{"id":62017,"date":"2018-06-13T00:38:18","date_gmt":"2018-06-12T22:38:18","guid":{"rendered":"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=62017"},"modified":"2018-06-13T00:38:18","modified_gmt":"2018-06-12T22:38:18","slug":"stadt-ohne-seele","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=62017","title":{"rendered":"Stadt ohne Seele"},"content":{"rendered":"<p>Jetzt kommt wieder ein Roman, der keiner ist, steht doch am Buchr\u00fccken von Manfred Fl\u00fcgges &#8220;Stadt ohne Seele- Wien 1938&#8221;, bei &#8220;Aufbau&#8221; erschienen, vollmundig Zeitroman.<\/p>\n<p>&#8220;Zeitpanorama&#8221; w\u00e4re wohl passender, denn\u00a0 das vierhundertsiebzig Seiten Werk des 1946 geborenen Romanisten und Historikers, der heute als freier Autor und \u00dcbersetzer in Berlin lebt, ist eine sehr genau Beschreibung der Stadt Wien, um den Anschlu\u00df. Die Geschichte, wie es dazu gekommen ist, wird erkl\u00e4rt und die Theorie untermauert, da\u00df es mit den Auszug der Juden aus der Stadt, seine Seele, also seine geistige, musische, kulturelle, literarische, etcetera Hoheit verloren hat.<\/p>\n<p>Das sieht eine 1953 in Wien geborene und in die 1968 Bewegung und die Wiener Avantgarde hineinsozialisierte Wienerin vielleicht ein bi\u00dfchen anders, aber das Wien um 1938, der Anschlu\u00df und das, was vorher und nachher kam, hat mich schon immer sehr interessiert.<\/p>\n<p>Ich habe schon einiges dar\u00fcber gelesen und bin auch schon bei <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2018\/02\/22\/gedenkjahr-1938\/\">einigen<\/a> <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2018\/06\/05\/wien-tschechien-italienreise\/\">Veranstaltungen<\/a><a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2018\/04\/17\/von-der-forschungswerkstatt-zur-literaturkritik\/\"> der &#8220;Wien-Bibliothek&#8221;<\/a> gewesen, die sich ja gerade sehr intensiv mit dem Anschlu\u00dfjahr besch\u00e4ftigt und auf diese Art und Weise bin ich auch auf das Buch gesto\u00dfen, das ja am <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2018\/05\/15\/wien-1938\/\">15.Mai dort vorgestellt wurde<\/a>.<\/p>\n<p>Es gibt zwanzig Kapitel und einen sehr ausf\u00fchrlichen Anhang und im ersten wird ein bi\u00dfchen was dazu erz\u00e4hlt, was an diesem Anschlu\u00dftag in Wien passierte, wann und wie Hitler nach Wien gekommen ist und wie es dort aussah.<\/p>\n<p>Dann geht es erst einmal in die Vergangenheit. Denn der Antisemitismus war schon vor 1938 ein gro\u00dfes Thema und der Journalist <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2014\/05\/14\/gesprach-uber-hugo-bettauer\/\">Hugo Bettauer<\/a> der im M\u00e4rz 1925 von Otto Rothstock ermordet wurde, hat ja in &#8220;Die Stadt ohne Juden&#8221; schon 1922 einen sehr erfolgreichen Kolportageroman zu diesem Thema geschrieben, der, glaube ich, auch verfilmt wurde.<\/p>\n<p>Darin beschreibt er die Utopie, da\u00df Wien ohne Juden bald den Bach hinunterginge, denn was t\u00e4ten die Frauen und die s\u00fc\u00dfen M\u00e4derln ohne die finanzstarken j\u00fcdischen M\u00e4nner und nimmt auf sanft humoristische Art und Weise viel positiver vorweg, was sp\u00e4ter zur Horrorvision wurde.<\/p>\n<p>1938 recherchierte Fl\u00fcgge lebten in Wien 170 00 Juden, vorwiegend in der &#8220;Mazzesinsel&#8221;, im zweiten Bezirk, die \u00e4rmeren, im neunten die b\u00fcrgerlichen, wie Sigmund Freud, erg\u00e4nze ich.<\/p>\n<p>&#8220;1945 waren es noch 6000. Im Holocaust kamen mehr als 65 000 Wiener Juden um. Au\u00dfer Landes gegangen waren etw 130 000.&#8221;<\/p>\n<p>Dann geht es zur Geschichte. Im November 1918 wurde ja die erste Republik ausgerufen und die &#8220;Kaiserfamilie reiste am 23. M\u00e4rz 1919 nach einer Messe mit dem Absingen der Kaiserhymne in die Schweiz.&#8221;<\/p>\n<p>Der Adel wurde verboten, die Habsburger enteignet, obwohl sowohl der damalige Kaiser Karl, als auch Otto von Habsburg nie auf ihren Thronanspruch verzichtet haben.<\/p>\n<p>&#8220;Bei den Neuwahlen im Februar 1919 durften auch erstmals\u00a0 Frauen abstimmen.&#8221;<\/p>\n<p>Es gab dann kurze Zeit das rote Wien, mit dem kommunalen Wohnbau, den sch\u00f6nen Gemeidebauten, dann kam es zum Austrofaschismus und <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2014\/02\/11\/februarkampf\/\">1934<\/a> und zu\u00a0 Engelbert Dollfu\u00df, der wie Manfred Fl\u00fcgge schreibt,&#8221;gern den starken Mann markierte und Uniform trug, obwohl er von Statur eher klein\u00a0 war und daher auch &#8220;Taschenkanzler&#8221; oder &#8220;Minimetternich&#8221; genant wurde.&#8221;<\/p>\n<p>Der wurde, die NSDAP wurde ja in \u00d6sterreich am 19. Juni 1933 wegen terroristischer Aktivit\u00e4ten verboten, wonach Deutschland die 1000 Mark Sperre erlie\u00df, was \u00d6sterreichs Fremdenverkehr sehr beeintr\u00e4chtigte, weil die Deutschen nicht mehr auf Urlaub und zu den Festspielen kommen konnten,\u00a0 im Juli 1934 von den Nazis ermordet. Dann wurde Kurt Schuschnigg Bundeskanzler, der auch sehr autorit\u00e4r regierte.<\/p>\n<p>Im Kapitel &#8220;Roman der Seele&#8221; werden einige Romanautoren genannt, die in den zwanziger und drei\u00dfiger Jahren in Wien gewirkt und geschrieben haben. Franz Werfel, von dem ich ja auch <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2014\/08\/10\/der-veruntreute-himmel\/\">einige<\/a> <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2014\/06\/28\/das-lied-von-bernadette\/\">B\u00fccher<\/a> gelesen habe, hat sich mit der Frage besch\u00e4ftigt, wie es nach dem Verfall der Monarchie mit dem kleinen Land weitergehen kann. Das hat meines Wissens nach auch <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/07\/25\/radetzkymarsch\/\">Joseph Roth<\/a> getan, der aber erst sp\u00e4ter erw\u00e4hnt wird, wohl aber Werfels &#8220;Veruntreuter Himmel &#8211; die Geschichte einer Magd&#8221;, den er im Exil geschrieben hat.<\/p>\n<p>Roberts Musils <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/02\/25\/musils-moerder\/\">&#8220;Mann ohne Eigenschaften&#8221;<\/a> in dem es um die Parallelaktion, eine gemeinsame Feier Deutschlands und \u00d6sterreichs geht, ist nie fertig geworden und der Autor mu\u00dfte, glaube ich, auch emigrieren und ist im Exil gestorben.<\/p>\n<p>Dann sind wir schon bei Sigmund Freund, den Fl\u00fcgge zwei Kapitel widmet, man sieht es ist eigentlich ein Buch, das eher Wien vor als nach 1938 schildert.<\/p>\n<p>Freud hat den gr\u00f6\u00dften Teil seines Lebens, bevor er nach London emigrieren mu\u00dfte, in Wien verbracht und in der Berggasse, die meisten seiner Werke geschrieben. Er lebte dort mit seiner Frau Martha und seiner Tochter Anna, hatte einige Hausangestellte, wie das katholische Dienstm\u00e4dchen Faula Fichtl, ein Pendant zur Teta Linek, in Werfels Roman, wie Fl\u00fcgge meint<\/p>\n<p>Den &#8220;Mann Moses&#8221; hat er auch geschrieben und einige seiner Sch\u00fcler wie C. G. Jung verloren, der sich nach dem Anschlu\u00df antisemitisch \u00fcber Freud \u00e4u\u00dferte. Aber der hat seine Werke in sein Exil mitgenommen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/10\/04\/gesellschaftliches-volksstuck-von-franzobel\/\">&#8220;Hitlers Wien L\u00fcge&#8221;<\/a>, wird anhand einiger B\u00fccher, darunter auch dem von <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/06\/01\/vom-oeffentlichen-raum-zu-brigitte-hamanns-sammlungen\/\">Brigitte Hamann<\/a> analysiert. Denn der hat sich in &#8220;Mein Kampf&#8221; offenbar ganz anders dargestellt, als er und es wirklich war.<\/p>\n<p>Er war, wie Fl\u00fcgge analysiert, eigentlich gar nicht so antisemitisch eingestellt, hat viel von den Juden, die seine Bilder kauften, seine Mutter behandelten und ihm in den Wohlt\u00e4tigkeitsk\u00fcchen versorgten, profitert, so da\u00df er erst, weil er es f\u00fcr seine Politik brauchte, dazu mutierte. Er war auch ein gro\u00dfer Wagner Fan, ist viel in die Oper gegangen und hat <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/05\/04\/may-im-mai\/\">Karl May<\/a> geliebt.<\/p>\n<p>In &#8220;Winterspiele&#8221; werden die Ereignisse vom Februar 1938 geschildert. Bundeskanzler Schuschnigg f\u00e4hrt nach Berchtesgarden zu Adolf Hitler und wird dort schlecht behandeltn, die illegalen Nazis mehren sich in Wien, Sey\u00df-Inquart wird Innenminister. Schnuschnigg bereitet f\u00fcr den 13. M\u00e4rz eine Volksabstimmung vor, die Hitler mi\u00dff\u00e4llt. So kommt es dann zu der ber\u00fchmten Radiorede &#8220;Gott sch\u00fctze \u00d6sterreich!&#8221; und es wird in der &#8220;Verh\u00e4ngnisvollen Fr\u00fchlingsnacht&#8221; einmarschiert.<\/p>\n<p>Schuschnigg, der sich nicht auf den Flughafen oder in eine Gesandtschaft, sondern nach Hause bringen l\u00e4\u00dft, wird dort in &#8220;Ehrenschutz&#8221; genommen, kommt sp\u00e4ter in das ber\u00fchmte Hotel Metropol und bleibt bis zum Ende des Krieges Schutzh\u00e4ftling in verschiedenen KZs. Sp\u00e4ter emigriert er nach Amerika, w\u00e4hrend in Wien nach dem zw\u00f6lften M\u00e4rz, die Reibpartien beginnen, die sogar von der SS als &#8220;Schweinereien&#8221; bezeichnet werden.<\/p>\n<p>Es kommt zu Verhaftungen und Misshandlungen. Egon Fridell st\u00fcrzt sich aus dem Fenster, der Textdichter von Franz Lehar, der w\u00e4hrend des Krieges seine Karriere beibehielt, Friedrich L\u00f6hner- Beda kommt nach Auschwitz und wird dort ermordet, wie noch viele andere j\u00fcdische K\u00fcnstler, wie Fritz Gr\u00fcnbaum, Peter Hammerschlag umgekommen sind oder ins Ausland, wie Karl Farkas fliehen mu\u00dften, wie Manfred Fl\u00fcgge im Kapitel &#8220;Wiener Requiem&#8221; genau aufz\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Die Verwaltung geiet, wie man auch an der Ausstellung sehen kann, sofort in deutsche H\u00e4nde, Juden wurden entlassen, die Theater wurden dazu einige Zeit geschlossen, bis sie ihren Spielplan anpassen konnten. Karl B\u00f6hm machte Karriere, die Familie Wessely-H\u00f6rbiger spielte sich durch die Unterhaltungsfilme und am Burgtheater, Josef Weinheber schrieb hymnische Texte an Hitler, w\u00e4hrend die anderen emigrieren mu\u00dften.<\/p>\n<p>Im Kapitel &#8220;Amputierte Lebensl\u00e4ufe&#8221; werden dazu Beispiele auch nicht so Ber\u00fchmter aufgez\u00e4hlt. Zu den Ber\u00fchmteren geh\u00f6rte der Josefstadtdirektor und Autor <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2018\/02\/26\/die-zweite-ernst-lothar-neuerscheinung\/\">Hans Lothar<\/a> von dem ich ja au\u00dfer dem <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/08\/27\/der-engel-mit-der-posaune\/\">&#8220;Engel mit der Posaune&#8221;<\/a>, Paula Wessely spielte da in dem nach dem Krieg gedrehten Film, die Hauprolle, auch die <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2014\/07\/30\/die-muhle-der-gerechtigkeit\/\">&#8220;M\u00fchle der Gerechtigkeit&#8221;<\/a> gelesen habe, er emigirierte mit seiner Familie und kam sp\u00e4ter als Kulturoffizier zur\u00fcck und hat auch Romane \u00fcber diese Zeit geschrieben.<\/p>\n<p>Die Schicksale der Nobelpreistr\u00e4ger werden aufgez\u00e4hlt, die haben au\u00dfer Konrad Lorenz das Land vefrlassen.\u00a0 Ernst Schr\u00f6dinger\u00a0 schien sich ambivalent und das &#8220;Ja&#8221; zur Volksabstimmung, empfohlen zu haben. Der Medizinpreistr\u00e4ger Otto Loewi mu\u00dfte erst sein an der schwedischen Bank deponiertes Nobelpreisgeld den Deutschen \u00fcbergeben, bevor er ausreisen konnte.<\/p>\n<p>Im Juni reist Sigmund Freud mit seiner Familie, Paula Fichtl und seinen \u00c4rzten, er ist \u00fcber zweiundachtzig und schwer krank, auf Vermittlung von Marie Bonaparte und Ernest Jones nach London und wird dort triumphal empfangen, w\u00e4hrend seine Schwestern nach Theresienstadt deportiert wurden und umkamen. Und Wien ging, wie Manfred Fl\u00fcgge auf den letzten Seiten scheibt &#8220;nicht ur die Seele verloren. Es fiel auch die letzte Zuflucht der deutschen Geistesfreiheit, ein Gipfel an Kritik,Kreativit\u00e4t, Wissen, Philosophie und Wagemut, dazu eine ganz eigene Art des Humors&#8230;.Und wenn seither immer wieder die B\u00e4ume bl\u00fchen in den Wiener G\u00e4rten und Parks und die sorgenl\u00f6senden Walzer ihre Unschuld wiedergefunden haben, so treten im erinnerten M\u00e4rz nicht nur frische Zweige hervor, sondern oft genug auch Zweifel und Schatten.&#8221;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jetzt kommt wieder ein Roman, der keiner ist, steht doch am Buchr\u00fccken von Manfred Fl\u00fcgges &#8220;Stadt ohne Seele- Wien 1938&#8221;, bei &#8220;Aufbau&#8221; erschienen, vollmundig Zeitroman. &#8220;Zeitpanorama&#8221; w\u00e4re wohl passender, denn\u00a0 das vierhundertsiebzig Seiten Werk des 1946 geborenen Romanisten und Historikers, &hellip; <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=62017\">Continue reading <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[429,3822,6222],"class_list":["post-62017","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-buecher","tag-aufbau","tag-manfred-fluegge","tag-wien-1938"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/62017","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=62017"}],"version-history":[{"count":0,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/62017\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=62017"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=62017"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=62017"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}