{"id":6609,"date":"2011-04-19T14:47:10","date_gmt":"2011-04-19T12:47:10","guid":{"rendered":"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=6609"},"modified":"2011-04-19T14:47:10","modified_gmt":"2011-04-19T12:47:10","slug":"osterferien","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=6609","title":{"rendered":"Osterferien"},"content":{"rendered":"<p>Jetzt gibts noch ein paar Praxisstunden dann gehts schon in die Osterferien nach Harland bei St. P\u00f6lten. Von Mittwoch bis Ostermontag werde ich dort korrigieren, Blumenpf\u00fccken, Radfahren nach Wilhelmsburg zur Kirche, nach Herzogenburg vielleicht am Karfreitag, wo man die Ratschenbuben beobachten kann, am Sonntag mit dem Rad zum Donaugasthaus nach Traismauer und am Montag mit dem Alfred auf die Rudolfsh\u00f6he. Den Osterspaziergang des ersten Wiener Lesetheaters der traditionellerweise am Ostermontag stattfindet, habe ich vor diesmal auszulassen, da ich nicht mitlese, so da\u00df wir uns mit dem Zur\u00fcckfahren Zeit lassen k\u00f6nnen.<br \/>\nZum Korrigieren gibt es die<a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/04\/04\/korrigierbericht\/\"> &#8220;Zwillingswelten&#8221;<\/a>, da bin ich derzeit mit dem ersten Kapitel besch\u00e4ftigt, das dreiundsechzig Seiten umfasst und das ich jetzt so lange bearbeiten will, bis alles passt und ich sprachlich damit zufrieden bin. Da mir vor zwei Jahren auch zu Ostern der Harlander Drucker kaputt geworden ist, kann ich dort nichts ausdrucken, was Papiersparend sein kann.<br \/>\n&#8220;Die Absturzgefahr&#8221; hat mir der Alfred jetzt zur Endkorrigur \u00fcbergeben, da habe ich vorl\u00e4ufig noch zwei Fehler gefunden und den Text f\u00fcr die Buchr\u00fcckseite geschrieben. Das Titelfoto brauchen wir noch, da hat der Alfred jetzt die Wolkenbilder herausgesucht, die er in der hohen Tatra  fotografierte und dann r\u00fchren sich bei mir schon die Idee f\u00fcr einen neuen Text.<br \/>\nDa schwebt mir etwas vor, das &#8220;Die Frau auf der Bank&#8221; hei\u00dfen und eine Gegen\u00fcberstellung zweier Frauenschicksale werden k\u00f6nnte, eine T\u00fcrkin der zweiten Generation namens Sevim, in Wien geboren, jung verheiratet und unzufrieden mit ihren Ehemann, f\u00e4llt ihr die Decke auf den Kopf, sie versucht sich zu emanzipieren und lernt auf einer Parkbank Selma kennen, was zwar auch ein t\u00fcrkischer Name ist, Selma ist aber \u00d6sterreicherin und erlebt gerade eine aktue Psychose mit Wahnsymptomen. Sie ist sozusagen der Rathaussheriff, die Frau, die an den Nachmittagen, wenn sie in der Klinik Ausgang hat mit der Stra\u00dfenbahn durch Wien f\u00e4hrt, aber auch im Rathaus spioniert, dabei vielleicht den B\u00fcrgermeister real oder irreal trifft und auch mit ihrem Psychiater oder Psychiaterin Gespr\u00e4che f\u00fchren kann.<br \/>\nSo weit so gut, die Idee f\u00fcr das sechsundzwanzigste Digitalbuch, der kleine oder gro\u00dfe Roman, wie es halt wird, in dem wieder meine Themen stecken und ich mit dem Schreiben etwas weiterkommen kann.<br \/>\nVorl\u00e4ufig f\u00fclle ich damit aber nur mit den Ideen mein kleinen gr\u00fcnes Notizuch, denn ich schreibe  selten gleichzeitig an zwei Texten und werde an den &#8220;Zwillingswelten&#8221; sicher noch ein-bis zwei Monate korrigieren, in den Osterferien habe ich auch Zeit dazu. Das Wetter soll ja wieder sch\u00f6n werden. Zwei Ostereier vom Osterspaziergang liegen in Harland schon im Brotk\u00f6rbchen. Heute hat mir eine Klientin ein mit Schoko gef\u00fclltes Keramikei gebracht, der B\u00e4rlauch ist gepfl\u00fcckt und eingefroren, vielleicht gibts in Harland noch frischen f\u00fcr den Gr\u00fcndonnerstag. Der Ostersamstag ist der 23. April, das ist der traditonelle Tag des Buches des Hauptverbands, weil da sowohl Shakespeare, wie Cervantes gestorben sind, wo man den Frauen angeblich B\u00fccher und Rosen schenkt. Vor ein paar Jahren kam diese Idee mit einem Gratisbuch des Buchhandels nach \u00d6sterreich, inzwischen ist sie etwas eingeschlafen, das Buch gibts zwar noch, der Buchhandel kann aber eine Spende von einen Euro daf\u00fcr verlangen, im Vorjahr habe ich es beim Schubert in St. P\u00f6lten problemlos bekommen, da kann ich es am Samstag wieder probieren. Es geht beim diesj\u00e4hrigen \u00fcbers Essen. Wolfgang B\u00f6ck hat mit Gerald Schantin unter dem Titel &#8220;Erlesenes Men\u00fc&#8221; dazu Texte zusammengestellt.  Ums Lesen geht es sicher auch zu Ostern, da gibts jetzt eine Unterbrechung in der Reihenfolge, habe ich ja in Harland einen eigenen B\u00fcchersto\u00df und so ist derzeit Orhan Pamuks &#8220;Stilles Haus&#8221; an der Reihe, das mir der Alfred im J\u00e4nner um zwei Euro beim Thalia in der Kremsergasse kaufte. Die <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/02\/16\/hundert-bucher\/\">Leseliste<\/a> werde ich dann noch einmal um die Harland B\u00fccher erg\u00e4nzen und habe inzwischen auch ein neues Buch gewonnen. Ich beteilige mich ja gern bei Gewinnspielen, gewinne meistens nichts, beim <a href=\"http:\/\/literaturblog-duftender-doppelpunkt.at\/\">duftenden Doppelpunkt<\/a>, dem B\u00fccherblog der Petra \u00d6llinger, mit der ich vor Jahren in der Schreibwerkstatt der Gewerkschaft war, in den ich nicht sehr oft schaue, obwohl er interessant sein d\u00fcrfte, wird aber am 13. Mai eine Anthologie vorgestellt und bis dahin gibts jede Woche einen virtuellen literarischen Spaziergang, wo es um die etwas unbemerkte Arbeiterliteratur geht, so war vor zwei Wochen eine proletarische Dichterin namens Maria Leitner zu entdecken, die mir v\u00f6llig unbekannt gewesen ist. Da gabs Mona Liza von Erika Kronabitter zu gewinnen, ein Buch, das ich schon gelesen habe. In der zweiten Runde, ging es um die letzte Anthologie &#8220;Rote Lilo trifft Wolfshaut&#8221;, man mu\u00dfte Fragen zu den Preistr\u00e4gern beantworten, war gar nicht so einfach das alles zu finden, trotzdem kam die Nachricht, da\u00df ich die Anthologie gewonnen habe.<br \/>\nIch lese zwar nicht so gerne Anthologien, habe mir aber vorgenommen, bei meiner n\u00e4chsten Leseliste einiges aufzuholen. Diese Woche geht es  um einen Arbeiterdichter und sein rauhes Leben und den habe ich gekannt und das Buch sogar vor langer Zeit gelesen. Wer mitmachen will, dem kann ich die literarischen Recherchen empfehlen, sie sind sehr anspruchsvoll und man lernt viel dabei. Die Buchpr\u00e4senatation der neuen Anthologie &#8220;Wir rufen auf! Penner, Fleischw\u00f6lfe und arbeitsscheues Gesindel&#8221; am 18. Mai in der AK Bibliothek in der Prinz Eugen Stra\u00dfe wird sicher auch interessant.<br \/>\nRainhard Kaiser-M\u00fchleckers &#8220;Wiedersehen in Fiumcino&#8221; ist inzwischen auch gekommen, so da\u00df ich dieses Buch wenn ich wieder in Wien bin, vorziehen werde.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jetzt gibts noch ein paar Praxisstunden dann gehts schon in die Osterferien nach Harland bei St. P\u00f6lten. 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