{"id":6159,"date":"2011-03-11T00:01:55","date_gmt":"2011-03-10T23:01:55","guid":{"rendered":"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=6159"},"modified":"2011-03-11T00:01:55","modified_gmt":"2011-03-10T23:01:55","slug":"neuigkeiten-und-schreibkritik","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=6159","title":{"rendered":"Neuigkeiten und Schreibkritik"},"content":{"rendered":"<p>Bei meinen Bem\u00fchungen mit dem neuen Roman weiterzukommen, habe ich auf zwei Neuigkeiten vergessen.<br \/>\nErstens gabs die Nachricht \u00fcber die neue Volksstimmeanthologie &#8220;Linkes Wort 2010 &#8211; Abgeschoben. Rassismus Republik \u00d6sterreich.&#8221;, in der meine &#8220;Schmerzansichten der K\u00e4tzin Murana&#8221; enthalten sind. Da war ja jetzt lange nichts zu h\u00f6ren. Beim Volksstimmefest 2009 hat mir Roman Gutsch glaube ich schon am Sonntag die Korrekturfahnen, da habe ich den Beginn der &#8220;Sophie Hungers&#8221; gelesen, gegeben und das Buch ist im November erschienen. An dem Tag, an dem ich zu dem Interview ins<a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2009\/11\/17\/o1-interview-und-frauenlesung\/http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2009\/11\/17\/o1-interview-und-frauenlesung\/\"> Funkhaus<\/a> f\u00fcr meine Textesendung am 23. November gegangen bin, lagen die Belegexemplare schon im Postkasten und im Dezember gabs die ersten Pr\u00e4sentationen. Diesmal kam aber nichts. Als ich Christoph Kepplinger im Dezember danach fragte, meinte er, da\u00df es noch dauert und als ich ihm bei der Marianne Fritz- Veranstaltung vor ein paar Wochen in der Alten Schmiede traf, sagte er dasselbe. Jetzt sind doch die Korrekturfahnen gekommen. Also gibt es wieder eine Anthologie und eine Ver\u00f6ffentlichung, die ich nicht selber mache, mit der ich einen Pensionszuschu\u00df beantragen oder mich in den PEN aufnehmen lassen k\u00f6nnte. Will ich beides nicht. Aber die Volksstimmeanthologien sind immer sch\u00f6ne Geschenke und interessante Texte gibt es darin auch. Also kann ich das Buch sehr empfehlen, <a href=\"http:\/\/www.linkes-wort.at\/antho.html\">vorbestellen <\/a>kann man es auch schon und dann gibt es noch etwas zu vermelden, das ich bei Libromanie gefunden habe. Die hat ja vor einigen Tagen von einem Ranking bei <a href=\"http:\/\/www.wikio.de\/blogs\/top\/literatur?start=40\">wikio.de<\/a> geschrieben, wo sie bei den besten hundert literarischen Blogs auf Platz vier gekommen ist. Habe ich gedacht, schaue ich nach, ob ich auch darin enthalten bin und habe das Literaturgefl\u00fcster auf Platz 43 gefunden.<br \/>\n&#8220;In\/ad\/ae\/qu\/at&#8221; ist auf Platz 17 und &#8220;LeseLustFrust&#8221; auf Platz 33. Finde ich toll, da\u00df mich so viele verlinkt haben und spricht wahrscheinlich schon f\u00fcr literarische Qualit\u00e4t und das ist gut zu lesen, denn ich habe mit meinen Tagebuchberichten bez\u00fcglich &#8220;Zwillingswelten&#8221;  herbe Kritik bekommen, da\u00df ich Schwachsinn schreibe und, da\u00df Menschen, die glauben, da\u00df jeder schreiben darf, der das ein bi\u00dfchen kann, Schaden anrichten und Ressourcen klauen.<br \/>\nDas finde ich und das habe ich schon \u00f6fter geschrieben nicht. Im Gegenteil will ich mit meinen Berichten, in denen ich sehr offen von den M\u00f6glichkeiten und Grenzen, Erfolgen, Fehll\u00e4ufen und Schwierigkeiten schreibe, andere ermutigen es gleich zu machen, weil ich mir, als ich vor  fast vierzig Jahren zu schreiben angefangen habe, einen Blog, wie Thomas Wollingers &#8220;Schreiben&#8221;, schriftsteller-werden.de oder auch das Literaturgefl\u00fcster sehr gew\u00fcnscht h\u00e4tte. Damals hat es das nicht gegeben und ich habe gegen meine Hemmungen angek\u00e4mpft und es trotzdem geschafft. Schlie\u00dflich bin ich  Mitglied im gr\u00f6\u00dften \u00f6sterreichischen Schriftstellerverein, habe Ver\u00f6ffentlichungen im Wespennest, Freibord, Rampe etc und zumindest, was das Ver\u00f6ffentlichungen meiner zwei Fachb\u00fccher betrifft auch keine Schwierigkeiten mit den Publikumsverlagen, wie Fischer TB und Orac. Damals hat das Lektorat problemlos meine Rechtschreibfehler korrigiert, ein paar Preise habe ich auch bekommen und einen meiner Texte in der ersten \u00d6sterreich-Anthologie, die auf Hindi erschienen ist. Auch wenn ich jetzt meine B\u00fccher selber mache und so altmodisch ich sonst auch bin und nach wie vor fernseh- und handylos durch die Gegend laufe, den Vorteil des Internets habe ich ziemlich bald erkannt und so bin ich seit zweieinhalb Jahren eine Litbloggerin mit Leidenschaft  und die 664 Artikel die es inzwischen gibt, bieten eine F\u00fclle von Informationen \u00fcber den Wiener Literaturbetrieb, die man sonst so leicht nicht finden kann.<br \/>\nEin Teil des Bloggens ist meinem Schreibtagebuch gewidmet, da habe ich seit 2008 regelm\u00e4\u00dfig \u00fcber das Entstehen meiner B\u00fccher berichtet und mache das bei &#8220;Zwillingswelten&#8221; jetzt auch besonders intensiv. Das sind aber works in progress, ich berichte dabei offen \u00fcber meine Schwierigkeiten und ein Romanentwurf ist nat\u00fcrlich unvollendet und am Schlu\u00df wird vieles anders  sein.<br \/>\nWenn man nur schnell ins Literaturgefl\u00fcster hineinliest, kann es auch sein, da\u00df vieles nicht sofort verst\u00e4ndlich ist, was ich da von der Katharina und der Lisbeth schreibe. F\u00fcr R\u00fcckmeldungen und Feedbacks bin ich dankbar, weil so ein konstruktiver literarischer Diskurs entstehen kann. Ich hatte am Anfang auch Bedenken bez\u00fcglich meiner Offenheit mit der ich \u00fcber den aktuellen Schreibvorgang zu einem Zeitpunkt, wo man noch unsicher und verwundbar ist, berichte, denke aber schon, da\u00df man daraus viel lernen kann und wenn auch nur, wie man es besser macht. Denn das ist, glaube ich, das Tolle an den neuen Medien und bez\u00fcglich des Schreiben d\u00fcrfen, bin ich tats\u00e4chlich der Meinung, da\u00df das jeder darf, der das will, ermuntere zum Ausprobieren und denke, da\u00df jemand der seine Kreativit\u00e4t ben\u00fctzt, niemanden, weder dem gro\u00dfen Goethe, noch den anderen kleinen oder gr\u00f6\u00dferen Profischreibern schadet.<br \/>\nIm Gegenteil, das sind wahrscheinlich auch die Leser und es bieten schon viele Autoren Schreibwerkst\u00e4tten und Schreibcoachings an.<br \/>\nAlso ein bi\u00dfchen Geduld, wem es interessiert, ist eingeladen den Entstehungsproze\u00df der &#8220;Zwillingswelten&#8221; mitzuverfolgen, \u00fcber Anregungen, Vorschl\u00e4ge, Ermunterungen freue ich mich. Auch konstruktive Kritik ist jederzeit willkommen. Wem es nervt und langweilt, soll es lassen, wenn die aktuellen Schreibberichte zu unverst\u00e4ndlich sind, bitte ich um R\u00fcckmeldung und so m\u00f6chte ich anmerken, da\u00df ich mich in meinen Schreibversuchen noch immer weiterk\u00e4mpfe. Inzwischen sind ein paar Seiten dazugekommen, mit denen ich noch immer etwas unzufrieden bin. Die Handlung habe ich in etwa festgelegt, es wird drei Teile bzw. Kapitel geben. Das erste &#8220;Linz-Trapani Reise in zwei unterschiedliche Vergangenheiten&#8221; ist schon geschrieben. Die Lisbeth-Schiene wird ein Homepagetext mit dem Titel &#8220;Friedhof der ungelesenen B\u00fccher&#8221; sein und mit der Nachricht Philomena Richters, da\u00df ein Tagebuch gefunden wurde, enden. Im dritten Kapitel &#8220;Evelina Hahnenpichlers Katze&#8221;, werden alle in Linz zusammentreffen.<br \/>\nUnd um noch ein bi\u00dfchen Werbung zu machen, weise ich auf die von mir organisierte<a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/lesungen\/\"> Frauenlesung am 23. 3. im Amerlinghaus<\/a> hin und lade alle herzlich dazu ein. Da wird es auch ein work in progress geben, n\u00e4mlich zwei Szenen aus der &#8220;Absturzgefahr&#8221;.  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bei meinen Bem\u00fchungen mit dem neuen Roman weiterzukommen, habe ich auf zwei Neuigkeiten vergessen. Erstens gabs die Nachricht \u00fcber die neue Volksstimmeanthologie &#8220;Linkes Wort 2010 &#8211; Abgeschoben. Rassismus Republik \u00d6sterreich.&#8221;, in der meine &#8220;Schmerzansichten der K\u00e4tzin Murana&#8221; enthalten sind. 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