{"id":66391,"date":"2018-11-19T22:22:53","date_gmt":"2018-11-19T21:22:53","guid":{"rendered":"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=66391"},"modified":"2018-11-19T22:22:53","modified_gmt":"2018-11-19T21:22:53","slug":"stefan-zweig-forschung","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=66391","title":{"rendered":"Stefan Zweig Forschung"},"content":{"rendered":"<p>Ich habe mich ja als ich <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_beruehrungen.html\">&#8220;Nicht ber\u00fchren&#8221;<\/a> geschrieben habe, mit dem 1881 geborenen und 1942 aus dem Leben geschiedenen <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/02\/22\/zum-fuenfundsiebzigsten-todestag-von-stefan-zweig\/\">&#8220;Ich gr\u00fc\u00dfe alle Freunde, m\u00f6gen sie die Morgenr\u00f6te noch erleben nach all der Nacht. Ich allzu Ungeduldiger gehte ihnen voraus<\/a>&#8220;, Stefan Zweig bersch\u00e4ftigt und im Zuge meiner Recherche mich ziemlich gr\u00fcndlich durch sein Werk gelesen und hatte da noch die \u00d61 Sendung im Ohr, wo eine Literaturgeschichte &gt;\u00d6sterreichs vorgestellt und erkl\u00e4rt wurde, da\u00df man statt Stefan Zweig und Peter Rosegger\u00a0<a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/09\/27\/aus-meinem-leben\/\"> Franz Michael Felder<\/a> hineingenommen h\u00e4tte, etwas, was sich, glaube ich, durch den Film &#8220;Vor <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/06\/20\/vor-der-morgenroete\/\">der Morgenr\u00f6te&#8221;<\/a> oder auch so ge\u00e4ndert hat, jedenfalls hat die &#8220;Gesellschaft f\u00fcr Literatur&#8221; immer Stefan Zweig Veranstaltungen, es gibt in Salzburg das Stefan Zweig Center und im Salzburger Literaturarchiv, das ich einmal mit dem <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/02\/01\/salzburg-buechertour\/\">Alfred und der Margot Koller<\/a> besucht habe, hat man mir sogar eines seiner Notizb\u00fccher gezeigt.<\/p>\n<p>Stefam Zweig der Vielschreiber und Vielgereiste, der in den Zwanzigerjahren in Deutschland sehr ber\u00fchmt wurde, bevor er sich 1942 im <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/06\/02\/brasilien\/\">Brasilianischen Exil<\/a> das Leben nahm, ist wahrscheinlich immer noch umstritten.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/05\/06\/die-welt-von-gestern\/\">&#8220;Die Welt von Gestern&#8221;<\/a> halte ich ein gro\u00dfartiges Buch, <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/04\/20\/ungeduld-des-herzens\/\">&#8220;Die Ungeduld des Herzens,&#8221;<\/a>, die Novelle die<a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/05\/14\/erstes-erlebnis\/\">&#8220;Gouvernante&#8221;<\/a>, <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/05\/13\/novellen-der-leidenschaft\/\">&#8220;Amok&#8221;<\/a> weniger und auch die <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/05\/19\/schachnovelle\/\">&#8220;Schachnovelle&#8221;<\/a> hat mich eigentlich nicht so vom Sessel gerissen, wie auch seine Biografien, wo ich &#8220;Maria Antoinette und <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/05\/19\/fouche\/\">&#8220;Fouche&#8221;<\/a> gelesen habe.<\/p>\n<p>Eine ganze Menge eigentlich,\u00a0 sein Werk hat mich sehr beeindruckt und ich halte ihn f\u00fcr einen gro\u00dfen Dichter, ob er homosexuell, ein Spanner und Exhibitionist war, wie behauptet wird, ist mir eigentlich egal und geht uns, wie ich finde nichts an und heute wurde in der &#8220;Gesellschaft&#8221; von Clemens Renoldner den Zweig Experten und noch Leiter des Centers ein tausendseitiges Handbuch vorgestellt, das um etwa zweihundert Euro k\u00e4uflich zu erwerben war.<\/p>\n<p>Clemens Renoldner der bisherige Leiter und Arturo Lacariti, der k\u00fcnftige haben es mit noch anderen herausgegeben und dazu auch junge Literaturwissenschaftler und auch \u00e4ltere wie Evelyne Polt-Heinzl und Alexandra Millner aufgefordert, einen Beitrag dazu zu schreiben.<\/p>\n<p>Clemens Renoldner hat in das Werk eingef\u00fchrt, was mich zu denken veranla\u00dfte, da\u00df man sich den Kauf des Jandbuches, wenn man die &#8220;Welt von gestern&#8221; gelesen hat, eigentlich ersparen kann, was wie ich denke, ein Kompliment ist, die Herausgeber, die einem das Monsterbuch an Herz legten. aber wahrscheinlich schmerzt.<\/p>\n<p>Clemens Renoldner hat in das Inhaltsverzeichnis eingef\u00fchrt und zwei Originaltexte gelesen, dann wurde viel gefragt und dieskutiert. Im Publikum scheinen sich auch die Zweig Experkten befunden zu haben. Es wurde erw\u00e4hnt, da\u00df Zweig erst in der letzten Zeit von den Literaturwissenschaftlern anerkannt wurden, weil er fr\u00fcher wahrscheinlich weder links noch rechts genug war und au\u00dferdem im Nachkriegs Wien nicht mehr vorhanden, aber immer viel gelesen wurde. Er hat Wien geha\u00dft und sich auch nach Salzburg zur\u00fcckgezogen. Sein Nachla\u00df ist \u00fcberall verstreut, wurde zum Teil aber vom Literaturarchiv Salzburg aufgekauft.<\/p>\n<p>Nachher gabs es Wein und K\u00e4secr\u00e4ker, ich habe mich mit Helene Hofmann unterhalten und das zweihundert Euro Buch wurde nat\u00fcrlich nicht gekauft. Ich denke aber, wenn man die &#8220;Welt von gestern&#8221; liest kann man es sich wahrscheinlich sparen. Denn dann hat man den Originalton, obwohl die jungen und \u00e4lteren Literaturwissenschaftler wahrscheinlich gr\u00fcndlich recherchieren und wahrscheinlich auch alles besser wissen, die Veranstaltung war aber ohne Zweifel interessant.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich habe mich ja als ich &#8220;Nicht ber\u00fchren&#8221; geschrieben habe, mit dem 1881 geborenen und 1942 aus dem Leben geschiedenen &#8220;Ich gr\u00fc\u00dfe alle Freunde, m\u00f6gen sie die Morgenr\u00f6te noch erleben nach all der Nacht. 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