{"id":6100,"date":"2011-03-06T09:46:47","date_gmt":"2011-03-06T08:46:47","guid":{"rendered":"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=6100"},"modified":"2011-03-06T09:46:47","modified_gmt":"2011-03-06T08:46:47","slug":"lisbeths-leseliste-und-andere-neuigkeiten","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=6100","title":{"rendered":"Lisbeths Leseliste und andere Neuigkeiten"},"content":{"rendered":"<p>Freitagabend habe ich eine neue Leseliste erstellt, denn die Lisbeth Hahnenpichler sitzt ja in ihrem B\u00fccherzimmer und erstellte eine solche ihrer noch ungelesenen zweihundertf\u00fcnfzig B\u00fccher, die sie auf ihre Homepage stellte und den Link ihrer Schwester Katahrina, die sich gerade in Linz  befindet, schickte. Ein paar Gelesene hat sie dabei schon abgehackt, ein paar Neue hinzugef\u00fcgt und der Schwester geschrieben, da\u00df sie jetzt den neuen Handke liest, die neue Linda Stift und das Buch der Lydia Mischkulnig hat sie schon gelesen. Parallelen zu meiner eigenen <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/02\/16\/hundert-bucher\/\">Leseliste<\/a> sind nicht zuf\u00e4llig, denn was man im Kopf bzw. aufgeschrieben hat, l\u00e4\u00dft sich problemlos verwenden und eine Idee ist ja, da\u00df die Lisbeth, die in den<a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/02\/20\/zwillingswelt\/\"> Zwillingswelten<\/a> (noch) keine eigene Szenen hat, da\u00df sie mit Katharina \u00fcber ihre B\u00fccher kommuniziert. Das geht aber nur, wenn ich eine  Leseliste habe, meine umfa\u00dft derzeit dreiundsiebzig Titel, die Lisbeth hat aber von zweihundertf\u00fcnfzig geschrieben, die jemand, der den ganzen Tag nichts anderes tut, als  lesen, in einem Jahr wahrscheinlich schafft und die Katharina will ein Jahr durch Europa reisen. Nun wei\u00df ich zwar nicht, ob ich das schaffe und das Buch nicht vielleicht schon in Trapani beendet ist. Ich bin ja leider oder zum Gl\u00fcck eine Schnelle, da lese ich immer staunend in <a href=\"http:\/\/www.wollinger.info\/?p=8087\">Thomas Wollingers Blog<\/a>, wie lange der sich Zeit f\u00fcr seine Texte l\u00e4\u00dft, wie oft er sie umschreibt, k\u00fcrzt, bearbeitet etc, da\u00df ich mir schon w\u00fcnschte sein Tempo und das meine zusammenzulegen und zu dividieren, geht aber nicht. Es kann also sein, da\u00df das Buch schon in Sizilien zu Ende ist, in einer Woche liest aber auch eine depressive Bibliothekarin keine zweihundertf\u00fcnfzig B\u00fccher. Das ist mir aber erst eingefallen, als ich mich Freitag um zehn Uhr abends oder so hingesetzt hatte und mir eine solche Liste aus meiner eigenen und den B\u00fccherbergen, die ich sonst noch habe, zusammenstellte. Das war schwieriger, als es scheint, einfach zweihundertf\u00fcnfzig Titel hinzuschreiben, denn mit meinen Editor gab es Schwierigkeiten, weil der die Zahlen automatisch schrieb, wollte ich nicht, er lie\u00df sich aber nicht abstellen. Das hat eine halbe Stunde Mehraufwand gekostet und als ich auf meiner Liste bei Nummer 69 Annemarie Selinko &#8220;Morgen ist alles besser war&#8221;, stutze ich und dachte, habe ich das nicht schon gelesen? Wirklich am<a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2010\/05\/13\/morgen-ist-alles-besser\/\"> 13. 5.<\/a> habe ich das besprochen, aber da war doch  ein zweites Buch im B\u00fccherschrank von Annemarie Selinko. Habe ich das gleiche zweimal genommen? Habe ich nicht, nur mit meinem leichten Hang zur Legasthenie, die mich manchmal etwas verwechseln l\u00e4\u00dft, meine Leser st\u00f6hnen, glaube ich, dar\u00fcber, wenn ich die Susanne Scholl mit der Sabine verwechsle oder bei der Cornelia Travnicek ein &#8220;n&#8221; weglasse, habe ich beim Einr\u00e4umen ins Badezimmer &#8220;Morgen ist alles besser&#8221; mit  &#8220;Heute heiratet mein Mann&#8221; verwechselt, was ich ja eigentlich als Nummer 69, bzw. Nummer 70, lesen will, denn jetzt ist  das Buch der Michaela Falkner noch vorher dran. Das ist jetzt ausgebessert, so da\u00df mein <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/02\/16\/hundert-bucher\/\">Hundert B\u00fccher Artikel <\/a>immer fehlerloser wird, wie ich hoffe, beim Lesen h\u00e4tte ich es aber ohnehin gemerkt. Um Mitternacht oder leicht dar\u00fcber ist dann die Leseliste meiner Protagonistin Lisbeth Hahnenpichler fertiggeworden. Das neue Buch der Linda Stift das ich (noch) nicht habe steht als erstes darauf, dann Peter Handkes &#8220;Morawische Nacht&#8221; und Josef Winklers &#8220;Ich rei\u00df mir eine Wimper aus und stech dich damit tot&#8221;, habe ich auch nicht, aber wahrscheinlich noch von dem Josef Winkler Interview im Radio im Ohr. Dann folgen meine einundsiebzig Listenb\u00fccher ohne dem der Michaela Falkner und den &#8220;Zimtl\u00e4den&#8221;, denn das gab es noch nicht in der ausgedruckten Version. Danach bin ich die schon im Blog besprochenen durchgegangen, mich anschlie\u00dfend zum neuen Regal gesetzt, das dort Angesammelte vermerkt und ganz zum Schlu\u00df ins Schlafzimmer, wo es ja auch Gelesenens und Ungelesenes gibt. Lisbeths Leseliste enth\u00e4lt also durchaus schon von mir gelesene B\u00fccher, was gut ist, denn nur so kann sie ja mit der Katharina dar\u00fcber diskutieren. Ich bin aber auch daraufgekommen, da\u00df da Max von der Gr\u00fcn &#8220;Stellenweise Glatteis&#8221; steht, das ich noch nicht gelesen habe, aber lesen will. Vielleicht im n\u00e4chsten Jahr, denn f\u00fcr heuer bin ich ja schon ziemlich verplant. Jetzt habe ich also eine Liste mit zweihundertf\u00fcnfzig Buchtitel. Eine nette Spielerei. Was mache ich damit? Erstens l\u00e4\u00dft sie sich f\u00fcr ein m\u00f6gliches Buchcover gut verwenden, zweitens habe ich Material, die  Diskussion zwischen der Lisbeth und der Katharina entstehen zu lassen und kann der Handlung damit einen neuen Schwung  geben und das habe ich gestern auch getan. Man sieht mit dem Lesemarathon ist  es nichts geworden, obwohl ich das Buch der Johanna Tschautscher ausgelesen habe. Die Lisbeth liest inzwischen Josef Winkler und hat ihrer Schwester gesmst, da\u00df sie an ihrer Liste nichts mehr ver\u00e4ndern will, ob sie beim Lesen verhungert oder sich beim Einkaufen gehen im Stiegenhaus in einen Nachbarn verliebt, wei\u00df ich noch nicht. Denn, wie erw\u00e4hnt, in einer Woche kann sie keine zweihundertf\u00fcnfzig B\u00fccher lesen, die Katharina hat sich inzwischen aber zwei Hennig Mankell Krimis gekauft, ist einen Tag mit Harald Schneider in Linz spazieren gegangen und am n\u00e4chsten Tag Richtung S\u00fcden abgereist. Inzwischen i\u00dft sie in einem Autobahnrestaurant bei Graz eine Sp\u00e4tzlepfanne und hat begonnen \u00fcber Lenka Riegler nachzudenken. Da stehe ich nun bei zweiundsechzig Seiten, wei\u00df wieder nicht viel weiter, denn es ist ein ziemlich planloses Schreiben, eine Fahrt ins Blaue eben. Das ist aber vielleicht das Spannende, die Geschichte einfach kommen lassen, wie sie entsteht und weil ich auch ein bi\u00dfchen Struktur brauche, habe ich eine Leseliste. Das ist dann das Autobiografische, ein paar andere Parallelen wird es auch schon geben. Jetzt werde ich erst einmal ausgiebig mit Sebastian Fitzeks &#8220;Therapie&#8221; in die Badewanne steigen, um doch ein bi\u00dfchen Marathon zu lesen, bevor es weiter ins Blaue geht. Der Alfred ist inzwischen wohl  in Jerez gelandet und gestern gab es in der Sendung Diagonal einen Bericht \u00fcber den offenen Stadtraum und damit \u00fcber die<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/pages\/offener-B%C3%BCcherschrank\/119307621447153\"> offenen B\u00fccherschr\u00e4nke<\/a>, da wird der 3. ja am 31. M\u00e4rz um 13 Uhr er\u00f6ffnet im Heinz Heger Park und den in der Otto Bauer Gasse soll es vielleicht doch geben. Franz Gassner wurde interviewt und sagte, da\u00df er die Schr\u00e4nke als Kunstwerk versteht und das Leseverhalten damit eigentlich nicht f\u00f6rdern will, ihm interessiert der \u00f6ffentliche Raum, mich das Lesen. Eine Germanistin wurde interviewt, die gerade vier Schachteln ihrer alten Krimis einr\u00e4umte und dabei von einem von Batya Gur im psychoanalytischen Mileu sprach, den habe ich am <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/01\/24\/denn-am-sabbat-sollst-du-ruhen\/\">24. 1. <\/a>besprochen und sicherlich vor Weihnachten gefunden. Das m\u00fc\u00dfte dann ein etwas \u00e4lteres Interview sein,  aber es gibt ja \u00f6fter die gleichen B\u00fccher dort. Am Freitag gabs im &#8220;Von Tag zu Tag&#8221; ein Interview mit Veit Heinichen \u00fcber seinen  neuen Krimi &#8220;Keine Frage des Geschmacks&#8221; wo es \u00fcber Kaffee und offenbar \u00fcber diese Schleichkatze geht, die auch <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2010\/04\/22\/andrea-grill-in-der-nationalbibliothek\/\">Andrea Grill<\/a>, die inzwischen den St\u00f6\u00dfl-Preis gewonnen hat, in ihrem letzten Buch verwendet. Auf der Homepage des Verlags kann man eines der B\u00fccher gewinnen, mal sehen ob ich Gl\u00fcck habe, ansonsten gibt es genug zum Lesen, zum Schreiben aber auch. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Freitagabend habe ich eine neue Leseliste erstellt, denn die Lisbeth Hahnenpichler sitzt ja in ihrem B\u00fccherzimmer und erstellte eine solche ihrer noch ungelesenen zweihundertf\u00fcnfzig B\u00fccher, die sie auf ihre Homepage stellte und den Link ihrer Schwester Katahrina, die sich gerade &hellip; <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=6100\">Continue reading <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[18],"tags":[],"class_list":["post-6100","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6100","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=6100"}],"version-history":[{"count":0,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6100\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=6100"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=6100"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=6100"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}