{"id":9128,"date":"2011-10-03T23:26:24","date_gmt":"2011-10-03T21:26:24","guid":{"rendered":"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=9128"},"modified":"2011-10-03T23:26:24","modified_gmt":"2011-10-03T21:26:24","slug":"schreibfabrik","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=9128","title":{"rendered":"Schreibfabrik"},"content":{"rendered":"<p>Im Writersstudio gibt es jeden ersten Montag im Monat eine Schreibfabrik, das sind drei Stunden f\u00fcr die konkrete Textarbeit, wo man sich treffen kann, um mit seinen Texten zu beginnen oder weiterzuarbeiten.<br \/>\n&#8220;Schreibseminare sind das eine&#8221;, steht auf dem Infoblatt, &#8220;da gibts Know-how und \u00dcbungen, doch was tun, wenn der Workshop vorbei ist? Auf den Bildschirm starren und auf die Muse warten?&#8221;<br \/>\nDagegen gibts in der Pramergasse zwei regelm\u00e4\u00dfige Schreibtreffs.<br \/>\nDas <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/06\/10\/yoga-schreib-cafe-und-radiofamilie\/\">Schreib-Cafe mit Yoga<\/a> und die Schreibfabrik. Im Juni war ich bei dem Yoga-Vormittag, wenn ich mich nicht irre, ist das nur f\u00fcr Frauen, da gibt einen kleinen Schreibimpuls, eine Stunde Yoga, dann kann man bei Kaffee oder Tee seinen Laptop oder sein Notizbuch auspacken und an seinem Projekt schreiben.<br \/>\nF\u00fcr mich war das eine Premiere, trainiere ich ja regelm\u00e4\u00dfig die progressive Muskelentspannung, von Yoga habe ich aber nicht viel Ahnung, dann bin ich mit meinen Zetteln dagesessen und habe mich ge\u00e4rgert, da\u00df ich mein gr\u00fcnes Notizbuch mit den &#8220;Frau auf der Bank&#8221;- Notizen nicht mitgenommen habe. So habe ich das Thema der drei S nur umkreist und  den Sommer intensiv zum <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/07\/25\/weiter-mit-den-drei-s\/\">Schreiben<\/a> ben\u00fctzt. Der Rohentwurf ist fertig und seit ich wieder in Wien bin, korrigiere ich Szene f\u00fcr Szene, nur komme ich derzeit nicht sehr viel dazu, waren ja die Ohrenschmaus-Texte durchzusehen, das Geburtstagsfest vorzubereiten, die <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/09\/25\/poet-night-2\/\">Poet Night<\/a> und <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/09\/17\/zwanzig-jahre-rund-um-die-burg\/\">&#8220;Rund um die <\/a>Burg&#8221; waren auch, so da\u00df ich schon l\u00e4nger bei der Szene acht halte. Das ist vielleicht ganz gut, raten die Schreibseminare ja immer, man soll seinen Text eine Zeit liegen lassen. Ich halte davon eigentlich nicht sehr viel, es hat sich aber so ergeben und als die Einladung zum Ausprobieren der Schreibfabrik kam, habe ich mich darauf vorbereitet.<br \/>\nZwar habe ich nichts neu zu schreiben, aber eine konkrete Frage bez\u00fcglich der Szene, wo Svetlana Mihic in den Tanzkurs geht. Da\u00df sie sich den von ihren Eltern zum Geburtstag schenken l\u00e4\u00dft, hat sich aus der Handlung ergeben, um mit dem Oberarzt am \u00c4rzteball Walzer zu tanzen. Dann wollte ich aber nicht damit anfangen, sondern bin, weil mir nichts anderes einfiel auf Tango gekommen. Aber ist das nicht zu schwer f\u00fcr den Anfang? Ich bin ja nicht so eine gute Recherchiererin, da\u00df ich das aber bei der Feedbackrunde fragen k\u00f6nnte, ist mir eingefallen. So habe ich mein Manuskript, das gr\u00fcne Notizbuch und auch die Zettel, die im Yoga-Schreibcafe entstanden sind, gepackt und bin am Nachmittag in die Pramergasse hinausmarschiert.<br \/>\nVorher habe ich noch die Einladungsbriefe, die ich bez\u00fcglich meines Geburtstagsfestes schon fertig hatte, aufgegeben und mir zwei neue Briefmarkenrollen bei der der Post gekauft.<br \/>\nDas literarische Geburtstagsfest wird heuer am Samstag den f\u00fcnften November stattfinden, weil am Freitag vorher der Alpha Literaturpreis vergeben wird, wo Angelika Reitzer, Mariana Gaponeko, Martin Mandler, Anna Elisabeth Mayer und Andreas Unterweger auf die Shortlist gekommen sind und die Woche darauf die Buch-Wien stattfindet, wo ich zu beiden gehen will. Diesmal wird es fast eine reine M\u00e4nnerlesung werden, habe ich durch das Literaturgefl\u00fcster und auch sonst im letzten Jahr interessante Autoren kennengelernt, so da\u00df ich von meiner bisherigen Methode, meine schreibenden Freundinnen einzuladen, ein wenig abweiche und ein Programm mit Stefan Eibel Erzberg, Eva jancak, Rudolf Lasselsberger, Marinko Stefanovic und E.A.Richter anbieten kann.<br \/>\nDie Lounge in der Pramergasse war auch gut besucht, zu meinem Erstaunen habe ich Margit Heumann getroffen und einige andere bekannte Gesichter, die ich schon vom <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/09\/24\/vom-writersstudio-zum-drehbuchautorenforum\/\">Tag der offenen T\u00fcr<\/a> kannte. Gundi Haigner moderierte und bot den zw\u00f6lf Interessenten, zehn Frauen und zwei M\u00e4nner, glaube ich, ein dichtes Programm. Begann es doch mit einer kleinen Aufw\u00e4rm\u00fcbung &#8220;Die Neugikeit des Tages ist&#8230;.&#8221;, da habe ich meinen Muskelkater von der Hochschwabwanderung, das Aussenden der Geburtstagsfesteinladungen und das sch\u00f6ne Wetter thematisiert. Weiter gings mit Bildgeschichten, ein Regenschirm, eine offene Sicherheitsnadel, eine Rose mit Dorn, ein Zebra, ein Segelboot und eine Nasenspitze und man sollte ein paar S\u00e4tze schreiben und dazwischen etwas Platz lassen, um sp\u00e4ter etwas einzuf\u00fcgen bzw. die Verbindung herzustellen.<br \/>\nNach einer Pause ging es weiter mit den Erwartungen der Teilnehmer und die waren sehr konkret vom Sachbuchschreiben, Input finden, zum Verarbeiten der Informationen, die sich in verschiedenen Marathons angesammelt haben und Gundi Haigner hatte auch Vorschl\u00e4ge f\u00fcr alle.<br \/>\nF\u00fcr die, die zu neuen Texten finden wollten, schlug sie l\u00e4ngeres oder k\u00fcrzere Freischreibrunden vor, es entschieden sich aber die meisten f\u00fcr das kreative Feedback. Bl\u00fcmchen oder Fragezeichen und der andere h\u00f6rt  zu, sagt &#8220;Aha!&#8221; und l\u00e4\u00dft das Response dann wieder reifen.<br \/>\nDa war das Feedback auf meine Frage mit dem Tanzkurs auch sehr hilfreich, denn habe ich es doch geahnt, Tango ist f\u00fcr einen Anf\u00e4ngerkurs viel zu schwer und mit flachen Schuhen kann man auch nicht Tango tanzen. Also werde ich das auf Foxtrott \u00e4ndern.<br \/>\nWenn ich auch nicht regelm\u00e4\u00dfig jeden ersten Montag oder Donnerstag an einem Schreibtreff teilnehmen will, denke ich doch, da\u00df ein regelm\u00e4\u00dfiger Fixpunkt, wo man \u00fcber seine Fortschritte, ganz egal ob man jetzt an seiner Diplomarbeit, seinem Sachbuch oder einem Roman schreibt, berichten kann, eine gute Sache ist und soviel ich wei\u00df, bietet das auch nur das Writerstudio an und da ich bis zur Jurysitzung die Ohrenschmaustexte weiter durchschauen mu\u00df und auch das Geburtstagsfest noch nicht fertig ausgesendet habe, wird &#8220;Die Frau an der Bank&#8221; wohl auch noch etwas liegen bleiben, bis ich mich an die \u00c4nderung meiner Tanzstundenszene machen kann, da\u00df man beim Tango tanzen St\u00f6ckelschuhe braucht, habe ich \u00fcbrigens schon am Freitag beim  Patrick und seinem H &amp;  K Werk- Statt- Welt-Fest gesehen, wo Barbara Ruppnig und Martina Cizek Jazz-Tango-Klezmer spielten und einige Paare tanzten, w\u00e4hrend ich mich an dem karibisch-kreolischen Buffet und den polnischen Kartoffelpuffern \u00fcberessen habe. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Writersstudio gibt es jeden ersten Montag im Monat eine Schreibfabrik, das sind drei Stunden f\u00fcr die konkrete Textarbeit, wo man sich treffen kann, um mit seinen Texten zu beginnen oder weiterzuarbeiten. &#8220;Schreibseminare sind das eine&#8221;, steht auf dem Infoblatt, &hellip; <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=9128\">Continue reading <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[18],"tags":[],"class_list":["post-9128","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9128","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=9128"}],"version-history":[{"count":0,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9128\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=9128"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=9128"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=9128"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}