{"id":8892,"date":"2011-09-24T00:59:27","date_gmt":"2011-09-23T22:59:27","guid":{"rendered":"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=8892"},"modified":"2011-09-24T00:59:27","modified_gmt":"2011-09-23T22:59:27","slug":"vom-writersstudio-zum-drehbuchautorenforum","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=8892","title":{"rendered":"Schreiben in Wien"},"content":{"rendered":"<p>Seitdem sich herumgesprochen hat, da\u00df man das <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2009\/08\/25\/schreiben-lernen\/\">Schreiben lernen<\/a> kann und mu\u00df, beginnt der Herbst mit Schreibvortr\u00e4gen.<br \/>\nSo hat das Literaturhaus vor zwei Jahren <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2009\/10\/21\/von-schreibstuben-und-schreibschulen\/http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2009\/10\/21\/von-schreibstuben-und-schreibschulen\/\">zwei<\/a> <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2009\/10\/22\/literarischer-schreibunterricht-teil-ii\/\">Veranstaltungen <\/a>dazu angeboten, die <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2010\/09\/22\/lehrjahre\/\">Werkst\u00e4tte f\u00fcr Kunstberufe<\/a> veranstaltet Diskussionen zu Schreibhaltungen mit und ohne Robert Schindel und das Writersstudio, das voriges Jahr in die Pramergasse umgezogen ist, hat heuer sogar <a href=\"http:\/\/www.blog.writersstudio.at\/?p=162\">zwei Tage der offenen T\u00fcr<\/a> mit Schnupperworkshops.<br \/>\nDas Writersstudio, das ich kenne, seit Judith Wolfsberger ihr Buch &#8220;Frei geschrieben&#8221;, in der SFU vorgestellt hat,  gegr\u00fcndet, um Studenten mit Schreibblockaden beim Fertigstellen ihrer Diplomarbeiten zu helfen, hat inzwischen eine Unmenge von Seminaren, die Schreibenacht, die Schreibfabrik, das <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/06\/10\/yoga-schreib-cafe-und-radiofamilie\/\">Schreibcafe mit Yoga<\/a> etc.<br \/>\nMan sieht, schreiben ist ein Bedarf und hat viele Interessenten. Vor drei Jahren bin ich in zu ein paar <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2008\/10\/30\/aus-dem-elfenbeinturm\/\">Informationsabenden<\/a> gegangen, da war auch die Tipgemeinschaft, die Schreibinitative der Studenten des Leipziger Literaturinstituts in Wien und haben in der Hauptb\u00fccherei gelesen. Ich habe Constantin G\u00f6ttfert kennengelernt und Marlen Schachinger mit dem Aufnahmeger\u00e4t gesehen, jetzt unterrichtet sie selber an der Werkst\u00e4tte Kunstberufe und bietet Diskussionen \u00fcber die Sinnhaftigkeit von Schreib-Lehrangeboten an. Voriges Jahr war der <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2010\/09\/24\/vom-zuckerlgeschaft-zur-schreibfreiheit\/\">Tag der offenen T\u00fcr im Writersstudio<\/a> mit einem Fest und neun Schnupperseminaren, Ich habe eifrig mitgeschrieben und mir heuer den Freitag daf\u00fcr vorgenommen, da Samstag die <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/lesungen\/\">Poet Night <\/a>ist, ich die Vetos bez\u00fcglich der GAV-Neuaufnahmen vorbereiten will, vier werde ich diesmal einlegen und die <a href=\"http:\/\/ohrenschmaus.net\/\">Ohrenschmaus-Texte<\/a> mu\u00df ich mir f\u00fcr die Jurysitzung auch noch fertig ansehen.<br \/>\nDie Diskussion zu den &#8220;Schreibhaltungen&#8221; in der Gallizinstra\u00dfe habe ich am Donnerstag auch vers\u00e4umt, weil es das Supervisoren-Reflexionsstreffen gab und bin ich am Freitag mit schon sehr genauen Erwartungen  in die Pramergasse hinausgewandert. Irene Rauch bei der ich  einmal beim <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2008\/07\/04\/schreibworkshop\/\">Thalia ein Probeworkshop<\/a> machte, wo ich ein bi\u00dfchen was f\u00fcr die <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_radiosonate.html\">&#8220;Radiosonate&#8221;<\/a> geschrieben habe, hat sich inzwischen selbst\u00e4ndig gemacht, so da\u00df der Tag haupts\u00e4chlich von Judith Wolfsberger und Ana Znidar gestaltet wurde und die Workshop waren  wirklich interessant.<br \/>\nEin paar Teilnehmer habe ich schon gekannt. Es waren aber auch sehr junge Frauen und sogar ein paar M\u00e4nner dabei. Begonnen hat es wieder mit &#8220;Mindwriting am Morgen&#8221;, das diesmal besonders durchstrukturiert war. So gab es sogar eine kleine Entspannungs\u00fcbung, aber auch eine Fotografin, die ihre genauen Anspr\u00fcche stellte. So mu\u00dfte Judith Wolfsberger ihr f\u00fcnf Minuten lang den Bleistift entgegenhalten und als ich hinschaute, war ich gleich auf dem Bild. Als sie dann noch die Morgennotizen der Teilnehmer fotografierte, war es ein bi\u00dfchen zu viel des Guten, aber auch die fiktive Faktorenver\u00e4nderung, die wir \u00fcbten. Es ging weiter mit Ana Znidar, die ein h\u00f6chst erfolgreiches und, wie ich h\u00f6re, meist ausgebuchtes Short Story Seminar anbietet, diesmal gab es was zu Social Media. N\u00e4mlich vier Botschaften f\u00fcr Facebook, Xing oder Blogs, eine private, eine berufliche, eine witzige und eine Frage.<br \/>\n&#8220;Morgen 17.10 Lesung bei der Poet Night aus <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_absturzgefahr.html\">&#8220;Absturzgefahr&#8221;<\/a>. Wer will kann das Buch auch kaufen. Hinkommen, zuh\u00f6ren, begeistert sein aber auch ein bi\u00dfchen was \u00fcber das literarische Leben Wiens abseits von <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/09\/17\/zwanzig-jahre-rund-um-die-burg\/\">&#8220;Rund um die Burg&#8221;<\/a> erfahren&#8221;, habe ich ein wenig rei\u00dferisch geschrieben geschrieben.<br \/>\nAm Abend bei den Drehbuchautoren sollte ich noch h\u00f6ren, da\u00df heutzutage durch das facebook alle Leute Autoren sind. Social Media Writing ist sicher interessant und auch eine gekonnte Mischung zwischen dem literarischen, dem Sachbuch und dem wissenschaftlichen Schreiben. Damit ging es weiter &#8220;How to write a How to article&#8221;.<br \/>\nNun glaube ich ja nicht, da\u00df ich ein Buch \u00fcber &#8220;Kuchenbacken&#8221; oder &#8220;Umziehen&#8221; schreiben will. Anar Znidar meinte aber, da\u00df man das \u00e4hnlich, wie Reiseartikel in den unz\u00e4hligen Zeitschriften die es gibt, ver\u00f6ffentlichen kann. Ich habe mich nach dem Brainstorming bez\u00fcglich der Dinge, die ich gut kann, daf\u00fcr entschieden, mein Schreiben wieder mal zu orden.<br \/>\n&#8220;How to write a literary book?&#8221;, w\u00e4re ja eine Idee f\u00fcr ein Sachbuch. Damit ging es zu den den &#8220;Sieben Botschaften f\u00fcr das Sachbuchschreiben&#8221; von Judith Wolfsberger. Wir sammelten nochmals unsere St\u00e4rken, entschieden uns f\u00fcr ein Thema und erstellten sieben S\u00e4tze, die erkl\u00e4ren, was in dem Buch vorkommen soll.<br \/>\nWas ich gut kann ist neben Sachb\u00fcchern \u00fcber &#8220;Stottern&#8221;,  vielleicht eines zum <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2010\/04\/26\/leben-ohne-geld\/\">&#8220;Leben mit wenig Geld&#8221;<\/a> oder \u00fcber das &#8220;Schreiben in Wien&#8221;. Da wei\u00df ich ja inzwischen auch ganz gut, was wo wann warum passiert und kenne die auf und auch die absteigenden Talente, die die Literatur gerade bewegen.<br \/>\nDann kam eine l\u00e4ngere Mittagspause, weil ein Schnupperseminar ausgefallen ist, ich bin zur Buchhandlung Kuppitsch und ein bi\u00dfchen am Donaukanal spazierengegangen. Dann kam etwas Neues, n\u00e4mlich &#8220;Improve your Englisch&#8221;, das eigentlich eine Eva Kuntschner halten h\u00e4tte sollen, die aber erkrankte, so da\u00df Judith Wolfsberger f\u00fcr sie einsprang und ich dachte mir, da\u00df ich mein Englisch gar nicht improvisieren will. Dann war das freewriting auf Englisch aber besonders lustig und spannend. Wer h\u00e4tte gedacht, da\u00df es Spa\u00df machen kann mit sieben Worten n\u00e4mlich &#8220;thursday, thunderstorm, thunderbird, unit, united, unless, university&#8221; eine phantastische Geschichte mit Unwetter, Fl\u00fcchen und  Warten auf den Bus, um auf die Universit\u00e4t zu fahren, zu schreiben. Stimmt wahrscheinlich, was Judith Wolfsberger meinte, da\u00df man in der Fremdsprache keine Erwartung hat, sondern einfach losschreibt und schon gibts eine spannende Geschichte, die Rechtschreibung ist egal.<br \/>\nDann kam wieder Ana Znidar mit dem &#8220;Traveling Writing&#8221;. Dieses Workshop habe ich schon im vorigen Jahr geh\u00f6rt und mich im Sommer mit dem Buch von <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/08\/04\/mit-80-seiten-um-die-welt\/\">Ilona L\u00fctkemeyer<\/a> auch damit besch\u00e4ftigt, meinen Urlaub zu beschreiben. Wieder meinte Ana Znidar, da\u00df sich damit Geld verdienen l\u00e4\u00dft, wenn man die Geschichten spannend und mit allen Sinnen gestaltet und so habe ich ein bi\u00dfchen \u00fcber <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/08\/11\/nikolaiken\/\">Nikolaiken<\/a> improvisiert und meine Geschichte weitergeschrieben.<br \/>\nDie &#8220;Scenes of Vienna life&#8221; mit Dardis Mc Namee entfielen, was vielleicht ganz spannend gewesen w\u00e4re, es kam nochmals Ana Znidar mit einem Schnupperseminar zum &#8220;Memoir-Writing&#8221; und pries wieder das spannend schreiben mit allen Gef\u00fchlen und dem &#8220;Show not tell&#8221; an, weil es sonst ja langweilig wird.<br \/>\nDas war es ein intensiver Schreibtag, wo ich mich ein bi\u00dfchen mit dem Ordnen meines Schreiberlebens besch\u00e4ftigt habe, ein paar interessante Gespr\u00e4che f\u00fchrte und einen Teilnahmezettel f\u00fcr das Gewinnspiel ausf\u00fcllte.<br \/>\nAm Samstag geht es weiter mit Yoga und einigen Seminaren, die ich, glaube ich, schon im Vorjahr machte. Die Bagels und die Muffins werde ich vers\u00e4umen und die Lesungen der Schreibtrainer, weil ich ja im Siebenstern selber lese.<br \/>\nEs gab aber noch eine interessante Veranstaltung am Beginn des Schreibeherbst, in dem das Literaturhaus  sein zwanzigj\u00e4hriges Bestehen feiern wird.<br \/>\nSo haben die Drehbuchautoren \u00fcber Gerhard Ruis zu einer geschlossenen Veranstaltung &#8220;Drehbuch trifft Literatur&#8221; ins Gartenpalais Sch\u00f6nborn in der Laudongasse eingeladen, wo Dagmar Streicher mit Eva Menasse, Lydia Mischkulnig, Wolfgang  Murnberger und <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2009\/03\/12\/textvorstellungen\/\">David Schalko<\/a> \u00fcber das Drehbuchschreiben diskutierte.<br \/>\nEine interessante idee, obwohl ich vom Drehbuchschreiben nicht viel verstehe und mich auch nicht damit besch\u00e4ftige, erinnere mich aber, da\u00df es vor vielen Jahren, als man noch nicht so viel vom Schreiben lernen h\u00f6rte, ein Drehbuchschreiben-Workshop und eine Diskussion dar\u00fcber im Palais Palfy gab, das auch von den IG-Autoren organisiert wurde. Interessant auch, da\u00df ich die einzige Prosaautorin war, die der Einladung au\u00dfer Gerhard Ruis folgte.<br \/>\nMarianne Sula und einen Kollegen, den ich immer bei der IG-GV sehe, habe ich  getroffen, aber die schreiben auch H\u00f6rspiele oder szenisch.<br \/>\nEs wurde diskutiert, wieviele Fassungen die Regisseure brauchen, bis sie damit zufrieden sind und ob es nicht besser ist, sich gleich an Romanvorlagen zu halten.<br \/>\nNachher gab es ein Buffet und ich bin \u00fcber den offenen B\u00fccherschrank, den gerade jemand ausr\u00e4umte, nach Haue gegangen. Eigentlich habe ich noch ins Phil schauen wollen, wo die drei Preistr\u00e4ger des <a href=\"http:\/\/fm4.orf.at\/stories\/1688113\/\">Fm4 Wettbewerbes<\/a> vorgestellt wurden, aber dazu war es schon zu sp\u00e4t und m\u00fcde war ich auch.<br \/>\nThomas Wollinger hat zum Thema passend <a href=\"http:\/\/www.wollinger.info\/?p=10808\">zwei<\/a> <a href=\"http:\/\/www.wollinger.info\/\">Videos<\/a> \u00fcber das Schreiben in der <a href=\"http:\/\/www.schreibwerkstatt.at\/frameset.htm\">Schreibwerkstatt Langschlag<\/a>, die von Robert Schindel k\u00fcnstlerisch geleitet wird, in seinen Blog gestellt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seitdem sich herumgesprochen hat, da\u00df man das Schreiben lernen kann und mu\u00df, beginnt der Herbst mit Schreibvortr\u00e4gen. 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