{"id":60542,"date":"2018-04-11T23:13:27","date_gmt":"2018-04-11T21:13:27","guid":{"rendered":"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=60542"},"modified":"2018-04-11T23:13:27","modified_gmt":"2018-04-11T21:13:27","slug":"zwei-dramatikerstipendien-im-musa","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=60542","title":{"rendered":"Zwei Dramatikerstipendien im MUSA"},"content":{"rendered":"<p>Wieder einmal <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2018\/03\/07\/utopia-workshop-und-lim\/\">&#8220;Literatur im MUSA&#8221;<\/a>, die Veranstaltungsreiche des Kulturamts der Stadt Wien, wo monatlich die Stipendiaten und Preistr\u00e4ger vorgestellt werden und wo ich ja <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2018\/03\/07\/utopia-workshop-und-lim\/\">seit es diese Reihe gibt<\/a>, immer sehr gerne hingehe, denn ich finde es ja interessant, zu sehen, wer da einen Preis bekommt und wer nicht.<\/p>\n<p>Ich werde immer sehr freundlich eingeladen und stehe dann meistens mit dem Manfred und der Angela isoliert herum, w\u00e4hrend sich die anderen, die Insider des Literaturbetriebs nach au\u00dfen, k\u00fcssen und herzen und nach innen wahrscheinlich sich verdammen und zum Teufel w\u00fcnschen.<\/p>\n<p>Das letztere ist nat\u00fcrlich nur Spekulation und wei\u00df ich nicht so genau, da\u00df die Konkurrenz aber gro\u00df ist, ist wahrscheinlich kein Geheimnis.<\/p>\n<p>Zehn,\u00a0 elf bekommen das Stipendium und der Rest kann durch die Finger schauen und ich geh\u00f6re\u00a0 zu der letzteren Gruppe, obwohl ich mich schon sehr sehr lange, um kein Stipendium der Stadt Wien mehr bewerbe und heuer durch meine Lesung in der <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2018\/04\/04\/textvorstellungen-mit-begraebnissen\/\">&#8220;Alten Schmiede&#8221;<\/a> letzte Woche, den <a href=\"http:\/\/www.alte-schmiede.at\/derhammer\/eva-jancak-und-ruth-aspoeck-kunstwerke-denkmaeler-im-stadtraum\/\">&#8220;Hammer 95&#8221;<\/a> und unseren <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/lesungen\/\">Literaturspaziergang n\u00e4chsten Mittwoch<\/a> ohnehin einen literarischen Auftrieb habe und denke, eigentlich k\u00f6nnte ich ja jetzt den n\u00e4chsten &#8221; Veza Canetti- Preis&#8221; gewinnen, aber wieder halt, bevor mich jetzt\u00a0 jemand fragt, ob ich betrunken bin?<\/p>\n<p>Ich beziehie mich nat\u00fcrlich nur auf meinen <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2018\/04\/01\/wie-es-sein-koennte\/\">Aprilscherz vom Ostersonntag<\/a> und nat\u00fcrlich, ja,\u00a0 ich habe Rotwein getrunken, denn den gibt es ja im MUSA immer, Brot und Wein nach der Veranstaltung von Ines Varga, die, glaube ich, Julia Sanilcycks Assistetntin ist und h\u00f6chstahrscheinlich Literaturwissenschaft studiert hat, immer freundlich ausgeschenkt.<\/p>\n<p>Zuerst gab es aber die Lesungen und da trat Michaela Falkner, wie ich sie einmal bei einem <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2009\/11\/29\/erich-fried-preis-09\/\">Fried Symposium kennenlernte<\/a>, wahrscheinlich <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/03\/01\/gegenwartliteratur-im-centrope\/\">schon zum <\/a><a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2014\/04\/03\/der-menschheit-wurde-und-dramatik\/\">dritten Mal<\/a> auf, denn offenbar kann man das Dramatikerstipendium so oft beziehen und die junge Frau mit den \u00a0 schwarzen Haaren, die inzwischen schon bei &#8220;Manifest 53&#8221; angelangt ist, hat sich glaube ich, seit ich sie kenne auch sehr ver\u00e4ndert und literarisch weiterentwickelt.<\/p>\n<p>Jetzt liegt sie, glaube ich, nicht mehr auf den Boden und macht literarische oder bildnerische Performanmances, sondern kurartiert <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/03\/28\/horchposten-ii\/\">H\u00f6rspielsreihen<\/a> und das &#8220;Manifest 53&#8243; aus dem sie gelesen hat, ist auch eine H\u00f6rpsielprdouktion, die sie gerade im Funkhaus aufnimmt und das im Mai in \u00d61 gesendet wird.<\/p>\n<p>Es ging und das fand ich ganz interessant, um eine Drachent\u00f6tergeschichte. Eine Parabel oder Sage k\u00f6nnte man jetzt respektlos unken und wahrscheinlich auch,&#8221;Das habe ich schon hundertmal geh\u00f6rt!&#8221;<\/p>\n<p>Jedenfalls habe ich mir das ganz frech gedacht, als mich die neben mir sitzende Dame fragte, wie hoch denn das Stipendium w\u00e4re und sich dann auch emp\u00f6rt an die vor ihr sitzenden Damen wandte.<\/p>\n<p>Nun ihr hat es vielleicht nicht so gefallen. Ich habe den Wert, der experimentellen Manifesten villeicht nicht ganz verstanden, aber Kunstst\u00fcck, ich bin ja eine<a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/11\/28\/ein-nicht-rechtschreibwollender-erfolgsfreier-buecher-messie\/\"> erfolgfrei schreibende realistische Autorin<\/a> und werde von manchen f\u00fcr <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/07\/23\/unverstaendlich-schreiben\/\">unverst\u00e4ndlich<\/a> gehalten, was wieder das Verbindungsglied w\u00e4re.<\/p>\n<p>Ich habe Michaela Falkner, als ich ihr davon erz\u00e4hlte, aber wie ich merken mu\u00dfte, sehr getroffen, obwohl das eigentlich, wie ich dachte, eine sehr allt\u00e4gliche Frage ist.<\/p>\n<p>Nun gut, das H\u00f6rspiel wird gesendet werden und ich werde es vielleicht h\u00f6ren und der zweite Stipendiat\u00a0 Bernhard Studlar war mir vom namen her bekannt und er brachte, gemeisam mit einer Schauspielerin, drei Szenen und einen Epilog aus einem St\u00fcck namens &#8220;Nacht ohne Sterne&#8221;, ein Titel, wie er erkl\u00e4rte, der ihm sehr gef\u00e4llt und ein Reigen.<\/p>\n<p>So beginnt es mit einer Szene zwischen einer Kinderg\u00e4rtnerin und einer Mutter. Die holt ihr Kind zu sp\u00e4t ab, weil sie von einer Demonstration abgehalten wurde. Die Knderg\u00e4rtnerin, gelesen von Bernhard Studlar, r\u00fcgte sie deswegen und drohte ihr, da\u00df sie ihren Betreuungsplatz verlieren w\u00fcrde. Sie versucht sie mit f\u00fcnfzig Euro zu bestechen. Die zerrei\u00dft ihn aber und in der n\u00e4chsten Szene zwischen der Mutter und dem Vater, klebt sie sie wiederz zusammen. Der Vater steckt sie ein und trifft sich mit einem Kredithai, der von ihm die geliehenen zwanzigtausend Duro wieder haben will, die er nicht hat, so da\u00df er ihn erschie\u00dft und so weiter und so fort.<\/p>\n<p>Der Tod tritt noch auf, verriet Julia Danilcyck im Gespr\u00e4ch und die Freiheitsstatue und ich finde ein sehr interessantees St\u00fcck, das mich sehr heugierig machte und das schon in Bratilsava aufgef\u00fchrt wurde, da ich aber kein Slowakisch verstehe und wahrscheinlich auch nicht so bald dorthin komme, kann ich h\u00f6chstens demn\u00e4chst ins Schauspielhaus gehen, aber da gibt es ja keine &#8220;<a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2015\/03\/23\/unerleuchtet-in-die-alte-schmiede\/\">Kolik-Lounge<\/a>&#8221; mehr und die Auff\u00fchrung eines anderen Studlar-St\u00fcckes.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wieder einmal &#8220;Literatur im MUSA&#8221;, die Veranstaltungsreiche des Kulturamts der Stadt Wien, wo monatlich die Stipendiaten und Preistr\u00e4ger vorgestellt werden und wo ich ja seit es diese Reihe gibt, immer sehr gerne hingehe, denn ich finde es ja interessant, zu &hellip; <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=60542\">Continue reading <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[19],"tags":[781,1589,1932,4107],"class_list":["post-60542","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-veranstaltungen","tag-bernhard-studlar","tag-dramatikerstipendiaten","tag-falkner","tag-musa"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/60542","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=60542"}],"version-history":[{"count":0,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/60542\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=60542"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=60542"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=60542"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}