{"id":78059,"date":"2019-12-24T07:35:54","date_gmt":"2019-12-24T06:35:54","guid":{"rendered":"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=78059"},"modified":"2019-12-24T07:35:54","modified_gmt":"2019-12-24T06:35:54","slug":"erst-1-dann-2-dann-3-dann-4","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=78059","title":{"rendered":"Erst 1, dann 2, dann 3, dann 4"},"content":{"rendered":"<p>&#8220;24 exclusive\u00a0 Adventstories von deutschen und internationalen Beststellerautoren&#8221;,ist am Cover des B\u00fcchleins zu sehen, wo ein Weihnachtsmann auf dem Cover steht und offensichtlich gerade das P\u00fcnktchen auf dem Vierer malt. Er wirk recht beschwingt, ein Fu\u00df in der H\u00f6he.<\/p>\n<p>Dabei f\u00e4ngt es bei der 1959 geborenen Sabine Alt, die Lehrerin war, bevor sie zu schreiben begann, gar nicht so fr\u00f6hlich an. Ganz und gar nicht, obwohl eine Scheidung ja &#8220;Der erste Tag im neuen Leben ist&#8221;.<\/p>\n<p>Der erste Dezember ist das auch, der erste Tag im neuen Monat und da wird die Erz\u00e4hlerin geschieden. Dazu zieht sie sich gr\u00fcne Highheels an, da der Ex diese Farbe ha\u00dft, Highheels aber liebt. So hat seine Cousine Magda, die den Scheidungsgrund abgibt, auch Rote an. Die Heldin torkelt mit den hohen Schuhen zuerst durch das Bezirksgericht, dann durch die weihnachtlichen geschm\u00fcckten Stra\u00dfen, bleibt vor einem Juwelierladen stehen, in dem die Ohrringe liegen, die sie sich eigentlich zu ihrer Hochzeit vor zwanzig Jahren gew\u00fcnscht hat.<\/p>\n<p>In das Gesch\u00e4ft hinein, die Kreditkarte holen, dazu auch noch das alte Hochzeitskleid und dann mit den gekauften Dingern, ab in die Kirche und vor der Marienstatue noch einmal &#8220;Ich will!,&#8221; hauchen, was wahrscheinlich umso besser gelingt, da schon die Paketbombe auf dem Weg zum Ex und seiner neuen Liebsten ist.<\/p>\n<p>Am zweiten Dezember geht es schon zu einer Weihnachtsfeier, die ja immer fr\u00fcher stattfinden oder eigentlich zum Silvester, denn da wurde das Wunderkind Konstantin, Alexander, Karl Sch\u00f6bel, dem alles gelingt, der aber keine Gef\u00fchle sp\u00fcren kann, geboren. Jetzt ist er drei\u00dfig und Abteilungsleiter in einer Fischfirma und dort findet dann die schon erw\u00e4hnte Weihnachtsfeier statt.<\/p>\n<p>Er kauft sich ein Tombolalos und gewinnt peinlicherweise den Hauptpreis, ein Abendessen mit anschlie\u00dfender \u00dcbernachtung in einem Luxushotel. Peinlich ist das f\u00fcr die F\u00fchrungsetage, denn wie schaut das aus, da\u00df in Zeiten wie diesen, ein leitender Angestellter, den unteren Chargen den Gewinn wegschnappt?<\/p>\n<p>Er mu\u00df, wird beschlo\u00dfen, den Gewinn verschenken und daf\u00fcr wird die um zehn Jahre \u00e4ltere Buchhalterin Claudia Radlewski ausgew\u00e4hlt, die gerade ihren Mann verloren hat.<\/p>\n<p>Sie nimmt den Gewinn unter der Bedingung an, da\u00df Konstantin Alexander Sch\u00f6bel sie begleiten mu\u00df, der dann, das kann ich gleich verraten, das F\u00fchlen lernt.<\/p>\n<p>Am dritten Dezember f\u00fchrt uns die britische Autorin Kate Saunders in die Gardarobe drei\u00a0 eines Provinztheaters, wo die fett gewordene Olivia zuerst\u00a0 auf der B\u00fchne\u00a0 in einem Sesses sitzt. Ein Lacher im Publikum erinnert sie an ihren Ex-Mann Jack, von dem sie sich trennte, weil er dem Alkohol verfallen war. Jetzt erwartet er sie in der Garderobe und erz\u00e4hlt ihr, da\u00df sie beide von seinem Onkel einen Bauernhof geerbt haben, den sie sich teilen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Am vierten Dezember wird es mythisch. F\u00fchrt uns die Bestsellerautorin Barbara Wood am St. Barbara Tag in die W\u00fcste. Beziehungsweise verirrt sich dort die junge \u00c4rztin Amanda, die nach dem ihr am vorigen Weihnachtstag ein Kind gestorben ist, in die Forschung fliehen und ihren Freund David verlassen will. Da st\u00f6\u00dft sie auf ein Auto in dem eine Frau Missis Ross in den Wehen liegt. Sie befreit das Baby von der Nabelschur und bringt es zur Welt. Verliert dann das Auto und steckt wieder in der W\u00fcste fest, bis sie auf einen Priester trifft, der ihr von einer Klinik erz\u00e4hlt, die eine \u00c4rztin sucht, weil sie sonst geschlossen werden mu\u00df, die von einer Dr. Ross gegr\u00fcndet wurde, die einmal in den Wehen in der W\u00fcnste steckte und von einer ihr immer unbekannt gebliebenen \u00c4rztin gerettet wurde. Da braucht man schon ein bi\u00dfchen\u00a0 guten Willen oder Glauben, um da mit zu denken\u00a0 und sich das Weihnachtswunder vorstellen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die &#8220;Heiligen Familie&#8221; des Krimiautors Oliver Bottinis steht vor einem gro\u00dfen Problem, als sich der kleine Bennie kurz vor seinem Geburtstag weigert &#8220;f\u00fcnf&#8221; zu werden und damit alle, die Mutter die seit dem sie f\u00fcnfunddrei\u00dfig ist, nur mehr schwarze Unterw\u00e4sche tr\u00e4gt und den Vater, der das gr\u00fcne Fahrrand, das sich Bennie vorher w\u00fcnschte, in den Keller stellte, alle ratlos macht.<\/p>\n<p>Claudia Rusch erz\u00e4hlt am Nikolaustag von ihren zwei schreckhaften Begegnungen mit den Nikol\u00e4usen. Da raschelte es einmal als sie Kind war und sie nach ihren Stiefel schauen wollte, was sie sehr erschreckte und sp\u00e4ter noch einmal, als sie eigentlich verreisen wollte und den Nachbarn den Schl\u00fc\u00dfel gab, dann aber doch die Nacht \u00fcber blieb. Seither ist sie \u00fcberzeugt, da\u00df es den Nikolaus gibt, was mich zu der Frage bringt, ob man in Ostdeutschland andersm als bei uns den Nikolaus feiert, wo dieser ja immer noch in die Kinderg\u00e4rten kommt und man sich vor ihm, anders als beispielsweise vor dem Krampus nicht f\u00fcrchten mu\u00df.<\/p>\n<p>Die\u00a0 Historikerin Sabine Weigand l\u00e4\u00dft den 1903 geborenen Maler Georg Hetzelein von seiner Kindheit auf dem Bauernhof und von Weihnachten 1909 erz\u00e4hlen, die bei ihm immer schon nach Nikolaus begann, da kam die Tante, eine Kaltmamsell auf Besuch und m\u00f6ppelte mit der Familie die Figuren f\u00fcr die Krippe, beim Kletzenbrotbacken konnte er ein bi\u00dfchen naschen, denn die Familie war arm und so gab es meistens nur Milchsuppe und Kartoffeln zu essen. Einen Weihnachtsmarkt zu dem die Familie in die Stadt marschierte, gab es auch. Da der Gro\u00dfvater aber die Geldtasche verwaltete, bekam er zu seinem Leidwesen nicht das aufziehbare Automobil, sondern nur ein paar Buntstifte, mit denen er dann aber nach der Bescherung fr\u00f6hlich zeichnete und eine Malerkarriere begann.<\/p>\n<p>Am achten geht es um zwei Banker die entlassen werden, in der Sauna und vor allem in der Studentenkneipe danach ihr neues Gl\u00fcck in den Zahlen sehen und ein Jahr sp\u00e4ter in einer Astroshow h\u00f6chst erfolgreich sind. Da gibts dann auch eine Hochzeit, zu der sogar Udo J\u00fcrgen erscheint, denn, wie hei\u00dft es ja so sch\u00f6n &#8220;Immer wieder geht die Sonne auf!&#8221;, der ist allerdings am 21. Dezember 2014 gestorben.<\/p>\n<p>Am neunten Dezember geht es schon ans Fest beziehungsweise zu den Gansln, die schon in den K\u00fcchen von Garmisch-Partenkirchen schmoren. Denn der Krimiautor J\u00f6rg Maurer dessen <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2010\/03\/23\/fohnlage\/\">&#8220;F\u00f6hnlage&#8221;<\/a> ich schon gelesen habe, stammt von dort und l\u00e4\u00dft, die Polizeigruppe dieses Ortes durch den Wald zu einem Tatort stapfen, denn es wurde eine Leiche entdeckt. Zwar ein Schlaganfall, aber da ist eine neun im Schnee eingezeichnet und das f\u00fchrt zu einer falschen Witwe und vielen vielen Leichen, die unter einen Strudel liegen.<\/p>\n<p>Am Zehnten geht es nach Island, l\u00e4\u00dft doch dort Kristin Marja Baldursdottir einen Gendarmen in der Nacht zum zehnten Dezember, dem Geburtstag seiner Tochter, die in der Stadt studiert, seinem Gl\u00fcckstag also, zu einem Geh\u00f6fft hinauffahren, weil dort ein betrunkener Sohn seine Eltern im Haus eingesperrt haben soll. Als er ankommt st\u00fcrzt sich der auf ihn, verwickelt ihn in eine Schl\u00e4gerei, setzt ihn das Messer an den Hals, bis dann die Eltern hinausukommen &#8220;Es ist gut!&#8221;, sagen und gemeinsam mit dem Polizisten den Sohn ins Haus schleppen. Die Eltern sagen ihm dann noch, da\u00df der Sohn deshalb so betrunken war, weil ihm sein M\u00e4dchen, eine Studierte den Laufpass gegeben hat. Er fragt nach dem Namen, h\u00f6rt die Antwort dann aber nicht mehr und sollte es eigentlich selber wissen.<\/p>\n<p>Am elften Dezember l\u00e4\u00dft uns Nina Schmidt &#8220;Das Wichteltrauma&#8221; erleben, beziehungsweise eine Misanthropin ins Fitne\u00dfstudio gehen, da gibts einen Weihnachtsmann als Geschenk und sie flucht.<\/p>\n<p>&#8220;Ja, wissen, die denn nicht, da\u00df man sich mit Schokolade die Figur zerst\u00f6rt?&#8221;, dann gehts in die Leserunde, dort soll ein Wichtelaktion durchgef\u00fchrt werden. Aber sie hat ein Wichteltrauma, hat sie sich doch als Kind mit dem Wichtelspiel gro\u00dfe M\u00fche gegeben und dann eine kaputte Schallplatte als Geschenk bekommen. Diesmal bekommt sie einen Leuchtstab mit elf Engeln, betrinkt sich am Gl\u00fchwein, hat dann einen Unfall und siehe da, das aus China importierte Kitschzeug hat ihr Leben gerettet.<\/p>\n<p>Die in Vorarlberg geborene Daniela Larcher, l\u00e4\u00dft es in Staubnitz schneien, was auf dem Weihnachtsmarkt und auch sonstwo zu Katastrophen f\u00fchrt, denn was macht man, wenn die Touristen ausbleiben?<\/p>\n<p>Den Sch\u00f6pfer der &#8220;Jesuswurst&#8221;, den Metzger fritz Egger erschlagen. Ganz klar und der Gendarm Achilleus Anstetter mu\u00df\u00a0 herausfinden, wer es war? Eine gl\u00e4ubige Standlerin und den Pfarrer hat er zur Auswahl! Aber vielleicht ist es doch die liebende Gattin gewesen? Eine seiner aufm\u00fcpfigen pubertierenden Zwillingst\u00f6chter wird es ihm verraten.<\/p>\n<p>Zuf\u00e4llig am Freitag, den dreizehnten, komme ich zur der Geschichte des triskaideckaphobischen Gastrokritikers, der jeden Tag ein oder zweimal ein Restaurant verrei\u00dft, nur am Freitag, den dreizehnten nicht. Da bleibt er zu Haus, liegt im Bett und schaut sich von dor Gastroshows an und dann h\u00f6rt er von einem geheimnisvollen Restaurant mit dem angeblich besten Essen. Das Wasser rinnt ihm im Mund zusammen und er meldet sich zur Verkostung an. Der Termin, den er bekommt, ist am Freitag den dreizehnten Mai. Er \u00fcberwindet sich, i\u00dft neben den K\u00f6chen, deren Restaurants er verrissen hat, die k\u00f6stlichsten G\u00e4nge, bis er zum &#8220;langen Schwein&#8221; kommt. Er st\u00fcrzt aus dem Lokal, rennt in den Autobus, der Linie dreizehn und sein Leben ist ausgehaucht. Ein geheimnisvoller Arzt, der eigentlich, der Kellner war, merke ich an, hat\u00a0 auch noch ein wenig mitgeholfen.<\/p>\n<p>Am vierzehnten Dezember zerstreitet sich eine Frau auf dem Weg zum Stattgarter Weihnachtsmarkt ihren Mann, z\u00e4hlt die dort anwesenden Italiener, betrinkt sich am Gl\u00fchwein und am Punsch um dann ihren Bernd in der letzten Punschh\u00fctte wiederzufinden.<\/p>\n<p>An einem f\u00fcnfzehnten beschlie\u00dft der Protagonist in Klaus-Peter Wolfs &#8220;Hexenverbrennung&#8221; seine Frau, die ihm zuerst einmal beim Schwarzfahren erl\u00f6ste, sp\u00e4ter aber betrog und fallenlie\u00df zu verbrennen und das scheint ihm in der nicht sehr weihnachtlichen Geschichte auch zu gelingen.<\/p>\n<p>In &#8220;Heute heilig sechzehn Abend&#8221; l\u00e4\u00dft Michael Gantenberg ein afrikanisches Paar, Wiilliam Mbtoni mit seiner schwangeren Frau aus Wambesi in Lapedusa stranden und sie ist frustriert, hat ihr doch ihr Willi ein Hotel versprochen. Sie kommen nur in einen Wohnwagen eines deutschen Wintercampierenden Paars mit komischen Anzpgen und das nimmt sie dann nach Deutschland mit, schmuggelt sie \u00fcber die Grenzen und l\u00e4\u00dft sie vor einer Kirche Asyl oder &#8220;Arsl!&#8221;, wie es in ihrem Dialekt hei\u00dft verlangen.<\/p>\n<p>Am siebzehnten Dezember erz\u00e4hlt und die 1980 in Bonn geborene Theresa B\u00e4uerlein von einem Jugendlichen, der an seinem siebzehnten Geburtstag seine Entjungferung endlich hinter sich haben m\u00f6che. Aber wie das so ist, wenn man etwas unbedingt m\u00f6chte geht es nicht, Erleichterung kam erst mit der Erkenntnis, da\u00df er sich wegen der gesteigerten Lebenserwartung eigentlich keine Sorge machen braucht und dann bekam er noch von seiner Liebsten, die es auch schon hinter sich haben wollte, noch einen rosa herzf\u00f6rmigen Geburtstagskuchen zum Geschenk.<\/p>\n<p>Am Achtzehnten geht es nach Island und da zu einer Geschichte der sehr ber\u00fchmten Krimiautorin Yrsa Sigurdardottir und da werden zwei Polizisten, wieder zu einer Leiche gerufen.<\/p>\n<p>Es ist die Zeit der Bankkrise und da wurde die Frau eines entlassenen Bankdirektors, die gerade schwanger wurde, ermordet. Der Mann sitzt daneben und meint, denn sie h\u00e4tten sich ja so gern ein Kind gew\u00fcnscht. Da springt dann einer \u00fcber einen Zaun um noch schnell seine Bauger\u00e4te zu holen, bevor der Exekutor kommt und alles kl\u00e4rt sich auf oder nimmt eine \u00fcberraschende Wende.<\/p>\n<p>Am neunzehnten Dezember wird die Weihnachtslegende umgeschrieben, beziehungsweise in einer Skatrunde der erste Weihnachtsengel der Geschichte entdeckt.<\/p>\n<p>Zum Nachdenken bringen kann eine die skurrile Geschichte &#8220;In disch verliebt&#8221; von Steffi von Wolf in der sich eine Architektin zu Weihnachten ihr angebliche zw\u00f6lf Jahre altes indisches Patenkind Meghdutt auf vierzehn Tage einl\u00e4dt. Sie kauft ihm neue Bettw\u00e4sche und sich ein indisches Kochbuch. Es kommt ein alter Mann, der &#8220;etwas f\u00fcr seine Hose braucht&#8221;, keine Bratwurst mag, sich vor Schnee f\u00fcrchtet,\u00a0 aus der Bettw\u00e4sche eine H\u00e4ngematte flicht und f\u00fcr immer bei ihr bleiben will, was sie und ihre Freundin Susi an den Rand eines Nervenzusammenbruchs treibt.<\/p>\n<p>Die Familie ist da auch keine Hilfe, obwohl der Vater sogar Rechtsanwalt ist,\u00a0 die Polizei und die Patenorganisation l\u00e4\u00dft sie auch h\u00e4ngen. Die Hilfe kommt von dem jungen indischen Notarzt, der sich\u00a0 als Meghdutts Sohn entpuppt, ihr verliebt in die Augen schaut und verspricht alle Kosten zu \u00fcbernehmen.<\/p>\n<p>Und einundzwanzig Tage vor Weihnachten, sieht Lydia Werner das rote Kleid im Schrank mit dem sie vor drei\u00dfig Jahren mit ihrem Theo Silvester feierte. Da war sie drei\u00dfig Kilo leichter und so beschlie\u00dft sie abzunehmen, um wieder in das Kleid zu passen und i\u00dft infolgedessen nur mehr Gem\u00fcse am Abend, wird grantig, die Weihnachtsvorbereitungen fallen aus und am Vierundzwanzigsten klappt sie dann zusammen, wacht im Krankenhaus auf, wo sie ihren Theo mit dem Anzug sieht, den er damals getragen hat und der ihm auch nicht mehr passt.<\/p>\n<p>In &#8220;Catch 22&#8221; geht es um das typische Problem, da\u00df die Frauen mehr von den M\u00e4nnern wollen, als diese bereit zu geben sind, also \u00fcber Gef\u00fchle reden und hundertmal am Tag &#8220;Ich liebe dich zu sagen, obwohl das doch ohnehin selbstverst\u00e4ndlich ist.<\/p>\n<p>Da f\u00e4hrt ein Mann zu einem j\u00e4hrlichen Kongre\u00df nach Chicago, die Frau gibt ihm am Gate einen Brief, der ihm schon wieder l\u00e4stig ist, dann sieht er sich den Film &#8220;Catch 22&#8221; an, den Brief hat er noch nicht gelesen und beschlie\u00dft ihr die Freude zu machen, am zweiundzwanzigsten Dezember, der Tag an dem sie sich kennenzulernen, es ihr sch\u00f6n zu machen, w\u00e4hrend sie mit Tr\u00e4nen in den Augen an die Orte f\u00e4hrt, wo sie sich kennenlernten und dann, als Max, statt\u00a0 Robert sie anruft, mit Tr\u00e4nen in den Augen beschlie\u00dft zu ihm zu\u00a0 fahren, weil sie Robert ja liebt, aber auch Gef\u00fchle braucht.<\/p>\n<p>&#8220;Ein Leben in Ocker&#8221; hei\u00dft die Geschichte f\u00fcr den dreiundzwanzigsten Dezember, die offenbar aus einer Serie von Oliver Uschmann &amp; Sylvia Witt stammt.<\/p>\n<p>Da beschwert sich eine Frau im Supermarkt, da\u00df sie mit den vielen Schokoladesorten, die da angeboten werden \u00fcberfordert ist. Abhilfe schafft die &#8220;Ockerpartei&#8221;, die zwar nur von zwei Prozent der Wahlberechtigten gew\u00e4hlt wird, daf\u00fcr aber gleich die Mehrheit hat. Nun werden alle Farben abgeschafft und alle in ein einheitliches Ocker geh\u00fcllt, um das Leben einfacher zu machen. Ein wahres Horrorszenarium tut sich auf, da\u00df sich am Ende aber gl\u00fccklicherweise nur als Alptraum entpuppt.<\/p>\n<p>Der 1981 geborene Bestsellerautorin Cecila Ahern, die &#8220;P.S Ich liebe dich&#8221; und &#8220;Vermi\u00df mein nicht&#8221;, geschrieben hat, geh\u00f6rt die letzte Geschichte, die nat\u00fcrlich &#8220;Vierundzwanzig Minuten&#8221; hei\u00dft und genauso lange braucht ein Lebensm\u00fcder, der sich aus Frust auf das Leben, die erwartete Bef\u00f6rderung ist nicht gekommen, auf die Schienen st\u00fcrzem will, um zu begreifen, da\u00df ihm dieses Leben doch gef\u00e4llt und gerade, f\u00fcge ich hinzu, vor Weihnachten doch nicht das Schlechteste ist.<\/p>\n<p>Und hier gehts\u00a0 zu meinem Adventkalender: <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_nika.html\">1<\/a> <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2015\/12\/05\/samstag-5-dezember\/\">5 <\/a><a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/12\/07\/anton-blitzsteins-geburtstag-mit-nika-lesung\/\">7<\/a> <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/12\/09\/punschtrinken-und-neuntes-adventkalenderfenster\/\">9\u00a0 <\/a><a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2019\/12\/10\/philosophisches-forum-und-zehntes-adventkalenderfenster\/\">10<\/a> <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2019\/12\/14\/doris-kloimsteins-sechzigster-geburtstag-und-vierzehntes-nika-fenster\/\">14 <\/a><a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2015\/12\/19\/vierter-adventsamstag\/\">19<\/a> <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/12\/20\/zwanzigster-dezember\/\">20\u00a0<\/a> <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2019\/12\/23\/weihnachtsstimmung-in-harland-und-in-wien\/\">23<\/a> <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/12\/24\/weihnachtsreatreat\/\">24,\u00a0 <\/a>weitere Fenster werden am 25. 29. und 30. Dezember und vielleicht noch an einem anderen Tag zu finden sein und f\u00fcr alle eventuelle Eva Jancak Sammler, hier habe ich <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2019\/12\/02\/advent-advent\/\">B\u00fccher deponiert:<\/a><\/p>\n<p>3. 12. B\u00fccherschrank bei der Buchhandlung &#8220;Kuppitsch&#8221;, die jetzt &#8220;Thalia&#8221; geh\u00f6rt &#8211; <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_magdalena_kirchberg.html\">&#8220;Magdalena Kirchberg schreibt einen Roman&#8221;<\/a><\/p>\n<p>4.12. &#8220;Wortschatz&#8221; &#8211;<a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_nika.html\"> &#8220;Nika, Weihnachtsfrau&#8221;<\/a><\/p>\n<p>5.12. Wiedner Hauptstra\u00dfe vor dem Theater &#8220;Scala&#8221; <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_unsichtbare_frau.html\">&#8220;Die unsichtbare Frau&#8221; <\/a>und\u00a0 B\u00fccherschrank am Wienerberg <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2019\/09\/20\/vorschau-auf-magdalena-kirchberg-schreibt-einen-roman\/\">&#8220;Magdalena Kirchberg schreibt\u00a0 einen Roman&#8221;<\/a><\/p>\n<p>6.12. &#8220;Wortschatz <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_paulanebel.html\">&#8220;Paula Nebel&#8221; \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/a><\/p>\n<p>10.12. &#8220;Wortschatz&#8221;<a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_dreizehn.html\"> &#8220;Dreizehn Kapitel&#8221;<\/a><\/p>\n<p>11. 12.&#8221;Wortschatz&#8221; <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_vergessen.html\">&#8220;Anna k\u00e4mpft gegen das Vergessen&#8221;<\/a><\/p>\n<p>15. 12. &#8220;B\u00fccherzelle&#8221; in Altmannsdorf<a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2018\/04\/05\/die-kinderbuecher\/\"> &#8220;Mutter m\u00f6chte zwanzig Kinder&#8221;<\/a><\/p>\n<p>16. 12. &#8220;Wortschatz&#8221; <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?s=vorschau+auf+die+unsichtbare+frau\">&#8220;Die unsichtbare Frau&#8221;<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_miranda.html\">&#8220;Miranda Schutzengelchen&#8221;<\/a><\/p>\n<p>18.12. &#8220;Wortschatz&#8221; <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_besser_spaet_als_nie.html\">&#8220;Besser sp\u00e4t als nie&#8221;<\/a><\/p>\n<p>24.12. &#8220;B\u00fccherzelle&#8221; in Altmannsdorf &#8220;Lore und Lena&#8221;<\/p>\n<p>Das wars! Ich w\u00fcnsche allen meinen Lesern ein sch\u00f6nes Fest und ein Bild von den <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2010\/12\/24\/24-dezember\/\">Vanillekipferln<\/a>, die Alfreds, 2012 verstorbener Vater, fr\u00fcher immer backte, die <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2009\/12\/25\/weihnachten\/\">Christb\u00e4ume in Harland und Wien und ein Weihnachtsgedicht<\/a>, das in der Schreibwerkstatt der Gewerkschaft einmal entstanden ist, gibt es hier zu sehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8220;24 exclusive\u00a0 Adventstories von deutschen und internationalen Beststellerautoren&#8221;,ist am Cover des B\u00fcchleins zu sehen, wo ein Weihnachtsmann auf dem Cover steht und offensichtlich gerade das P\u00fcnktchen auf dem Vierer malt. Er wirk recht beschwingt, ein Fu\u00df in der H\u00f6he. 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