{"id":80497,"date":"2020-01-22T22:40:51","date_gmt":"2020-01-22T21:40:51","guid":{"rendered":"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=80497"},"modified":"2020-01-22T22:40:51","modified_gmt":"2020-01-22T21:40:51","slug":"vom-workshop-zur-studentenlesung","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=80497","title":{"rendered":"Vom Workshop zur Studentenlesung"},"content":{"rendered":"<p>Mittwoch ist es und da verbringe ich ja <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/03\/01\/gegenwartliteratur-im-centrope\/\">seit einigen Jahren<\/a> am Nachmittag regelm\u00e4\u00dfig zwei Stunden in Stephan Teichgr\u00e4bers Dokumentationsstelle f\u00fcr ost- und mitteleuropische Literatur, um mit ihm in diesem Semester die <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2019\/10\/02\/gegenwartsliteratur-und-gegenwartsdramatik-des-centropes\/\">Gegenwartsliteratur des Centropes<\/a> zu analysi2eren.<\/p>\n<p>Daf\u00fcr habe ich inzwischen auch Dirk Stermanns &#8220;Hammer und <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?s=radka+denemarkova\">Radka Denemarkovas &#8220;Ein herrlicher Flecken Erde&#8221;<\/a> gelesen&#8221; und lese gerade ein Buch, das zwar nicht Stephans Teichgr\u00e4bers Centrope-Kriterien entspricht, daf\u00fcr aber in Leipzig im 1920 handelt und Stephahn Teichgr\u00e4ber kommt ja aus der ehemaligen DDR und das <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2019\/02\/07\/november-1918\/\">Revolutionsjahr 1918<\/a>\u00a0 bzw. der erste Weltkrieg und sein Ende war ja schon einmal das <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2018\/10\/04\/vom-revolutionsworkshop-zur-privatsammlung\/\">Thema<\/a>.<\/p>\n<p>Jetzt lese ich jedenfalls Thoma Ziebulas &#8220;Der rote Judas&#8221;, was Stephan Teichgr\u00e4ber veranla\u00dfte,Hanns Cibulka nachzugooglen, der ein 1920 in der Tscheoslowakei geborenener und 2004 in Gotha verstorbener Lyriker ist, den er, glaube ich, einmal in die &#8220;Gesellschaft f\u00fcr Literatur&#8221; eingeladen hat.<\/p>\n<p>Dann haben wir uns mit einer tschechischen und einer slowakischen Dichterin n\u00e4mlich mit der 1974 in Pilsen geborenen Pavla Horakova, die 2019 den &#8220;Magnesia-Litera&#8221; bekommen hat und deren &#8220;Zum Befehl Pane Lajtnant&#8221;, das auch den ersten Weltkrieg behandelt, auf Deutsch erschienen ist, sowie mit der 1979 geborenen und in Bratislava lebenden Lyrikerin Katarina Kucbelova und am Schlu\u00df haben wir noch ein paar Seiten in <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2019\/09\/14\/cherubino\/\">Andrea Grills &#8220;Cherubino&#8221;<\/a> gelesen, beziehungsweise analysiert und dann ist es f\u00fcr mich <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2020\/01\/16\/schreibschulbaenke-druecken\/\">wieder ins Literaturhaus<\/a> gegangen, wo ja zweimal im Jahr jeweils zum Ende des Semesters immer Lesungen von Studierenden der Sprachkunst stattfinden.<\/p>\n<p>Die hie\u00dfen am Anfang <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/01\/29\/lesarten-der-sprachkust-studentenlesung\/\">Studentenlesungen<\/a>, jetzt haben sie immer einen Namen und werden auch von einem, der Studenten zusammengestellt.<\/p>\n<p>Das war diesmal Hannah Br\u00fcndl , die auf Barbara Zwiefelhofers Nachfragen erkl\u00e4rte, da\u00df sie nur die Namen der Lesenden nennen und sonst biografielos arbeiten w\u00fcrde und dann noch erkl\u00e4rte, da\u00df die elf Lesenden alle aus dem ersten Semester w\u00e4ren und das waren vor der Pause, sechs starke junge Frauenstimmen, so um 2000 geboren w\u00fcrde ich sch\u00e4tzen und Laura B\u00e4rtle begann gleich mit einer Erz\u00e4hlung, dann folgte Sophia Dostal mit einem, wie sie sagte erst vor zwei Stunden geschriebenen Text.<\/p>\n<p>Anouk Doujak brachte zuerst ein Gedicht und dann einen Text, den sie in einer Prosa-\u00dcbung geschrieben hat. &#8220;boy meets girl&#8221; hie\u00df er, es gab dazu Illustrationen und <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2010\/06\/11\/zum-dritten-mal-gesellschaft-fur-literatur\/\">Lukas Cejpek<\/a> verriet mir in der Pause, da\u00df er diese Prosa\u00fcbung geleitet hat und, da\u00df der vorgegebene Name Andreas den Studenten nicht gefallen hat.<\/p>\n<p>Vera Heinemann hatte einen sehr k\u00f6rperbezogenen Text, in dem sie immer wieder Verena Stefans &#8220;H\u00e4utungen&#8221;, ein feministisches Buch der Neunzehnhundertsiebzigerjahre erw\u00e4hnte, die M\u00e4nner kamen dann nach der \u00dcause, in der ich au\u00dfer Ferdinand Schmatz, dem Professor, der in der ersten Reihe sa\u00df, Lukas Cejpek, wie erw\u00e4hnt, noch die ehemalige Studentin <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/11\/02\/alpha-literaturpreis-an-marie-luise-lehner\/\">Marie Luise Lehner<\/a> und <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2020\/01\/13\/susanne-toth-bei-den-wilden-worten\/\">Susanne Toth<\/a> erkannte und die M\u00e4nner-Texte waren ebenso sehr stark, gab es da doch einen von Ralf Peterson mit einem urlangen Titel, der von einemMetzger handelte.<\/p>\n<p>Mae Schwinghammer hatte einen sehr poetischen Spitalstext. Felix Senzenberger brachte zwei Texte, die sich, glaube ich, auch auf das Lyrikseminar von heute bezogen und wo er von einem noch den Titel \u00e4nderte und Johann Voigt brachte, wie er betonte, einen noch nicht fertigen Text, der von verschiedenen Tagen handelte und der m\u00f6glicherweise ein Zwiegespr\u00e4ch mit einem Psychiater war, wo immer wieder zwischenbemerkungen wie &#8220;ok&#8221; vorkamen und von einem Luftschlo\u00df die Rede war.<\/p>\n<p>Veronika Zorn beendete die Lesung mit dem Text &#8220;namenlos&#8221; und ich habe eine Reihe starker Stimmen mit einer starken Sprache geh\u00f6rt, wo ich nur gespannt sein kann, was ich von der Biografie und den weiteren Texte der Studierenden noch h\u00f6ren werde.<\/p>\n<p>Der Titel der Lesung war \u00fcbrigens ganz prgragmatisch &#8220;wir haben vergessen einen titel zu w\u00e4hlen&#8221; und da kann ich mich erinnern, da\u00df ich mich einmal vor Jahren nach der Titelgebung, die mir nicht ganz logisch erschien, erkundigt habe und bez\u00fcglich meines eigenen literarischen Schaffen kann ich erw\u00e4hnen, da\u00df das<a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2019\/06\/10\/das-zweite-literaturgefluesterbuch\/\"> &#8220;Literaturgefl\u00fcster<\/a>&#8211;<a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2019\/01\/06\/mein-schreiben-meine-buecher\/\">Schreibebuch<\/a>&#8221; gestern an den Alfred zur <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2020\/01\/19\/korrigieren-fraeulein-no-und-kein-fruehlingserwachen\/\">weiteren Bearbeitung<\/a> gegangen ist, ich mit meinem Fensterputzritual schon begonnen habe, so da\u00df ich mich demn\u00e4chst der Korrektur meines <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2019\/11\/27\/centropeworkshop-und-nanoabschlussbericht\/\">&#8220;Fr\u00e4uleins No&#8221;<\/a>, das seit Ende November unbeachtet am Schreibtisch lag, widmen kann.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mittwoch ist es und da verbringe ich ja seit einigen Jahren am Nachmittag regelm\u00e4\u00dfig zwei Stunden in Stephan Teichgr\u00e4bers Dokumentationsstelle f\u00fcr ost- und mitteleuropische Literatur, um mit ihm in diesem Semester die Gegenwartsliteratur des Centropes zu analysi2eren. 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