{"id":59236,"date":"2018-02-18T17:22:04","date_gmt":"2018-02-18T16:22:04","guid":{"rendered":"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=59236"},"modified":"2018-02-18T17:22:04","modified_gmt":"2018-02-18T16:22:04","slug":"depressive-frauen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=59236","title":{"rendered":"Depressive Frauen"},"content":{"rendered":"<p>Obwohl es mir ganz gut gelungen ist, wieder in den <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2018\/01\/19\/veraenderungen\/\">Veranstaltungsplan<\/a> hineinzukommen und ich in der letzten Woche sogar auch wieder in der <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2018\/02\/14\/zwei-buecher-von-klaus-siblewski\/\">&#8220;Gesellschaft f\u00fcr Literatur&#8221;<\/a> war und auch genug zu <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/leseliste\/\">Lesen<\/a> habe, jetzt wieder ein Artikel bez\u00fcglich des <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2018\/01\/01\/wieder-in-ein-jubilaeumsjahr\/\">Zehnjahresjubil\u00e4ums,<\/a> denn da habe ich meinen Lesern ja eine <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2018\/01\/05\/dreizehn-buecher\/\">Serie<\/a><a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2018\/01\/20\/das-buecherschrankmotiv\/\"> zu<\/a> <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2018\/01\/22\/bekannte-gestalten\/\">meinen<\/a><a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/buecher.html\"> B\u00fcchern<\/a> versprechen, um die hier ein wenig vorzustellen, weil sie sonst nicht zu entdecken sind, da ich sie mir<a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/01\/20\/indie-bucher\/\"> ja selber drucken lasse<\/a> und da zwar im Katalog der National- und der deutschen Bibliothek bin, aber sie jetzt nicht mehr an die Dokumentationsstelle f\u00fcr neuere Literatur ins Literaturhaus und auch nicht mehr an die GAV-Bibliothek schicke, nur immer eines in eines der offenen Schr\u00e4nke lege und da habe ich k\u00fcrzlich im Netzt gesehen, wird das <a href=\"https:\/\/www.willhaben.at\/iad\/kaufen-und-verkaufen\/d\/eva-jancak-vor-dem-fruehstueck-kennt-dich-keiner-241353995\/\">&#8220;Bibliotheksgespenst&#8221;<\/a> schon um zehn Euro im Netz angeboten. Ob der der Finder einen K\u00e4ufer findet wird?<\/p>\n<p>Wenn ihm mein Schreiben aber interessiert, kann er auf meinr <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/\">Website<\/a> nachsehen und die <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_fruehstueck.html\">Probeakapiteln<\/a> zu meinen B\u00fcchern lesen, es gibt die <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/08\/09\/vorschau-auf-vor-dem-fruehstueck-kennt-dich-keiner\/\">&#8220;Vorschauen&#8221;<\/a> und den <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/12\/02\/vor-dem-fruehstueck-kennt-dich-keiner\/\">Promotionsartikeln<\/a> im Netz, die immer was zu den jeweiligen B\u00fcchern erz\u00e4hlen und auch ein paar spezielle Artikel zu den <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/03\/10\/themengebiete\/\">Themen<\/a>, zu den<a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2015\/12\/28\/lieblingsbuecher\/\"> Lieblingsb\u00fcchern<\/a>, den <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/01\/04\/romananfaenge\/\">Romananf\u00e4ngen<\/a> und da man bei an die vierzig B\u00fcchern zu den Themen wahrscheinlich mehr als nur ein paar Worte verlieren kann, gibt es auch ein paar extra Artikel, obwohl meine Themen gar nicht so unterschiedlich sind und einem regelm\u00e4\u00dfigen Leser werden wahrscheinlich die depressiven Frauen auffallen, die meistens die Protagonistinnen sind.<\/p>\n<p>Die Anna hat das, glaube ich, schon vor Jahren angesprochen, da\u00df da oft eine arbeitslose oder sonst nicht Mitten im Leben stehende Frau, die Heldin ist, die im Lauf der Handlung eine Wende macht und meist ist die postiv und es geht gut aus. Die Heldin findet wieder Anschlu\u00df und Freude am Leben, bekommt einen Job, hat jemanden kennengelernt, der sich um sie k\u00fcmmert, etcetera.<\/p>\n<p>Zu positiv? Vielleicht, aber ich bin vom <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/poesie_und_brotberuf.html\">Brotberuf<\/a> ja Psychologin und Psychotherapeutin und habe da meine Themen auch her, weil es ja \u00f6fter depressive Frauen sind, mit denen ich arbeite und was die eigene Depressivit\u00e4t betrrifft, ist es auch nicht gerade lustig an die f\u00fcnfundvierzig Jahre zu schreiben und immer zu h\u00f6ren und zu denken, da bist du nicht gut genug, das schaffst du nicht, h\u00f6r doch damit auf!<\/p>\n<p>Das sehe ich, wenn ich nach \u00c4nderungen suche, leider wirklich nur als einzige Alternative und das will ich nicht und schreibe weiter, bin aber gerade jetzt wieder in einer Blockade, weil das, das\u00a0 n\u00fctzt ja eh nichts, so stark ist, da\u00df ich nicht weiter mit dem Korrigieren der <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/12\/24\/weihnachtsreatreat\/\">&#8220;Unsichtbaren Frau&#8221;<\/a> kommen, die ja auch eher eine depressive ist und die Magdalena, die n\u00e4chste Protagonistin, von der es ja<a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2018\/01\/14\/werkberichte\/\"> schon<\/a><a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2018\/01\/09\/schreibgruppe-kreuzung\/\"> zwei<\/a> <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2018\/02\/06\/bruchstellen\/\">Textproben<\/a> gibt, w\u00e4re das ja auch.<\/p>\n<p>Angefangen habe ich ja auch mit dem Schreiben \u00fcber das <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_dorafaust.html\">erfolglose Schreiben<\/a>, aber das ist ein weiterer Artikel, der demn\u00e4chst kommt und mein ver\u00f6ffentlichter Debutroman die <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2015\/09\/19\/jack-unterweger-film-und-open-hause\/\">&#8220;Hierarchien&#8221;<\/a> besch\u00e4ftigt sich nicht wirklich mit dem Thema Depression, sondern da habe ich mein Weggehen von der Klinik, wo ich vier Jahre halbtags Vertragsassistentin war, in die freie Praxis beschrieben und dort ist es mir ja nicht so gut gegangen.<\/p>\n<p>Das Buch ist nicht sehr gut angekommen, was ich auch noch nicht so ganz verstehe, denn es war sehr ehrlich, aber nat\u00fcrlich ist das kein Kriterium f\u00fcr gute Literatur und sehr erh\u00f6ht schreibe ich auch lnicht, obwohl mir das Buch, als ich es <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/03\/09\/buecher-lesen\/\">sp\u00e4ter gelesen habe<\/a>, gar nicht so schlecht gefallen hat.<\/p>\n<p>Aber ich wollte ja \u00fcber die depressiven Frauen schreiben, obwohl man die vielleicht gar nicht immer so leicht von dem Thema &#8220;\u00c4lter werden&#8221; und &#8220;Sterben&#8221; abgrenzen kann und inwieweit, die Arbeitslogkeit mit der Depression korreliert, w\u00e4re auch eine interessante Frage, aber da f\u00e4llt mir schon <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_begrenzte_frau.html\">&#8220;Die begrenzte Frau&#8221;<\/a> ein, 2002 erschienen, <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2010\/11\/04\/frauen-lesen-rosa\/\">Judith Gruber-Rizy<\/a> hat den Beschreibungstext verfa\u00dft und die w\u00e4re so ein Beispiel f\u00fcr eine depressive Frau<\/p>\n<p>Die Archtiektin Agathe Zimmermann verliert ihren Job, hebt ihr Geld von der Bank ab und beschlie\u00dft es auszugeben und danach in den Wald zu gehen und nicht mehr wiederzukommen.<\/p>\n<p>Es kommt anders, denn sie lernt einen polnischen S\u00e4nger kennen, der vor der Staatsoper die Arie des Cavaradossi aus der &#8220;Toska&#8221; singt und eine erfolglose Schriftstellerin, mit der sie in einem Bus Werbefahrten macht. Enen alten Mann in einer H\u00fctte und einen Job bekommt sie dann auch.<\/p>\n<p>Da w\u00e4re vielleicht das Muster, mit dem ich, wie vielleicht schon stimmen kann, viel zu wenig abgehoben und vielleicht auch zu schnell und unfertig meine Geschichten erz\u00e4hle. Die Resonanz bleibt ja meistens aus, obwohl ich schon ein paar Rezensionen habe und es jetzt ja auch mit einer <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2018\/01\/18\/das-bloggeschichtenbuch\/#comments\">Leserunde<\/a> versuchen m\u00f6chte, aber dazu m\u00fc\u00dfte ich Leser haben, die sich auf das Buch einlassen und mir Feef back geben m\u00f6chte, was ja auch nicht so einfach ist.<\/p>\n<p>Und 2003 war ich auch noch nicht so weit, denn da hat es das &#8220;Literaturgefl\u00fcster&#8221; noch nicht gegeben und ich habe meine B\u00fccher h\u00f6chstens bei meinen Lesungen vorgestellt und ein St\u00fcckchen daraus gelesen.<\/p>\n<p>Den Blog hatte ich dann schon, als 2010 <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_hunger.html\">&#8220;Sophie Hungers Krisenwelt&#8221;<\/a> erschienen ist und da gab es mit meiner ersten Kritikerin auch eine entsprechende Diskussion \u00fcber die<a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2009\/08\/11\/aktueller-korrekturbericht\/#comments\"> sprechenden Namen,<\/a> weil es ja eine Schweizer K\u00fcnstlerin gibt, die Sophie Hungers hei\u00dft, aber der Namen hat mir gefallen und meine Sophie Hunger, wie sie dann vorsorglich hie\u00df,\u00a0 ist auch eine freiberuflich arbeitende Lektorin, die ihre Auftr\u00e4ge verliert und, wie <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2010\/01\/11\/andrea-stift-bei-den-wilden-worten\/\">Andrea Stift<\/a> in ihrerm Beschreibung schrieb, &#8220;um nicht in depressiven Stillstand zu verfallen, beschlie\u00dft die Wirtschaftskrise in einer Art literarischen Winterschlaf zu verbringen.&#8221;<\/p>\n<p>Und um eine wirkliche depressive Frau, f\u00e4llt mir ein, ist es schon in dem fr\u00fcher erschienenen Roman <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_radiosonate.html\">&#8220;Die Radiosonate&#8221;<\/a> gegangen. Da ist die Josepha Stock, die ihren depressiven Alltag mit dem Radioh\u00f6ren verbringt und \u00fcber ihre Todesarten nachdenkt, aber nicht die Hauptfigur, sondern eigentlich nur eine Episode. Die Hauptfigur w\u00e4re vielleicht, wo wir schon wieder beim anderen Thema und dem Alter Ego w\u00e4ren,\u00a0 die erfolglose Schriftstellerin Elisa Eisenstein, die \u00fcber Amanda Silberkandl und\u00a0 Xaxer Mayrhofer, den beiden Radiomoderatoren, die aus \u00d61 entstiegen sein k\u00f6nnten, einen ultimativen Roman schreiben will, der sie durch das &#8220;einsame Jahr&#8221; begleitet.<\/p>\n<p>Das B\u00fccherlesen hatten wir schon 2009, bei der Sophie, obwohl es die <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/08\/21\/bucherschrank-geschichten\/\">B\u00fccherschr\u00e4nke<\/a> und die Idee mit dem Auflesen der ungelesenen Exemplare, erst sp\u00e4ter kam und da versucht ja die <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_selma.html\">Thekla Morgenstern ihren Pensonsschock<\/a>, man sieht meine Protagonistinnen werden schon \u00e4lter, das Buch ist auch 2016 erschienen, damit zu \u00fcberwinden und lernt dabei nicht nur die Fritzi Jelinek, die wir ja schon aus der <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_absturzgefahr.html\">&#8220;Absturzgefahr&#8221;<\/a> kennen, n\u00e4her kennen, weil sie in ihre <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2015\/01\/12\/bibliotherapie\/\">&#8220;Bibliotherapiegruppe&#8221;<\/a> geht, nein sie hilft auch der kleinen Yasmin Bilic aus ihren Sorgen mit ihrer Freundin Selma, die nicht mehr in die Schule kommt, weil sie dort kein Kopftuch tragen darf und da w\u00e4re wir schon beim n\u00e4chsten Thema,\u00a0 n\u00e4mlich dem der <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/11\/16\/ein-abend-zum-thema-flucht-und-migration\/\">&#8220;Flucht und Migration&#8221;<\/a> und da gibt es dann noch <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_sommer.html\">zwei<\/a><a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_nika.html\"> B\u00fccher<\/a>, wo die depressiven Frauen nur am Rand vorkommen, aber da gibt es im<a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/01\/22\/vorschau-auf-die-ereignisreichen-sommererlebnisse-vier-prekaerer-literaturstudentinnen\/\"> Sommerbuch<\/a> eine demente Oma und da w\u00e4ren wir schon bei einem anderen Thema, wo sich die Depression vielleicht mit dem <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_vergessen.html\">Vergessen<\/a> verbindet.<\/p>\n<p>Denn die ehemalige Buchh\u00e4ndlerin Anna Mittlinger ist ja nicht depressiv, sondern hat eine Alzheimerdiganose bekommen, die sie ins Leben hinaustreibt und einen rum\u00e4nischen Arzt kennenlernen l\u00e4\u00dft, aber die macht vielleicht auch ein\u00a0 depressiv und so ist es wahrscheinlich auch, wenn man die Diagnose einer unheilbaren Krankheit bekommt, wie ich es die Journalistin <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_vater.html\">Veronika Sieberer<\/a> erleben lie\u00df.<\/p>\n<p>Da war mein Thema eigentlich die &#8220;Sterbehilfe&#8221;, weil ich mit dem Buch von<a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2014\/07\/30\/die-muhle-der-gerechtigkeit\/\"> Ernst Lothar<\/a> nicht einverstanden war.<\/p>\n<p>Es ist eine Behandlungsverweigerung daraus geworden und eigentlich ist die Veronika Sieberer, die ihren alten Nachbarn aus einer Krise heraushilt und seine H\u00fcte auftr\u00e4gt, auch gar nicht depressiv, sondern lebt ihr Leben selbstbestimmt bis zum Ende weiter, obwohl das Sterben ja sicher nicht so einfach ist.<\/p>\n<p>Und das Thema &#8220;Alter werden&#8221; und &#8220;Sterben&#8221; geh\u00f6rt auch zu meinen Favoriten. Von <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2010\/09\/20\/erinnerungen\/\">\u00e4ltereren Eltern<\/a> aufgezogen, habe ich\u00a0 schon einige Leute bis an ihr Ende begleitet, habe auch Sterbehilfeseminare gemacht und mich bei meinen psychologischen Unterricht an Krankenpflegeschulen mit diesem Thema besch\u00e4ftigt, begleite manchmal Klienten durch diese Situation, werde selber \u00e4lter und meine Pensionistennen, wie etwa die <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_paulanebel.html\">&#8220;Paula Nebel&#8221;<\/a>, oder die alte Dame im <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_novembernebel.html\">&#8220;Novmbernebel&#8221;<\/a> sind auch r\u00fcstige Pensionistinnen, die dem Leben etwas abgewinnen und sich nicht unterkriegen lassen wollen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_sterben.html\">&#8220;Beim Sterben sollte man zu Hause sein&#8221;<\/a> meinem zweiten <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/11\/05\/nanowrimoschreiben-2012\/\">&#8220;Nanowrimo&#8221;,<\/a> an dem ich mich 2012 wieder beteiligte, ist sogar eine besonders betagte Frau die Heldin, n\u00e4mlich die f\u00fcnfundneunzigj\u00e4hrie Lea Weissensterner, die einen alten Herrn in einer Seniorenresidenz kennenlernt und seine Memoiren schreibt und besonders alte Menschen, n\u00e4mlich neunzig bis hundertj\u00e4hrige kommen in meinen Texten auch immer wieder vor.<\/p>\n<p>In den &#8220;Wiener Verh\u00e4ltnissen&#8221; ist der Held ein j\u00fcdischer Schriftsteller, der Wien 1938 verlassen mu\u00dfte und ich habe jetzt die depressiven Frauen verlassen, die mich aber, wie man sieht, immer wieder einholen und sich mit den arbeitslosen Frauen, den erfolglosen Schriftstellerinnen, den \u00c4lterwerdenden, an Krebs oder Alzheimer erkrankten etcetera, immer wieder \u00fcberschneiden.<\/p>\n<p>Interessante Themen, wie ich finde, und mich immer wieder, jetzt schon in \u00fcber <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/02\/12\/cover-fragen\/\">vierzig B\u00fccher<\/a> an sie heraunmache, damit vielleicht schon ein wenig ausgeschrieben bin, so da\u00df ich schon l\u00e4nger &#8220;Nicht schon wieder eine depressve Frau!&#8221;, st\u00f6hne, mich aber dann doch immer wieder damit besch\u00e4ftige und jetzt nur noch gespannt bin, ob es die &#8220;UnsichtbareFrau&#8221;, die ja wahrscheinlich auch ein wenig depressiv ist, obwohl sie j\u00fcnger ist und an den <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/10\/26\/gedanknen-zu-schwarz-blau\/\">blauschwarzen<\/a> beziehungsweise prek\u00e4ren Verh\u00e4ltnissen leidet, in Buchform geben wird und im &#8220;Bibliotheksgespenst&#8221; f\u00e4llt mir ein, gibt es auch eine depressive Frau, n\u00e4mlich die Lehrerin Therese Schwarzenberg, die ihrer Depression, beziehungsweise ihrer Freundin und ihrem Psychiater mit einem Bus von Wien zuerst nach Belgrad und dann \u00fcber Graz, Linz und Salzburg bis nach Berlin f\u00e4hrt und dort von der realen Wirklichkeit n\u00e4mlich den Anschl\u00e4gen am Weihnachtsmarkt eingeholt, was eine auch depressiv machen kann oder eine solche weiterbestehen l\u00e4\u00dft.<\/p>\n<p>Bei den depressiven Frauen h\u00e4tten wir noch die <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_fluchtbewegung.html\">&#8220;Karoline Wagner&#8221;<\/a> von 2006, da hat Erika Kronabitter den Text geschrieben, nachdem ich Szenen aus dem Buch 2005, bei der &#8220;Text und Kritikwerkstatt&#8221; auf der Silvrettah\u00f6he vorgetragen habe.<\/p>\n<p>Da ist die Heldin eine\u00a0 erfolglose Lebensberaterin, die in die F\u00e4ngen des Nobelpreisbetrieb getr\u00e4t, beziehungsweise eine sich versteckt haltende Frau beobachtet, die im Buch Larissa Lichtblau hei\u00dft, aber an die Nobelpreistr\u00e4gerin von 2004 erinnern k\u00f6nnte, eine analphabetische Putzfrau und einen untergetauchten Zeitschriftenmagnaten gibt es auch und wir sind schon wieder im erfolgreichen oder erfolglosen Literaturbetrieb und nicht wirklich bei den depressiven Frauen und auch Mathilde Schmidt, die Frau aus der Pizzeria mit dem Glas Wein aus <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_besser_spaet_als_nie.html\">&#8220;Besser sp\u00e4t als nie&#8221;<\/a> ist das warhscheinlich nicht wirklich, zumindest nicht diagnostiziert.<\/p>\n<p>Denn da h\u00e4tten wir wahrscheinlich wirklich nur die Josepha Stock und die Thekla Morgenstein, aber beide sind h\u00f6chstwhrscheinlich nie zu einem Psychiater gegangen.<\/p>\n<p>Das taten nur Therese Schwarzenberg aus &#8220;Vor dem Fr\u00fchst\u00fcck kennt dich keiner&#8221; und\u00a0 Anna Augusta Augenstern aus den <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_beruehrungen.html\">&#8220;Ber\u00fchrungen&#8221;<\/a> aber die ist\u00a0 auch Autorin und will einen Roman schreiben, hat aber eine schlechte Kritik bekommen und geht deshalb zu Theo Hardenberg, der sie eigentlich auch mehr literarisch ber\u00e4t und da w\u00e4re noch die Selma aus der <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_bank.html\">&#8220;Frau auf der Bank&#8221;<\/a>, die selbsternannte Stadtsheriffa, die ist wahrscheinlich depressiv und geht ins AKH, hatte aber auch eine Psychose hinter sich.<\/p>\n<p>Man sieht ganz sch\u00f6n verwirrend, der Schreiballtag einer erfolgfrei schreibenden Psychologin und Psychotheraueptun mit \u00dcberlappungen und \u00dcberschneiderugen.<\/p>\n<p>Neugierig darauf geworden?<\/p>\n<p>Da ich schon \u00fcber <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/05\/24\/vierzig-jahre-matura-vierzig-jahre-schreiben\/\">vierzig selbstgemachte B\u00fccher<\/a> habe, habe ich jetzt sicher noch einiges vergessen.\u00a0 Vergebe sie aber gerne, sofern sie noch nicht vergriffen sind, an die, die sich daf\u00fcr interessieren, beziehungsweise\u00a0 mir eine diesbez\u00fcgliche Frage oder Kommentar schreiben m\u00f6chten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Obwohl es mir ganz gut gelungen ist, wieder in den Veranstaltungsplan hineinzukommen und ich in der letzten Woche sogar auch wieder in der &#8220;Gesellschaft f\u00fcr Literatur&#8221; 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