{"id":63118,"date":"2018-07-18T00:26:39","date_gmt":"2018-07-17T22:26:39","guid":{"rendered":"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=63118"},"modified":"2018-07-18T00:26:39","modified_gmt":"2018-07-17T22:26:39","slug":"der-pfau","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=63118","title":{"rendered":"Der Pfau"},"content":{"rendered":"<p>Weiter gehts mit meiner <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/about\/leseliste\/\">Backlistleseliste<\/a> und da bin ich jetzt bei meinem Harlander B\u00fccherstapel und einem Buch gelandet, das 2015 oder 16 von den Blogs hochgelobt wurde.<\/p>\n<p>Isabel Bogdans &#8220;Der Pfau&#8221; und dann bin ich <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/01\/28\/in-salzburg-angekommen\/\">2017 nach Salzburg<\/a> gefahren, habe dort gelesen und mit <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2010\/03\/03\/flaschenpost-an-josy\/\">Margot Koller<\/a> deren eigene offene B\u00fccherkoje besucht und was habe ich dort gefunden, richtig von einer Salzburger Agentur hineingelegt und jetzt ein bi\u00dfchen auf meinem B\u00fccherstapel \u00fcber dem Bett gelegen oder abgehangen, wie es in dem Buch, der 1968 geborenen Autorin, \u00dcbersetzerin und, ich glaube,, auch Bloggerin, so hei\u00dft und dort h\u00e4ngt in einer Speisekammer in den schottischen Highlands der namensgebende Pfrau und das Buch wird von den Kritikern, als eines, das die englische Spannung in die deutsche Literatur hineinbringt, hochgelobt.<\/p>\n<p>Wie warh, schreibe ich best\u00e4tigend hinzu, denn es hat einen Ton, der heute vielleicht schon\u00a0 ein bi\u00dfchen wagemutig klingt. Heinrich Spoerl hat, glaube ich, in &#8220;Wenn wir alle Engel w\u00e4ren&#8221; so geschrieben und mich hat das Buch auch ein bi\u00dfchen an Agatha Christies &#8220;Zehn kleine Negerlein&#8221;, die heute wahrscheinlich nicht mehr so hei\u00dfen, erinnert, obwohl\u00a0 es\u00a0 kein Krimi ist und ich ich habe es auch als <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2010\/03\/03\/flaschenpost-an-josy\/\">Sommerbuch<\/a> glesen, obwohl es im Noember spielt und tiefster Schnee in den schottischen Highlands liegt. Es liest sich aber leicht und locker dahin und ist sehr vergn\u00fcglich, obwohl es eigbentlich um nicht wirklich Aufregendes geht.<\/p>\n<p>Worum geht es also? Um ein altes verfallenes Schlo\u00df oder Herrenhaus in den besagten Highlands, das Lord und Lady McIntosh, die es bewohnen, vermieten m\u00fcssen, um die Instandhaltungskosten zu bew\u00e4ltigen und da mietet sich im November eine Bankerin mit vierKollegen, einer Psychologin und einer K\u00f6chin ein, um ein verl\u00e4ngertes Wochenende lang dort Gruppendynamik zu betreiben.<\/p>\n<p>Sch\u00f6n und gut, es gibt nur ein Problem, der Lord hat ein paar Pfaue herumlaufen und einer ist verr\u00fcckt oder kurzsichtig. Er greift alles an was blau ist und zerst\u00f6rt es.<\/p>\n<p>Also gibt der Lord, Ryszard, dem polnischen Mann f\u00fcr alles, dem Auftrag, die Pfaue dreimal am Tag in den Wald hinauszutreiben. Aber das klappt nicht ganz, denn am n\u00e4chsten Morgen ist das Auto der Bankerin besch\u00e4digt und der Lord treibt nun selbst den Pfau in den Wald hinaus und erschie\u00dft ihn dort. L\u00e4\u00dft ihn auch dort liegen, denn er kann ja nicht gut mit einem toten Pfau ins Schlo\u00df zur\u00fcckkehren und die Bankergruppe macht einen Morgenspaziergang und der Hund der Chefbankerin bringt ihr den toten Pfau und sie glaubt, er hat ihn erlegt.<\/p>\n<p>Das traut sie sich dem Lord nicht zu sagen, wie er sich nicht traut, ihr zu gestehen, da\u00df das Auto von dem Pfau besch\u00e4digt wurde. So gibt sie David, einem jungen Banker, den Autrag ihn zu beseitigen. Der nimmt Helen, die energische K\u00f6chin mit und die hat gleich den Plan, ihn ihrer Truppe vorzusetzen.<\/p>\n<p>Das geht auch nicht ohne Heimlichkeiten und so erkl\u00e4rt sie zuerst, sie macht ein Fasancurry, sp\u00e4ter aber, als einer der Banker, das in der Speisekammer h\u00e4ngende Tier f\u00fcr eine Gans h\u00e4lt, disponiert sie um.<\/p>\n<p>Inzswischen wird die besagte Gruppendynamik betrieben, ein Schiff gezeichnet, eine H\u00fctte gebaut, die Chefbankerin holt sich eine Verk\u00fchlung, einer der Banker verstaucht sich den Fu\u00df, als er vom Etagenbett h\u00fcpft und Liz, die Chefbankerin, l\u00e4dt zu allem \u00dcberflu\u00df noch das Vermieterpaar zu dem Abendessen ein, als der Pfau serviert wird. Der wird zwar als Gans ausgegeben, was aber auch zu einem Problem f\u00fchrt, ist doch die Gans der Gastgeber, die auch zum Inventar geh\u00f6rt, pl\u00f6tzlich verschwunden und die Banker glauben nun, der Hund hat auch sie erlegt.<\/p>\n<p>K\u00f6stlich, k\u00f6stlich, k\u00f6nnte man so sagen. Leicht zu lesen und sehr vergn\u00fcglich, das gruppendynamische Wochenende wird nat\u00fcrlich ein Erfolg, die Gans wird wiedergefunden und nur der Pfau, den der Lord dann im Wald suchen geht, bleibt wohl ein ewiges R\u00e4sel, aber so soll es ja auch sein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Weiter gehts mit meiner Backlistleseliste und da bin ich jetzt bei meinem Harlander B\u00fccherstapel und einem Buch gelandet, das 2015 oder 16 von den Blogs hochgelobt wurde. 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