{"id":835,"date":"2009-02-10T22:15:34","date_gmt":"2009-02-10T21:15:34","guid":{"rendered":"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=835"},"modified":"2009-02-10T22:15:34","modified_gmt":"2009-02-10T21:15:34","slug":"grosmutters-schuhe","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=835","title":{"rendered":"Gro\u00dfmutters Schuhe"},"content":{"rendered":"<p>Nach dem Rezensionsmarathon der letzten Tage folgt ein Veranstaltungsmarathon und zwar bin ich heute in die Gesellschaft f\u00fcr Literatur zu der Lesung von Renate Welshs Roman &#8220;Gro\u00dfmutters Schuhe&#8221; gegangen.<br \/>\nAllerdings bin ich zu sp\u00e4t gekommen, weil ich vorher wieder in den gr\u00fcnen Raum schauen wollte, um mir meine zwei \u00dcberb\u00fccher, die sich inzwischen wieder angesammelt haben, umzutauschen.<br \/>\nDiesmal war es offen und es standen auch ein paar B\u00fccherschachteln herum, aber wirklich tolle St\u00fccke waren nicht zu finden, nur eins von mir mit Saftflecken, das ich bei meinem ersten Besuch hinlegte, da mich die nette Bezirksr\u00e4tin nicht ohne Tausch weglassen wollte, w\u00e4hrend das original verpackte K\u00f6hlmeier-Buch nicht mehr vorhanden war.<br \/>\nIch hab  lang gesucht und dann einen aus der st\u00e4dtischen B\u00fccherei ausgeschiedenen Heinrich B\u00f6ll und den j\u00fcdischen Almanach aus dem Jahr 1993 gefunden und dann hatte die Lesung  schon begonnen. Ich habe gerade noch den letzten Platz bekommen und bin in das Buch gesto\u00dfen worden, das mir momentan sehr Vertrautes behandelt. N\u00e4mlich die Geschichte einer alten Frau, die gestorben ist und deren Pers\u00f6nlichkeit  nach und nach von ihren Familienmitgliedern enth\u00fcllt wird. Geschrieben ist es offensichtlich in Kapitel, die mit Namen und Altersangaben \u00fcberschrieben sind und so wird die  Person der Verstorbenen nach und nach entwickelt.<br \/>\nZwei Kapitel hat die Autorin gelesen und auch ein bi\u00dfchen was \u00fcber ihr Schreiben erz\u00e4hlt, n\u00e4mlich da\u00df sie gerne mit den \u00f6ffentlichen Verkehrsmitteln f\u00e4hrt, um Ideen aufzuschnappen, die sie sich ohne sie aufzuschreiben mit ihrem Elefantenged\u00e4chtnis  merkt.<br \/>\nIch habe  das &#8220;Liebe Schwester&#8221;, wo es um zwei alte Schwestern geht, vor ein paar Wochen  gelesen. Da f\u00e4llt mir auf, da\u00df Frau Welsh, die um die siebzig ist, in der letzten Zeit \u00fcber alte Frauen schreibt, w\u00e4hrend sie als Kinderbuchautorin bekannt geworden ist.<br \/>\nUnd wen es interessiert. Ich hab es schon geahnt, obwohl mir Anni B\u00fcrkl noch einen zweiten lieben Artikel \u00fcber das Szenenschreiben geschrieben  und den Rat gegeben hat, dazu ins Cafehaus zu gehen, bleibe ich bei meiner Struktur und habe nur die einzelnen Szenen um ein paar S\u00e4tze erweitert, bzw. ein paar sich wiederholende Abs\u00e4tze weggestrichen,  sonst wirds  bei den achtundf\u00fcnfzig Manuskriptseiten  bleiben und ich werde meine Idee, endlich einmal den monumentalen Monsterroman zu schreiben, auf das n\u00e4chste oder \u00fcbern\u00e4chste Mal verschieben und bin mit dem, was ich in den letzten Wochen geschrieben habe, eigentlich zufrieden. Es ist sehr fl\u00fcssig geworden und in der K\u00fcrze soll ja auch die W\u00fcrze liegen, wie man sagt.<br \/>\nIn der Gesellschaft f\u00fcr Literatur gabs dann auch den neuen Literaturkompass und  meine zwei M\u00e4rz-Veranstaltungen sind drinnen.<br \/>\nDa leide ich ja immer \u00c4ngste, da\u00df das einmal nicht geschieht. Obwohl mir das noch nicht passiert ist, nur einmal hat mich der Veranstalter der Szene Margareten wieder ausgeladen, weil ich ein Honorar  haben wollte, obwohl das Programm schon gedruckt war.<br \/>\nAber die neue Assistentin der alten Schmiede hat mir, bevor ich weggegangen bin, ohnehin ein Mail geschickt, in dem sie wissen wollte, ob ich meine B\u00fccher f\u00fcr die Textvorstellungen selber mitbringe.<br \/>\nIch werde morgen also die Stellen aussuchen, die ich lesen will und ein Einleitungsreferat f\u00fcr &#8220;Die Mittleren III&#8221; brauche ich auch noch. Da werde ich schon ein St\u00fcck aus dem &#8220;Haus&#8221; probelesen.<br \/>\nDen Prolog z.B oder auch das erste Klara Kapitel &#8220;Mini-Mental-Status&#8221;, aber das ist sehr lang und f\u00fcr die Textvorstellungen  brauche ich  zwanzig Minuten zum Thema &#8220;verwandt\/unverwandt: familien und andere st\u00f6rf\u00e4lle&#8221; aus &#8220;Und trotzdem&#8221; und jetzt h\u00f6re ich zum zwanzigsten Todestag Thomas Bernhards, der  \u00fcbermorgen ist, im H\u00f6rspielstudio den &#8220;Bernhard&#8221;-Monolog von Peter Danzinger, den ich schon kenne, weil ich das Buch  einmal im little stage mit dem Autor tauschte, der mir dann einen lieben Brief zu meiner &#8220;Globalisierungsnovelle&#8221; geschrieben hat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach dem Rezensionsmarathon der letzten Tage folgt ein Veranstaltungsmarathon und zwar bin ich heute in die Gesellschaft f\u00fcr Literatur zu der Lesung von Renate Welshs Roman &#8220;Gro\u00dfmutters Schuhe&#8221; gegangen. 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