{"id":76279,"date":"2019-12-30T00:03:28","date_gmt":"2019-12-29T23:03:28","guid":{"rendered":"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=76279"},"modified":"2019-12-30T00:03:28","modified_gmt":"2019-12-29T23:03:28","slug":"leben-ist-mehr-impulse-fuer-jeden-tag","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=76279","title":{"rendered":"Leben ist mehr &#8211; Impulse f\u00fcr jeden Tag"},"content":{"rendered":"<p>Als ich am <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2019\/10\/23\/vierte-debutpreislesung\/\">dreiundzwanzigsten Oktober<\/a> auf dem Weg zur Debutpreis-Lesung in der AK-Bibiliothek war, bin ich an einem der offenen B\u00fccherschr\u00e4nke vorbeigekommen, habe einen doppelten Remarque hineinglegt\u00a0 und einen Kalender f\u00fcr das Jahr 2019 herausgenommen.<\/p>\n<p>Ich dachte, es sei ein Kalender, also ein B\u00fcchlein, am Cover ist ein sch\u00f6nes Bergpanorama mit See und Booten zu sehen, wo ich etwas hineinschreiben, das <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?s=konzeptplanung\">Konzept f\u00fcr meinen n\u00e4chsten Roman vielleicht<\/a>, kann, aber nein, es steht schon was drin und zwar Gedanken f\u00fcr jeden Tag, so \u00e4hnlich, wie die Radiosendung, die es jeden Morgen vier vor sieben in \u00d61 gibt.<\/p>\n<p>Der Herausgeber ist wahrscheinlich eine Bibelgesellschaft, denn es gibt f\u00fcr jeden Tag einen Bibelvers, dann hat einer der Autoren eine Botschaft oder einen Artikel dazu geschrieben, die den verschiedensten Lebensbereichen zugeordnet sind.<\/p>\n<p>Und weil ich im Dezember auch einen Adventkalender habe, wo es jeden Tag eine Geschichte zu lesen gab, habe ich mich am vierundzwanzigsten Oktober aufgemacht, jeden Tag eine Seite des B\u00fcchleins zu lesen und da gleich einmal zu erfahren, da\u00df der vierundzwanzigste Oktober, der Tag der Bibliotheken ist.<\/p>\n<p>&#8220;Hurra, ein Buch!&#8221;, lautet die Kapitel\u00fcberschrift, die dem Themenbereich Kultur zugeordnet ist, wo man erfahren kann, am vierundzwanzigsten Oktober\u00a0 1828 die erste Schulbibliothek in Gro\u00dfhain gegr\u00fcndet wurde, daran kn\u00fcpfte sich die Frage, wann man das letzte Mal in einer B\u00fccherei war, denn lesen ist ja etwas Gutes.<\/p>\n<p>Ich war ganz zuf\u00e4llig am Tag davor in einer und gehe eigentlich nicht so oft in solche, da ich eine B\u00fcchersammlerin bin und nein, ausf\u00fchrlicher habe ich noch nicht in der Bibel gelesen, weil ich weder religi\u00f6s noch katholisch bin, daf\u00fcr habe ich aber vor, mich ab nun bis Jahresende auf die t\u00e4glichen Gedanken ein- und den Rest, den Anfang des Buches, also ungelesen zu lassen, weil es ja f\u00fcr das Jahr 2020 wahrscheinlich ein neues Impulsb\u00fcchlein geben wird, das ich allerdings erst finden mu\u00df.<\/p>\n<p>Dann gehts gleich weiter mit der Abteilung &#8220;Geselllschaft&#8221; zum Thema &#8220;Ausgerissen&#8221; und wird von einem Kaninchen erz\u00e4hlt, da\u00df von einem kleinen Jungen liebevoll gepflegt wird und trotzdem rei\u00dft es aus, rennt weg und der Junge bleibt traurig zur\u00fcck.<\/p>\n<p>&#8220;Aha!&#8221;, denkt man und an die Fl\u00fcchtlingsproblematik, es geht aber, um das Weggehen von Gott, den man verl\u00e4\u00dft, obwohl er immer gut zu einem war und f\u00fcr einen sorgte.<\/p>\n<p>Da kann man zwar an Auschwitz und die Frage denken, wo Gott da gewesen ist? Das ist aber nicht gemeint, soll man doch die Frage beantworten &#8220;Was kann es Gutes bringen, dem Sch\u00f6pfer entfliehen zu wollen?<\/p>\n<p>&#8220;Neue Erkenntnisse vielleicht!&#8221;, k\u00f6nnte die aufm\u00fcpfige Antwort lauten. Der Leitspruch aber hei\u00dft &#8220;Vertrauen Sie sich Gott an! Bei ihm finden Sie alles, was Sie brauchen.&#8221;<\/p>\n<p>Am sechsundzwanzigsten Oktober, dem \u00f6sterreichischen Nationalfeiertag, geht es, weil es den ja in Deutschland nicht gibt, um das &#8220;Christsein&#8221; und die Frage, ob man sein Leben und die Freude daran verliert, wenn man zu Gott gefunden hat.<\/p>\n<p>&#8220;Nein, nat\u00fcrlich!&#8221;, lautet die Antwort und der Ratschlag folgt, da\u00df man es probieren soll, weil man ja erst dann, wenn man gesprungen ist, merkt, da\u00df das Wasser gar nicht so kalt, sondern angenehm und erfrischend ist.<\/p>\n<p>Am Sonntag, den 27. Oktober gab es die Zeitverschiebung, Ende der Sommerzeit, die ja jetzt abgeschafft werden soll und die Uhr um drei Uhr fr\u00fch eine Stunde zur\u00fcckgestellt. Was macht man da, wenn man bei rot \u00fcber die Stra\u00dfe geht, hat man da einen Fehler gemacht oder nicht, denn es ist ja erst f\u00fcnf vor drei?<\/p>\n<p>In &#8220;Kaminbrand&#8221; geht es um einen Schutzengel in Form eines Rauchfangkehrers, der ausgerechnet dann das Dorf betritt, als Rauch aus dem Haus des Erz\u00e4hlers quillt, ja es gibt sie die Wunder im Hier und Jetzt, die vielleicht nicht so ganz zuf\u00e4llig sind, wie im Psalm 105 1-5 erkl\u00e4rt wird.<\/p>\n<p>Am 29. Oktober verriet in den &#8220;Gedanken f\u00fcr den Tag&#8221;, die evangelische Gef\u00e4ngnisseelsorgerin Christine Hubka, da\u00df die Bibel das Buch w\u00e4re, das sie auf die einsame Insel mitnehmen w\u00fcrde, weil man damit nie mit dem Lesen fertig w\u00fcrde und sie au\u00dferdem noch sehr spannend ist und in den &#8220;Impulsen f\u00fcr jeden Tag&#8221;, ging es um die wahre Sicherheit, die ist nat\u00fcrlich in Gott zu finden, warum sich also auf seinen Verstand oder auf die Politiker verlassen? Auf den Verstand schon ein bi\u00dfchen w\u00fcrde ich meinen und habe im Morgenjournal gerade die Gedanken einer Schuldirektorin geh\u00f6rt ob und warum Bildungspflicht in \u00d6sterreich wichtig ist und ob unter Druck setzen hilft?<\/p>\n<p>Am 30. Oktober geht es um die Widersp\u00fcchigkeiten der Bibelverse und nat\u00fcrlich, wie immer um den Glauben, der einer nahezu auf jeder Seite nahegelegt wird.<\/p>\n<p>Der 31. Oktober, Weltspartag, Reformationstag und <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/10\/31\/halloweenparty\/\">Halloween<\/a>, wie Christine Hubka in ihrer &#8220;Gedanken f\u00fcr den Tag-Woche&#8221; erkl\u00e4rte, war 2017, steht in dem Lekt\u00fcrebuch in Deutschland ein Feiertag anl\u00e4\u00dflich des f\u00fcnfhunderten Reformationsjubil\u00e4ums und ein Dienstag. So nutzen ihn viele Deutsche f\u00fcr ein verl\u00e4ngertes Wochenende.<\/p>\n<p>Ob sie wohl da die Bibel gelesen haben, <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/03\/26\/evangelio\/\">die Martin Luther in nur elf Wochen ins Deutsche \u00fcbersetzte<\/a> und damit zu einem Bestseller machte?<\/p>\n<p>Zu Allerheiligen und Allerseelen geht es nat\u00fcrlich auf Begr\u00e4bnisse und um das Sterben.<\/p>\n<p>&#8220;Warum?&#8221;, hat Familie M\u00fcller auf den Grabstein ihrer f\u00fcnfj\u00e4hrigen Tochter setzten lassen und es dann sp\u00e4ter durch ein &#8220;Gott wei\u00df warum!&#8221;, ersetzt, denn sie waren gl\u00e4ubige Menschen.<\/p>\n<p>Am sechsten November geht es um einen Soldaten im ersten Weltkrieg, der die Briefe seiner Mutter nicht mehr versteht, woran sich die Frage ist, wie das mit der Bibel ist? Versteht man sie nicht, weil sie zu altmodisch geworden ist oder weil man sich zu wenig mit ihr besch\u00e4ftigen. Der Autor meint nat\u00fcrlich das Letzere und empfiehlt die Lekt\u00fcre des Markus-Evangelium.<\/p>\n<p>Dann geht es um die Einsamkeit, von der immer Menschen trotz aller sozialen Medien betroffen sind, so da\u00df es in England schon eine Einsamkeitsministerin gibt.<\/p>\n<p>Am achten und neunten November ging es nat\u00fcrlich um den Mauerfall, den es vor drei\u00dfig Jahren in Berlin gab.<\/p>\n<p>Dann kommen zwei Texte zur Wissenschaftsgl\u00e4ubigkeit und zu der Frage, wie die mit den Glauben an Gott zu vereinen ist und am zw\u00f6lften November wird eine spannende Geschichte aus den vermutlichen Neunzigerjahren erz\u00e4hlt. Da f\u00e4hrt ein junger Physikstudent Autostop nach G\u00f6ttingen, wird von Professor Heisenberg mitgenommen, den er nat\u00fcrlich nicht erkennt und so gibt er an und prahlt w\u00e4hrend der Fahrt mit seinem Physikwissen.<\/p>\n<p>Am Schlu\u00df stellt sich dann der Nobelpreistr\u00e4ger vor und der Textschreiber vermutet, da\u00df der Student rote Ohren bekommen hat.<\/p>\n<p>&#8220;Stimmt wahrscheinlich!&#8221;, w\u00fcrde ich vermuten. Ein weltbekannter Physikprofessor denke ich aber, w\u00fcrde \u00fcber dieses Erlebnis l\u00e4cheln und dem jungen Mann nicht b\u00f6se sein.<\/p>\n<p>&#8220;Sind Sie gut versichert&#8221;, lautet die Frage f\u00fcr den vierzehnten November und die Antwort lautet nat\u00fcrlich, da\u00df Gott die breste Lebensversicherung ist.<\/p>\n<p>Es geht ums &#8220;sicher gehen&#8221; und, wie man sein Ziel erreicht, ohne vom Weg abzukommen und um die Frage, ob man ein guter Mensch ist?<\/p>\n<p>Dazu gibt es das Bibelzitat des Pharis\u00e4ers, der phrahlt ein solcher zu sein und nicht in demHimmel kommt, w\u00e4hrend dem Z\u00f6llner, der sich bescheiden hinten anstellt, vergeben wird.<\/p>\n<p>Da gibt es sicher viel zu diskutieren, denke ich. Denn das Glas ist ja sowohl voll als auch leer und es ist gut zu wissen, wo ich besser, als auch, wo ich schlechter, als die anderen bin, als nur auf Gott zu vertrauen, denkt die Atheistin, weil man da vielleicht nicht wirklich weiterkommt.<\/p>\n<p>Am neunzehnten November wird der Kinder gedacht und die Inschrift eines Kindergartens erw\u00e4hnt, der den Eltern das Handy verbietet, w\u00e4hrend sie ihre Kinder abholen. Denn sie sollen statt zu telefonieren, sich\u00a0 um diese k\u00fcmmern. Die Zeichnungen, die sie gemalt haben, anschauen, etcetera.<\/p>\n<p>Da kann man auch diskutieren, ob es wirklich gut ist, die Kinder gleich nach der Geburt in eine Tagest\u00e4tte zu geben, denn wenn man sie bis mindestens drei wie es fr\u00fcher \u00fcblich war war oder\u00a0 bis zu Schule bei sich hat, kann man sich mehr mit ihnen besch\u00e4ftigen. Aber dann reicht vielleicht das Geld nicht aus oder der Mutter f\u00e4llt die Decke auf den Kopf und sie mu\u00df erst recht mit ihren Freundinnen telefonieren, um nicht depressiv zu werden.<\/p>\n<p>Am 20. 11. geht es um den Perspektivenwechsel vom \u00dcbergang vom Dunkel zum Licht, der sich laut\u00a0 Autor Thomas Kr\u00f6ckertskothen im Flugzeug auf dem Weg von Nordamerika nach Deutschland besonders gut beobachten l\u00e4\u00dft.<\/p>\n<p>Dann geht es zum Alltgsstre\u00df und die Frage, warum Gott den zul\u00e4\u00dft, die wahrscheinlich\u00a0 mit dem Tagesvers &#8220;Denn mit dir erst\u00fcrme ich einen Wall, mit meinem Gott springe ich \u00fcber eine Mauer&#8221;, auch nicht zu beantworten ist.<\/p>\n<p>Am zweiundzwanzigsten November wird gefragt, ob wir auf die Zukunft vorbereitet sind? Zu wenig wahrscheinlich, weil wir telefonieren oder schlafen ein, wenn uns die Flugbegleiterin erkl\u00e4rt, wie man die Sauerstoffmaske aufsetzt und wo der Notausgang ist und auf das eigene Sterben, einen pl\u00f6tzlichen Unfall, das Eintreten von Demenz, etc sind wir auch nicht ger\u00fcstet. K\u00f6nnen wir wahrscheinlich auch nicht wirklich, ich denke aber, wenn wir das Leben bewu\u00dft und voll leben ist schon viel getan und vor dem Tod brauchen wir uns nicht f\u00fcrchten, denn wo wir sind ist er nicht und dort wo er herrscht, ist man verschwunden, ist die Meinung der Atheistin und geflogen bin ich glaube ich schon zwanzig Jahre nicht, so ist mir auch die Notfallsrutsche eigentlich egal.<\/p>\n<p>Dann geht es um die Korruption, was Gott nicht ist, ist der Abla\u00dfhandel, der ja viele Kriege ausl\u00e4ste, nur seinen Stellvertretern auf Erden zu Gute gekommen und da\u00df man um Gott zu gefallen Gutes tut und versucht, ein guter Mensch zu werden, kann nicht schade, denke ich, auch wenn es in Zeiten, wie diesen, wie ich f\u00fcrchte nicht sehr popul\u00e4r ist.<\/p>\n<p>Dann geht es um die Frage, was der Mensch denn wert ist? Ein<a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2019\/09\/15\/nicht-wie-ihr\/\"> Fu\u00dfballer<\/a> zweihundertzwanzig Millionen, die anderen wahrscheinlich weniger, aber Gott, der f\u00fcr uns seinen Sohn geopfert hat, wird wohl nicht so viel zahlen.<\/p>\n<p>Am sechsundzwanzigsten November geht es um den ersten Schnee und die Spuren, die man hinterl\u00e4\u00dft, wenn man hineintritt und da\u00df es gut ist, wenn das bei hoher Schneeschicht schon jemand anderer vor einem getan hat, so da\u00df man sich so anstrengen mu\u00df.<\/p>\n<p>Um einen Krankenbesuch geht es in &#8220;Fester Glaube&#8221;, wo der Autor einer an einem Tumor erkrankten Frau einen christlichen Kalender verteilt und danach mit ihr ins Gespr\u00e4ch kommt und gemeinsam betet.<\/p>\n<p>Um die Frage ob man sich durch Selbstmord oder fr\u00fchen Tod von seiner Schuld freimachen kann, geht es in der Geschichte &#8220;Davongekommen&#8221;, die sich auf den Bibelvers &#8220;Und er wird richten die Welt in Gerechtigkeit, wird \u00fcber die V\u00f6lkerschaften Gerichthalten in Geradheit. Psalm 9.9.&#8221; bezieht.<\/p>\n<p>Am drei\u00dfigsten November geht es wieder um das Schicksal, bzw. um die Frage, ob der Mensch ein Spielball der Gesellschaft oder der Ereignisse ist. Man sieht die Themen wiederholen sich. Denn man plant das Leben, bekommt ein Kind und der Vermieter k\u00fcndigt die Wohnung oder es kommt pl\u00f6tzlich ein Herzstillstand. Da hilft nur das Gottvertrauen, meint das Buch, denn in seine H\u00e4nde soll man ja das Schicksal legen, wie es schon der Bibelvers verr\u00e4t.<\/p>\n<p>Am ersten Dezember geht es auf einen Weihnachtsmarkt, wo auf den Punschbechern das &#8220;T&#8221; vergessen wurde und zu der Frage, ob man Fehler reparieren kann. Bei <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2019\/10\/12\/kingsugi\/\">&#8220;Kintsugi&#8221;<\/a> tut das das japanische Kunsthandwerk, hier nat\u00fcrlich Gott, der durch seinen Sohn Neues geschaffen hat, wie in der Bibel steht.<\/p>\n<p>Am dritten Dezember geht es \u00fcber die Frage, wieso man, wenn man das Richtige tut, trotzdem verlieren kann zu &#8220;Josef und seine Br\u00fcder&#8221;.<\/p>\n<p>Am vierten Dezember geht es um die Lebensphasen. Alles hat seine Zeit, geboren werden, sterben, weinen, lachen, wie schonK\u00f6nig Salomon wu\u00dfte und die Rockband &#8220;The Byrds&#8221; am vierten Dezember 1965 zum USA Hit Nummer eins werden lie\u00df.<\/p>\n<p>Am Krampustag geht es um die Frage, wie oft in der Bibel &#8220;F\u00fcrchte dich nicht!&#8221;, steht, dreihundertf\u00fcnfundsechzig oder doch nur hundertneunzehn Mal und die Abschlu\u00dffrage ist, warum sich die Christen trotz all des Trosts in der Bibel trotzdem so oft f\u00fcrchten.<\/p>\n<p>Dann geht es um den Neid oder um die Frage, was man macht, wenn drei Kinder vier Luftballons geschenkt bekommen. Der kluge Vater tr\u00e4gt den vierten zur\u00fcck, man kann ihm wohl auch zum Gemeingut erkl\u00e4ren. Schwieriger ist es wohl mit den Ungerechtigkeiten, was macht man wenn beispielsweise die, die gar nicht besser schreiben, ver\u00f6ffentlicht werden und man selber nicht, um ein pers\u00f6nliches Beispiel zu erw\u00e4hnen. Ob da der Glaube wirklich gegen Ungerechtigkeiten hilft, w\u00e4re ich ein wenig skeptisch, w\u00e4re es ja besser diese abzuschaffen, was aber sicher auch in dem Buch steht, nicht die Aufgabe des lieben Gottes und Sinn des Glaubens ist.<\/p>\n<p>Am achten Dezember geht es seltsamerweise nicht um Maria Empf\u00e4ngnis, sondern um die Sternschnuppen, denn fr\u00fcher wurden die Dochte der Kerzen abgeschnitten, diese unn\u00fctze dann Schnuppe genannt und wenn einem etwas wurscht ist, sagt man das noch immer. Dem lieben Gott allerdings lautet die Belehrung sind, wir das nicht und so sollte die Weihnachtsbotschaft niemanden &#8220;schnuppe&#8221; sein.<\/p>\n<p>&#8220;Frei aber nicht gl\u00fccklich&#8221;, hei\u00dft die Geschichte, die \u00fcber den Umweg \u00fcber einen freigesprochenen Kaufhausbesitzer, den man die Brandstiftung nicht nachweisen konnte, wieder daf\u00fcr playdiert den Glauben an Gott anzunehmen.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag geht es um die Frage, wie gefangen oder frei man mit oder ohne Gott ist?<\/p>\n<p>&#8220;Wenn alle D\u00e4mme brechen&#8230;&#8221; ist die n\u00e4chste Frage. Ja was ist, wenn die Menschen statt zum Arzt zu gehen, auch Online-Beratung in Anspruch nehmen oder sich mit Pr\u00e4servativen vor Aids sch\u00fctzen? Eigentlich nicht so schlimm, w\u00fcrde ich meinen, der Verfasser sieht es, aber, glaube ich, anders.<\/p>\n<p>Am 12. 12. geht es &#8220;Vermieter kontra Mieter&#8221; und die Streitigkeiten die zwischen beiden entstehen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Am dreizehnten Dezember wird die Frage &#8220;Wei\u00df niemand, wie es mir wirklich geht?&#8221;, gestellt, die wohl nur Gott richtig beantworten kann und der Bibelvers dazu lautet &#8220;Du hast mein Elend angesehen, hast Kenntnis genommen von den Bedr\u00e4ngnissen meiner Seele.&#8221;<\/p>\n<p>Am vierzehnten Dezember geht es um die &#8220;60 Geschlechter&#8221;, die es ja angeblich gibt und zu denen man sich bekennen kann, w\u00e4hrend die Bibel nur von &#8220;Und Gott schuf den Menschen in seinem Bild, im Bild Gottes schuf er ihn, als Mann und Frau schuf er sie&#8221;, in &#8220;1. Mose 1.27&#8221;, spricht.<\/p>\n<p>Dann geht es um das lebenslange Warten und um die Sorgen, die man sich macht und, die man sich eigentlich nicht zu machen braucht, w\u00e4hrend am sechzehnten Dezember ein blinder Operns\u00e4nger davon spricht, wie wichtig es f\u00fcr ihn und auch die Umwelt war, da\u00df seine Mutter ihn nicht abgetrieben hat, obwohl ihr die \u00c4rzte genau das geraten haben.<\/p>\n<p>&#8220;Enjoy your life!&#8221;, sagt der Englischlehrer, doch was hei\u00dft das genau? Gibt es ja oft genug Schwierigkeiten, Schmerzen, Probleme, etcetera, die einen oder eine daran hindern. Da hilft es dann, meint der Autor &#8220;Gott zu verherrlichen und sich an ihm immer zu erfreuen!&#8221;, wenn das nur so einfach w\u00e4re, f\u00fcge ich wieder hinzu.<\/p>\n<p>Um die &#8220;Likes und Dislikes&#8221; im sozialen Leben geht es am neunzehnten Dezember.<\/p>\n<p>Der Text vom zwanzigsten Dezember besch\u00e4ftigt sich mit dem Mobbing in der Schule, das selbst dem Lehrer, der Lehrerin Tr\u00e4nen in die Augen treiben kann.<\/p>\n<p>Ums Schenken beziehungsweise, die Frage, ob man solche ablehnen kann, um nicht verpflichtet zu werden, geht es am einundzwanzigsten Dezember.<\/p>\n<p>Am zweiundzwanzigsten Dezember 1917 wurde das deutsche Institut f\u00fcr Nomierung gegr\u00fcndet, so da\u00df fortan alle Stecker in die Steckdosen passen und das Papier die gleiche Gr\u00f6\u00dfe hat, was uns das Leben sehr erleichtert, wie das auch mit den zehn Geboten so ist. Wenn sich alle daran halten, w\u00e4re das Leben besser, ist aber nicht so und wahrscheinlich auch nicht so leicht.<\/p>\n<p>Darum, da\u00df die Chemie nicht zwischen allen Menschen stimmt, da\u00df man aber sein Herz f\u00fcr Gott aufmachen soll, der eines f\u00fcr alle hat, geht es am dreiundzwanzigsten Dezember, wie wahrscheinlich an jedem Tag.<\/p>\n<p>&#8220;Die gro\u00dfe Geschichte&#8221; gibts nat\u00fcrlich am vierundzwanzigsten Dezember, da geht es allerdings nicht um die Herbergsuche und die Geburt des Christkindleins, sondern um die b\u00f6se Kraft, die Eva dazu veranla\u00dfte, nach dem verbotenen Apfel zu greifen.<\/p>\n<p>Am F\u00fcnfundzwanzigsten, dem ersten Weihnachtsfeiertag gibt es dann \u00fcber &#8220;Gott im Stallgeruch&#8221; zu lesen und dar\u00fcber, da\u00df es zu Gott keine Barrieren und keine Hindernisse gibt, sondern, da\u00df jeder zu ihm kommen kann.<\/p>\n<p>Am sechsundzwanzigsten Dezember geht es um &#8220;Salvator Mundi &#8211; der Heiland der Welt&#8221;, ein Werk von Leonardo da Vinci,das 2017 um vierhundert Millionen verkauft wurde.<\/p>\n<p>Da\u00df man Gott vertrauen und sein Schicksal in seine H\u00e4nde legen soll, kann man auch dem Bibelvers &#8220;H\u00f6re,HERR sei mir gn\u00e4dig! HERR sei mein Helfer!&#8221;, entnehmen, die dazu geh\u00f6rende Geschichte tr\u00e4gt den Titel &#8220;Schrecksekunde und Reflex&#8221; und der Ausgang dazu sind die Kinder des Verfassers, die sich ihrer Schnelligkeit br\u00fcsten. Ja aber bei Rad- oder Autofahren mu\u00df man die Schrecksekunde einberechnen, damit kein Unfall passiert!<\/p>\n<p>Am achtundzwanzigsten Dezember kann man schon ein bi\u00dfchen in die Zukunft schauen, um herauszubekommen, was im neuen Jahr passieren wird. Aber kann man das wirklich? Die &#8220;Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parallelgesellschaften&#8221; in Ro\u00dfdorf bei Darmstadt hat\u00a0 2017 herausgefunden, da\u00df alle Wahrsager mit ihren Prognosen voll daneben lagen. Was also tun? Der Tagesvers &#8220;In deiner Hand sind meine Zeiten&#8221; oder das Lied der von 1826 bis 1901 lebenden Julie Hausmann &#8220;So nimm denn meine H\u00e4nde&#8221;, verr\u00e4t uns, wer oder was da helfen kann.<\/p>\n<p>&#8220;Der Tod hat nicht das letzte Wort&#8221;, hei\u00dft es am neununzwanzigsten Dezember, dem Tag zwischen Weihnachten und Silvester, wo das Jahr langsam zu Ende geht.<\/p>\n<p>Am drei\u00dfigsten Dezember wird mit &#8220;leichten Gep\u00e4ck&#8221; gereist, also f\u00fcr die Weitwanderung, nur das unbedingt n\u00f6tigste in den Rucksack gepackt und im Leben ist es auch wichtig sich von all unn\u00f6tigen Ballast der S\u00fcnden zu befreien, so da\u00df man gut zu Gott kommen kann und wir sind am Ende des Jahres angekommen, denn am einunddrei\u00dfigsten Dezember gibt es ja einen &#8220;Guten Rutsch&#8221; zu w\u00fcnschen.<\/p>\n<p>Bei mir gibt es da den Jahresr\u00fcckblick auf 2019 zu lesen und heute am drei\u00dfigsten wird noch einmal, <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/12\/30\/weiter-mit-dem-blogroman\/\">das letzte vorl\u00e4ufig, Adventkalenderfenster aus der &#8220;Nika, Weihnachtsfrau&#8221;<\/a> aufgemacht und hier kann man lesen, was bisher geschah:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_nika.html\">1<\/a>, <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2015\/12\/05\/samstag-5-dezember\/\">5<\/a>,<a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/12\/07\/anton-blitzsteins-geburtstag-mit-nika-lesung\/\"> 7<\/a>,<a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/12\/09\/punschtrinken-und-neuntes-adventkalenderfenster\/\"> 9<\/a>, <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2019\/12\/10\/philosophisches-forum-und-zehntes-adventkalenderfenster\/\">10,<\/a> <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2019\/12\/14\/doris-kloimsteins-sechzigster-geburtstag-und-vierzehntes-nika-fenster\/\">14,<\/a> <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2015\/12\/19\/vierter-adventsamstag\/\">19<\/a>, <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/12\/20\/zwanzigster-dezember\/\">20<\/a>, <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2019\/12\/23\/weihnachtsstimmung-in-harland-und-in-wien\/\">23<\/a>, <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/12\/24\/weihnachtsreatreat\/\">24<\/a>, <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2015\/12\/25\/christtag\/\">25,<\/a><a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/12\/29\/doch-noch-ein-adventkalenderfenster\/\"> 29<\/a>,<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als ich am dreiundzwanzigsten Oktober auf dem Weg zur Debutpreis-Lesung in der AK-Bibiliothek war, bin ich an einem der offenen B\u00fccherschr\u00e4nke vorbeigekommen, habe einen doppelten Remarque hineinglegt\u00a0 und einen Kalender f\u00fcr das Jahr 2019 herausgenommen. Ich dachte, es sei ein &hellip; <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=76279\">Continue reading <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[102,2274,2744,2859],"class_list":["post-76279","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-buecher","tag-adventkalender","tag-gedanken-fuer-den-tag","tag-impulsbuch","tag-jahresplaner"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/76279","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=76279"}],"version-history":[{"count":0,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/76279\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=76279"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=76279"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=76279"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}