{"id":60727,"date":"2018-04-18T23:20:41","date_gmt":"2018-04-18T21:20:41","guid":{"rendered":"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=60727"},"modified":"2018-04-18T23:20:41","modified_gmt":"2018-04-18T21:20:41","slug":"vom-ersten-spaziergang-zum-dritten-poliversale-abend","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=60727","title":{"rendered":"Vom ersten Spaziergang zum dritten Poliversale-Abend"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_60753\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/img_3771.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-60753\" src=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/img_3771.jpeg?w=300\" alt=\"Eva Jancak, Ruth Asp\u00f6ck, Robert Egelhofer \u00a9 Gerlinde Hofer\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"size-medium wp-image-60753\" srcset=\"http:\/\/literaturgefluester.at\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/img_3771.jpeg 1280w, http:\/\/literaturgefluester.at\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/img_3771-300x225.jpeg 300w, http:\/\/literaturgefluester.at\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/img_3771-1024x768.jpeg 1024w, http:\/\/literaturgefluester.at\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/img_3771-768x576.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-60753\" class=\"wp-caption-text\">Eva Jancak, Ruth Asp\u00f6ck, Robert Egelhofer \u00a9 Gerlinde Hofer<\/p><\/div>\n<p>Heute war also unser erster literarischer Spaziergang bez\u00fcglich der Kunst des \u00f6ffentlichen Raums. Da bin ich ja mit der <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/05\/15\/um-den-bodensee-mit-ruth-und-alfred\/\">Ruth<\/a> im vorigen Jahr <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/05\/29\/vom-oeffentlichen-raum-zum-kuchldeutsch\/\">an<\/a> <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/06\/01\/vom-oeffentlichen-raum-zu-brigitte-hamanns-sammlungen\/\">f\u00fcnf<\/a> <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/06\/05\/pfingstmontag-im-oeffentlichen-raum\/\">Nach-<\/a> <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/06\/11\/noch-einmal-dreioeffentliche-kunstprojekte\/\">beziehungsweise<\/a> <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/06\/14\/von-der-oeffentlichen-kunst-in-und-um-die-u-bahnbereiche\/\">Vormittagen<\/a> jeweils zu drei\u00a0 Kunstwerken gegangen und wir habe je zwanzig Minuten lang Spontantexte dazu geschrieben, die wir einander vorgelesen habe.<\/p>\n<p>Damit wars f\u00fcr mich eigentlich erledigt, f\u00fcr die <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/02\/10\/geburtstagsfeiern-mit-ruth\/\">Ruth<\/a> aber nicht, hat sie doch die Veranstaltung bei der GAV eingereicht, drei Spazierg\u00e4nge wollte sie machen. Der Erste fand bei Denkm\u00e4lern, die all mit der faschistischen Vergangenheit zu tun haben, heute statt und den <a href=\"http:\/\/www.alte-schmiede.at\/derhammer\/eva-jancak-und-ruth-aspoeck-kunstwerke-denkmaeler-im-stadtraum\/\">&#8220;Hammer 95&#8221;<\/a> in dem einige der Texte abgedruckt sind, gibt es als Begleitung auch, denn da sind wir mit dem Alfred an einem <a href=\"http:\/\/www.alte-schmiede.at\/derhammer\/eva-jancak-und-ruth-aspoeck-kunstwerke-denkmaeler-im-stadtraum\/\">Wochenende im Februar<\/a> die Orte nochmals abgegangen, um die entsprechenden Fotos zu machen.<\/p>\n<p>Diesmal gibt es keine Alfred Fotos, weil ja Nachmittag und er auf der WU beziehungsweise auf einem Betriebsratsseminar, das hei\u00dft ein paar hat mir Gelinde Hofer, die neue<a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/11\/10\/der-zehnte-ohrenschmaus\/\"> &#8220;Ohrenschmaus &#8211; Organisatorin&#8221;,<\/a> die gekommen war, freundlicherweise zur Verf\u00fcgung gestellt und au\u00dfer ihr waren noch <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/11\/10\/der-zehnte-ohrenschmaus\/\">Ingrid Messing<\/a> da, die ich beim letzten Osterspaziergang getroffen habe, wo ich schon ein bi\u00dfchen Probe gelesen habe, Erika Pavlovsky, <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/02\/28\/kaffee-bei-erika-brunngraber\/\">Erika Brunngraber<\/a>, der Chemiker Manfred und noch ein paar bekannte und auch mir unbekannte Leute da.<\/p>\n<p>Am Ballhausplatz beim Denkmal f\u00fcr die &#8220;Verfolgten der NS- Milit\u00e4rjustiz&#8221;, der zweiten Station, die wir vor einem Jahr abgegangen sind, ist es losgegangen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/07\/02\/reisen-auf-eigene-faust\/\">Robert Eglhofer<\/a>, der\u00a0 inzwischen Kunstgeschichte studiert, hat ein paar einf\u00fchrende Worte zum Denkmal und den jeweiligen K\u00fcnstlern gesagt. Dann haben wir unsere Texte gelesen, noch einen Rosenstrauch bewundert, das Wetter war ja sehr sch\u00f6n und dann ging es weiter zum Servitenplatz und zu den &#8220;Schl\u00fcsseln\u00a0 gegen das Vergessen&#8221;.<\/p>\n<p>Da war vielleicht besonders interessant, da\u00df sich ein kleiner Hund auf das Denkmmal und die Schl\u00fcssel gelegt hat, der sich vielleicht sonnen wollte und so ungewollt im Mittelpunkt der Veranstaltung stand.<\/p>\n<p>Dann gings gleich weiter zum &#8220;Thuryhof&#8221;, dem ehemaligen sozialistischen Gemeindebau, wo noch immer das v\u00f6lkische Skulptur des katholischen Bildhauers Alfred Crepaz mit einem Hitlergedicht zu sehen ist.<\/p>\n<p>Robert Eglhofer erw\u00e4hnte in seiner Einleitung, da\u00df es in dem Gemeindebau nach der \u00dcbernahme ein NSDAP-Parteilokal gegeben hat, in dem wohl vorher die Sozialisten ihr B\u00fcro hatte und hinter der Skulptur gibt es auch ein Lokal, in dem sich jetzt allerdings ein Architekturb\u00fcro befindet.<\/p>\n<p>Wir haben uns ein bi\u00dfchen mit der Architektin unterhalten, bevor wir in das Pub in der Liechtensteinstra\u00dfe aufgebrochen sind, das einmal &#8220;Zur Flucht nach \u00c4gypten&#8221; hie\u00df und in dem <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/06\/17\/kontinent-doderer\/\">Heimito von Doderer<\/a> angeblich \u00f6fter verkehrte.<\/p>\n<p>Danach war ich unschl\u00fc\u00dfig, ob ich in die &#8220;Gesellschaft f\u00fcr Literatur&#8221; zum dritten Abend der heurigen Poliversale, die heute dort stattfand gehen sollte, den ersten Abend am Montag habe ich vers\u00e4umte, weil der Alfred lieber mit mir ins Kino gehen wollte, aber diesmal stellte Michael Haammerschmid, der &#8220;Poliversale-Moderator&#8221; seinen neuen Kindergedichtband vor und zeitlich ist es sich auch gut ausgegangen.<\/p>\n<p>Sehr gut sogar, denn Erstens konnte ich zu Fu\u00df hingehen, zweitens noch kurz in die Buchhandlung &#8220;Kuppitsch&#8221; schauen, um mir jetzt doch das TB von Klaus Modick &#8220;Konzert ohne Dichter&#8221; zu kaufen und als ich dann in der Herrengasse, am tschechischen Zentrum vorbeiging, sah ich einen Catering-Bus davor stehen.<\/p>\n<p>&#8220;Aha, da gibts eine Veranstaltung!&#8221;, habe ich gedacht, bin aber weitergegangen. Es kam aber der Josef, den ich \u00f6fter bei Veranstaltungen sehe heraus und fragte mich &#8220;Hast du f\u00fcnf Minuten Zeit, dann gehe hinein, denn da gibts das Feinste vom Feinen!&#8221;<\/p>\n<p>Und das war eine Fotoausstellung von Robert Vano, der seinen Zyklus\u00a0 &#8220;Memories&#8221; vorstellte und dazu gab es Grammeln, Schinken, Presskopf und andere Wurst und auch ein Gl\u00e4schen Wein, so da\u00df ich ziemlich gest\u00e4rkt und dennoch p\u00fcnktlich in die &#8220;Gesellschaft f\u00fcr Lliteratur&#8221; kam, die diesmal viel leerer als <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2018\/04\/17\/von-der-forschungswerkstatt-zur-literaturkritik\/\">gestern<\/a> war, obwohl es schon sieben vorbei war.<\/p>\n<p>Kurt Neumann und einer der &#8220;Alten Schmiede- Assistenten&#8221; waren\u00a0 aber da, denn es ist ja eine &#8220;Alte Schmiede-Veranstaltung&#8221;, <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/07\/27\/die-vierten-o-toene\/\">Karin Peschka<\/a>, <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2014\/10\/31\/edition-exil-entdeckt-2\/\">Ljuba Anautovic<\/a>,<a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/12\/06\/weihnachtsbowle-mit-susanne-ayoub\/\"> Susanne Ayoub<\/a>, <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/06\/08\/die-zeit-und-wir\/\">Christl Greller<\/a> und noch einige andere und au\u00dfer <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/06\/24\/nester\/\">Michael Hammerschmid<\/a> trat auch noch der 1952 in Salfelden geborene Ludwig Hartinger auf, der Lektor bei &#8220;Wieser&#8221; war, auch auf Slowenisch schreibt und sehr feine eher kurze tagebuchartige Gedichte hatte, die wie Manfred M\u00fcller in seiner Einleitung betonte, ganz erstaunlich zuMichael Hammerschmids &#8220;Schlaraffenbauch&#8221; passten.<\/p>\n<p>Den <a href=\"http:\/\/www.alte-schmiede.at\/derhammer\/der-hammer-zur-poliversale-2018\/\">&#8220;Hammer 96&#8221;<\/a>, der der &#8220;Poliversale&#8221; gewidmet ist, gibt es \u00fcbrigens auch.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute war also unser erster literarischer Spaziergang bez\u00fcglich der Kunst des \u00f6ffentlichen Raums. 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