{"id":672,"date":"2008-12-21T23:45:08","date_gmt":"2008-12-21T22:45:08","guid":{"rendered":"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=672"},"modified":"2008-12-21T23:45:08","modified_gmt":"2008-12-21T22:45:08","slug":"literarisches-abendessen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=672","title":{"rendered":"Literarisches Abendessen"},"content":{"rendered":"<p>Der Freitag war durch den Besuch des klinischen Fallseminars zu Mittag ziemlich verplant, so da\u00df ich mit meinen Korrekturen nicht, wie geplant, vorangekommen bin.<br \/>\nDer vorgestellte Fall, eine Mischung zwischen Psychose und Asperger Syndrom, der sich vielleicht auch literarisch verwenden l\u00e4\u00dft, war aber interessant und die vier B\u00fccher, die ich mir um je zehn Cent aus einer Bananenschachtel eines Euroshops gezogen habe, waren das auch.<br \/>\nEin Thomas Wolfe, ein Robert Neumann, eine Vicki Baum und eine Elisabeth G\u00fcrt,  aus den F\u00fcnfzigerjahren.<br \/>\nZwar habe ich keine realistische Hoffnung, da\u00df ich das alles jemals lesen werde. Aber wenn ich jetzt nicht zuschlage, werde ich die B\u00fccher nie mehr bekommen und es sind doch historische Gustost\u00fcckerln f\u00fcr die literarisch Interessierte, deren Namen man zumindest kennen sollte.<br \/>\nDaf\u00fcr habe ich mir in Harland den Harkan Nesser Krimi &#8220;Das falsche Urteil&#8221; vorgenommen und in der Badewanne ausgelesen, den ich mir im Oktober bei dem Kirchen-Flohmarkt gekauft habe und einen Spaziergang auf die Rudolfsh\u00f6he mit einem vom Wirt gestifteten Weihnachtsachterl gab es an diesem Wochenende auch.<\/p>\n<div id=\"attachment_676\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-676\" src=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2008\/12\/20081221-193639.jpg?w=300\" alt=\"Beim Aperitif\" title=\"20081221-193639\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"size-medium wp-image-676\" \/><p id=\"caption-attachment-676\" class=\"wp-caption-text\">Beim Aperitif<\/p><\/div>\n<p>Dann sind wir nach Wien zur\u00fcckgefahren, waren wir ja bei Ruth Asp\u00f6ck eingeladen und ihr habe ich, die absoluten Umweltfreaks werden st\u00f6hnen, in Ermangelung einer anderen Geschenskidee, hat sie ja die meisten meiner B\u00fccher schon in ihrem Vorzimmerregal aufgereiht und in der neuen Volksstimmeanthologie ist sie ebenfalls enthalten, das Literaturgefl\u00fcster ausgedruckt, da sie bis jetzt kein Internet in ihrer Wohnung hatte und der Klatsch und Tratsch des Wiener Literaturbetriebs ist ja sicher interessant und verlockt zum Lesen und dann betreibt die Ruth, seit sie mit ihrer Edition &#8220;Die Donau hinunter&#8221; in Pension gegangen ist, ja auch ein Tagebuchprojekt.<br \/>\nDas hei\u00dft, sie arbeitet ihre Tageb\u00fccher der letzten vierzig Jahre auf, k\u00fcrzt und strafft sie, um in einem Jahr vielleicht, wenn sie damit fertig ist, einen Verlag zu suchen und sie hat uns nach den pochierten Eiern, dem Fisch in Kr\u00e4utersauce und den gef\u00fcllten Palatschinken auch einiges von ihrem Versuch, sich zu habilitieren erz\u00e4hlt und ein sch\u00f6nes Buch gezeigt, in dem zwei ihrer Artikel \u00fcber Frauen und Exilliteratur erschienen sind.<br \/>\nEin interessantes Gespr\u00e4ch mit ihr und Robert Egelhofer also, die Finanzkrise und die Gewalt, die auf unseren Stra\u00dfen vorkommt, war auch ein Thema, bei Wein und Weihnachtsnaschereien und jetzt gibt es noch zwei Praxistage, dann geht es wieder nach Harland zum Weihnachten feiern, Ruth und Robert werden in den ehemaligen Verlagssitz ins M\u00fchlviertel fahren und den Silvester in der k\u00fcnftigen Kulturhauptstadt verbringen, w\u00e4hrend uns Hilde Schm\u00f6lzer wieder dazu eingeladen hat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Freitag war durch den Besuch des klinischen Fallseminars zu Mittag ziemlich verplant, so da\u00df ich mit meinen Korrekturen nicht, wie geplant, vorangekommen bin. 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