{"id":7154,"date":"2011-05-28T11:28:41","date_gmt":"2011-05-28T09:28:41","guid":{"rendered":"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=7154"},"modified":"2011-05-28T11:28:41","modified_gmt":"2011-05-28T09:28:41","slug":"wochenendwiederholung","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=7154","title":{"rendered":"Wochenendwiederholung"},"content":{"rendered":"<p>Eigentlich fahren wir ja nur jedes zweites Wochenende nach Harland. Da wir aber vorigen Freitag in <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/05\/21\/heimito-von-doderer-und-ruth-kluger\/\">Krems<\/a> waren und sich da Harland sozusagen anbietet, sind wir hingefahren, obwohl Alfreds Eltern in Ungarn waren und diesen Freitag noch einmal, weil Alfred am Montag zwei Wochen mit dem Karli nach Portugal fliegt und es sich dann bis zur Sommerfrische wahrscheinlich ohnehin nicht mehr ausgeht, denn es kommt ja das Wanderwochenende mit Alfreds ehemaligen Lehrer Sladky. Obwohl in Wien ja Stadtfest ist und dort am Nachmittag am Jodok-Fink Platz Thomas Glavinic und Clemens Berger lesen bzw.  lesen sollen, da es ja derzeit regnet.<br \/>\nZum Stadtfest, obwohl von der \u00d6VP veranstaltet, gehe ich ja manchmal und voriges Jahr gab es im <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2010\/05\/30\/festveranstaltungen\/\">Schweizerhof<\/a> von einer Grazer Literaturagentur gestaltet, ein eigenes Literaturprogramm, aber Clemens <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2010\/07\/16\/abend-im-museumsquartier\/\">Bergers Lesung aus dem Streichelinstiut<\/a>, habe ich schon im Sommer im Museumsquartier geh\u00f6rt und die Besprechung von <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/02\/17\/literarische-soiree\/\">Thomas Glavinic &#8220;Lisa&#8221; in der Literarischen Soiree<\/a> im Februar und da das Wetter nicht so sch\u00f6n ist, bin ich vorerst im Bett geblieben, um meinen Lesern und Leserinnen, die literarischen Kleindetails der letzten Woche oder \u00fcberhaupt zu fl\u00fcstern, die w\u00e4ren, das Alfred die<a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/04\/30\/vorschau-absturzgefahr\/\"> &#8220;Absturzgefahr&#8221; <\/a>inzwischen ein zweites Mal durchgesehen hat und ich auch noch einen oder zwei Fehler gefunden habe. Schreibt man &#8220;Die Beiden&#8221; jetzt gro\u00df oder nicht, ich bin daf\u00fcr, aber dann sollte das einheitlich geschehen und mu\u00df mir diesbez\u00fcglich den Text, glaube ich, noch einmal durchsehen. Obwohl ich derzeit viel Diagnostik habe, bin ich auch bei den <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/04\/04\/korrigierbericht\/\">&#8220;Zwillingswelten&#8221;<\/a> ein bi\u00dfchen weitergekomme und korrigiere jetzt Teil zwei, den &#8220;Friedhof der ungelesenen B\u00fccher&#8221;. Da habe ich ja einmal k\u00fchn behauptet, da\u00df ich mich das trauen w\u00fcrde, beim Bachmannpreis zu lesen. Tue ich nat\u00fcrlich nicht, weil mich niemand einl\u00e4dt, ich keine Verlagsempfehlung habe und wenn, w\u00fcrde mir mit Sicherheit passieren, was einmal Linda Stift, Iris Schmidt, Pedro Lenz etc passiert ist, das mu\u00df nicht sein, trotzdem werde ich mir erlauben, den Text besonders sorgf\u00e4ltig zu korrigieren, ihn sozusagen &#8220;Bachmannfit&#8221; zu machen, auch wenn er trotzdem mit Sicherheit so bleiben wird, wie ich eben schreibe und das soll auch sein.<br \/>\nApropo Bachmannpreislesen, da habe ich ja schon kurz <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/05\/25\/sujet-hybris-und-referenz\/\">angedeutet<\/a>, man wei\u00df jetzt mehr, denn es gab da ja eine Pressekonferenz und seit Dienstag Abend stehen die Namen auch auf der  offiziellen Website. Die drei \u00d6sterreicher Maja Haderlap, Daniel Wisser und Julya Rabinowich habe ich schon erw\u00e4hnt. Julya Rabinowich war f\u00fcr mich auch keine \u00dcberraschung, die beiden anderen schon, obwohl ich den Namen der K\u00e4rntner Slowenin ja schon lange kenne, da sie aber vorwiegend Lyrik schreibt, ist er eine \u00dcberraschung, ebenso Daniel Wisser, den ich von der fr\u00f6hlichen Wohnzimmerumgebung kenne. Also wird es Anfang Juli, wenn ich wahrscheinlich schon in der Harlander Sommerfrische bin, spannend und noch einen Namen kenne ich, n\u00e4mlich Thomas Klupp, der ja, glaube ich, vor ein paar Jahren Literaturkursteilnehmer war und vor zwei Jahren  sein Debut <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2009\/12\/08\/paradiso\/\">&#8220;Paradiso&#8221;<\/a> bei einer Lesung w\u00e4hrend der Tage der deutschsprachigen Literatur vorgestellt hat, pers\u00f6nlich habe ich ihn im Literaturhaus bei den <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/01\/22\/die-praxis-des-schreibens\/\">Veranstaltungen des Sprachlehrganges<\/a> kennengelernt. Ansonsten habe ich im Radio geh\u00f6rt, da\u00df acht der vierzehn Autoren Berliner sind oder dort leben, interessant, auch wenn ich  pers\u00f6nlich es schade finde, das dieser \u00f6sterreichische Wettbewerb so deutschlandlastig ist.<br \/>\nAnsonsten kann ich ein paar Erfolgerln berichten, es tut sich ja immer noch literarisch nicht sehr viel bei mir, aber die <a href=\"http:\/\/www.linkes-wort.at\/antho.html\">Volksstimmeanthologie 2010 <\/a>&#8220;Abgeschoben&#8221; ist erschienen und eine Lesung hat mir Christoph Kepplinger geschrieben, wird es auch geben und noch eine andere Lesung 2012, da werde ich wahrscheinlich mit Wolfang Kauer, Margot Koller und Walter Baco in Salzburg lesen, was sch\u00f6n ist und ich schon einmal machte, hat mich ja Christine Haidegger 1993 zu dem Symposium &#8220;Sichten und Vernichten&#8221; eingeladen, wo ich mit Ludwig Laher, Kathrin R\u00f6ggla, Fritz Popp, Thomas Rothschild, Serafettin Yildiz und anderen meine &#8220;Geschichten vom lieben Gott&#8221; gelesen habe, es ein Buch dar\u00fcber, ein tolles Buffet und sehr wenige Besucher gab.<br \/>\nEs tut sich also schon ein bi\u00dfchen, auch wenn ich bei dem Anfang Juni stattfindenden, von Petra Ganglbauer organisierten &#8220;Tag der Freiheit des Wortes&#8221; nicht eingeladen bin und ich nat\u00fcrlich im Literaturbetrieb gerne pr\u00e4senter w\u00e4re. Durch das Literaturgefl\u00fcster bin ich das aber schon ein bi\u00dfchen und da habe ich in der letzten Zeit auch ein paar Kommentare bekommen und sch\u00f6ne Linksammlungen von <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/blogwart\/\">Peter Handke<\/a> und <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2010\/05\/18\/marlen-haushofer-trifft-paul-celan\/\">Paul Celan Forschern<\/a>.<br \/>\nSo sitze ich also an einem ziemlich tr\u00fcben Wochenende in Harland, vers\u00e4ume das Stadtfest, aber nicht die Wiener Festwochen, denn da habe ich Karten f\u00fcr das St\u00fcck &#8220;Gang zum Patentamt&#8221;, \u00fcber den Poeten und Perpetuum mobile Erfinders Paul Scheerbarth mit Musik des Schweizers Ruedi H\u00e4usermanns, gewonnen, das mir, obwohl es gestern im Kulturjournal besprochen wurde, noch immer nicht viel sagt und so werden wir morgen, ein bi\u00dfchen fr\u00fcher nach Wien zur\u00fcckfahren, um ins Theater Akzent zu gehen und zu lesen habe ich Wien Arno Geigers &#8220;Alles \u00fcber Sally&#8221;, in Harland J.M.G le Clezios &#8220;W\u00fcste&#8221; begonnen und Gerlinde Tamerl hat mir geschrieben, da\u00df sie mir  Joseph Zoderers &#8220;Die Farben der Grausamkeit&#8221; geschickt hat. Das w\u00e4re dann Buch 97 auf meiner <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/02\/16\/hundert-bucher\/\">Hundertb\u00fccherliste<\/a> und da mich mir von den Residenz Herbsterscheinungen den neuen Henisch und den neuen Rosei w\u00fcnsche, w\u00e4re, da ich bez\u00fcglich meiner neuen Roman-Recherche Yasir Kemals &#8220;Granatapfelbaum&#8221; endlich lesen will, alles festgelegt und die Anthologien und die anderen Neuerscheinungen, kommen, wenn ich im November mit den hundert B\u00fcchern fertig bin, denn ich habe heuer ja schon \u00fcber f\u00fcnfzig B\u00fccher gelesen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eigentlich fahren wir ja nur jedes zweites Wochenende nach Harland. 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