{"id":77219,"date":"2019-11-13T21:01:41","date_gmt":"2019-11-13T20:01:41","guid":{"rendered":"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=77219"},"modified":"2019-11-13T21:01:41","modified_gmt":"2019-11-13T20:01:41","slug":"dreissig-jahre-mauerfall","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=77219","title":{"rendered":"Drei\u00dfig Jahre Mauerfall"},"content":{"rendered":"<p>Vom<a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2019\/10\/02\/gegenwartsliteratur-und-gegenwartsdramatik-des-centropes\/\"> Gegenwartsliteraturworkshop,<\/a> wo wir heute sowohl ein Gedicht von <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2018\/01\/23\/parallelgeschichten-symposium\/\">Gabor Schein<\/a> analysiert, als auch weiter mit <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2018\/06\/11\/radka-denemarkova-vorm-glaesernen-vorhang\/\">Radka Denemarkovas<\/a> &#8220;Stunden aus Blei&#8221;, weitermachten und da die \u00dcbersetzung von Raija Hauck mit der von Stephan Teichgr\u00e4ber verglichen haben, ist es ins Cafe Jelinek in die Otto Bauergasse gegangen, da mich <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2019\/05\/21\/cafe-westend-lesung\/\">Sascha Wittmann<\/a> dort zu einer &#8220;Textmotor-Lesung&#8221; zu Fall der Berliner Mauer am 9. 11. 1989 eingeladen hat und der &#8220;Textmotor&#8221; ist eine Gruppe literarisch T\u00e4tiger rund um <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2018\/04\/21\/literatur-im-augarten\/\">Luis Stabauer<\/a>, die sich dort, glaube ich, vier Mal im Jahr treffen und diesmal zum Fall der Berliner Mauer ihre Texte lasen. Paul Auer, der auch moderierte, <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2014\/04\/09\/entladungen-sterne\/\">Doris Fleischmann<\/a>, die ich, glaube ich, schon in <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2018\/03\/17\/messeimpressionen-iii\/\">Leipzig<\/a> h\u00f6rte, Leopold Hnidek, Claudia Sprintz und<a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2015\/06\/21\/ausflug-an-den-attersee\/\"> Luis Stabauer<\/a> haben das getan, Sascha Wittmann, die mich eingeladen hat, ist nicht erschienen und Paul Auer fragte jeden der Lesenden zu Beginn, wie er den neunten November 1989 erlebt hat? Ich hatte da meinen sechsunddrei\u00dfigsten Geburtstag und wenn der neunte ein Donnerstag war, am Freitag mein Fest und da bin ich anschlie\u00dfend mit oder ohne Anna mit dem Frans Postma das Wochenende nach Budapest gefahren und vorher im Sommer waren wir, der Alfred und die Anna in Instanbul, da gab es schon die DDR-Leute, die aus Ungarn nach \u00d6sterreich kamen und beim Volksstimmefest habe ich das zweite Mal gelesen. Das erste Mal war ein paar Jahre fr\u00fcer mit dem <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/05\/24\/vierzig-jahre-matura-vierzig-jahre-schreiben\/\">&#8220;Arbeitskreis schreibender Frauen&#8221;<\/a>, das zweite Man hat mich <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2010\/08\/16\/zum-zehnten-todestag-von-arthur-west\/\">Arthur West<\/a> solo eingeladen, ich habe aus den &#8220;Hierarchien&#8221; gelesen, Peter Turrini hat mich interessiert gefragt, ob das ein Roman sei?<\/p>\n<p>Die <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/10\/20\/elfriede-jelineks-siebzigster-geburtstag\/\">Jelinek<\/a> hat, glaube ich, noch glesen und die<a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2009\/02\/16\/marie-therese-kerschbaumer\/\"> Marie Therese Kerschbauer<\/a> und Arthur West hat beschwichtigt, da\u00df das, was man \u00fcber die DDR h\u00f6rt, nicht so arg sei. Das ist mir eingefallen, als Paul Auer gefragt wurde, wie er den Mauerfall erlebte? Die Zusatzfrage war, warst du da schon auf der Welt? Er war und hat sich bei seiner &lt;mutter erkundigt, wie die KP\u00d6 darauf regieren w\u00fcrden, nun Arthur West eher beschwichtigen und ein Witz habe ich glaube ich auf dem n\u00e4csten oder \u00fcbern\u00e4chsten Volksstimmefest geh\u00f6rt &#8220;Da geht ein ganzes Volk f\u00fcr h\u00f6here Brotpreise und Erh\u00f6hung der Mieten auf die Stra\u00dfe. Nun f\u00fcr die Reisefreiheit hat es das auch getan und darum ging es auch, um dieText der &#8220;Textmotor-Autoren&#8221;, wo Leopod Hnidek eine Geschichte las, wie er vor dem Mauerfall, die DDR-Grenze mit seinem Wagen \u00f6fter passierte, der wurde kontrolliert, zwei Papiers\u00e4cke mit Bananen und Nylonstr\u00fcmpfen wurde von den Grenzern einkassiert, der Rest ist an die Gesch\u00e4ftspartner gegangen und drei\u00dfig Jahre sp\u00e4ter f\u00e4hrt er wieder \u00fcber Hof nach Leipzig zu der Messe und bringt seinen Freunden, die inzwischen Mindestrentner und von der Altersarmut betroffen sind, wieder ein S\u00e4ckchen mit.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2019\/07\/16\/mit-der-unsichtbaren-frau-ins-cafe-westend\/\">Luis Stabauers<\/a> Geschichte handelt von einem P\u00e4rchen, das der Ich-Erz\u00e4hler am Plattensee kennenlernte und das ihm von ihrer geplanten Flucht erz\u00e4hlte.<\/p>\n<p>Doris Fleischmanns Geschichte hie\u00df &#8220;Portrait\u00a0 einer Leipziger\u00a0 Dame&#8221; und die von Paul Auer hatte eher mit Rom als mit dem Mauerfall in Berlin zu tun.<\/p>\n<p>Interessant war es trotzdem die Mauerfallgeschichten von \u00f6sterreichischen Autoren zu h\u00f6ren und dann bin ich ein St\u00fccken weiter in die Schmalzhofgasse zu einer Vernissage der Galerie Lindner gegangen und hatte wieder einen interessanten literarischen Crossover-Tag.<\/p>\n<p>Und ins Cafe Jelinek, das kann ich noch erw\u00e4hnen, bin ich vor drei\u00dfig und mehr Jahren, als ich, glaube ich, noch die Wohnung in der Otto Bauergasse hatte und mit dem Alfred und der Anna in der Gumpendorferstra\u00dfe wohnte, auch \u00f6fter gegangen und habe dort meine Texte, &#8220;Zwischen H\u00fctteldorf und Heiligenstadt&#8221; und auch die &#8220;Hierachien&#8221; geschrieben und noch fr\u00fcher, in den sp\u00e4ten Siebzigerjahren habe ich, glaube ich, auch mit dem &#8220;Arbeitskreis&#8221; einmal in genau jenem erh\u00f6hten Extrast\u00fcberl gelesen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vom Gegenwartsliteraturworkshop, wo wir heute sowohl ein Gedicht von Gabor Schein analysiert, als auch weiter mit Radka Denemarkovas &#8220;Stunden aus Blei&#8221;, weitermachten und da die \u00dcbersetzung von Raija Hauck mit der von Stephan Teichgr\u00e4ber verglichen haben, ist es ins Cafe &hellip; <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=77219\">Continue reading <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[19,20],"tags":[1018,1554,2214,5703],"class_list":["post-77219","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-veranstaltungen","category-workshop","tag-cafe-jelinek","tag-doml","tag-galerie-lindner","tag-textmotor"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/77219","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=77219"}],"version-history":[{"count":0,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/77219\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=77219"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=77219"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=77219"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}