{"id":709,"date":"2009-01-13T00:23:56","date_gmt":"2009-01-12T23:23:56","guid":{"rendered":"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=709"},"modified":"2009-01-13T00:23:56","modified_gmt":"2009-01-12T23:23:56","slug":"wilde-worte-neue-bucher","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=709","title":{"rendered":"Wilde Worte &#8211; neue B\u00fccher"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_726\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-726\" src=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2009\/01\/20090112-212626.jpg?w=300\" alt=\"Fischer &amp; Gratzl\" title=\"Fischer &amp; Gratzl\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"size-medium wp-image-726\" \/><p id=\"caption-attachment-726\" class=\"wp-caption-text\">Fischer &amp; Gratzl<\/p><\/div>\n<p>Um f\u00fcr das Literaturgefl\u00fcster zu berichten, bin ich zu den Wilden Worten, der monatlichen Reihe von und mit Richard Weihs, Franz H\u00fctterer und Michaela Opferkuh marschiert, da ja die literarischen Programme erst langsam anlaufen und Dagmar Fischer und Heidelinde  Gratzl  mit ihrem  Duo &#8220;Der Fisch zur blauen Linde&#8221;, haben mich auch interessiert. Habe ich Dagmar Fischer schon einige Mal bei der &#8220;Poet Night&#8221; geh\u00f6rt, es gibt drei Gedichtb\u00e4nde in der Edition Doppelpunkt und  sie war auch Annas Turnlehrerin in der Rahlgasse. In der Szene Margareten hat sie auch eimal gelesen und  heute unter dem Thema &#8220;Lyrik ertastet&#8221; eine szenische Lesung dargeboten.<br \/>\nDann gab es wieder Wunschgedichte. Diesmal habe ich mir eines zum Thema &#8220;Winter&#8221; gew\u00fcnscht&#8221;, denn ich h\u00f6re  jetzt die ganze Zeit das  &#8220;Es ist so kalt&#8221;- Gejammere, obwohl ich den Winter eigentlich mag.<br \/>\nUnd es gibt auch schon die neuen B\u00fccher, die im neuen Jahr vielleicht den deutschen Buchpreis gewinnen.<br \/>\nEin Kanditat dazu w\u00e4re Daniel Kehlmann, denn der hat jetzt einen neuen Roman geschrieben, der eigentlich ein Erz\u00e4hlband in neun Geschichten ist. Einer findet  eine neue Identit\u00e4t in einem neuen Handy, w\u00e4hrend sich eine sterbende Frau von einem Schriftsteller ein neues Leben w\u00fcnscht.<br \/>\nInteressant der demn\u00e4chst bei Rowohlt erscheinende Roman &#8220;Ruhm&#8221;.  Er wird ab den 16. ausgeliefet, war aber schon seit dem Wochenende in den Zeitungen und im Radio.<br \/>\nUnd zum 20. Todestag von Thomas Bernhard soll es einen neuen Bernhard geben. &#8220;Meine Preise&#8221;, das neun Texte zu neun Preisen, drei Preisreden und eine Absichtserkl\u00e4rung enthalten soll.<br \/>\nIch kann zwar Thomas Bernhard eigentlich nicht mehr lesen, weil ich Schwierigkeiten mit dem vielen Negativen und den Beschimpfungsorgien habe. Als Verhaltenstherapeutin, wo man ja das Positive f\u00f6rdert, eigentlich ganz klar. Obwohl die Sprache wirklich sch\u00f6n, melodisch und oft genug  genial ist.<br \/>\nDie letzten S\u00e4tze beispielsweise haben mich einigemale umgeworfen. Bei dem Theaterst\u00fcck &#8220;Ja&#8221; z.B., aber auch bei den &#8220;Alten Meistern&#8221;, da kann ich mich erinnern, da\u00df ich, als ich noch mit der  Anna  von Wien nach St. P\u00f6lten gependelt bin, den neuerschienenen Roman gelesen habe, wo es in dreihundert oder mehr Seiten darum geht, ob der Held ins Burgtheater gehen soll und dann geht er endlich und die Vorstellung war nat\u00fcrlich f\u00fcrchterlich, da habe ich, im Wartesaal von H\u00fctteldorf herzlich aufgelacht. Aber jetzt will  ich das nicht mehr h\u00f6ren oder lesen und mu\u00df es auch nicht.<br \/>\nAber das Literaturhistorische interessiert mich sehr und um das Preisgeschimpfe ranken sich ja die Legenden. &#8220;Das war ja, als er den kleinen, nicht den gro\u00dfen  Staatspreis bekommen hat und wo ist  nun der Dichterling?&#8221;, fragte die Frau Minister.<br \/>\nFranzobel hat, glaube ich, auch dar\u00fcber geschrieben.<br \/>\nDie trotz Testament, zwanzig Jahre nach dem Tod erscheinenden Texte interessieren also sehr. Jetzt mu\u00df ich nur schauen, da\u00df ich sie geschenkt bekomme. Alfred habe ich das vorhin schon gefl\u00fcstert und bis 12. Februar ist auch noch Zeit.<br \/>\nDann kann ich noch berichten, da\u00df ich im alten Jahr f\u00fcr das neue wieder etwas gewonnen habe und zwar Karten f\u00fcr die Premiere der ersten Folge des zehnteiligen Zyklus &#8220;Freud und die Folgen&#8221; im Schauspielhaus, wo jede Woche von einem anderen Regisseur ein Freud Thema, wie Traum, Witz, Tabu, Verdr\u00e4ngung etc. zu einer f\u00fcnfzigmin\u00fctigen Sitzung aufgearbeitet wird.<br \/>\nDa war ich Samstag mit dem Alfred und habe mir die Folge 1, &#8220;Kokain&#8221; angesehen.<br \/>\nFreud Zitate, beispielsweise von einer jungen Frau in schwarzem Kleid gelesen, die sich wohll\u00fcstig auf der Couch r\u00e4kelt und dann liegen alle auf dem Boden und w\u00e4lzen sich im wei\u00dfen Pulver, w\u00e4hrend zu Beginn die Assistentin im wei\u00dfen Mantel die Eintretenden mit den Worten &#8220;Entschuldigung, ist das Ihre erste Analyse, das Wartezimmer ist schon voll?&#8221;, anspricht.<br \/>\nSehr verfremdet also, dem Publikum hats aber gefallen und beim Uwe Tellkamp bin ich schon auf Seite 689 angelangt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Um f\u00fcr das Literaturgefl\u00fcster zu berichten, bin ich zu den Wilden Worten, der monatlichen Reihe von und mit Richard Weihs, Franz H\u00fctterer und Michaela Opferkuh marschiert, da ja die literarischen Programme erst langsam anlaufen und Dagmar Fischer und Heidelinde Gratzl &hellip; <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=709\">Continue reading <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[18],"tags":[],"class_list":["post-709","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/709","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=709"}],"version-history":[{"count":0,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/709\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=709"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=709"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=709"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}