{"id":8018,"date":"2011-07-27T08:48:55","date_gmt":"2011-07-27T06:48:55","guid":{"rendered":"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=8018"},"modified":"2011-07-27T08:48:55","modified_gmt":"2011-07-27T06:48:55","slug":"reisevorbereitungen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=8018","title":{"rendered":"Vorbereitungen"},"content":{"rendered":"<p>Die B\u00fccher sind am Montag p\u00fcnktlich eingetroffen, als ich gerade mit einer Exploration begonnen habe. Jetzt sind sie im neuen <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/07\/25\/weiter-mit-den-drei-s\/\">B\u00fccherregal<\/a> aufgestapelt, das inzwischen gar nicht mehr so leer und mikrig aussieht und bevor wir am Abend auf den Rathausplatz gegangen sind, um Diana Krall zu h\u00f6ren, habe ich noch f\u00fcnf eingesackelt und an die Nationalbibliothek, den ORF, das Literaturhaus, die Gesellschaft f\u00fcr Literatur und an Helmut Sch\u00f6nauer geschickt. Ich wei\u00df nicht, ob ich schon von meinen diesbez\u00fcglichen Gef\u00fchlen geschrieben habe, denn das ist ja eine irgendwie aussichtslose Sache. Kurt Neumann schreibt mir dann zur\u00fcck, &#8220;da\u00df ich schon im Vorjahr oder so gelesen habe und daher auch die anderen lesen lassen soll&#8221;, deshalb habe ich diesmal auch die Alte Schmiede ausgelassen und Marianne Gruber antwortet lieb, &#8220;Schon viel besser, aber Sie wissen ja&#8230;!&#8221;, trotzdem denke ich, ich sollte es tun und zumindestens die Nationalbibliothek verlangt auch ihr Pflichtexemplar. Es ist ja wieder ein sehr sch\u00f6nes Buch geworden und ich denke dann auch immer, da\u00df ich besonders darauf hinweisen soll.<br \/>\nDen <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_schokolade.html\">&#8220;Stadtroman&#8221;<\/a> habe ich 2007 im Uhudla, als den noch El Awadalla betrieben hat, vorgestellt und 2009 das <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_haus.html\">&#8220;Haus&#8221;<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_radiosonate.html\">&#8220;Die Radiosonate&#8221;<\/a><\/a> im <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2009\/09\/21\/buchprasentation-2\/\">&#8220;reading!!!room&#8221;<\/a>. Da sitze ich dann stundenlang und mache Aussendungen, nur um zu h\u00f6ren, &#8220;da\u00df die Gro\u00dfmutter Geburtstag hat und man daher nicht kommen kann!&#8221; und lese vor drei oder vier Bekannten, auch nicht gerade lustig.<br \/>\nAber die <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_hunger.html\">&#8220;Sophie Hungers&#8221;<\/a> wird am<a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/lesungen\/\"> 17. 10.<\/a> im Cafe Amadeus vorgestellt, wie ich mit Christian Schreibm\u00fcller vereinbarte und wieder alle herzlich dazu einlade.<br \/>\nJetzt ist f\u00fcr Buchpr\u00e4sentationen ohnehin ein schlechter Zeitpunkt, weil alle auf Urlaub sind und wir morgen losfahren.<br \/>\nDie Post war diesmal eine positive \u00dcberraschung, denn als ich die &#8220;Sophie Hungers&#8221; vor ein paar Wochen an die deutsche Bibliothek nach Leipzig schickte, habe ich sechs Euro achtig bezahlt, jetzt nur \u00fcber sieben Euro f\u00fcr alle f\u00fcnf B\u00fccher. Es gibt oder gab aber eine Buchhandlung in Wien, die B\u00fccher nach Deutschland sammelte und einmal in der Woche damit \u00fcber die deutsche Grenze zum n\u00e4chsten Postamt fuhr.<br \/>\nJetzt gehts ans Vorbereiten und Packen. Die B\u00fccher, die ich mitnehme, sind herausgesucht. F\u00fcr die Reisereportagen habe ich ein sch\u00f6nes handgesch\u00f6pftes Buch mit B\u00fcttenpapier, roten Umschlag und Extrableistift, das mir einmal die Brigitte zu einem meiner Geburtstagsfeste brachte, gefunden und dann gibt es noch ein Musterbuch von BoD f\u00fcr die allgemeinen Schreibnotizen. Die 3 S und das gr\u00fcne Notizbuch kommen nat\u00fcrlich mit und auch ein bi\u00dfchen Papier, falls ich doch etwas mit der Hand schreiben will.<br \/>\nDas habe ich auf unserer <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2009\/06\/01\/italienische-schreibewoche\/\">Sizilienreise<\/a> vor zwei Jahren mit der &#8220;Sophie Hungers&#8221; intensiv getan. Aber damals habe ich mich beim Schreiben ziemlich gequ\u00e4lt und war ausgeschrieben, obwohl das Buch dann <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2010\/12\/06\/sophie-hungers-in-der-alten-schmiede\/\">gut<\/a> angenommen wurde.<br \/>\nBei der &#8220;Frau auf der Bank&#8221; geht das Schreiben eigentlich gut, ich habe seit meinem letzten Eintrag auch  weiter geschrieben und halte derzeit bei \u00fcber achtundvierzig Seiten, einundzwanzigtausendachthundertdreiundsechzig Worten und f\u00fcnfzehn Szenen. Wieviel ich heute noch schreibe wei\u00df ich nicht, habe aber ein vages Konzept und bin mit den Gedanken in meinem Kopf und dem Leben meiner Protatgonisten eigentlich zufrieden. Thomas Wollinger hat da in seinen Blog wieder ein sehr sch\u00f6nes Video von seinen <a href=\"http:\/\/www.wollinger.info\/?p=9859\">Erlebnissen nach einem Schreibtag<\/a> hineingestellt und das ist sehr interessant, denn ich denke, solche Gef\u00fchle und Erlebnisse sollten sich mehr Menschen erlauben, statt nur zu den Romanen anderer zu greifen und zu sagen &#8220;Ich versuche es erst gar nicht, denn bei mir wird es sicher Mittelma\u00df!&#8221;. Ich wei\u00df &#8220;Lesen ist Abenteuer im Kopf&#8221;, aber &#8220;Schreiben ist das sicher auch!&#8221;, so behaupte ich jedenfalls immer trotzig, wenn ich mein Schreiben mit &#8220;Z\u00e4hnen und mit Klauen&#8221; verteidige.<br \/>\nCornelia Travnicek hat \u00fcbrigens eine Antwort auf weitere Schreiber <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/07\/19\/unter-dreisig\/\">unter Drei\u00dfig<\/a> mit ihrem Hinweis auf die Zwanzignamenliste des heurigen FM4 Literaturwettbewerbs gegeben, die jetzt von der Vor- an die Hauptjury \u00fcbergeben wird, um dann im Herbst das Buch und die zehn Preistr\u00e4ger zu haben. Da werden sicher einige unter Drei\u00dfigj\u00e4hrige dabei sein. Einen davon kenne ich durch die Anthologie des &#8220;Duftenden Doppelpunkts&#8221;, die ich im Fr\u00fchling bei dem diesbez\u00fcglichen Literaturquiz gewonnen habe, n\u00e4mlich Christoph Aistleitner, der dort den W\u00fcrdigungspreis bekommen hat.<br \/>\nKataloge und Prospekte \u00fcber die Masuren liegen auch am Schreibtisch, da hat Alfred im Februar von den Ferienmessen bzw. von seiner Vorjahrsreise einiges mitgebracht. Ich glaube, er hat mir auch ein Buch dar\u00fcber geschenkt, aber das l\u00e4\u00dft sich nicht mehr finden oder liegt auf Alfreds B\u00fcchersto\u00df und dann mu\u00df man nat\u00fcrlich seine Hosen, T-Shirts, ect. einpacken.<br \/>\nWir fahren mit dem Campinganh\u00e4nger und \u00fcbernachten auf Campingpl\u00e4tzen. Da\u00df es auf den Masuren sch\u00f6n ist, haben mir inzwischen einige Leute gesagt und es gibt auch viele, die dort hinreisen oder sonst in Polen Urlaub machen.<br \/>\nDann gibts nat\u00fcrlich schon Hinweise, auf die Herbstneuerscheinungen, so hat Thomas Glavinic ein neues Buch, das im August erscheint, der war auf Pilgerfahrt im Balkan, auf seiner Verlagsfacebookseite l\u00e4\u00dft sich das Weitere nachlesen und Eva Rossmann hat nat\u00fcrlich auch einen neuen Krimi geschrieben, der &#8220;Unterm Messer&#8221; hei\u00dft, von Sch\u00f6nheitsoperationen handelt und am 7. September in der Buchhandlung Kuppitsch vorgestellt wird. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die B\u00fccher sind am Montag p\u00fcnktlich eingetroffen, als ich gerade mit einer Exploration begonnen habe. 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