{"id":65153,"date":"2018-10-01T23:29:39","date_gmt":"2018-10-01T21:29:39","guid":{"rendered":"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=65153"},"modified":"2018-10-01T23:29:39","modified_gmt":"2018-10-01T21:29:39","slug":"gedenklesung-und-ashantidorf","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=65153","title":{"rendered":"Gedenklesung und Ashantidorf"},"content":{"rendered":"<p>Wieder zweimal in der &#8220;Alten Schmiede&#8221; und zwar gab es da um sechs eine Gedenklesung zum Wiederlesen des 2010 verstorbenen Bernhard C B\u00fcnker, der, glaube ich, 1987 den &#8220;K\u00e4rntner -Preis der Arbeit&#8221; gewonnen hat, zu dem ich auch nominiert war.<\/p>\n<p>Das war <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/05\/17\/zum-siebzigsten-geburtstag-von-manfred-chobot\/\">Manfred Chobot<\/a> ebenfalls, wir beide haben nichts gewonnen, aber Manfred Chobot war mit dem Dialektdichter und evangelischen Religionslehrer befreundet und hat mit ihm auch eine Dialektanthologie herausgegeben und jetzt zum Wiederlesen, der sonst, glaube ich, vergriffenen Werke den Band &#8220;Was ibableibt&#8221; herausgegeben.<\/p>\n<p>Die Einleitung, die wahrscheinlich Kurt Neumann hielt, habe ich, weil eine sechs Uhr Stunde, vers\u00e4umt, als ich den Kellersaal erreichte, hat gerade Gottfried\u00a0 Gfrerer auf der Gitarre gespielt. Dann erz\u00e4hlte Manfred Chobot, das Urgestein, von dem ich das erste Mal, glaube ich, 1973 in der Beilage der A-Z, die ich eine Zeitlang gesammelt habe, etwas h\u00f6rte, wie es zu der Anthologie und dem neuen Band gekommen ist, dann hat <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2015\/11\/29\/makabre-und-erste-lyrik\/\">Axel Karner<\/a>, der ebenfalls K\u00e4rntner und Religionslehrer ist daraus gelesen und Manfred Chobot erinnerte an seine Begegnung mit dem Bernhard, der sehr stur oder konsequent war und der ihm am Schlu\u00df zu seinem Begr\u00e4bnis einlud, f\u00fcr das er den Leichenschmaus schon bestellt hat. Der Bruder Michael, evangelischer Bischof las seine Lieblingsgedichte,<a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/02\/07\/die-praesidentin-auf-dem-opernball\/\"> El Awadalla,<\/a> die ja auch eine Dialektvereinigung gegr\u00fcndet hat, war im Publikum und ich habe mich, w\u00e4hrend ich auf das Aufsperren des Schmiedesaales wartete, mit ihr unterhalten, denn da gab es um acht, die dritte Radiophone Werkstatt dieses Jahres, das ist eine Zusammenarbeit mit \u00f61 und zwar wurden da die &#8220;Tonspuren&#8221;, die am 9. 10. gesendet werden uraufgef\u00fchrt und dokumentiert und das wird eine interessante und vielleicht auch eine wenig makabre umstrittene Sache und zwar geht es da um das &#8220;Ashanti-Fieber&#8221; des Peter Altenbergs, beziehungsweise um die Wiener V\u00f6lkerschau von 1896. Da wurden im Tiergarten siebzig Ashanti beziehungsweise andere Afrikaner ausgestellt, die im Vertrag hatten, da\u00df sie nichts anziehen durften, die dort in Lehmh\u00fctten lebten, tanzten, kochten und dabei von den Wienern beobachtet wurden und Peter Altenberg hat sich bevorzugt in den H\u00fctten bei einigen sehr jungen M\u00e4dchen aufgehalten, \u00fcber sie geschrieben und wahrscheinlich auch intime Beziehungen gehabt.<\/p>\n<p>Nun ja, nun ja, das ist lange her und das Buch, aus dem Johannes Gelich, ein Feataure machte, ist sicher sehr interessant. Der Kinderbuchautor, M\u00e4rchenerz\u00e4her und Ashantiprinz Patrick Addai, der in Ghana geboren wurde, hat in dem St\u00fcck auch mitgewirkt und mit dem Autor und dem Regisseur Andreas Jungwirth im Anschlu\u00df \u00fcber die Produktion gesprochen und dann noch das M\u00e4rchen &#8220;Ein Adler bleibt immer ein Adler&#8221; perfomiert und ich habe eine Variante von Peter Altenberg kennengelernt, das ich noch nicht kannte, obwohl ich mich ja f\u00fcr <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2018\/02\/23\/hoerspiele-des-jahre\/\">H\u00f6rspiele<\/a> nicht so besonders interessiere und inzwischen auch nicht mehr sehr viel \u00d61 h\u00f6re.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wieder zweimal in der &#8220;Alten Schmiede&#8221; und zwar gab es da um sechs eine Gedenklesung zum Wiederlesen des 2010 verstorbenen Bernhard C B\u00fcnker, der, glaube ich, 1987 den &#8220;K\u00e4rntner -Preis der Arbeit&#8221; gewonnen hat, zu dem ich auch nominiert war. &hellip; <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=65153\">Continue reading <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[19],"tags":[199,775,4490],"class_list":["post-65153","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-veranstaltungen","tag-alte-schmiede","tag-bernhard-c-buenker","tag-peter-altenberg"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/65153","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=65153"}],"version-history":[{"count":0,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/65153\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=65153"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=65153"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=65153"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}