:29","slug":"wieder-musa-und-partisanenworkshop","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=58313","title":{"rendered":"Wieder MUSA und Partisanenworkshop"},"content":{"rendered":"<p>Vom <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/12\/06\/partisanenliteratur-und-preise-der-stadt-wien\/\">&#8220;Partisanenworkshop&#8221;<\/a> das nach den <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/12\/19\/weihnachtsfeier-in-der-dokumentationsstelle-fuer-ost-und-mitteleuropaische-literatur\/\">Weihnachtsferien<\/a> wieder begonnen hat, hat es auch wieder mit\u00a0 Teresa Pr\u00e4auer und Martin Horvath, einem Stipediaten und einer F\u00f6rderungspreistr\u00e4gerin die Literatur im MUSA gegeben.<\/p>\n<p>Der Name Martin Horvath ist vor ein paar Jahren durch das Netz und die Literaturveranstaltungen gegeistert. als sein &#8220;Mohr im Hemd oder Wie ich auszog die Welt zu retten&#8221; erschien. Dann ist es um ihm still geworden, w\u00e4hrend Teresa P\u00e4auer erst vor kurzem den <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/12\/03\/ach-reden-ueber-die-liebe\/\">&#8220;Erich Fried-Preis&#8221;<\/a> gewonnen hat und auch im Vorjahr bei den <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/08\/26\/phantastische-o-toene\/\">&#8220;O- T\u00f6nen&#8221;<\/a> aus ihrem &#8220;Oh Schimmi&#8221; glesen hat und vorher beim <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2015\/07\/05\/neununddreisigstes-bachmannlesen\/\">&#8220;Bachmannpreis&#8221;<\/a> gelesen.<\/p>\n<p>Der 1967 in Wien geborene Marthin Horvath, der auch als Musiker unterwegs ist, schreibt inzwischen an einem neuen Roman &#8220;Zwischen den Jahren&#8221; und hat aus diesem beziehungsweise seinem erschienenen 2012 &#8220;Mohr im Hemd&#8221; gelesen und da hat er die damaligen Fl\u00fcchtlingssituation als Schelmenroman beschrieben. Eine Situation, die sich, wenn man die Videos des Martin Sellner sieht, inzwischen sehr verschlechtert hat und so war es spannend daraus die Geschichte von &#8220;Ali, dem Tomatenpfl\u00fccker&#8221; zu h\u00f6ren und in &#8220;Zwischen den Jahren&#8221; geht es um den Holocaust.<\/p>\n<p>Da zieht ein Historikaer in eine Wohnung in der Leopoldstadt und recherchiert \u00fcber die j\u00fcdische Familie die einmal dort leb. Jahre sp\u00e4ter schwebt der Geist der zehnj\u00e4hrigen Tochter dort herum und eine sehr makabre Geschichte, die ein bichen an Friedrich <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2014\/06\/07\/die-erben-der-tante-jolesch\/\">Torbergs<\/a> &#8220;Hier bin ich mein Vater&#8221;, erinnert, hat der Autor auch gelesen.Da mju\u00df der schriftsteller Max in Auschwitz oder so, einem Sturmbandf\u00fchrer im dortigen Lazarett eine Geschichte erz\u00e4hlen und am Ende entscheiden, wer von den Insa\u00dfen sterben soll und wird mit der kleinen Schwester dazu erpresst und das ist die, die sp\u00e4ter in der Wohnung des Historikers herumgeistert.<\/p>\n<p>Das war sehr sehr spannend und interessant, um so mehr, da sich meine <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/buecher.html\">&#8220;Wiener Verh\u00e4ltnisse&#8221;<\/a> ja auch mit diesem Thema besch\u00e4ftigen.<\/p>\n<p>Aus &#8220;)h Schimmi&#8221; habe ich dagegen schon einige Male eine Lesung geh\u00f6rt und die Geschichte von dem Mann der sich aus Liebe zum Affen macht, kann mich, glaube ich auch nicht so begeistern, obwohl Teresa Pr\u00e4auer ohne jeden Zweifel eine gro\u00dfartige Vortragende ist.<\/p>\n<p>Sie scheint auch sehr kritisch zu sein, hat sie sich doch im Gespr\u00e4ch mit Julia Danielcyck anschlie\u00dfend \u00fcber die Kritiker beschwert, die ihren Roman nur nacherz\u00e4hlen w\u00fcrden und hat von einer &#8220;Inhaltsneurose&#8221; gesprochen. Als ich sie beim Wein darauf angesprochen habe, da\u00df mir das sehrwichtig ist, hat sie mir &#8220;Sie sind aber keine Literaturkritikerin!&#8221;, geantwortet.<\/p>\n<p>&#8220;Ich denke schon ein bi\u00dfchen!&#8221;, war meine Antwort.<\/p>\n<p>Zuumindestens blogge ich sehr viel und spoilere da auch sehr und es ist, denke ich nicht nur die Form und die sch\u00f6ne Sprache, sondern auch ein bi\u00dfchen der Handlungsbogen, wie ich ja auch beim ersten Autor sah, wo ich wirklich gebannt war, obwohl mir das eigentlich nicht mehr so oft passiert und auch beim <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/12\/09\/die-blogger-debut-preis-entscheidung\/\">Debutpreis<\/a>, der jetzt wirklich f\u00fcr<a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/11\/30\/das-genie\/\"> Klaus C\u00e4sar Zehrer<\/a> entschieden wurde, hat man ja sehr genau gesehen, da\u00df sich die Bloggerjury, zugegeben, keine professionellen Kritiker, eher f\u00fcr das leichter zu Lesende Handlungsorientiere entschieden haben und das denke ich, soll auch so sein, obwohl ich <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/11\/24\/immer-ist-alles-schoen\/\">Julia Weber,<\/a> auch eine Sprachk\u00fcnstlerin, meine Hauptstimme gegeben habe.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vom &#8220;Partisanenworkshop&#8221; das nach den Weihnachtsferien wieder begonnen hat, hat es auch wieder mit\u00a0 Teresa Pr\u00e4auer und Martin Horvath, einem Stipediaten und einer F\u00f6rderungspreistr\u00e4gerin die Literatur im MUSA gegeben. 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