{"id":6669,"date":"2011-04-24T18:08:35","date_gmt":"2011-04-24T16:08:35","guid":{"rendered":"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=6669"},"modified":"2011-04-24T18:08:35","modified_gmt":"2011-04-24T16:08:35","slug":"radtouren","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=6669","title":{"rendered":"Radtouren"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_6683\" style=\"width: 208px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/20110424-141751.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-6683\" src=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/20110424-141751.jpg?w=198\" alt=\"Vor dem Donaurestaurant Traismauer\" title=\"Vor dem Donaurestaurant Traismauer\" width=\"198\" height=\"300\" class=\"size-medium wp-image-6683\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-6683\" class=\"wp-caption-text\">Vor dem Donaurestaurant Traismauer<\/p><\/div>\n<p>Im Jahr 2007 sind wir bekanntlich ein St\u00fcck mit der <a href=\"http:\/\/www.donauliteratur.at\/\">Dichterradkarawane der Ruth Asp\u00f6ck<\/a>, die von Wien nach Bamberg ging, mit der sie sich von ihrem Verlag &#8220;Die Donau hinunter&#8221; verabschiedete, mitgefahren. Am Dienstag nach Ostern ist sie  begleitet nur von einer guten Freundin, die sich noch am Ostermontag in dem Theater in der Burggasse, wo im Rahmen des Osterspaziergangs des erstes Wiener Lesetheaters die Karawane sozusagen von Rolf Schwendter verabschiedet wurde, anmeldete, losgefahren. Wir haben uns am Donnerstag darauf in Ybbs angeschlossen. Da war vorher im Radiokulturcafe die Pressekonferenz des ersten<a href=\"http:\/\/ohrenschmaus.net\/\"> Ohrenschmauses<\/a>, anschlie\u00dfend sind wir nach Harland gefahren und von St. P\u00f6lten mit dem Zug nach Ybbs, wo wie die anderen getroffen haben. Da gab es im Ybbser Rathaus einen Brunngraber Abend und Rudolf Brunngrabers Tochter ist mit ihrem Hund und ihrem Auto, glaube ich, bis Linz mitgefahren. Wir haben es mit den R\u00e4dern von Ybbs bis Regensburg in zehn Tagen gemacht, die Kilic haben sich in Linz angeschlossen, vorher gab es ein paar Besprechungen und Treffen bei der Ruth Asp\u00f6ck, die bei dieser Gelegenheit Robert Eglhofer kennenlernte und ich habe die Karwoche davor zum Anla\u00df genommen, mich ein bi\u00dfchen einzutrainieren.<br \/>\nBin aber, glaube ich, erst am Mittwoch oder Donnerstag nach Harland gekommen, vorher machte ich meine Praxis und meine Aussendungen bez\u00fcglich einiger Lesungen, die ich anschlie\u00dfend hatte und am Abend bin ich in die Alte Schmiede gegangen, wo es ein sehr sch\u00f6nes Musikprogramm gegeben hat. Und dann mit dem Rad trainieren, damit ich die Radfahrt schaffe, obwohl es die Ruth Asp\u00f6ck ohnehin sehr pomali angegangen ist und nur jeweil kleine Radstrecken festlegte und jeden Abend gab es eine Lesung aus einem ihrer B\u00fccher in einem anderen Ort. Ich habe in Vilshofen aus den Donaugeschichten gelesen, das ist zwischen Passau und Deggendorf, weil es bei St. P\u00f6lten ja ein Viehhofen gibt und in den Tagen davor habe ich meine St. P\u00f6ltner Bekannten, z.B. den Robert Eglhofer angeschrieben, ob sie mit mir trainieren, fand aber keine Mitstreiter, so habe ich mir allein die Routen festgelegt, die ich seither regelm\u00e4\u00dfig zu Ostern aber auch im Sommer absolviere. Im Winter wirds ja meistens nicht sehr viel mit dem Radfahren und da Harland an der Traisen zwischen der Stadt St. P\u00f6lten und Ochsenburg liegt, ist das ohnehin ganz leicht. Ich fahre mit dem Rad von der Siedlung an die Traisen und dann nach links oder rechts.<br \/>\n2007 habe ich, glaube ich, mit Herzogenburg begonnen, da spaziere ich immer durch das Stift, in Wilhelmsburg war ich, glaube ich, einen Tag sp\u00e4ter und das war glaube ich der Ostersamstag, das war dann eine Erholung, weil eine kleinere Strecke, daf\u00fcr bin ich es am Sonntag z\u00fcnftig angegangen mit dem Alfred  nach Traismauer und zur Donau und haben im Donaugasthof Mittag gegessen, dort sind wir 2007 zwar nicht mehr hingekommen, aber <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2008\/07\/21\/wieder-zuruck-vom-urlaub\/\">2008 sind wir ja mit den Hundertmarks von dort nach Passau<\/a> gefahren. Da habe ich im Literaturgefl\u00fcster schon dar\u00fcber geschrieben, \u00fcber die Donauradkarawane leider noch nicht, das mu\u00df ich jetzt aus dem Ged\u00e4chtnis tun und am Ostermontag waren wir, was wir ja sonst am Sonntag tun, auf der Rudolfsh\u00f6he und sind  am Nachmittag nach Wien in dieses ehemalige Kino in die Burggasse, um Ruth Asp\u00f6ck die Gutscheine f\u00fcr ein Schnitzl um drei Euro, das es dort in dem Donaugasthaus gab, zu \u00fcbergeben und uns auf die Fahrt einzustimmen.<br \/>\nDie war sehr sch\u00f6n und eine bleibende literarische Erinnerung. Seither trainiere ich zu Ostern sozusagen f\u00fcr mich selbst und fahre von der Traisen nach links oder rechts, nach Wilhelms- oder Herzogenburg und da ich diesmal schon am Dienstagabend nach Harland gekommen bin, habe ich es am Mittwoch wieder ganz pomali begonnen und bin mit dem Rad zum Naturlehrpfad, habe dort ein bi\u00dfchen B\u00e4rlauch gepfl\u00fcckt und dann beim Lidl eingekauft. Am Donnerstag habe ich zuerst den <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/04\/21\/das-stille-haus\/\">Orhan Pamuk<\/a> gesprochen und bin am Nachmittag nach Wilhelmsburg, da gibt es zum Gr\u00fcndonnerstag ja als Higlight die Kirche mit dem Bankerl davor, man kann durch die Kirche durchgehen. Vor zwei Jahren habe ich den Herrn Pfarrer mit seinem Hund spazierengehen sehen,  im Vorjahr bin ich auf dem Bankerl gesessen und habe die letzten Szenen der <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2010\/04\/01\/kein-aprilscherz\/\">&#8220;Mimi&#8221;<\/a> konzipiert und bin dann in das Papiergesch\u00e4ft mit der Abverkaufskiste, der &#8220;Handke&#8221; liegt noch ungelesen auf dem Bett, bzw. steht er jetzt schon auf der <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/02\/16\/hundert-bucher\/\">B\u00fccherliste<\/a> und diesmal gab es von der Judith Hermann &#8220;Sommerhaus, sp\u00e4ter&#8221; und von der Birgit Vanderbeke &#8220;Sweet Sixteen&#8221;. Beide B\u00fccher habe ich mir gekauft, die Verk\u00e4uferin erkl\u00e4rte mir, da\u00df ich damit die freiwillige Feuerwehr Wilhelmsburg unterst\u00fctze,  bin damit durch die Stadt gegangen, wo es ein neues Einkaufszentrum gibt, da\u00df ich noch nicht gesehen habe. Da konnte ich mich beim Hager ein bi\u00dfchen durch die Ostereier kosten und bin dann in einen sch\u00f6nen Park gegangen, wo ich mir pl\u00f6tzlich nicht mehr sicher war, ob ich das &#8220;Sommerhaus, sp\u00e4ter&#8221; nicht schon habe. Denn als ich 2000 zum ersten Mal den Luitpold Stern Preis gewonnen habe, gab es daf\u00fcr einen Buchgutschein und da habe ich mir einen Erz\u00e4hlband der Judith Hermann gekauft und noch immer nicht glesen. Macht ja nichts habe ich gedacht, dann habe ich etwas f\u00fcr den B\u00fccherschrank, es waren aber  &#8220;Nichts als Gespenster&#8221;, die ich mir damals kaufte.<br \/>\n Am Karfreitag bin ich flott nach Herzogenburg gefahren. In die Stadt hinein mache ich meistens nur zu Ostern, sonst begn\u00fcge ich mich bis zu der Br\u00fccke kurz davor zu fahren und auf der anderen Seite wieder zur\u00fcck und gestern  nach St. P\u00f6lten in die Stadt, weil ich mir ja das <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/04\/23\/ostersamstag-und-welttag-des-buchs\/\">Buch<\/a> zum Tag des Buches holen wollte, habe mit dem Alfred beim Tschibo einen Kaffee getrunken und mir die Ausgrabungen angeschaut. Die Doris Kloimstein habe ich an einem Karfreitag vor Jahren auch einmal getroffen und w\u00e4re dabei fast in den Dom zu einer Messe mit dem Bischof Krenn gekommen und heute haben wir wieder eine Fahrt ins Donaugasthaus nach Traismauer gemacht. Ob wir da im Vorjahr waren wei\u00df ich nicht mehr, vor zwei Jahren haben wir es versucht, nur leider ist dem Alfred die Luft aus s\u00e4mtlichen R\u00e4dern gekommen, so da\u00df wir es nur bis zu der Tankstelle bei der Br\u00fccke bzw. zur &#8220;Seedose&#8221; schafften, wo es ein Ostergrill und Ostereier gab. Diesmal haben wir es geschafft und zwei Stunden gebraucht. Im Donaugasthaus Mittag gegessen,  leider keinen Platz im Garten mehr bekommen, daf\u00fcr vom Buffet gegessen, also jede Sorte Gebackenes, Fisch, Spargel, Schnitzel und Salat, viel zu viel und vielleicht auch nicht ganz frisch herausgebacken und Instant gew\u00fcrzt.<br \/>\nF\u00fcr alle Literaturquizlinteresierte Cornelia Travnicek stamm \u00fcbrigens aus Traismauer, die habe ich aber nicht gesehen. Jetzt bin ich wieder zur\u00fcck und der Osterurlaub, der sehr gelungen war, fast aus. Auf die Rudolfsh\u00f6he werden wir noch morgen fahren und bei Alfreds Eltern Mittagessen und dann nach Wien, wo es stattt zum Osterspaziergang des Lesetheaters ins Schikanederkino zu einem Film \u00fcber Allen Ginsberg geht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Jahr 2007 sind wir bekanntlich ein St\u00fcck mit der Dichterradkarawane der Ruth Asp\u00f6ck, die von Wien nach Bamberg ging, mit der sie sich von ihrem Verlag &#8220;Die Donau hinunter&#8221; verabschiedete, mitgefahren. 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