{"id":60191,"date":"2018-04-05T00:54:45","date_gmt":"2018-04-04T22:54:45","guid":{"rendered":"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=60191"},"modified":"2018-04-05T00:54:45","modified_gmt":"2018-04-04T22:54:45","slug":"die-kinderbuecher","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=60191","title":{"rendered":"Die Kinderb\u00fccher"},"content":{"rendered":"<p>Weiter geht es mit der Vorstellung meiner <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/buecher.html\">B\u00fccher,<\/a> beziehungsweise der<a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/03\/10\/themengebiete\/\"> Themengebietesammlung,<\/a> denn das habe ich ja vor im<a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2018\/01\/01\/wieder-in-ein-jubilaeumsjahr\/\"> Jubil\u00e4umsjahr<\/a>, zu zehn Jahre <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2008\/07\/03\/sommerfrische\/\">&#8220;Literaturgefl\u00fcster&#8221;<\/a>, meinen Leserinnen und Lesern ein bi\u00dfchen etwas \u00fcber die <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/01\/20\/indie-bucher\/\">eigene Buchproduktion<\/a> zu erz\u00e4hlen.<\/p>\n<p>Denn da ich ja meine B\u00fccher selber mache, mir also immer f\u00fcnfzig St\u00fcck drucken lasse und sie dann verteile und dabei sogar auf die ISBN-Nummer verzichte, liegt das ein wenig brach, beziehungsweise ist an meine B\u00fccher nur schwer heranzukommen, obwohl ich ja subjektiv das Gef\u00fchl habe, ich posaune das ohnehin den ganzen Tag heraus und jeder m\u00fc\u00dfte, um mein Schreiben wissen.<\/p>\n<p>So ist es nicht, bin ich, als mich <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2014\/10\/31\/edition-exil-entdeckt-2\/\">Ljuba Arnautovic<\/a> einmal f\u00fcr eine Journalistin oder Literaturkritikerin gehalten hat, daraufgekommen. Klar, die <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2018\/03\/24\/vollversammlung-zu-fuenfundvierzig-jahre-gav\/\">GAV-Kollegen<\/a> wissen das ich schreibe.Meine Blogleser k\u00f6nnten es eigentlich auch wissen, aber die halten mich vielleicht f\u00fcr eine <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/poesie_und_brotberuf.html\">Hobbyautorin<\/a>, finden, da\u00df ich <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/02\/19\/schlecht-schreiben\/\">schlecht<\/a>, <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/01\/28\/studentenlesung-ii\/#comments\">trottelig<\/a> oder<a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/07\/23\/unverstaendlich-schreiben\/\"> unverst\u00e4ndlich<\/a> schreibe oder lesen vielleicht nur den Artikel, wo ich sie und ihr Werk erw\u00e4hne und das andere nicht.<\/p>\n<p>Meine Psychologiekollegin und Vorg\u00e4ngerin Irmgard G. auf der II HNO Sprachambulanz hat mich einmal gefragt, ob mein Blog mein Schreiben ersetzen w\u00fcrde?<\/p>\n<p>So ist es nicht, nat\u00fcrlich nein, ich schreibe nach wie vor meine B\u00fccher, Romane und realistische Erz\u00e4hlungen und gebe sie dann f\u00fcnfzigmal geraus, nehme sie auf <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2014\/06\/03\/wiedermal-margaretner-fest-fur-kunst-und-kultur\/\">Lesungen<\/a>, wenn ich welche habe, also aufs <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/09\/03\/linkes-wort-und-volksstimmefest\/\">Volksstimmefest<\/a>, zu den <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2010\/12\/06\/sophie-hungers-in-der-alten-schmiede\/\">&#8220;Textvorstellungen&#8221; in die &#8220;Alte Schmiede&#8221;<\/a>, etcetera mit und lege sie auf, aber das w\u00e4re es dann schon, wenn man keine ISBN-Nummer und die B\u00fccher bei sich selber zu Hause liegen hat.<\/p>\n<p>Es ist auch so, wenn man eine solche hat, aber in einen Kleinstverlag erscheint, so habe ich ja noch immer einige Schachteln der &#8220;Hierarchien&#8221;, erschienen Anfang 90, in der <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2015\/09\/19\/jack-unterweger-film-und-open-hause\/\">&#8220;Edition Wortbr\u00fccke&#8221;<\/a> in Harland stehen und ein paar andere stehen warhscheinlich im Keller des Kulturamtes der Stadt Wien, die ja Jack Unterweger, auf mein Betreiben, empfohlen von <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2015\/05\/26\/entladene-familiengeheihmnisse\/\">Barbara Neuwirth<\/a>, glaube ich, diese abkaufte.<\/p>\n<p>Das war auch das, was mich dazu brachte, bei meinen <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/02\/12\/cover-fragen\/\">&#8220;Digis&#8221;<\/a> auf die ISBN-Nummer zu verzichten, die man nat\u00fcrlich kaufen kann, aber ich denke, meine f\u00fcnfzig St\u00fcck w\u00e4ren auch dann kaum auffindbar und keiner w\u00fcrde sie nur \u00fcber die Nummer bestellen.<\/p>\n<p>Bestellen kann man die B\u00fccher \u00fcbrigens bei mir und einige Mal im Jahr bekomme ich auch solche Anfragen und verschicke meine B\u00fccher und durch das &#8220;Literaturgefl\u00fcster&#8221; und die <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/08\/10\/markenzeichen\/\">Marketingbestrebungen<\/a> der Selfpublischer, habe ich auch begonnen, meine B\u00fccher dort vorzustellen.<\/p>\n<p>So gibt es regelm\u00e4\u00dfig, wenn der Text an die Druckerei gehen kann, eine kleine <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/08\/09\/vorschau-auf-vor-dem-fruehstueck-kennt-dich-keiner\/\">Vorschau<\/a>, neuerdings auch mit <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/06\/13\/dreisig-fragen-zu-dreisig-buchern\/\">Gewinnspiel.<\/a> Schade, da\u00df sich da nie jemand meldet, der interessiert an meinen B\u00fcchern ist und sie lesen will.<\/p>\n<p>Das ist schon etwas, was mich ein bi\u00dfchen irritiert. Aber ich habe seit 2002, als ich auf dem Geburtstagsfest der <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2015\/08\/11\/jiddische-gedichte\/\">Erika Danneberg<\/a> im &#8220;Siebenstern&#8221; war und nicht so recht wu\u00dfte, ob ich ihr eines meiner B\u00fccher, ich glaube, es waren die &#8220;Schreibweisen&#8221; schenken sollte und das Buch w\u00e4hrend ich mir das \u00fcberlegte, einigen Leuten zeigte, die es gleich kaufen wollten, immer die letzten zwei B\u00fccher in meiner Tasche, um sie\u00a0Interessierten zu zeigen und habe da auch schon einige verkauft und auch manchmal ein positives Feedback zur\u00fcckbekommen und seit einigen Jahren, lege ich auch immer ein Exemplar in den <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/08\/21\/bucherschrank-geschichten\/\">B\u00fccherschrank.<\/a><\/p>\n<p>Da hat sch beim <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_sommer.html\">Sommerbuch<\/a> eine halbe Stunde sp\u00e4ter, als ich von der Pojt zur\u00fcckgekommen bin, eine Dame angerufen und sich daf\u00fcr bedankt und das <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_sommer.html\">&#8220;Bibliotheksgespenst&#8221;,<\/a> wird habe ich gesehen, im <a href=\"https:\/\/www.willhaben.at\/iad\/kaufen-und-verkaufen\/d\/eva-jancak-vor-dem-fruehstueck-kennt-dich-keiner-241353995\/\">Netz<\/a> angeboten. Ich glaube, um zehn Euro. Ich, kann ich nur fl\u00fcstern, verkaufe die B\u00fccher zum Selbstkostenpreis, weil ich\u00a0 nicht wirklich an ihnen verdienen will, also billiger.<\/p>\n<p>Es gibt\u00a0 das <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/12\/01\/vorschau-auf-besser-spaet-als-nie\/\">Gewinnspiel mit jeweils drei Fragen<\/a> zu dem Buch, um es ein wenig vorzustellen und wenn es dann fertig ist, gibt es ein <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/12\/02\/vor-dem-fruehstueck-kennt-dich-keiner\/\">Bild mit mir davon<\/a> und da w\u00fcrde ich gerne eine <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2018\/01\/18\/das-bloggeschichtenbuch\/#comments\">Leserunde<\/a> machen, aber auch das funktioniert noch nicht so wirklich, als ob die selbstgemachten B\u00fccher ohne ISBN-Nummer von vornherein mit einem Makel behaften w\u00e4ren und man sich an ihnen anstecken k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Nun gut, man braucht ein wenig Zeit sie zu lesen, aber das braucht man auch bei anderen B\u00fcchern und es gibt ja Leute, die von sich behaupten, sie w\u00fcrden, alles, was sie in die Finger kriegen, begierig verschlingen. Nun gut, es gibt auch selbstverlegte B\u00fccher und da hat noch nicht\u00a0 der Verlag dar\u00fcber gesehen und sie f\u00fcr gut befunden oder fr\u00fcher meine unverlangten Zugesandten nicht gedruckt.<\/p>\n<p>Jetzt schicke ich\u00a0 nicht mehr hin, sondern mache gleich selbst. Aber ich wollte\u00a0 etwas \u00fcber meine Kinderb\u00fccher erz\u00e4hlen, weil ich bei den Thmengebieten schon die<a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2018\/02\/18\/depressive-frauen\/\"> depressiven Frauen<\/a>, die <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2018\/01\/20\/das-buecherschrankmotiv\/\">B\u00fccherschrankmotive,<\/a> die <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2018\/03\/03\/schreibweisen-2\/\">Schreibweisen<\/a> und noch einiges andere mehr vorgestellt habe, so da\u00df man, wenn man es will, schon einen kleinen Einblick in mein Schreiben und meine inzwischen, glaube ich, an die vierzig selbstgemachten B\u00fccher bekommen kann, die meistens Romane, Erz\u00e4hlungen oder Novellen sind. Zwei Erz\u00e4hlbi\u00e4nde mit Kurzgeschichten gibt es auch, die &#8220;Schreibweisen&#8221; mit drei l\u00e4ngeren Erz\u00e4hlungen \u00fcbers Schreiben und das <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_literaturgefluester.html\">&#8220;Literaturgefl\u00fcster Texte Buch&#8221;<\/a> das die literarischeren Texte der ersten <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/07\/03\/funf-jahre-literaturgefluster\/\">f\u00fcnf Jahre des Blogs<\/a> enth\u00e4lt und dann gibt es zwei Kinderb\u00fccher, obwohl ich mich jeigentlich nicht als Kinderbuchautorin bezeichnen w\u00fcrde, aber eher unfreiwllig damit angefangen oder einen meiner fr\u00fchen gr\u00f6\u00dferen Erfolge von dort herbekommen habe.<\/p>\n<p>Denn ich habe, auch menn man mir das vielleicht nicht glaubt, einmal einen Teil des &#8220;Kinderbuchpreises der Stadt Wien&#8221; bekommen, die andere H\u00e4lfte, Christine N\u00f6stlinger, ich glaube f\u00fcr das &#8220;Austauschkind&#8221;. Man sieht, das ist lange her und ich kannn mich nicht mehr ganz daran erinnern. Die eine H\u00e4lfte also Christine N\u00f6stlinger, die andere hat das nicht rollenspezifische Kinderbuch, das aus einen Wettbewerb, den &#8220;Jugend und Volk&#8221; und das Staatssekretariat f\u00fcr Frauenfragen f\u00fcr nicht rollenspezisische Texte veranstaltet hat, wo auch Christine N\u00f6stligner in der Jury sa\u00df &#8220;Buben d\u00fcrfen weinen, M\u00e4dchen d\u00fcrfen weinen&#8221; und da ist mein Text &#8220;G\u00fcler will kein Kopftuch mehr&#8221; drin, obwohl der Text eigentlich f\u00fcr einen Roman, der nie fertig oder ver\u00f6ffentlicht wurde, geplant war.<\/p>\n<p>Das war mein erster gro\u00dfer Erfolg, mehrere Auflagen, einige Interviews, schon Verrisse, wegen der Sprache, obwohl das Buch lektoriert worden ist. Danach habe ich auch noch an &#8220;Jugend und Volk&#8221; geschickt, der einen meiner Texte \u00fcber die Arbeitswelt an den &#8220;Wiener Frauenverlag&#8221; schickte, so da\u00df er dort in einer der ersten Anthologien ver\u00f6ffentlicht wurde.<\/p>\n<p>Die zwei Kinderb\u00fccher die ich hier vorstellen will, sind sp\u00e4ter entstanden. Beim Ersten handelt es sich, um eines meiner <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2015\/12\/28\/lieblingsbuecher\/\">Lieblingsb\u00fccher<\/a>, es wurde, wie unter der letzten Zeile steht &#8220;Im Mai und Juni 1993 in Lemberg, Krakau und Wien&#8221; geschrieben und ich kann mich an eine sehr rauschhafte Zeit erinnern.<\/p>\n<p>&#8220;Lore und Lena&#8221; behandelt das doppelte Lottchen -Motiv. Das sind zwei zehnj\u00e4hrige M\u00e4dchen. Eine geht in eine katholischePrivatschule und lebt bei ihrer Mutter, einer erfolgreichen Kinder\u00e4rtzin, die mit dem Professor, denPrimar einer Kinderklinik verheiratet ist, der ist allerdings nicht ihr Vater und die andere,Lena, geht in eine Alternativschule, das WUKwird, glaube ich, direkt genannt. Ihr Vater ist ein erfolgreicher Schriftsteller, <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/01\/23\/jachymov\/\">Josef Haslinger<\/a>, war vielleicht mein Vorbild beim Schreiben und dort machen sie sie ein Zeitschriftenprojekt. Lena findet einen Artikel, wo die Kinder\u00e4rtzin Lore und der Professor abgebildet sind, erkennt, da\u00df sie ihr \u00e4hnlich sieht und das sie das Jugendbild der \u00c4rztin in ihrer Schachtel und als einzige Erinnerung an ihre Mutter hat. Geht in ihre Praxis t\u00e4uscht Bauschmerzen vor und die Geschichte beginnt. Denn die konservativen Gro\u00dfeltern nehmen Lena nicht so leicht und sofort in ihre Familie auf. Lena zerbricht fast deran, w\u00e4hrend die lockere Lore, das ganze als Spiel sieht, auch in die alternative Schule will, mit dem Vater und seiner Freundin ach Griechenland auf Urlaub f\u00e4hrt und dort zu schreiben beginnt.<\/p>\n<p>Das Buch hat mich fast in einen Rausch versetzt und ich habe es innerhalb ein paar Wochen heruntergeschrieben. In Wien, w\u00e4hrend ich in der Reinprechtsdorferstra\u00dfe meine Praxis machte und meinen Vater betreute und dann bin ich damals vier Tage mit einem Bus des akademischen Reisediestes \u00fcber Krakau nach Lemberg gefahren und habe dort, wie ich mich erinnern kann, beispielsweise die Griechenlandszenen,\u00a0 geschrieben.<\/p>\n<p>Ich war sehr begeistert von dem Buch, habe es auch flei\u00dfig herumgeschickt und gedacht, jetzt mu\u00df es doch mal was werden und ein Kinderbuchverlag wird es nehmen. Damals ist auch zeitgleich mein zweites Buch \u00fcbers Stottern erschienen. Aber nichts, Sense aus. Eine R\u00fcckmeldung, die mir, glaube ich,\u00a0 schrieb, da\u00df der Verlauf der Handlung unglaubw\u00fcrdig w\u00e4re oder so, ich habe den Brief, glaube ich, in der Konditorei\u00a0 Aida liegenlassen und nie mehr zur\u00fcckbekommen, habe ich erhalten, sonst nichts au\u00dfer Absagen.<\/p>\n<p>Aber als wir dann im Sommer nach Mexiko geflogen sind, habe ich mein zweites Kinderbuch, nach einer Iidee, die ich schon l\u00e4nger hatte, geschrieben.<\/p>\n<p>&#8220;Mutter m\u00f6chte zwanzig Kinder&#8221;.<\/p>\n<p>Es ist relativ d\u00fcnn,\u00a0 mein viertes Digibuch, Lore und Lena ist das dritte, hat einen gelben Umschlag und den Titel hat die damalige neunj\u00e4hrige Anna mit der Hand darauf geschrieben. Bei &#8220;Lore und Lena&#8221; hat sie den Buchtext verfasst und ist zusammen mit einer Freundin, am Cover zu sehen.<\/p>\n<p>Bei der &#8220;Mutter&#8221; habe ich <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2008\/09\/18\/noch-farb-ich-meine-haare-rot\/\">Elfriede Haslehner<\/a> gebeten, die hat dann: &#8220;Die Autorin, Mutter einer Tochter, unternimmt das Wagnis das Leben einer Frau zu schildern, die 20 Kinder haaben m\u00f6chte (zu Beginn der Erz\u00e4hlung hat sie gerade ihr elftes Kind bekommen), diese als Alleinerzieherin aufzieht und auch selbst unterrichtet.<\/p>\n<p>Ob das gut geht?<\/p>\n<p>Ja, es gibt sie, diese Vielfach-M\u00fctter, und sie sind so etwas Besonderes, da\u00df man hin und wieder eine von ihnen in einer Fersehshow bewundern kannn. Allerdings haben die Fernseh-M\u00fctter meist einen unterst\u00fctzenden Ehemann an ihrer Seite.<\/p>\n<p>Es ist wohl eine Menge Fantasie n\u00f6tig, um jungen (und junggebliebenen) Lesern\/Leserinnen Einblicke in das turbulente Leben einer solchen \u00dcbermutter -geschildert aus der Sicht ihrer zehnh\u00e4hrigen Tochter &#8211; gehen zu k\u00f6nnen. Eva Jancak hat sie.&#8221;<\/p>\n<p>E. H. steht daruber und nicht der volle Name, offenbar auch hier etwas Distanz zu den selbstgemachten B\u00fcchern und das Ganze ist nat\u00fcrlich eine Phantasie , die ich irgendwann einmal herbekommen und ausgesponnen habe.<\/p>\n<p>Ob das gut geht im realen leben, wahrscheinlich nicht und Beate Baumann ist auch keine von den neuen Konservativen, wie es sie die Identit\u00e4ren haben wollen. Sie ist im Gegenteil eine sehr alternative Frau und k\u00e4mpft sich mit ihrer Kinderschar sehr selbstbewu\u00dft durchs Leben. Als die Familienhelferin Hilde Pokorny sich aufmacht, nach der Wohnung zu suchen, wurde gerade der kleine Markus, als elftes Kind gerade geboren, alle zu Hause, so wie ja auch die Anna zu Hause geboren wurde, um die kinderrreiche Alleinerzieherin, die erste Woche zu betreuen, kommt auch bald die Sozialarbeiterin Frau Koller vom Jugendamt, macht ein strengen Gesicht, sagt &#8220;Frau Baumann, Frau Baumann!&#8221; und erz\u00e4hlt dann etwas von Schwierigkeiten, die es mit dem Rechtsanwalt Viktor Frank, einer der V\u00e4ter gibt, das h\u00f6rt Liesel die \u00e4lteste Tochter, die wie ihr Bruder Stephan einen Vater hat. Der ist Lehrer und hat Beate Baumann wegen ihrer Kinderw\u00fcnsche verlassen und Liesel \u00fcberninnt nun eine Odyssee, um ihrer Mutter aus den Schwierigkeiten zu helfen. Sie freundet sich mit Karin, der Tochter von Viktor Frank an, geht zu ihrer Geburtstagsfeier mit seinem sohn und Bea Baumann, die inzwische einen kinderfreundlicheren Mann kennengelernt hat, ist auch sehr bem\u00fcht, aus den Schwiergkeiten herauszukommen, in die sich sogar der B\u00fcrgermeister einmischt und alles wird gut.<\/p>\n<p>Eine Phantasie und vielleicht kein wirkliches Kinderbuch, obwohl meine b\u00fccher ja eigentlich sehr leicht geschrieben sind und ich mich ganz ehrlich immer etwas wundere, wenn mir einer meiner <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/10\/22\/uber-bulgarien\/#comments\">Blogleser<\/a> schreibt, da\u00df er meine Texte nicht versteht. Es w\u00e4ren eher Kinderb\u00fccher habe ich von anderen meiner Texte, \u00f6fter geh\u00f6rt und so habe ich in den Neunzigerjahren dann auch den Versuch, zwei Kinderbucher zu schreiben, gemacht.<\/p>\n<p>Ich habe auch &#8220;Mutter m\u00f6chte zwanzig Kinder&#8221;, an die Verlage geschickt, wie man sieht, keinen Erfolg gehabt. Das Buch dann als viertes &#8220;Digi&#8221; herausgegeben und noch in Mexiko den Versuch eines drittes Kinderbuchs, nach einer Idee, eine alten Frau, die sich gegen das Pflegeheim in das gescteckt wurde, wehrt, schon hatte, zu schreiben, habe aber in Wien zur\u00fcckgekommen, damit aufgeh\u00f6rt und sp\u00e4ter auch keine expliziten Texte f\u00fcr Kinder mehr geschrieben.<\/p>\n<p>Es hat damals in einem Cafe im achten Bezirk einen monatlichen Jour Fix, wo sich Kinderbuchautoren getroffen haben, gegeben,<a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2014\/04\/22\/zum-begrabnis-von-friedl-hof-bauer\/\"> Georg Bydlinsky,<\/a> den ich von der GAV und der IG kenne, hat mir ihn empfohlen. Ich bin ein paar Mal hingegangen, die zwei B\u00fccher, beziehungsweise die Manuskripte, auch einer Kinderbuchautorin gezeigt, die sie freundlich gelesen hat und mir dann erkl\u00e4rte, da\u00df sie zwischen der Kinder und der Erwachsenenliteratur angesiedelt w\u00e4ren und ich sie vielleicht deshalb zurckbekommen habe.<\/p>\n<p>Magl sein. Es sind sicher nicht meine typischsten B\u00fccher. Ich schreibe jetzt mehr wahrscheinlich \u00fcber die Schwierigkeiten des Alterwerdens oder den Schwierigkeiten, die man in einer Gesellschaft, wie dieser hat, gebe meine B\u00fccher nach wie vor selber heraus, vermarkte oder stelle sie im Blog vor und f\u00fchle mich ein wenig ausgeschrieben, so da\u00df ich mich beim Schreiben dieses Artikel auch ganz ehrlich, ein wenig vor dem Korrigiereb der &#8220;Unsichtbaren Frau&#8221;, dr\u00fcckte, das gebe ich zu.<\/p>\n<p>Es ist mir aber eingefallen, da\u00df ich, da\u00df ich Kinderb\u00fccher geschrieben habe, das hier noch nicht so oft erw\u00e4hnt habe und, da\u00df ich im Zuge meiner zehn Jahrespromotion, sie einmal vorstellen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>F\u00fcr den, der neugierig geworden ist, ich habe noch ein paar Exemplare der beiden B\u00fccher in meinen Regalen und schicke sie dem, der sie lesen will, gerne zum Selbstkostenpreis oder als Rezessionsexemplar zu.<\/p>\n<p>Johann Barth hat mir \u00fcbrigens eine sehr sch\u00f6nen Rezension \u00fcber &#8220;Mutter m\u00f6chte zwanzig Kinder&#8221; geschrieben und etwas \u00fcber<a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/rezension.lorelena.kk.html\"> &#8220;Lore und Lena&#8221;<\/a> gibt es auch.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Weiter geht es mit der Vorstellung meiner B\u00fccher, beziehungsweise der Themengebietesammlung, denn das habe ich ja vor im Jubil\u00e4umsjahr, zu zehn Jahre &#8220;Literaturgefl\u00fcster&#8221;, meinen Leserinnen und Lesern ein bi\u00dfchen etwas \u00fcber die eigene Buchproduktion zu erz\u00e4hlen. 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