{"id":827,"date":"2009-02-07T10:10:02","date_gmt":"2009-02-07T09:10:02","guid":{"rendered":"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=827"},"modified":"2009-02-07T10:10:02","modified_gmt":"2009-02-07T09:10:02","slug":"nachtrage-und-kleindetails","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=827","title":{"rendered":"Nachtr\u00e4ge und Kleindetails"},"content":{"rendered":"<p>Von meiner Schreibklausur zur\u00fcckgekommen, in der ich nicht nur Jaqueline Nagls tolle Textesammlung (<a href=\"http:\/\/www.schriftsteller-werden.de\">www.schriftsteller-werden.de<\/a>), das &#8220;Roman in einem Jahr&#8221; &#8211; Projekt des Autorenhausverlags und einige Blogs darunter das Literaturgefl\u00fcster, aber auch Andreas Eschbachs Schreibetips (<a href=\"http:\/\/www.andreaseschbach.com\">www.andreaseschbach.com<\/a>) und Anni B\u00fcrkls Texte und Tee durchstudiert, sondern auch wieder mal zwei ausf\u00fchrliche Rezensionen geschieben habe, melde ich mich wieder.<br \/>\nDas Rezensionenschreiben ist ja nach dem \u00e4u\u00dferst intensiven literarischen Herbst und Winter und dem Uwe Tellkamp Monsterprojekt etwas zu kurz gekommen.<br \/>\nNachdem aber die meisten der obigen Schreibratgeber eindringlich, empfehlen viel zu lesen und den analytischen Blick auf die Texte der anderen loszulassen, habe ich das jetzt intensiver vor und mir als n\u00e4chstes Tilman Rammstedts &#8220;Der Kaiser von China&#8221; vorgenommen.<br \/>\nDann soll endlich Dietmar F\u00fcssels &#8220;Rindfleisch&#8221; folgen, der mir so getreulich seine Werke schickt, dann sind zwei Neuerwerbungen geplant, n\u00e4mlich Marie-Therese Kerschbaumers &#8220;Ausfahrt&#8221; und &#8220;Hernach &#8211; Gottfried Benns Briefe an Ursula Zierbarth&#8221;, das ich mir am vorigen Montag in der Buchlandung kaufte, als ich in den Leserinnenzirkel in die Hauptb\u00fccherei gewandert bin.<br \/>\nDa habe ich mir dann gleich Sandra Hoffmanns &#8220;Schwimmen gegen blond&#8221; noch einmal gekauft.<br \/>\nJa, ja, ich bin ein wenig schlampig bzw. ist das vielleicht schon das erste Anzeichen verlorener \u00dcbersicht in Richtung B\u00fcchermessimisus?<br \/>\nZu Hause schaue ich dann immer in meinen Katalog und \u00e4rgere mich, jetzt mu\u00df ich es wieder tauschen bzw. der Ute Hundertmark mitbringen, wenn wir im M\u00e4rz nach Leipzig fahren.<br \/>\nAm Donnerstag gab es ein gro\u00dfes Abendessen mit drei G\u00e4sten und einigen literarischen Gespr\u00e4chen. Alfred hat aufgekocht und kann das prima, Hinweis f\u00fcr alle, die sich f\u00fcr das Thema Literatur und Essen interessieren.<br \/>\nOtto Lambauer, der einer der G\u00e4ste war, hat in seinen blog (<a href=\"http:\/\/fipsthinks.wordpress.com)\">fipsthinks.wordpress.com<\/a>) schon dar\u00fcber geschrieben und auch berichtet, da\u00df er sich von der Literatur abwenden und mehr Nonsens schreiben will, was ich schade finde.<br \/>\nAber vielleicht hat Otto Lambauer auch schon die \u00dcbersicht verloren, hat er doch das vierte Exemplar der neuen Volksstimmeanthologie, das ich ihm, weil sich daf\u00fcr bei meinem Gewinnspiel kein Gewinner gefunden hat, f\u00fcr seine treue Berichterstattung versprochen und daf\u00fcr eingeladen habe, vergessen mitzunehmen.<br \/>\nDer zweite Gast war Alfreds alter Freund Martin Potschka, f\u00fcr den ich 2007 die nicht mehr im Literaturhaus stattfinden k\u00f6nnende Veranstaltung &#8220;Arm-Reich-Grundeinkommen &#8211; prek\u00e4re und andere Arbeitsverh\u00e4ltnisse&#8221; organisiert habe, die er mir ein Monat vorher, als  alles  schon gedruckt und ausgeteilt war, kurz und b\u00fcndig absagte und meinen Frust dar\u00fcber auch am Donnerstag an seiner breiten Psyche abblitzen lie\u00df.<br \/>\nDie Dritte war die Anna, die dar\u00fcber klagte, da\u00df sie manchmal im Literaturgefl\u00fcster erscheint.<br \/>\nDas Literaturgefl\u00fcster hat aber jetzt schon an die zwanzig regelm\u00e4\u00dfige Leser und Leserinnen, die mich zum Teil wissen lie\u00dfen, da\u00df sie den Blog deshalb lesen, weil sie da Nachrichten \u00fcber den Literaturbetrieb erfahren, die sonst nicht zu h\u00f6ren sind.<br \/>\nWas ich sch\u00f6n und wichtig finde, weil ich mich ja sehr f\u00fcr das Kleine und Verborgene interessiere. Den Mainstreaminteressenten, die auch wissen wollen, was sich so in der experimentellen Szene tut, sei wiedermal Christiane Zintzens &#8220;<a href=\"http:\/\/www.zintzen.org\/\">in\/ad\/ae\/quat<\/a>&#8221; empfohlen, die das sehr ausf\u00fchrlich bespricht.<br \/>\nUnd Anni B\u00fcrkl, deren Blog (<a href=\"http:\/\/texteundtee.blogspot.com\">texteundtee.blogspot.com<\/a>) ich hier auch wieder sehr r\u00fchmen kann, hat den versprochenen Beitrag \u00fcber das &#8220;Szenen schreiben&#8221; verfa\u00dft, den ich mir ans Herz legen werde, wenn ich am &#8220;Haus&#8221; weitermache.<br \/>\nDa ist f\u00fcr das Wochenende die erste Textkorrektur mit Strichen und Erweiterungen geplant.<br \/>\nVor allem das Johanna Buch kann Anni B\u00fcrkls Ratschl\u00e4ge sicher brauchen. Da gingen sich vielleicht auch ein paar neue Kapitel aus, zum Beispiel eines mit dem Titel &#8220;Die Analyse&#8221;, wo anhand der roten Schuh-Metapher, das Spiegelgrundthema noch mehr eingearbeitet wird.<br \/>\nDas das &#8220;Mehr zeigen statt beschreiben!&#8221;, das ja alle Ratgeberb\u00fccher predigen, was auch logisch klingt, aber zumindestens f\u00fcr mich nicht so einfach umzusetzen ist, immer noch mein Thema ist, darauf bin ich in der letzten Woche wieder mal gekommen und ich wei\u00df jetzt auch, wie das vielleicht beim n\u00e4chsten Mal besser werden kann.<br \/>\nIn dem ich mir n\u00e4mlich, bevor ich losschreibe, wirklich alle Szenen aufnotiere und vielleicht auch anschreibe, w\u00e4hrend mir das nachtr\u00e4gliche Erweitern, wie ich fast bef\u00fcrchte, immer noch nicht sehr m\u00f6glich ist.   <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von meiner Schreibklausur zur\u00fcckgekommen, in der ich nicht nur Jaqueline Nagls tolle Textesammlung (www.schriftsteller-werden.de), das &#8220;Roman in einem Jahr&#8221; &#8211; Projekt des Autorenhausverlags und einige Blogs darunter das Literaturgefl\u00fcster, aber auch Andreas Eschbachs Schreibetips (www.andreaseschbach.com) und Anni B\u00fcrkls Texte und &hellip; <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=827\">Continue reading <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[18],"tags":[],"class_list":["post-827","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/827","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=827"}],"version-history":[{"count":0,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/827\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=827"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=827"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=827"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}