{"id":62157,"date":"2018-06-12T23:42:02","date_gmt":"2018-06-12T21:42:02","guid":{"rendered":"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=62157"},"modified":"2018-06-12T23:42:02","modified_gmt":"2018-06-12T21:42:02","slug":"uebersetzt-von-cornelius-hell","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=62157","title":{"rendered":"\u00dcbersetzt von Cornelius Hell"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2018\/06\/11\/radka-denemarkova-vorm-glaesernen-vorhang\/\">Zum zweiten Mal Cornelius Hell in dieser Woche<\/a>, diesmal in seiner Eigenschaft als der einzige in \u00d6sterreich Lebende, der aus dem Litauischen \u00fcbersetzt. Denn die\u00dcbersetzergemeinsachaft hat im Literaturhaus eine Reihe &#8220;\u00dcbesetzt von&#8221;, da habe ich, glaube ich, die Veranstaltung von <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2018\/02\/13\/uebersetzt-von-erwin-koestler\/\">Erwin K\u00f6stler<\/a> geh\u00f6rt und jetzt zur litauischen Literatur, der kleinen Sprache, wie es im Programm und bei der Diskussion genannt wurde.<\/p>\n<p>Cornelius Hell wurde 1956 in Salzburg geboren, hat dort Literaturwissenschaften und Theologie studiert und ging 1984, weil er es in Salzburg nicht mehr ausgehalten hat, als Lektor nach Vilnius. Eigentlich wollte er, wie er in der Veranstaltung erz\u00e4hlte, nach Italien, wurde dort aber nicht genommen, so kam er nach Vilnius in das damals wahrscheinlich keiner wollte, lernte die Sprache und begann zu \u00fcbersetzen.<\/p>\n<p>Inzwischen lebt er wieder in Wien, modieriert die &#8220;Gedanken zum Tag&#8221;, da habe ich ja als <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2018\/01\/07\/lesen-ist-leben\/\">erstes Buch des Jahres einen daraus entstandenen Band<\/a> gelesen, macht mit Katja Gasser die <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2010\/06\/08\/lese-auslese-statt-angriff-auf-die-freiheit\/\">&#8220;Leseauslese&#8221;<\/a> <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2014\/12\/16\/lese-auslese-mit-punsch-und-keksen\/\">in<\/a> <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2015\/12\/16\/mariahilferstrassenbummel-und-lese-auslese\/\">der<\/a> <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/06\/22\/sommer-lese-auslese\/#respond\">&#8220;Gesellschaft&#8221;<\/a>, modert die Reihe hinter dem &#8220;<a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/02\/14\/natalka-sniadanko-vor-dem-glaesernen-vorhang\/\">Gl\u00e4serenen Vorhang&#8221;<\/a>, moderiert auf der <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/11\/12\/die-zehnte-buch-wien\/\">&#8220;Donau Lounge&#8221; der &#8220;Buch Wien&#8221;<\/a>, schreibt Reisef\u00fchrer \u00fcber Budapest und Ungarn <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2018\/02\/19\/russischer-jahrhundertroman\/\">und <\/a><a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2015\/04\/29\/neue-literatur-aus-ungarn\/\">und<\/a> <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/02\/13\/uber-die-unendliche-analyse\/\">und<\/a>\u00a0<a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/02\/26\/vom-gewohnlichen-leben-zu-hofnarr-konig-unnd-volk\/\">&#8230;.<\/a><\/p>\n<p>Da k\u00f6nnte man neidisch werden, aber ich bin ja auch sehr unerm\u00fcdlich in Sachen Literaur unterwegs, wenn auch vielleicht auf einer anderern Seite, an meinem Eifer liegt es sicher nicht und 2002 war ich auch in Frankfurt als dort Litauen das Gastland war. Da bin ich h\u00f6chstwahrscheinlich das erste Mal mit\u00a0 der litauischen Literatur in Kontakt gekommen. Es hat im dortigen Pavillon Tees gegeben, wie ich mich erinnern kann und Leseprobenheftchen und die habe ich mir <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/08\/17\/litauischer-literaturstreifzug\/\">mitgenommen<\/a> als ich <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/08\/19\/sechs-landerreise\/\">2012 mit dem Alfred unterweg in den Baltischen Staaten<\/a> war und wir dort nat\u00fcrlich auch in <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/08\/10\/samstag-in-litauen\/\">Vilnius<\/a> Station machten.<\/p>\n<p>Vorher habe ich aber <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2010\/11\/18\/erster-messetag-und-bank-austria-literaris-lesefest\/\">Renata Serelytes<\/a> <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/01\/17\/blaubarts-kinder\/\">&#8220;Blaubarts Kinder&#8221;<\/a> gelesen, denn ich habe mich ja auch f\u00fcr den &#8220;Bank Austria Literaris&#8221; interssiert, bei dem Buch die mangelnden biografieschen Angaben bem\u00e4ngelt und <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/02\/17\/literarische-soiree\/\">Cornelius Hell<\/a>, der das Buch ja \u00fcbersetzt hat bei einer &#8220;Literarischen Soiree2 danach gefagt. Der hat mir auch sehr freundlich Auskunft gegeben, seine Visitenkarte in die Hand gedr\u00fcckt , mir dann aber nicht mehr geantwortet, als ich ihm bez\u00fcglich unserer Reise bez\u00fcglich litauischer Literatur um Auskunft bat.<\/p>\n<p>Daf\u00fcr hat &#8220;Wieser&#8221; ein paar S\u00e4tze aus meiner Serelyte- Rezension in seinen Verlagskatalog abgedruckt und seither habe ich, wie ich gestehen mu\u00df, nicht mehr sehr viel Litauisches gelesen, habe ich ja ganze <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2018\/05\/26\/zu-viele-buecher\/\">B\u00fccherberge in meinen Zimmern<\/a>, interessiere mich f\u00fcr alles jenseits dem Tellerrand, habe zum <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2015\/07\/09\/deutscher-buchpreis\/\">&#8220;Buchpreislesen&#8221;<\/a> begonnen und und&#8230;..<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/03\/27\/von-der-leipziger-messe\/\">Richtig, im vorigen Jahr war Litauen Gastland in Leipzig<\/a>, da war ich nat\u00fcrlich auch da und habe die dort aufliegenden Gratisb\u00fccher eingepackt und jetzt ein Abend mit Cornelius Hell und seinen \u00dcbersetzungen und der war sehr interessant, obwohl ich Anfangs dachte, da\u00df ich der einzige Gast, au\u00dfer der \u00dcbersetzer und der litauischen Gemeinschaft bin, es war dann aber auch der Chemiker Manfred da und Cornelius Hell hat im Gespr\u00e4ch mit Waltraud Kolb einen gr\u00fcndlichen Eindruck in sein \u00fcbersetzerisches Schaffen und Leseproben gegeben und zwar hat er da aus zwei B\u00fcchern gelesen, die er f\u00fcr Leipzig \u00fcbersetzt hat und da zuerst aus dem Essa&lt;band von Giedra\u00a0 Radvilavicicute und aus einem bei &#8220;Residenz&#8221; erschienenen Roman von Undine Radezeviciute &#8220;Fische und Drachen&#8221;, wo es sowohl, um die chinesische Kultur, als auch wie Cornelius Hell sagte, vier schr\u00e4ge Frauen, eine Gro\u00dfmutter, zwei T\u00f6chter und eine Enkeltochter, die in einer Stadt, wie Vilnius leben, geht und da las er eine Stelle, wo die Gro\u00dfmutter, die Enkeltochter mitten in der Nacht aufweckt und sie nach Robinson Crusoe befragt.<\/p>\n<p>Dann gabs Fragen zu \u00dcbersetzungsproblem, dort sprechen sich die Leute zum Beispiel, Gro\u00dfmutter und Enkeltochter oder M\u00e4nner und Frauen per &#8220;Sie&#8221; an, wie \u00fcbersetzt man das, es gibt keine Artikel und noch verschiedene andere Unterschiede und der \u00dcbersetzer mu\u00df improvisieren.<\/p>\n<p>Dann gings zur Lyrik, das wurden einige Gedichte von Tomas Venclova auf Litauisch und auf Deutsch gelesen und Cornelius Hell gab mit gro\u00dfer Begeisterung Einblicke in seine \u00dcbersetzer-Werkstatt, sagte, wie man zu den Romanen kommt, las am Schlu\u00df einen Text, wie er in einem Cafe in Vilnius sitzt und gerade Renata Sereylite \u00fcbersetzt, den ich, glaube schon einmal <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/01\/30\/die-wurzel-tragt-dich\/\">geh\u00f6rt habe<\/a> und wird, glaube ich, auch n\u00e4chste Woche wieder in der &#8220;Gesellschaft&#8221; sein und mit Katja Gasser seine Lieblingsb\u00fccher aus der Fr\u00fchjahrsproduktion vorstellen.<\/p>\n<p>Da bin ich gespannt und habe heute, das kann ich auch schreiben, wieder einige Leseexemplare aus der Fr\u00fchjahrsproduktion im &#8220;Wortschatz&#8221; gefunden, zwar war da nichts Litauisches dabei, aber Minette Walter &#8220;Stolzes Herz&#8221; und der New York Bestseller &#8220;Lilienschwestern&#8221;, von dem einen habe ich, glaube ich, bei dem &#8220;Kingsianer Hangout&#8221; im &#8220;Hugendubel&#8221; geh\u00f6rt und mir von dem anderen, glaube ich, beim <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2018\/03\/19\/leseprobenbeute\/\">&#8220;Hugendubel&#8221; in W\u00fcrzburg eine Leseprobe<\/a> mitgenommen, als wir auf unser Fr\u00fchjahrsdeutschlandlesereise waren.<\/p>\n<p>Das ist zwar etwas ganz anderes, aber ich habe ja, wie schon erw\u00e4hnt einen breiten Lesegeschmack und mu\u00df das jetzt alles lesen, bin aber immer noch bei Judith Gruber Rizys <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2018\/05\/14\/drei-neue-buecher-aus-dem-wortreich-verlag\/\">&#8220;Der Tag an dem Carola verschwand&#8221;<\/a>, das vorige Woche zu mir gekommen ist und das ich mir auch heute ins Literaturhaus mitgenommen habe.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zum zweiten Mal Cornelius Hell in dieser Woche, diesmal in seiner Eigenschaft als der einzige in \u00d6sterreich Lebende, der aus dem Litauischen \u00fcbersetzt. 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