{"id":6523,"date":"2011-04-10T00:01:05","date_gmt":"2011-04-09T22:01:05","guid":{"rendered":"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=6523"},"modified":"2011-04-10T00:01:05","modified_gmt":"2011-04-09T22:01:05","slug":"literaturgeplauder","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=6523","title":{"rendered":"Literaturgeplauder"},"content":{"rendered":"<p>Jetzt kommen wieder ein paar Plaudereien, das Aufz\u00e4hlen der kleinen Sachen rund um das Schreiben und das Lesen, die so passieren. Ich will ja mit dem Literaturgefl\u00fcster eine Art Anekdotensammlung meines literarischen Lebens dokumentieren, was manchen auf die Nerven geht, es Seitenblicke der Literatur oder Literaturgeschwafel nennen oder die Text\u00e4sthetik des Literaturgefl\u00fcsters kritisieren. Ich will aber \u00fcber die Literatur die mir sehr wichtig ist, locker plaudern und glaube auch, da\u00df es gut ist, das zu tun.<br \/>\nWas hat sich also in den letzten Tagen so an Kleindetails, w\u00e4hrend ich meine Praxis machte und an den <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/04\/04\/korrigierbericht\/\">&#8220;Zwillingswelten&#8221;<\/a> korrigierte,  getan? Vieles betrifft das Lesen, habe ich ja am Donnerstag, als ich vom klinischen Mittag, bei dem ich seit langem wieder einmal war, zur\u00fcckging, im B\u00fccherschrank am Brunnenmarkt Thomas Wollingers &#8220;Arch\u00e4ologin&#8221; gefunden und das ist ja, glaube ich, ein sehr interessantes Buch, das 2004 bei btb erschienen ist, da ich Thomas Wollingers Blog, der ja sehr lang und sehr ausf\u00fchrlich seine Romane bearbeitet, seit ca einem Jahren sehr genau verfolge. Interessant ist, da\u00df das Buch Julian Schutting, &#8220;der ihm das Schreiben beibrachte&#8221; gewidmet ist und am Schlu\u00df wird noch die Grauko-Literaturgruppe f\u00fcr ihre bedingungslose Unterst\u00fctzung sehr gelobt. Also habe ich es mir sehr begierig genommen und es bei meiner<a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/02\/16\/hundert-bucher\/\"> Leseliste<\/a> auf Platz 86 gestellt,  werde es also noch lange nicht lesen k\u00f6nnen und bei meiner Leseliste mu\u00df ich mich auch bald beschr\u00e4nken, wenn ich im Jahr 2011 mit den hundert B\u00fcchern hinkommen will, denn im Sommer werde ich die Harlander B\u00fccher lesen und, da\u00df im Herbst ein paar Rezensionsexemplare dazu kommen, ist auch wahrscheinlich. Ansonsten mu\u00df ich sagen, da\u00df ich mich bis jetzt erstaunlich an die Liste halte, sie mir eine gute Struktur bietet und ich damit sicher sein kann, da\u00df ich nichts vergesse, obwohl ich inzwischen schon eine andere Liste habe, auf die die B\u00fccher stehen, die  ich sp\u00e4ter lesen will und als ich am Donnerstag bei den B\u00fccherschr\u00e4nken war, hatte ich einen Sack mit zehn B\u00fcchern in der Hand, die hatte ich allerdings bei der Buchlandung in der Lerchenfelderstra\u00dfe gekauft, denn da gab es wieder einen Abverkauf mit Ein Euro B\u00fcchern und da waren einige Gustost\u00fcckerln dabei, wo ich nicht widerstehen konnte, obwohl ich dachte, da\u00df ich in Zeiten der B\u00fccherschr\u00e4nke, die Buchlandung nicht mehr brauche. Aber es gab von Lotte Ulbricht &#8220;Mein Leben&#8221;, einen Erz\u00e4hlband von Jagoda Marinic, die einmal beim Bachmannpreis gelesen hat,  ein Buch von Marcel Reich-Ranicki \u00fcber Hilde Spiel, 49 Fragen zu Thomas Mann, von Andreas Maier &#8220;W\u00e4dchestag&#8221; u.u.u.<br \/>\nWann werde ich das alles lesen? Irgendwann bestimmt und ich lese, seit es die B\u00fccherschr\u00e4nke gibt, ich die Leseliste habe und  regelm\u00e4\u00dfig die B\u00fccherblogs lese, tats\u00e4chlich mehr. Bei den B\u00fccherbloggern gibt es auch Neuigkeiten, denn die hatten da eine <a href=\"http:\/\/www.hitmeister.de\/superblogs\/2011\/buecher\/\">&#8220;Superblog&#8221;-Nominierung<\/a>, die die Gem\u00fcter wieder sehr erregte. Mich hat niemand nominiert und bis ich darauf kam, da\u00df man das selber machen kann, war die Nominierungszeit  vorbei, so verfolgte ich das Logo bei den anderen und auch die Diskussion dar\u00fcber, da\u00df einige Blogs sich selber sehr bewarben, Gewinnspiele und Verlosungen darum veranstalteten und sich andere Blogs dar\u00fcber mokierten. Gewonnen hat dann ein eher unbekannter Blog mit sehr viel Werbung, so hatte er die Bod-Seite und auch Sebastian Fitzek an seiner Seite und die anderen Blogs \u00e4rgerten oder wunderten sich dar\u00fcber.<br \/>\nIrgendwie ganz am\u00fcsant das zu verfolgen, ich wei\u00df zwar nicht, ob man das Literaturgefl\u00fcster mit den \u00fcblichen B\u00fccherblogs vergleichen kann und soll, bei der monatlichen Wikio.de Pr\u00e4mierung, zu der ich auch nichts machte, bin ich aber inzwischen auf Platz vierzig aufger\u00fcckt und dann haben sich die B\u00fccherblogs auch noch von der anderen Seite in der letzten Zeit gemeldet, so hat<a href=\"http:\/\/www.bvoe.at\/~publikationen\/perspektiven\/bp1_11\/16_17.pdf\"> Cornelia Travnicek<\/a> in der &#8220;Literatur aus \u00d6sterreich&#8221; einen Text \u00fcber Blogs und <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/kultur\/literatur-im-internet-die-sind-dann-mal-weg-1.1081133\">Florian Kessler <\/a>hat in der S\u00fcddeutschen einen Artikel \u00fcber Literatur im Internet mit dem Titel &#8220;Die sind dann mal weg&#8221; geschrieben, der einen gegens\u00e4tzlichen Inhalt hatte, meint er n\u00e4mlich, da\u00df die meisten Autoren das facebook und die Blogs nur mehr zu Werbezwecken ben\u00fctzen oder das \u00fcberhaupt gleich vom Verlag machen lassen, w\u00e4hrend die Literatur im Internet und auch die Autorentageb\u00fccher im Verschwinden sind. F\u00fcr das Literaturgefl\u00fcster trifft das nicht zu und gerade die erw\u00e4hnten Beispiele, die sehr gegens\u00e4tzlich  sind, beweisen, wie viel im Netz literarisch passiert. Da\u00df die Blogs sehr unterschiedlich sind kann man auch bemerken. Cornelia Travnicek deren Internetaktivit\u00e4ten, ich ja sehr begierig verfolge, hat mich jetzt endlich auch dazu gebracht &#8220;Den wundersch\u00f6nen Tintentraum&#8221; in die <a href=\"http:\/\/www.buchkultur.net\/literaturplattform\/\">Literaturplattform der Zeitschrift Buchkultur<\/a> zu stellen. Das man das kann und soll wurde schon bei der GV der IG-Autoren im Februar besprochen, die Literaturplattform wurde auch in Leipzig vorgestellt, ich habe das Flugblatt mitgebracht, abgelegt und gedacht, brauche ich nicht, dann habe ich mir sie gestern das erste Mal angesehen.<br \/>\nManchmal brauche ich einen Ansto\u00df und da sind die Blogs und Internetaktivit\u00e4ten sehr hilfreich. Die Literatur im Netz ist meiner Meinung nach  sehr lebendig und vielseitig und, da\u00df sich bez\u00fcglich Buch langsam etwas \u00e4ndert, ist auch zu bemerken. So wird das E- Buch langsam schick und die Blogger \u00fcberlegen, ob sie sich nicht doch ein solches zulegen sollen. Ruth Kl\u00fcger, habe ich geh\u00f6rt, ben\u00fctzt es inzwischen auch sehr gern. Ich werde mir h\u00f6chstwahrscheinhlich keines besorgen, frequentiere ich ja sehr eifrig die B\u00fccherschr\u00e4nke und habe lange Leselisten, bin aber ziemlich sicher, da\u00df pl\u00f6tzlich alle oder viele ein solches haben werden, bei den Handies und der Anwendung der neuen Rechtschreibung war das ebenfalls so, da haben auch zuerst alle &#8220;nein&#8221; geschrieen. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jetzt kommen wieder ein paar Plaudereien, das Aufz\u00e4hlen der kleinen Sachen rund um das Schreiben und das Lesen, die so passieren. 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