{"id":915,"date":"2009-03-03T14:55:54","date_gmt":"2009-03-03T13:55:54","guid":{"rendered":"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=915"},"modified":"2009-03-03T14:55:54","modified_gmt":"2009-03-03T13:55:54","slug":"lesen-in-tirol-und-erlesen-von-elke-heidenreich","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=915","title":{"rendered":"Lesen in Tirol und Erlesenes von Elke Heidenreich"},"content":{"rendered":"<p>Rechtzeitig zu den Textvorstellungen hat mir Helmuth Sch\u00f6nauer seine Rezension zu <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/rezension-von-\u201cund-trotzdem\u201d\/\">&#8220;Und trotzdem&#8221;<\/a> geschickt.<br \/>\nWenn der Rezensionszugang bei  <a href=\"http:\/\/www.lesen.tsn.at\">&#8220;Lesen in Tirol&#8221;<\/a> nicht mehr gest\u00f6rt sein wird, kann man sie dort nachlesen und mich hat wieder die Art beeindruckt, in der Helmuth Sch\u00f6nauer Rezensionen schreibt.<br \/>\nDrei oder vier hat er mir schon geschrieben und ich war jedesmal begeistert von seinem scharfen Blick, seiner psychologischen Analyse und seiner Art die Sachen wertfrei und interessant zusammenzufassen.<br \/>\nBesteht ja leider der Trend, B\u00fccher von nicht so bekannten Autoren sehr sp\u00f6ttisch und herablassend zu besprechen.<br \/>\nHelmuth Sch\u00f6nauer zeigt aber, da\u00df das nicht n\u00f6tig ist und da er sehr viele Rezensionen schreibt, kann man bei ihm auch \u00fcber die B\u00fccher anderer Autoren Interessantes nachlesen.<br \/>\nAndrea Stift hat seine Rezensionen, glaube ich, auch einmal erw\u00e4hnt, bzw. auf ihren Blog gestellt und mit Andrea Stift habe ich heute auch einen interessanten Mailwechsel gef\u00fchrt und noch etwas Positives ist gekommen, n\u00e4mlich das M\u00e4rz-April Amerlinghausprogramm und da ist meine Frauenlesung vom 18. M\u00e4rz sehr genau und sorgf\u00e4ltig angef\u00fchrt.<br \/>\nMit Text, Lebenslauf und Bildern der Autorinnen und wenn man sich das Literaturprogramm so durchschaut, kann man sich nur fragen, warum ich dem Literaturhaus so nachtrauere?<br \/>\nNa finden die Literaturveranstaltungen halt ein paar Meter weiter, in der Stiftgasse 8 statt. Das ist nicht schwer zu finden, der Raum zwar ein bi\u00dfchen kleiner, aber ein tolles Beisl f\u00fcr nachher gibt es auch.<br \/>\nDas Amerlinghausteam freut sich und so k\u00f6nnte ich das Literaturhaus bei seinem elit\u00e4ren Mainstreamdenken selig werden lassen, wenn da nicht die Kr\u00e4nkung w\u00e4re &#8230;<br \/>\nDas Literaturhaus hat \u00fcbrigens eine Reihe zu der jungen Literatur, Cornelia Travnicek, Andrea Grill, Hanna Winkler etc. haben dort gelesen und das ist eine tolle Sache.<br \/>\nAber ich habe 2006 mit der Reihe &#8220;Die Mittleren-Literatur von Frauen&#8221; im Literaturhaus angefangen und denke immer noch, da\u00df auch das  sehr wichtig ist.<br \/>\nWer sich ein Bild dar\u00fcber machen will, kann das am 18. M\u00e4rz tun und dem Literaturhaus  berichten.<br \/>\nIch wollte etwas \u00fcber mein derzeitiges Leseprojekt, den Roman &#8220;Fluchtst\u00fccke&#8221; von Anne Michaels aus der Brigitte Edition schreiben, da ich mir vor kurzem sechs oder sieben der unbekannteren B\u00fccher dieser Reihe gekauft habe.<br \/>\nDurch den Literaturquiz abgelenkt, lese ich da momentan zwar eher lustlos vor mich hin.<br \/>\nVielleicht liegt es auch daran, da\u00df das Thema Holocaust, beschrieben von einer mir unbekannten kanadischen Autorin, die  aber in neunzehn Sprachen \u00fcbersetzt und mit dem Orange Priz ausgezeichnet wurde, bei dem \u00dcberangebot an solchen Texten ein wenig untergeht, so da\u00df mich die Geschichte von dem  polnischen Buben Jakob Beer, den ein griechische Arch\u00e4ologe vor demFaschismus rettet und der dann mit sechsundsechzig Jahren bei einem Autounfall stirbt, nicht so ganz fasziniert, so da\u00df ich mich schon auf das B\u00fcchertauschen mit Andrea Stift freue, um ihre Romane &#8220;Reben&#8221; oder &#8220;Klimmen&#8221; besprechen zu k\u00f6nnen.<br \/>\nTrotzdem ist die &#8220;Brigitte Edition &#8211; Erlesen von Elke Heidenreich&#8221; nicht uninteressant. Das sind 26 B\u00e4nde, die vor ein paar Jahren erschienen sind.<br \/>\nRuth Kl\u00fcgers &#8220;weiter leben&#8221;, Marlen Haushofers &#8220;Die Wand&#8221;, Radek Knapps &#8220;Herrn Kulkas Empfehlungen&#8221;, Henri Fords &#8220;Unabh\u00e4ngigkeitstag&#8221;, Antonio Tabucchis &#8220;Erkl\u00e4rt Pereira&#8221; sind dabei und dann noch die sechs oder sieben mir eher unbekannten Werke, die man derzeit bei der &#8220;Buchlandung&#8221; auf der Mariahilferstra\u00dfe f\u00fcr einen Euro bekommen kann oder konnte.<br \/>\nUnd ein literarisches Event gibt es auch, das ich vers\u00e4umen werde, n\u00e4mlich die Ausstellungser\u00f6ffnung von &#8220;Literatur im Objektiv&#8221; mit den Fotos von Wladimier Fried, die er bei den Veranstaltungen der Theodor Kramer Gesellschaft aufgenommen hat, die heute im Aktionsradius am Gau\u00dfplatz 11 stattfindet.<br \/>\nIch wollte hingehen, dachte aber, die Er\u00f6ffnung ist erst morgen und heute haben wir unseren Vertragspsychologinnen Jour-Fixe, den ich nicht schw\u00e4nzen will.<br \/>\nEin Bonmot dazu kann ich aber trotzdem liefern.<br \/>\nAls es den Dichter-Fasching in der Gesellschaft f\u00fcr Literatur noch gegeben hat, hat Alfred ein Foto von der damaligen GAV-Pr\u00e4sidentin Heidi Pataki aufgenommen, das wollte das statdtbekannte Original Hubert Fabian Kulterer zugeschickt haben, aber leider habe ich ihn mit Wladimir Fried verwechselt, so da\u00df ich ihn zweimal gefragt habe, ob er es bekommen hat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rechtzeitig zu den Textvorstellungen hat mir Helmuth Sch\u00f6nauer seine Rezension zu &#8220;Und trotzdem&#8221; geschickt. 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