{"id":68966,"date":"2019-03-01T00:15:07","date_gmt":"2019-02-28T23:15:07","guid":{"rendered":"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=68966"},"modified":"2019-03-01T00:15:07","modified_gmt":"2019-02-28T23:15:07","slug":"identitaetsfragen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=68966","title":{"rendered":"Identit\u00e4tsfragen"},"content":{"rendered":"<p>Die, die meinen Blog schon l\u00e4nger lesen, wissen, da\u00df das Schreiben mir sehr wichtig ist und\u00a0 ich damit, vielleicht kann man es so formulieren, nicht sehr viel Gl\u00fcck hatte.<\/p>\n<p>Ich habe es gleich nach <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/05\/24\/vierzig-jahre-matura-vierzig-jahre-schreiben\/\">meiner Matura<\/a> und neben meinem Psychologiestudium relativ isoliert versucht, hatte wenig Ahnung vom Ligeraturbetrieb der Neunzehnhundertsiebzigerjahre und auch keine Connections dazu. Habe also zu schreiben angefangen, mit kurzen abgehackten S\u00e4tzen und vielen Bindestrichen, wie ich mich erinnern kann, vielleicht war das mein Versuch mich experimentell auszudr\u00fccken, denn das man damals sollte mu\u00dfte, das habe ich schon irgendwie verstanden, obwohl ich eigentlich immer realistisch, psychologisch, sozialkritiasch schreiben wollte.<\/p>\n<p>Dann habe ich eine solche Geschichte geschrieben, sie unkorrigiert liegen lassen und nicht recht gewu\u00dft, was ich damit anfangen soll?<\/p>\n<p>Dann kam, glaube ich, so etwas wie ein Schreibblockade, obwohl ich wahrscheinlich auch nicht wu\u00dfte, da\u00df das so hei\u00dft und 1976, glaube ich, da bin ich im Sommer zu einem Workcamp nach Hamburg gefahren und habe da den Rudolf B. kennengelernt, ist die &#8220;Geschichte &#8220;Einladung zum Tee&#8221; entstanden.<\/p>\n<p>Eine recht konventionelle Dreiecksgeswchichte f\u00fcr eine dreiundzwanhzigj\u00e4hrige gehemmte Studentin, w\u00fcrde ich heute wahrscheinlich sagen und wenn mir eine solche gezeigt wird , w\u00fcrde ich &#8220;Super!&#8221;, antworten.<\/p>\n<p>&#8220;Ich sehe das ist dir wichtig!&#8221; und nicht &#8220;Das ist,schlecht, ich kann dir aber auch nicht sagen warum!&#8221;<\/p>\n<p>Das ist mir, meine Leser wissen es wahrscheinlich circa 1978 zweimal passiert und der Rudolf B. hat mir aus Hamburg, als ich ihm mein Leid klagte, geraten, doch nur f\u00fcr mich zu schreiben und den Literaturbetrieb zu lassen!<\/p>\n<p>Etwas, was ich inzwischen wahrscheinlich bis zur Perfektion betreibe, damals aber nicht passte, was der rudolf nicht verstanden hat, als ich ihm wahrscheinlich antwortete: &#8220;Aber die Jelinek tut das doch auch nicht!&#8221;<\/p>\n<p>Die Monika, eine von den beiden Kritikern, die mich dann aber zum &#8220;Arbeitskreis schreibender Frauen&#8221; brachte, hat, glaube ich, einmal gemeint, da\u00df meine Texte, die ich ihr damals zeigte, sozialistische Schundromane w\u00e4ren.<\/p>\n<p>Aber das waren sie doch auch nicht und sollten nicht so sein, nicht trival und nicht kitschig, obwohl mir damals noch das Handwerk nat\u00fcrlich fehlte und man damals noch nicht glaubte, da\u00df man <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2009\/08\/25\/schreiben-lernen\/\">schreiben lernen<\/a> kann.<\/p>\n<p>Zumindstens nicht in Schreibwerkst\u00e4tten, sondern nur allein und durch den Ku\u00df der Muse und so habe ich auch nicht aufgegeben, sondern mich weitergewurschtelt und das schreibe ich jetzt auch, obwohl ich wei\u00df das das schon manche erstaunte Frage und Kopfsch\u00fctteln ausl\u00f6ste, ich den Nobelpreis haben wollte, was f\u00fcr mich wahrscheinlich das Synonym f\u00fcr literarische Anerkennung ist.<\/p>\n<p>Den werde ich nicht bekommen, das wei\u00df ich inzwischen auch, ein wenig Anerkennung kann aber trotzdem nicht schaden und so hat mir, glaube ich, <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/02\/20\/elfriede-haslehners-und-maria-gornikiewicz-neue-bucher\/\">Maria Gornikiewiecz<\/a> auch einmal geantwortet:<\/p>\n<p>&#8220;Fang doch mit einem etwas kleineren Anspruch an!&#8221;<\/p>\n<p>Das w\u00e4re die richtige Antwort, die ich auch geben w\u00fcrde, w\u00e4hrend der <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/11\/28\/ein-nicht-rechtschreibwollender-erfolgsfreier-buecher-messie\/\">Uli<\/a> &#8220;Das meinen Sie doch nicht ernst?&#8221;,fragt und <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/10\/21\/krisen-schatten-und-zyklamen\/\">Elfriede Haslehner<\/a> mich einmal gefragt hat, ob ich\u00a0 betrunken w\u00e4re?<\/p>\n<p>War ich nicht und ich denke, man mu\u00df das auch nicht sein, wenn man sich das w\u00fcnscht und bin in den Achtzigerjahren auch in den Arbeitskreis schreibender Frauen gekommen, was vielleicht damals die Form einer Schreibwerkstatt war. F\u00fcr mich war es die <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2014\/11\/14\/die-gruppe-47\/\">&#8220;Gruppe 47&#8221;<\/a>, habe ich gedacht und auch mein erster Eintritt in den Literaturbetrieb, wo ich Frauen wie<a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2009\/02\/16\/marie-therese-kerschbaumer\/\"> Marie Therese Kerschbaumer<\/a>,\u00a0 <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2008\/09\/18\/noch-farb-ich-meine-haare-rot\/\">Elfriede Haslehner,<\/a> <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/05\/17\/veza-canetti-lebt\/\">Valerie Szabo<\/a>,<a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2019\/01\/28\/erinnerung-an-hilde-langthaler\/\"> Hilde Langthaler<\/a>,<a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/12\/13\/vom-partisanenworkshop-zur-exilpreislesung\/\"> Christa Stippinger<\/a> und und kennenlernte.<\/p>\n<p>Dadurch bin ich, 1987, glaube ich, auch in die <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2018\/10\/20\/vom-kulturpolitischen-arbeitskreis-zum-herbstfest\/\">GAV<\/a> gekommen, habe angefangen meine Texte herumzuschicken und mich bei Stipendien zu bewerben. Sie waren daf\u00fcr wahrscheinlich oft nicht genug genug, weil man im Arbeitskreis das Schreiben auch nicht wirklich lernte. Ich habe aber weitergeschrieben, meine Texte an Verlage geschickt, sie zur\u00fcckbekommen oder auch nicht und 1980 dann den Preis f\u00fcr ein nicht rollenspezifisches Kinderbuch mit &#8220;G\u00fcler will kein Kopftuch mehr&#8221; das in dem &#8220;J u. V- Buch&#8221; &#8220;M\u00e4dchden d\u00fcrfen pfeifen, Buben d\u00fcrfen weinen&#8221; ver\u00f6ffentlicht wurde,\u00a0 das dann auch einen Teil des Kinderbuchpreises gewonnen hat.<\/p>\n<p>In den Literaturbetrieb, wie ich es wollte und glaubte, bin ich auch dadurch nicht hineingekommen, aber erste Ver\u00f6ffentlichungen in kleineren Literaturzeitschriften hats gegeben und als ich in die GAV aufgenommen wurde, gabs sogar die &#8220;U-Bahngeschichten&#8221; im &#8220;Wespennest&#8221;.<\/p>\n<p>Ich habe in den achtziger Jahre als ich schon als junge Psychologin halbtags auf der Sprachambulanz der II HNO-Klinik arbeitete, einige Lesungen bei den &#8220;Textvorstellungen&#8221; in der &#8220;AS&#8221; gehabt, damals im zweiten Stock, glaube ich, in dem Haus, das nicht mehr zur &#8220;AS&#8221; geh\u00f6rt und moderiert von Herbert J. Wimmer, der das damals machte, habe meine Texte an die&#8221; Editon Wortbr\u00fccke&#8221; geschickt, der Literaturzeitschriften des <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2015\/09\/19\/jack-unterweger-film-und-open-hause\/\">Jack Unterweger<\/a>, der dann gleich die &#8220;Hierachien&#8221; machen wollte, w\u00e4hrend ich schon damals an das Selbermachen dachte und glaube sogar, um einen Zuschu\u00df daf\u00fcr beim Bund eingereicht habe.<\/p>\n<p>Das Buch ist dann in der &#8220;Edition Wortbr\u00fccke&#8221; erschienen, ist also mein erstes Buch in einem Kleinstverlag das es schon lange nicht mehr gibt. Kisten davon stehen immer noch in Harland herum, die Kritiken waren schlecht und Jack Unterweger war dann auch nicht mehr lange literarisch t\u00e4tig.<\/p>\n<p>Also habe ich meine Manuskripte weiter an Verlage geschickt an &#8220;Residenz&#8221; und &#8220;Fischer&#8221; oder &#8220;Suhrkamp&#8221;, ja, ich gebe es zu, aber auch an kleine Verlage, bis mir der Alfred dann die &#8220;Wiener Verh\u00e4ltnisse&#8221;, <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/01\/20\/indie-bucher\/\">im Digitaldruckverfahren herausgegeben in einer f\u00fcnfzig St\u00fcckauflage<\/a> zum Geburtstag schenkte und ich dachte, fein &#8220;Das mache ich jetzt immer! Ab nun erscheint jedes Buch von mir!&#8221; und hatte keine Ahnung, in welches Fettn\u00e4pfchen ich mich damit setzte, denn wir schrieben das Jahr 2000 und &#8220;Eigenverlag, nein, das wollen wir nicht!&#8221;<\/p>\n<p>Das war soetwas, als wenn man zu einem Zuschu\u00dfverlag gegangen w\u00e4re, denen ein paar tausend Schilling oder Euro hingebl\u00e4ttert und zum Schaden den Spott bekommen h\u00e4tte!<\/p>\n<p>&#8220;Aha, ein illegales Buch!&#8221;, hat der Martin auch, glaube ich, gesagt und ich war mir eigentlich nie ganz sicher, ob ich jetzt ein Buch habe oder nicht und daran vielleicht auch ein bi\u00dfchen selber schuld bin, weil ich ja aus Kostenk\u00fcnden und auch, weil ich merkte, da\u00df das ja auch bei den &#8220;Hierarchien&#8221; nichts brachte und ich das Buch trotzdem in Schachteln und nicht in den Buchhandlunghatte, auf die ISBN-Nummer verzichtet habe und auch nicht &#8220;Eva -oder was auch immer Verlag&#8221; daraufgeschrieben habe, wie ich von einigen wei\u00df, das sie so machten.<\/p>\n<p>Aber so mit immer zwei B\u00fcchern in der Tasche, die man dann im Literaturhaus oder in der &#8220;AS&#8221; tapfer herumzeigt, sitzt man bald im Fettn\u00e4pfchen und die Leute schauens es angesichts der B\u00fccherf\u00fclle, die es schon gibt, nicht an, sondern r\u00fcmpfen die Nase und sagen &#8220;Eigenverlag wollen wir nicht!&#8221;<\/p>\n<p>Das hat sich durch den b\u00f6sen <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2014\/08\/21\/amazon-bashing\/\">&#8220;Amazon&#8221;,<\/a> der ja den Selfpublishern, die T\u00fcren und Toren \u00f6ffnete, inzwischen stark ver\u00e4ndert. Die Selfpublischer boomen, aber die stellen ihre B\u00fccher bei &#8220;Amazon&#8221; hinein, schauen auf die Rankingliste und lassen sich nicht f\u00fcnfzig St\u00fcck drucken mit denen man offenbar noch immer zwischen den Sesseln sitzt oder steht.<\/p>\n<p>Denn damit bekommt man zwar in der &#8220;AS&#8221; <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2018\/04\/04\/textvorstellungen-mit-begraebnissen\/\">einen<\/a> <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2014\/12\/02\/drittes-kapitel-in-der-alten-schmiede-2\/\">Termin<\/a><a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/10\/30\/bedenkliche-beziehung\/\"> bei<\/a> <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/10\/30\/rot-weis-gin\/\">den<\/a> <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2010\/12\/06\/sophie-hungers-in-der-alten-schmiede\/\">&#8220;Textvorstellungen&#8221;<\/a>, wenn man Gl\u00fcck hat. Das<a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?s=literaturverhinderungshaus\"> Literaturhaus<\/a> hat mich wahrscheinlich aber, obwohl nie so ausgesprochen aus diesen Gr\u00fcnden, die <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/03\/22\/die-mittleren-vi\/\">&#8220;Mittleren&#8221;<\/a> nicht mehr dort machen lassen, die &#8220;Gesellschaft f\u00fcr Literatur&#8221; nimmt nicht selbstgemachtes und sch\u00fcttelt bei meinen vorsichtigen Anfragen nur bedauernd den Kopf und die Chance auf einen <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2018\/10\/09\/deutscher-buchpreis-und-oesterreichische-shortliste\/\">Buchpreis<\/a> oder eine Buchpreispr\u00e4mie hat man sowieso nicht, denn schaut man die meisten Ausschreibungen durch, steht da immer Selfpublishing ausgeschlossen, obwohl die in <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2018\/03\/16\/leipziger-messeimpressionen-ii\/\">Leipzig<\/a> und in <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2018\/10\/14\/frankfurter-buchmesse\/\">Frankfurt<\/a> schon ganze Halle f\u00fcllen und es auch nicht mehr stimmt, da\u00df man, wenn man mal was selber machte, nie mehr die Chance hat, bei einem Verlag genommen zu werden.<\/p>\n<p>Wenn man da erfolgreich ist, rei\u00dfen sich die wahrscheinlich sogar um einen. Aber da scheine ich wieder nicht hineinzupassen, denn ich schreibe ja Literatur, also realistische sozialkritische psychologische Romane und kein Genere. Keine Fantasy, keine Krimis und kein Chicklit. habe inzwischen schon \u00fcber <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/buecher.html\">vierzig selbstgemachte B\u00fccher<\/a>, mit denen ich auch regelm\u00e4\u00dfig in der &#8220;AS&#8221;, beim<a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2018\/09\/02\/verregnetes-volksstimmefest\/\"> Volksstimmefest<\/a> oder auch woanders lese, bekomme aber immer noch Absagen nach dem Motto &#8220;Nein, Selbstgemachgtes nehmen wird nicht!&#8221;<\/p>\n<p>Das war die erste Antwort, die ich von <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2018\/04\/21\/literatur-im-augarten\/\">Luis Stabauer<\/a> bekommen habe, als ich fragte, ob ich in der neuen Cafe-Westend Lesereihe lesen kann?<\/p>\n<p>Das hei\u00dft, nein, er hat gefragt &#8220;Hast du nichts Verlagsm\u00e4\u00dfiges?&#8221; Und das habe ich ja auch, zwei Fachb\u00fccher \u00fcbers Stottern, die &#8220;Hierarchen&#8221; und die &#8220;Linken Wort-Anthologien&#8221;, denn die gehen zum &#8220;Globus-Verlag&#8221; oder schreiben das darauf und lassen ebenfalls bei &#8220;Digitaldruc&#8221;k drucken, die ja auch schon mal einen Stand auf der &#8220;Buch Wien&#8221; hatten.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2019\/02\/24\/wochenende-bei-den-ig-autoren\/\">Die IG Autoren, auf deren GV<\/a> ich ja erst vor kurzem war, setzen sich an sich f\u00fcr alle Autoren ein, haben bei ihren Messen in Leipzig oder Frankfurt, aber auch nur f\u00fcr die, die ein Verlagsbuch haben, Platz und nehmen das Selbstgedruckte auch nicht in ihren Verlagskataglog auf.<\/p>\n<p>Gut, ein Verlagsprodukt ist es ja nicht. Aber ein Interview k\u00f6nnte ich schon einmal in Leipzig geben und hatte ja auch einmal ein Portrait in der &#8220;Autorensolidarit\u00e4t&#8221;, denn da gibt es eine Eigentverlagsreihe und das war schon zu Zeiten, wo noch kein Mensch, das Wort &#8220;Selfpublishing&#8221; gekannt hat.<\/p>\n<p>Ich habe also angefangen ab 2000 meine B\u00fccher selber zumm achen und irgedwann aufgeh\u00f6rt meine Manuskripte an Verlage zu schicken. Habe 2009 mit dem Bloggen begonnen und da auch angefangen, meine B\u00fccher <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?s=die+unsichtbare+frau\">vorzustellen<\/a>, herzuzeigen, den Schreibproze\u00df zu beschreiben, ein <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/06\/13\/dreisig-fragen-zu-dreisig-buchern\/\">Gewinnspiel<\/a> zu machen, Artikel \u00fcber <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2019\/01\/06\/mein-schreiben-meine-buecher\/\">meine B\u00fccher und mein Schreiben hineinzustellen,<\/a> so etwa, wie man es wohl auch bei den Marketingkursen der Selfpublisher lernen w\u00fcrde, glaube ich, der Erfolg h\u00e4lt sich auch da in Grenzen und so hadere ich nach, wie vor ein bi\u00dfchen mit der Frage, bin ich jetzt eine Autorin oder nicht?<\/p>\n<p>Der<a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/03\/04\/netzreaktionen\/#comments\"> Uli<\/a> will mich ja so gerne in die <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/poesie_und_brotberuf.html\">Hobbyschiene<\/a> abschieben und wundert sich, da\u00df ich bei <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/03\/01\/gegenwartliteratur-im-centrope\/#comments\">Lesungen nach dem Honorar frage<\/a> und dann, weil ich es ja gern tue, trotzdem lesen, es aber versuche und auf Anraten der <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2014\/09\/23\/vom-trostkaffee-zur-kriminacht\/\">Ruth vor vier Jahren<\/a> mich auch um einen Aufenthalt, um eine Autorenwohnung in Veneding der &#8220;Literarmechana&#8221; bem\u00fcht habe. Da bekam ich zur Antwort, da\u00df das nicht ginge, weil mein literarisches Werk zu klein sei? Aber ich hatte schon damals \u00fcber f\u00fcnfunddrei\u00dfig B\u00fccher und habe jetzt wahrscheinlich zehn mehr.<\/p>\n<p>Habe nie mehr darum angesucht, frage den Gerhard Ruiss aber jedes Jahr bei der GV, ob ich noch immer nicht in Leipzig meine B\u00fccher ausstellen oder vorstellen kann und bleibe mit der Antwort:<\/p>\n<p>&#8220;Eigenverlag, nein, k\u00f6nnen wir nicht! Da sind wir \u00fcberfordert!&#8221;, etwas ratslos zur\u00fcck, obwohl ich ja schon l\u00e4ngst nicht mehr, die einge Selfpublisherin bin und ich nicht nur erst, seit ich blogge, wei\u00df , da\u00df es die verschiedensten literarischen ausdruckformen gibt.<\/p>\n<p>Ich bin eine davon mit meinen \u00fcber vierzig selbstgemachten B\u00fcchern, meinen Berichten \u00fcber mein Schreiben und dem Literaturbetrieb im &#8220;Literaturgefl\u00fcster&#8221;, versuche es immer und leider nicht sehr erfolgreich literarisch damit aufzufallen und wei\u00df vielleich nach wie vor noch nicht so recht, bin ich jetzt eine Autorin, weil es mir mit meinem\u00a0 Werk offenbar nicht und nicht gelingt, literarisch aufzufallen, obwohl ich es nach wie vor tapfer versuche und inzwischen auch einige Lesungen, im <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/lesungen\/\">Republikanischen Club im Mai,\u00a0 im Cafe Westend i<\/a>m Juli aus der <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_unsichtbare_frau.html\">&#8220;Unsichtbaren Frau&#8221;<\/a> anzubieten habe, wo man mich kennenlernen kann und zwei Stadtspazierg\u00e4nge zu der <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2018\/02\/11\/fotoshooting-am-faschingswochenende\/\">&#8220;Kunst des \u00f6ffentlichen Raums&#8221;<\/a> gibt es im April auch und sonst wird es wahrscheinlich so weitergehen mit meinen Weg durch, neben oder um den Literaturbetrieb, als nicht so erfolgreiche, aber literarisch sehr bem\u00fchte schreibende Frau und wer m\u00f6chte, kann sich immer noch an meiner Leserunde bei der <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2018\/12\/16\/vorschau-auf-die-unsichtbare-frau\/\">&#8220;Unsichtbaren Frau&#8221;<\/a> oder meinen anderen B\u00fcchern beteiligen und was mich sehr freuen w\u00fcrde, mit mir in einen diesbez\u00fcglichen literarischen Diskurs eintzutreten, weil man, was ich nach wie vor glaube, die Qualit\u00e4t eines Buches erst beurteilen kann, wenn man es in die Hand nimmt und es gelesen hat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die, die meinen Blog schon l\u00e4nger lesen, wissen, da\u00df das Schreiben mir sehr wichtig ist und\u00a0 ich damit, vielleicht kann man es so formulieren, nicht sehr viel Gl\u00fcck hatte. 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