{"id":663,"date":"2008-12-16T01:41:01","date_gmt":"2008-12-16T00:41:01","guid":{"rendered":"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=663"},"modified":"2008-12-16T01:41:01","modified_gmt":"2008-12-16T00:41:01","slug":"alles-gute","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=663","title":{"rendered":"Alles Gute"},"content":{"rendered":"<p>Am Montag gab es wieder  das Adventwandern mit Dschungel Wien, Tanzquartier, Achitekturzentrum, Music Austria, Fleischerei-Projekt Theater Studio, Siebenstern, Hofmobiliendepot, Literaturhaus, Galerie Westlicht, Theater Spielraum und der Hauptb\u00fccherei. Also ein Rundgang durch die Kultur des siebenten Bezirks und da ging ich jetzt zum vierten Mal mit.<br \/>\n2005 war ich, glaube ich noch beim Frauenjourfix des Lesetheaters im Cafe Pr\u00fcckl, bin irgendwann zwischen der Video Werkstatt und dem Kulturzentrum Siebenstern eingestiegen und war fasziniert von der Mischung von Punsch und Keksen und dem kulturellem Angebot.<br \/>\nAb dann bin ich  immer von Anfang bis zum Ende mitgegangen. 2006 und 2007 p\u00fcnktlich, um f\u00fcnf Uhr Nachmittag in der Hauptb\u00fccherei eingetroffen und dann f\u00fcnf Stunden im siebenten Bezirk herummarschiert.<br \/>\nBekannte habe ich nat\u00fcrlich auch immer getroffen und es wurde von Jahr zu Jahr immer voller.<br \/>\nDiesmal hat es im Museumsquartier angefangen und als ich ca. zehn Minuten nach f\u00fcnf das Dschungel Kindertheater erreichte, war die Vorstellung schon in Gang.<br \/>\nSehr junge Schauspieler gaben einen Eindruck von K\u00f6nig Artus und einer Braut, die den falschen liebt und als wir zum Tanzquartier hin\u00fcbergingen, entdeckte ich Judith Gruber-Rizy und Helmut Rizy und plauderte mit einer Frau, die neben mir sa\u00df und als erstes der Aufforderung der Animatorin folgte und mit der ausgeteilten Kreide eine Badewanne zeichnete, in die man sich dann setzen sollte.<br \/>\nIm Architekturzentrum durfte man sich zuerst die aktuelle Ausstellung ansehen, nachher konnte man ein Lebkuchenhaus zeichnen und W\u00fcrstel bzw. Kekse essen und ich erz\u00e4hlte der Frau, die mir ihre Vorbehalte von der \u00d6ffentlichkeit, in die man sich begibt, wenn man zu solchen Veranstaltungen geht, schilderte, vom Literaturgefl\u00fcster, da ich es ja toll finde, da\u00df man seine Ansichten so einfach in die Welt schicken kann, aber nat\u00fcrlich hat sie irgendwie auch recht.<br \/>\nDeshalb zeichnete sie  kein Lebkuchenhaus,  ich werde mit meinem aber sicher auch keinen Preis gewinnen. Dann gab es  noch zwei Kataloge und es ging weiter zu Mica in die Stiftgasse, wo in einem sch\u00f6nen Hof Sternspritzer entz\u00fcndet wurden, dazu gab es Life Musik und danach in die Fleischerei, dem Theater Studio der Eva Brenner, wo Heiner M\u00fcllers &#8220;Traumtext&#8221; vorgetragen wurde, leider habe ich mich so knapp neben die T\u00fcr gesetzt, da\u00df ich zwar ein Glas Wein trinken konnte, aber nur die Stimmen der Schauspielerinnen h\u00f6rte und statt auf die B\u00fchne Peter Kreisky im Publikum gesehen habe. Daf\u00fcr war ich im Siebenstern wieder vorn. Der Radiomoderator  Otto Brusatti, der mich irgendwie auch zu meinem Xaver Maria Mayerhofer inspiriert hat, hat vierzehn Minuten lang aus dem &#8220;Herrn Karl&#8221; vorgelesen und seine CD verkauft.<br \/>\nIm Hofmobiliendepot, in das ich sonst nicht kommen w\u00fcrde, konnte man durch die Kronprinz Rudolf Ausstellung gehen und erfahren, da\u00df der ein begeisteter J\u00e4ger, sowie ein Bestsellerautor war.<br \/>\nDie historischen Spr\u00fcnge sind interessant und sprechen f\u00fcr sich, w\u00e4hrend im Literaturhaus der Poetry Slamer Markus K\u00f6hle ein Weihnachtslied gesungen und seine Geschichte &#8220;Sternspritzer &#8220;vorgelesen hat. Markus K\u00f6hle, der Poetry Star, gegen den ich, als ich 2004 in der GAV Neuaufnahme Jury war, Vorbehalte hatte, weil mir sein damals eingereichtes Buch zu frauenfeindlich schien. Jetzt ging es zwar auch um einen Weihnachtsmann, der seine Weihnachtsfrau finde, aber frauenfeindlich war es nicht und das war wohl auch nicht die Austellung &#8220;More nudes&#8221; in der Galerie Westlicht von Andreas Bitesnich.<br \/>\nDort gab es  noch eine andere Weihnachtsfeier  und wir gingen in den Theater Spielraum, wo es  Pantomine gab.<br \/>\nDann ging es in die Hauptb\u00fccherei zum j\u00fcdischen Theater, wo  Ausschnitte des Theodor Herzl Puppenspiels gezeigt wurden, mit denen ich meine Schwierigkeiten hatte. Erstens gab es keine Puppen, sondern einen jungen Mann im altmodischen schwarzen Anzug und falschem Bart, dann schreckte zuerst die Security, die zum Spiel geh\u00f6rte, w\u00e4hrend der Feueralarm, der  ert\u00f6nte, als wei\u00dfer Rauch in den Saal getrieben wurde, echt war. Es wurden auch die Fenster aufgerissen und es kam die Feuerwehr.<br \/>\nEs gab aber sehr  s\u00fc\u00dfen Punsch zu trinken und jetzt bin ich wieder voll von Essen, Trinken und Wiener Klein- und Gro\u00dfkultur und kann allen, die gerne eine Mischung von diesen Sinnlichkeiten haben, den Adventumgang im n\u00e4chsten Jahr w\u00e4rmstens empfehlen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Montag gab es wieder das Adventwandern mit Dschungel Wien, Tanzquartier, Achitekturzentrum, Music Austria, Fleischerei-Projekt Theater Studio, Siebenstern, Hofmobiliendepot, Literaturhaus, Galerie Westlicht, Theater Spielraum und der Hauptb\u00fccherei. 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