{"id":7406,"date":"2011-06-20T15:23:54","date_gmt":"2011-06-20T13:23:54","guid":{"rendered":"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=7406"},"modified":"2011-06-20T15:23:54","modified_gmt":"2011-06-20T13:23:54","slug":"wieder-einmal-sommerplane","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=7406","title":{"rendered":"Wieder einmal Sommerpl\u00e4ne"},"content":{"rendered":"<p>So hat der <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2010\/06\/21\/sommerplane\/\">Artikel<\/a> gehei\u00dfen, den ich vor einem Jahr, als wir von der Sladky Wanderung zur\u00fcckgekommen sind, geschrieben habe. Sommerpl\u00e4ne, denn ich mache ja seit einigen Jahren meine Sommerfrische im Juli und im August in St. P\u00f6lten, wo ich nur tageweise in meiner Praxis bin und ein langes Wochenende mit Schreiben auf der Terrasse und  Lesen in der Badwanne, Radfahren tue ich nat\u00fcrlich auch, auf dem Land verbringe und weil ich eine ziemlich konsequente Menschin bin, haben sich schon Rituale herausgebildet, die die aktuelle Situation dann jeweils ein bi\u00dfchen abver\u00e4ndern. So hatte ich vor einem Jahr die <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_mimi.html\">&#8220;Mimi&#8221;<\/a> abgeschlossen, war beim Friseur und hatte meine Fenster schon geputzt, als ich beim Wandern und am Abend in der Nebelsteinh\u00fctte, meinen Plan f\u00fcr die <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/04\/30\/vorschau-absturzgefahr\/\">&#8220;Absturzgefahr&#8221;<\/a> konzipert habe. Ich bin dann einen halben Tag mit der <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2010\/06\/23\/filmplakate-fanny-elsler-geburtstag-worter-see-und-bachmannpreiseroffnung\/\">Stra\u00dfenbahn herumgefahren<\/a> und habe die ersten zwei Seiten geschrieben, dann kam schon der Bachmannpreis und dann h\u00e4tte ich eigentlich mit der Sommerfrische beginnen k\u00f6nnen. Ging aber nicht, weil der Alfred mit dem Karli nach Polen fuhr, so bin ich in <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2010\/07\/08\/sommer-in-wien\/\">Wien geblieben<\/a>, habe die Sommerakademie des Instituts der j\u00fcdischen Geschichte \u00d6sterreichs, auch so ein Ritual besucht und bin am Abend ins Kino unter Sterne gegangen. Dazwischen habe ich die &#8220;Absturzgefahr&#8221;, wie wild geschrieben, die jetzt mit einem oder zwei Rechtschreibfehler beim Alfred auf dem Schreibtisch liegt. Finde ich es endlich fehlerfrei, gehts an die Druckerei und wird, glaube ich, mein vierundzwanzigsten Digitaldruckbuch ohne Verlag und ohne Nummer und ich korrigiere inzwischen <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/04\/04\/korrigierbericht\/\">&#8220;Zwillingswelten&#8221;<\/a> fertig, um es zu Buch f\u00fcnfundzwanzig zu machen.<br \/>\nHeute ist der zwanzigste Juni und es gibt noch zwei normale Arbeitswochen und der Bachmannpreis findet heuer erst eine Woche sp\u00e4ter statt, da ist dann wieder eine Sommerakademie, aber diesmal werde ich die Sommerfrische mit dem ersten Juli beginnen. Da gibts zwei Tage sp\u00e4ter gleich ein sch\u00f6nes Jubil\u00e4um, denn da wird das Literaturgefl\u00fcster drei und w\u00fcrde, wenn es mein Baby w\u00e4re, in den Kindergarten kommen, aber heute haben wir das schon lange nach vor verlegt und ein Blog ist mit drei Jahren schon eine ehrw\u00fcrdige Institution und das Literaturgefl\u00fcster ist sowieso etwas Besonderes. F\u00fcr mich n\u00e4mlich und auch ein tolles Archiv des Wiener Literaturlebens und die Beschreibung des literarischen Alltags einer Literaturbesessenen, von der die anderen \u00fcblicherweise nur achselzuckend sagen &#8220;Das interessiert uns nicht!&#8221;<br \/>\nSeit dem 3. Juli 2008 hat sich auch sicher schon sehr viel ver\u00e4ndert, gibt es inzwischen ja unz\u00e4hlige Blogs und es gibt auch facebook und twitter, was mich wieder nicht so interessiert und wenn man sich, was ich sehr gern tue, in der B\u00fccherbloggerszene einliest, merkt man, wie <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/01\/05\/winterfrische\/\">unzufrieden<\/a> die ist, weil die Blogs angeblich, wie die Schwammerln aus dem Boden wachsen, es jetzt schon dreihundert deutsche B\u00fccherbloggerinnen, meist sehr junge M\u00e4dchen gibt, die B\u00fccher lesen, von denen ich sonst keine Ahnung h\u00e4tte. Die B\u00fccherblogger st\u00f6hnen und h\u00f6ren auf zu bloggen, ich finde es in Pisas Zeiten, wo ich am Freitag wieder im Radio h\u00f6rte, wieviele Zehn und Vierzehnj\u00e4hrige nicht lesen k\u00f6nnen, so da\u00df sie im Herbst in einen extra Lesekurs m\u00fcssen, aber sch\u00f6n, da\u00df es noch ein paar hundert Leser gibt, die Lesemarathons und Lesekreise veranstalten und sich im Internet dar\u00fcber austauschen und jetzt bin ich auch sicher, da\u00df sich in der Leselandschaft in den n\u00e4chsten Jahren was ver\u00e4ndern wird, das E-Book und der Kindlereader werden kommen und sich durchsetzen und, da\u00df sich dann wahrscheinlich die Rezensionsexemplarediskussion er\u00fcbrigen wird, ist zumindest f\u00fcr mich wahrscheinlich, denn ich werde mir keinen Kindle kaufen, sondern das lesen, was dann verst\u00e4rkt in die B\u00fccherschr\u00e4nke getragen wird, wenn es die noch gibt.<br \/>\nInteressantes Detail vom Wochenende, die in England lebende Psychiaterin, eine Freundin Ottos, hatte ihr Kindle mit und daraus gelesen, w\u00e4hrend die anderen in der H\u00f6hle waren, bei uns f\u00e4llt man damit noch auf, in England und den USA wirds schon Alltag sein.<br \/>\nIch werde also noch zwei Wochen in Wien ganz normal meine Praxis machen und m\u00f6chte bis dahin, wenn es geht auf meiner <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/02\/16\/hundert-bucher\/\">Leseliste<\/a> bis zum Henning Mankell kommen, dann fahre ich aufs Land und habe da meine eigenen B\u00fccher und wenn es geht, da\u00df ich bis dahin die &#8220;Zwillingswelten&#8221; fertig habe, ist das auch ganz sch\u00f6n, denn dann k\u00f6nnte ich versuchen, mir f\u00fcr das Konzipieren der &#8220;Frau auf der Bank&#8221; wirklich viel Zeit lassen. Ich wei\u00df, das schreibe ich jedes Mal und es gelingt mir nicht, denn ich bin eine Schnelle, macht also nichts, wenn es anders kommen sollte. Anfang August fahren wir in die Masuren und da nehme ich mir, das habe ich mir vorgenommen, den B\u00fccherkastenfund &#8220;Mit 80 Seiten um die Welt &#8211; Schreiben unterwegs &#8211; ihr pers\u00f6nlicher Weg zum kreativen Reisetagebuch mit&#8221;, um mich in Reisereportagen zu erproben. In den <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2010\/06\/21\/sommerplane\/\">Sommerpl\u00e4nen vom letzten Jahr<\/a>, habe ich von Ruths Asp\u00f6cks Sommerabschlu\u00dffesten geschrieben, diesmal wirds so was am 4. Juli geben, dann beginne ich am n\u00e4chsten Tag mit meiner Sommerfrische, werde heuer, soweit ich wei\u00df, also nicht nur die Sommerakademie, sondern auch den Sommer im Museumsquartier spritzen und vielleicht nur vorher am Freitag den 1., der Lesung von Ruth Asp\u00f6ck und Robert Eglhofer in Krems zuh\u00f6ren. Dann gehen auch die Literaturveranstaltungen in die Sommerpause und ich kann mich in meinem neuen Roman oder Digitalbuch Nummer sechsundzwanzig erproben, der vielleicht etwas Besonderes wird oder auch nicht. Keiner kann aus seiner Haut heraus, auch ich nicht, aber mich, um die Fallen herumschreiben, kann ich mir vornehmen, mit den <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2009\/08\/19\/rechtschreibregeln\/\">Rechtschreibfehlern<\/a> will ich dagegen lockerer umgehen, habe ich mir vorgenommen, die haben mich ja, nachdem meine Leser mich darauf immer wieder aufmerksam machen, irritiert und ich dachte, weil ich ja sehr ehrgeizig bin, k\u00e4mpfe ich dagegen an, obwohl ich mir ja schon vor vierzig Jahren vorgenommen habe, mich nicht darum zu k\u00fcmmern. Gut, finde ich vielleicht keinen Verlag, aber mich darum zu bem\u00fchen, habe ich ohnehin schon lange aufgeh\u00f6rt. Ich schreibe so gut ich es kann und da ich es ja nachweislich sehr viel tue, bleibe ich auch in \u00dcbung und bin wahrscheinlich trotz scharfen &#8220;\u00df&#8221; immer noch viel besser, als die, die nicht viel lesen und so wird es bleiben.<br \/>\nEine Anerkennung h\u00e4tte ich trotzdem ganz gern, so denke ich mir ganz ehrlich beispielsweise manchmal, da\u00df der &#8220;Erich Fried Preis&#8221;  etwas f\u00fcr mich w\u00e4re, aber den wird 2011, wie ich gerade der Seite des Hauptverbandes entnommen habe, Thomas Stangl bekommen. Ich gratuliere herzlich und gebe trotzdem nicht auf und was meine Lieblingsblogs betrifft, da hat <a href=\"http:\/\/leselustfrust.wordpress.com\/\">Elisabeth von leselusfrust<\/a>, jetzt offenbar endg\u00fcltig das Handtuch geworfen. Ich hoffe, ich bin mit meinen Kommentaren und meiner Verteidigung der alternativen Heilmethoden nicht schuld daran, denn das war ein Blog, als ich ihn vor fast zwei Jahren entdeckte, der mich sehr begeistert hat. Ich habe inzwischen ein paar andere Lieblingsb\u00fccherblogs gefunden.<br \/>\n <a href=\"http:\/\/mirasun.cwsurf.de\/Blog\/\">&#8220;Dark Angel Mira Sun&#8221;<\/a> und &#8220;Vom <a href=\"http:\/\/neyasha.blogspot.com\/\">Lesen und vom Schreiben&#8221;<\/a> finde ich z. B. sehr originell und interessant. Seit kurzem ist <a href=\"http:\/\/huocheji.blogspot.com\/\">Sara Wipauers Blog<\/a> dazu gekommen und wenn man \u00fcber das Handwerk Schreiben etwas wissen will, ist man bei <a href=\"http:\/\/www.wollinger.info\/\">Thomas Wollinger<\/a> immer noch sehr gut aufgehoben und ich habe auch immer die spinnerte Idee eine ganz pers\u00f6nliche Schreibwerkstatt aus meiner Sommerfrische zu machen und da ich meinen Laptop aufs Land mitnehme, bin ich mit der Bloggerwelt auch verbunden und kann eifrig kommentieren. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>So hat der Artikel gehei\u00dfen, den ich vor einem Jahr, als wir von der Sladky Wanderung zur\u00fcckgekommen sind, geschrieben habe. 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