{"id":5993,"date":"2011-02-24T00:03:10","date_gmt":"2011-02-23T23:03:10","guid":{"rendered":"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=5993"},"modified":"2011-02-24T00:03:10","modified_gmt":"2011-02-23T23:03:10","slug":"texthobelspane","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=5993","title":{"rendered":"TextHobelSp\u00e4ne"},"content":{"rendered":"<p>Bei meiner Recherche durch die Welt der Schreibwerkst\u00e4tten bin ich auf den Texthobel gesto\u00dfen, nicht jetzt, sondern schon vor einem Jahr, da habe ich einmal, nach der Leondinger Akademie gegooglet und bin auf Thomas Wollinger gesto\u00dfen, den schon Anni B\u00fcrkl verlinkt hatte und seither verfolge ich seinen Blog <a href=\"http:\/\/www.wollinger.info\/\">&#8220;Schreiben&#8221;<\/a>, den ich auch eifrig kommentiere und Thomas Wollinger, 1968 geboren, Softwareentwickler, der  2004 bei btb den Roman &#8220;Die Arch\u00e4ologin&#8221; herausbrachte, seit 2001 sein Schreiben \u00fcber einen Blog kommentiert, leitet seit 2005 eine Schreibwerkstatt namens &#8220;Texthobel&#8221; und deren Teilnehmer pr\u00e4sentierten sich  beim Literaturverein ALSO im Cafe Anno in der Lerchenfelder Stra\u00dfe, der irgendwie mit der Literaturzeitschrift Radieschen bzw. DUM zusammenh\u00e4ngen d\u00fcrfte.<br \/>\nDas eine solche Lesung stattfindet, hatte ich schon durch den Blog der <a href=\"http:\/\/emilywalton.wordpress.com\/\">Emily Walton<\/a> erfahren und so bin ich statt zu den Textvorstellungen in der Alten Schmiede mit Angelika Reitzer in den siebenten Bezirk gegangen.<br \/>\nZehn Namen standen am Programm: Sigi Borutta, Gudrun B\u00fcchler, Thomas Happ, Christina Hermann, Margit Heumann, Petra Hopferwieser, Saskia Hula, Anna Lehner, Nicole Makarewicz und Emily Walton.<br \/>\nNeun haben  gelesen,  eine Frau von dem Kulturverein hat begr\u00fc\u00dft und erkl\u00e4rt, da\u00df im Cafe Anno \u00fcblicherweise der AnnoLiteraturSOnntag stattfindet, bei dem junge oder weniger bekannte Literatinnen Auftrittsm\u00f6glichkeiten haben sollen. Es gibt drei Wege zu einer Lesung zu kommen, erstens sich selbst zu melden, nicht so gut, denn dann wei\u00df man nicht, wie die Qualit\u00e4t ist und die ist wichtig, zweitens \u00fcber die Zeitschriften Radieschen oder Dum und drittens \u00fcber die Poetry Slam Bewegung, denn wenn man da gut ist, wird man eingeladen.<br \/>\nDann wurde Thomas Wollinger  vorgestellt und Viktoria Frysack vom Texthobel-Schreibtisch, den gibt es auch und der trifft sich regelm\u00e4\u00dfig im Votiv Cafe, wie einstmals die logischen Denker, f\u00fchrte durch den Abend.<br \/>\nDa hatte ich schon Thomas Wollinger kennengelernt und Margit Heumann, neben der noch ein Platz im dem sehr Lesezimmer frei war, sagte mir, da\u00df sie mich vom Amerlinghaus kenne, das passiert mir in letzter Zeit \u00f6fter, da\u00df mich jemand anspricht, der mich kennt, so gabs auch keine Schwellenangst.<br \/>\nDie Lesenden hatten, wie sich herausstellte, schon durchaus ihre Publikationen, ihre Stipendien und stehen sogar auf der ORF-Bestenliste, die einen mehr, die anderen weniger. Thomas Happ der mit einem Text zu dem ihm die letzten Schiunf\u00e4lle angeregt hatte, wo jemand offenbar auf der Intensivstation zu sich kommt und sich neu in das Leben k\u00e4mpft, hat, glaube ich, noch nicht so viel ver\u00f6ffentlicht, daf\u00fcr aber Gudrun B\u00fcchler, die einen sprachlich sehr interessanten Text las, der schon im DUM erschienen ist, von einer Frau, die um dem Zwiebeldurft in ihrer Wohnung zu entgehen und auch nach einer blauen Tasse sucht, mit ihrem Hund namens Baronin auf die Stra\u00dfe geht und den dann dort verliert, die Tasse aber findet.<br \/>\nDann folgte die 1976 geborene Journalistin Nicole Makarewicz, das ist die mit der Empfehlung f\u00fcr die Besten Liste, sie hat zwei B\u00fccher, den Roman &#8220;Tropfenweise&#8221; und den Erz\u00e4hlband &#8220;Jede Nacht&#8221;, mehrere Preise und einen sehr beeindruckenden Text von einem Mann oder einer Frau, die von der Liebe zu ihrem krebskranken Partner erz\u00e4hlt, nachdem die Hospitz-Schwester die Wohnung verlassen hat.<br \/>\nSaskia Hula ist eine erfolgreiche Kinderbuchautorin, hat das Mira Lobe Stipendium bekommen, leitet die Texthobel Werkstatt f\u00fcr Kinder und Jugendliteratur und las die Geschichte &#8220;Die sieben Leben meiner Katze&#8221;, wo ein b\u00f6ser neuer Brieftr\u00e4ger eine Katze \u00fcberf\u00e4hrt, die sich dann solange in verschiedene Tiere verwandelt, bis sie als kleines graues K\u00e4tzchen, zu dem Ich-Erz\u00e4hler, der von einem Papa aufgezogen wird, zur\u00fcckkommt.<br \/>\nDann kam die Vorarlbergerin Margit Heumann mit einer Mischung aus Kinderspielen und Kochrezepten und eine Pause, danach ging es weiter mit einer Collage der Cellistin Petra Hopferwieser und  Romanausz\u00fcgen von Sigi Borutta, Christina Hermann und Emily Walton, die ich nun ebenfalls pers\u00f6nlich kennenlernte, aber wu\u00dfte, da ich ihren Blog verfolge, da\u00df sie einen Text in der letzten Wortlaut-Anthologie hat, im Kurier und im Falter viele Rezensionen schreibt und auch immer viele Leselisten hat. 1984 wurde sie in Oxford geboren, jetzt las sie zum ersten Mal aus ihrem Romanprojekt, das in der Schreibwerkstatt geboren wurde, wo eine Frau, die einen Partner sucht, zu einer Lebensberatersekte kommt, die ihr Gl\u00fcck durch Mittelm\u00e4\u00dfigkeit verspricht. Eine interessante Idee, wie es \u00fcberhaupt interessant war zu erfahren, was sich in den Schreibwerkst\u00e4tten so alles  tut, denn da gibt es viele Vorurteile, bzw. hat sich in den letzten Jahren viel ver\u00e4ndert. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bei meiner Recherche durch die Welt der Schreibwerkst\u00e4tten bin ich auf den Texthobel gesto\u00dfen, nicht jetzt, sondern schon vor einem Jahr, da habe ich einmal, nach der Leondinger Akademie gegooglet und bin auf Thomas Wollinger gesto\u00dfen, den schon Anni B\u00fcrkl &hellip; <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=5993\">Continue reading <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[18],"tags":[],"class_list":["post-5993","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5993","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=5993"}],"version-history":[{"count":0,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5993\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=5993"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=5993"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=5993"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}