{"id":89319,"date":"2020-09-24T00:34:27","date_gmt":"2020-09-23T22:34:27","guid":{"rendered":"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=89319"},"modified":"2020-09-24T00:34:27","modified_gmt":"2020-09-23T22:34:27","slug":"die-schwarze-stunde","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=89319","title":{"rendered":"Die schwarze Stunde"},"content":{"rendered":"\n<p>Jetzt kommt bevor es mit dem <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2020\/08\/18\/die-neue-deutsche-buchpreisliste-2\/\">Buchpreislesen<\/a> weitergeht, ein Krimi oder Thriller,  das kann ich nicht so wirklich unterscheiden, denn &#8220;Rowohlt&#8221; hat mir Antonio Manzinis f\u00fcnften Band  aus seiner  Rocco Schiavone-Bestsellerreihe  geschickt und das war, wenn man die vorigen B\u00fccher nicht gelesen hat und auch sonst noch nie etwas von dem 1964 in Rom geborenen Autor, dessen B\u00fccher offenbar auch verfilmt wurden, ein wenig schwierig mit der Handlung mitzukommen, obwohl es ja immer hei\u00dft, da\u00df Krimis spannend sind und man mit dem Lesen gar nicht mehr aufh\u00f6ren kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Mitnichten, denn es ist ein Krimi im Krimi und obwohl ich es nat\u00fcrlich nicht beurteilen kann, habe ich doch das Gef\u00fchl, mir fehlt das Vorwissen der vier anderen B\u00fccher, um das Ganze richtig zu verstehen und dieser Vicequestore scheint auch ein rauher Kerl mit Vorleben zu sein, das ich auch nicht ganz verstanden habe.<\/p>\n\n\n\n<p>Es beginnt im Aostatal, wo der Vizequestore, der immer w\u00fctend wird, wenn man ihm Commissario nennt, aus Rom versetzt wurde. Er ist vor kurzem umgezogen und hat einen Hund namens Lupa und einen sechzehnj\u00e4hrigen Nachbarjungen dessen lauten Musik ihn st\u00f6rt.<\/p>\n\n\n\n<p> So f\u00e4ngt es dann, dann schnappt ersich seinen Hund geht in eine Bar fr\u00fchst\u00fccken, liest einen Zeitungsartikel, wo \u00fcber ihn geschrieben wird und geht dann zu seinen Vorgesetzten, die ihm auffordern seine Geschichte zu erz\u00e4hlen.<\/p>\n\n\n\n<p> Das ist die Rahmenhandlung, denn dann geht es, bisher waren wir im Jahr 2013 nach Rom und nach 2007 zur\u00fcck und da wird Rocco gerade von seiner Frau Marina verlassen, weil sie ihm daraufgekommen ist, da\u00df er kein so ganz reines Vorleben hat, sondern sich so ein bi\u00dfchen wie Robin Hood an den Reichen vergriffen hat, um den Armen zu helfen oder auch ein bisschen dealt und Drogen konsumiert und drei Freunde, die er als Hehler arbeiten, sich aber sehr um ihn k\u00fcmmern, hat er auch.<\/p>\n\n\n\n<p>Das finde ich schon einmal ein bi\u00dfchen ungew\u00f6hnlich. Dann gehts los mit dem Fall, denn es werden nacheinander zwei zwanzigj\u00e4hrige Jusstuenten aus guten Haus brutal ermordet und Rocco kommt darauf, da\u00df sie in einem Drogenhandel verwickelt waren und kl\u00e4rt diesen Fall, w\u00e4hrend seine Marina, die als Kirchenrestauratorin arbeitet, wieder zu ihm zur\u00fcckkommt, in circa dreihundert Seiten auf.<\/p>\n\n\n\n<p> Eigentlich ist diese  Handlung, obwohl sie sehr ausschweifend erz\u00e4hlt wird und auch einige sehr beeindruckende gesellschaftskritische Szenen hat, ziemlich banal. Die beiden Studetnen wollten im Drogenhandel mitmischen, sind der Maffia in die Quere bekommen, die sie brutal beseitigten und Rocco jagt mit seinen Kollegen nun zwei M\u00e4nnern Luigo Baiocci und Sandro Silvestrini, die die Drogen \u00fcber einen getarnten M\u00f6belhandel ins Land schmuggeln und von nigerianischen Unterh\u00e4ndlern verteilen l\u00e4\u00dft.<\/p>\n\n\n\n<p> Marina wird auf dieser Jagd von Luigio Baiocci erschossen und damit endet Teil eins und wir kehren wieder in Aostatal zur\u00fcck, wo inzwischen und das habe ich nicht ganz verstanden, die Frau von seinem Freund Sebastiano in Roccos Wohnung erschossen wurde, weshalb Rocco umgezogen und von einer Reporterin gejagt wurde und das Geheimnis, das nun noch etwa f\u00fcnfzig Seite hat, ist, da\u00df Rocco den M\u00f6rder seiner erscho\u00df, weshalb er nun von Luigios BruderEnzio gejagt wird, der hat Adele, Sebastianos Frau erscho\u00dfen und der verlangt nun von Rocco, da\u00df er ihn r\u00e4chen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Also Blutrache und Ehrenmord nicht nur bei den T\u00fcrken, sondern auch bei den Italienern, dieser Bruder Enzio, ist inzwichen auch aus dem Gef\u00e4ngnis, in das ihn Rocco brachte, ausgebrochen und versteckt sich vor den R\u00e4chern. Das Gute an der Geschichte ist, da\u00df sie ihn nicht finden und Rocco kehrt mit seinem Hund und mit seinem schlechten Ruf offenbar doch wieder ins Leben oder zu Fall sechs, zur\u00fcck, schreibt noch Briefe an seine tote Frau, freundet sich aber, denn er hat ein gutes Herz unter der rauhen Schale mit dem Nachbarjungen an.<\/p>\n\n\n\n<p> Eine Kollegin, die ihn versteht und zu ihm h\u00e4lt, gibt es auch und wie geschrieben, auch einige beeindruckende Stellen, wenn auch die vielen Namen und die vielen Handlungsstr\u00e4nge f\u00fcr eine nicht Manzini-Kennerin, ein wenig schwierig waren und der gute Rocco mit seiner deftigen Sprache f\u00fcr ein Sensibelchen, wie mich, auch etwas zu rauh.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jetzt kommt bevor es mit dem Buchpreislesen weitergeht, ein Krimi oder Thriller, das kann ich nicht so wirklich unterscheiden, denn &#8220;Rowohlt&#8221; hat mir Antonio Manzinis f\u00fcnften Band aus seiner Rocco Schiavone-Bestsellerreihe geschickt und das war, wenn man die vorigen B\u00fccher &hellip; <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=89319\">Continue reading <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[356,789,2833,4622,4950],"class_list":["post-89319","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-buecher","tag-antonio-manzini","tag-bestsellerautor","tag-italien","tag-polizeiroman","tag-rowohlt"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/89319","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=89319"}],"version-history":[{"count":0,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/89319\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=89319"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=89319"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=89319"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}