{"id":93338,"date":"2020-12-08T00:17:35","date_gmt":"2020-12-07T23:17:35","guid":{"rendered":"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=93338"},"modified":"2020-12-08T00:17:35","modified_gmt":"2020-12-07T23:17:35","slug":"dienstag-8-dezember","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=93338","title":{"rendered":"Dienstag 8. Dezember"},"content":{"rendered":"\n<p><a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/12\/08\/achter-dezember\/\">Ein  Feiertag<\/a>, im Jahr 2020 werden am Ende des <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2020\/10\/31\/lockdown-und-demos\/\">&#8220;harten Lockdowns&#8221;<\/a> wohl die Gesch\u00e4fte mit oder ohne Sicherheitsabstand gest\u00fcrmt, um die Geschenke, f\u00fcr die Oma, die man eigentlich nicht besuchen darf, einzukaufen.<\/p>\n\n\n\n<p> Im Jahr<a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2015\/08\/31\/demo-fuer-menschlichkeit-und-buechersegen\/\"> 2015 gab es eine Fl\u00fcchtlingskrise<\/a> und in der <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/08\/04\/ein-adventkalender-im-august\/\">&#8220;Nika Weihnachtsfrau&#8221;<\/a> stand die <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/12\/13\/nika-weihnachtsfrau\/\">Nika<\/a> auf der Stra\u00dfe um an die Kinder Zuckerl zu verteilen und die M\u00fctter in das Kaufhaus zu locken und wer statt einzukaufen oder sich testen lasen in <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2015\/11\/21\/der-advent-war-im-november\/\">meinem Adventkalender<\/a> lesen will, f\u00fcr den gibts ein neues Kapitel.<\/p>\n\n\n\n<p>Das <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_nika.html\">1<\/a>. <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2020\/12\/02\/in-den-corona-advent\/\">2<\/a>. <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2015\/12\/05\/samstag-5-dezember\/\">5<\/a>. <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/12\/07\/anton-blitzsteins-geburtstag-mit-nika-lesung\/\">7<\/a>. Fenster gibts schon hier und jetzt<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Am Dienstag, an dem Nika fast verschlafen h\u00e4tte, wurde es tats\u00e4chlich hektisch auf der Mariahilferstra\u00dfe. Gegen elf begann sie sich zu f\u00fcllen, so da\u00df Nika gar nicht nachkam, ihre Zettel und ihre S\u00fc\u00dfigkeiten aus dem Jutesack zu nehmen und sie in die sich ihr entgegengestreckten H\u00e4nde zu legen.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Ich will auch, Frau Weihnachtsfrau!&#8221;<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Sage deiner Schwester, da\u00df ich mich um meine Tochter k\u00fcmmern werde!&#8221;, hatte der Schauspieler Joe Prohaska dagegen am gestrigen Montag, der etwas ruhiger war, zu ihr gesagt und sie bedrohlich angefunkelt. So lange hatte er auf sie eingeredet, bis Rade Jovanovic in seinem grauen Magazineurmantel auf der Stra\u00dfe erschienen war und sie fragte, ob sie Nachschub brauche, weil er sein Magazineursb\u00fcro verlassen und sich um einen Leitungsschaden k\u00fcmmern m\u00fcsse.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Ja, bitte!&#8221;, hatte sie erleichtert genickt und &#8220;Entschuldigung!&#8221;, zu Joe Prohaska gesagt.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Ich bin im Einsatz und mein Dienst geht vor!&#8221;<\/p>\n\n\n\n<p>Hatte den noch halbvollen Sack geschultert und war  ins Kaufhaus verschwunden. Als sie ihn nach einer Viertelstunde gef\u00fcllt hatte, sie war noch aufs Klo gegangen, waren sowohl der Schauspieler, als auch der Deckenmann verschwunden. Sein Platz beim Kaufhauseingag war leer. Daf\u00fcr stand Fatma Challaki mit tief ins Gesicht geschobenem Kopftuch, roten Wangen und wie es schien, verlegen auf den Boden blickend, auf der anderen Seite. Als sie ihr Kommen bemerkte, atmete sie auf und ging ihr entgegen.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Er hei\u00dft Hassan Arawani und kommt aus dem Irak!&#8221;<\/p>\n\n\n\n<p>Dann brach sie ab, strich sich mit der Hand \u00fcber die Stirn, wie, um sich zu vergewissern, da\u00df das Kopftuch richtig sa\u00df und fragte, ob sie st\u00f6re oder erz\u00e4hlen solle, was sie erfahren habe?<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Tu das, bitte!&#8221;, hatte Nika neugierig geantwortet. <\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Ich mu\u00df zwar meine Sachen verteilen! Es interessiert mich aber sehr! Er ist jetzt weg, ich hoffe, wir haben ihn nicht vertrieben!&#8221;<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Das hoffe ich ebenfalls!&#8221;, antwortete Fatma hastig und strich sich wieder mit der Hand \u00fcber die Stirn.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Wie ich ist er mit einem Boot nach Europa gekommen. Er war aber nicht allein, seine Eltern und sein Bruder haben ihn begleitet!&#8221;, sagte sie und brach ab, beziehungsweise hatte sich ihre Stimme \u00fcberschlagen und ihre Augen begannen feucht zu schimmern.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Entschuldige!&#8221;, sagte sie hastig.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Ich mu\u00dfte an meinen Bruder denken, der erschossen wurde, weshalb mich mein Vater hergeschickt hat! Seine Familie wurde im Irak verfolgt. Der Vater hat alles verkauft und den Erl\u00f6s seines Gesch\u00e4ftes dem Schlepper \u00fcbergeben. Daf\u00fcr hat er ein kaputtes Boot bestiegen und ist mit seiner Frau im Mittelmeer ertrunken, weil das Schiff lange nicht f\u00fcr die f\u00fcnfzig Personen seetauglich war, die die Schlepper auf es geladen haben. Hassan und sein Bruder Ahmed konnten sich retten! Wurden von einem Boot aufgegriffen, auf eine griechische Insel gebracht und sind hergekommen, weil sie zu einem Onkel wollten, der in einem bayrischen D\u00f6rfchen lebt!  Der Tod ihrer Eltern, sie sind beide achtzehn, ist ihnen aber nicht aus dem Kopf gegangen! Hassan und seinem Zwillingsbruder nicht, der sich vor einer Woche, als Hassan noch in dem &#8220;Caritas-Zelt&#8221;, in dem sie Unterschlupf gefunden haben, schlief, auf die U-Bahnschienen in der Station Meidlinger Hauptstra\u00dfe geworfen hat. Die Polizei ist zu ihm gekommen, hat ihn aufgeweckt und ihn die Nachricht \u00fcberbracht! Seither traut er sich nicht mehr in das Zelt, weil er Angst hat, da\u00df die Polizisten ihn schnappen und zur\u00fcck in den Irak bringen, wo er nicht sicher ist und die IS einen Teil seiner Familie und seiner Freunde verschleppt und ermordet hat. So kommt er, der kein Deutsch und nur schlecht Englisch versteht, hierher, verbringt die Tage vor dem Kaufhaus, denkt an seinen Bruder und seine Eltern und am Abend schl\u00e4ft er unter Br\u00fccken oder in einem Abbruchhaus! Ich habe ihm geraten zur\u00fcck zu dem &#8220;Caritas-Lager&#8221; zu gehen und sich den Sozialarbeitern anzuvertrauen! Ich habe ihm auch angeboten, als Dolmetscherin zu fungieren und ihm gesagt, da\u00df ich glaube, da\u00df er nicht abgeschoben wird, obwohl ich das so genau nicht wei\u00df! Aber ich habe, das konnte ich ihm versichern, gute Erfahrungen mit der Polizei und auch im Erstaufnahmelager in Traiskirchen in dem ich ein paar Wochen war, gemacht! Das war zwar sehr \u00fcberf\u00fcllt, es hat Schweinfleisch zu essen gegeben und ich habe auch in einem Zelt geschlafen! Dann hat mich Sandra in ihre WG geholt, ich habe Professor Eberhard kennengelernt, der so freundlich ist, mit mir Deutsch zu \u00fcben und mit dem ich mich durch die \u00f6sterreichische Literatur lese. Das ist ein netter alter Mann, der sehr traurig ist, weil seine Frau gestorben ist, der sich sicher auch um Hassan k\u00fcmmern und ihm Deutschunterricht geben wird! Als ich ihm das sagte, ist er mi\u00dftrauisch geworden und weggelaufen! Vielleicht kann ich aber im Internet herausfinden, um welches &#8220;Caritas-Lager&#8221; es sich handelt und ihn besuchen!&#8221;, sagte sie wieder etwas sch\u00fcchtern und wurde rot.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Mein Vater wird zwar nicht w\u00fcnschen, da\u00df ich so viel mit fremden M\u00e4nnern spreche, aber er erinnert mich an meinen Bruder Fahrid und ich glaube auch, da\u00df er mir nichts tut, sondern nur an seinen Bruder und seine Eltern denkt! Professor Eberhard kann ihn vielleicht auch beruhigen! Deshalb darf ich vielleicht ins Lager gehen und mich nach ihm erkundigen. Sandra kann mitgehen, damit mein Vater beruhigt ist! Mit ihr bin ich auch manchmal am Bahnhof und da mu\u00df ich bei M\u00e4nnern dolmetschen, die kein Deutsch verstehen!&#8221;, sagte sie und Nika beeilte sich zu versichern, da\u00df sie glaube, da\u00df ihr Vater nichts dagegen h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Vielen Dank f\u00fcr Ihre Vermittlung! Wenn ich ihn wieder sehe, rufe ich Sandra an!&#8221;, bot sie an. Fatma hatte erleichtert genickt.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Das w\u00e4re fein!&#8221;, geantwortet&#8221; und schien sich kurz darauf nicht mehr sicher zu sein, ob sie das wirklich wollte! So hatte sie sich schnell verabschiedet, weil sie mit Professor Eberhard in der Nationalbibliothek verabredet war, um mit ihm in der &#8220;Kapuzinergruft&#8221; zu lesen, die sich mit Professor Schachinger in Damaskus nicht durchgenommen hatten. Dann war sie verschwunden und jetzt waren sie auch auch nicht da. Weder Fatma Challaki, noch der Deckenmann, von dem sie nun wu\u00dfte, da\u00df er Hassan Arawani hie\u00df, aus dem Irak stammte und, wie es der Zufall wollte, der Bruder von dem Burschen war, der vor einer Woche auf die Schienen sprang und sie sich deshalb fast versp\u00e4tet hatte. Aber heute hatte es keinen Unfall gegeben und jetzt war die Stra\u00dfe voll. Die Passanten rissen sich um ihre Flyer und ihre S\u00fc\u00dfigkeiten, als lebten sie in seiner heilen Welt und es w\u00fcrde keine Selbstmorde und keine Massenflucht geben.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Hallo, Frau Weihnachtsfrau, hast du f\u00fcr mich noch etwas S\u00fc\u00dfes!&#8221;, h\u00f6rte sie ein d\u00fcnnes Stimmchen und sah in Jessica Nikolics aufgewecktes Gesicht, die ihren gelben Anorak trug und ihr grauens M\u00fctzchen auf den roten Haarschopf gest\u00fclpt hatte.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Ich bin wieder da, denn ich mu\u00df noch etwas einkaufen, beziehungsweise das f\u00fcr Onkel Max tun, der nicht mehr so gut gehen kann, weil er eine Krankheit hat, die &#8220;Parkinson&#8221; hei\u00dft, die ihn zittern und seine Jacken schlecht schlie\u00dfen l\u00e4\u00dft und wenn er gehen will, wankt er oft \u00fcber die Stra\u00dfen, so da\u00df die Leute glauben, da\u00df er betrunken ist und in beschimpfen! Ermu\u00df aber einkaufen, weil seine Frau gestorben ist und er keine Kinder hat! Er ist ganz allein und hat niemanden, der ihm hilft! Aber wir haben heuer in der Schule eine Wichtelaktion in Religion! Da haben wir Zettel in eine Schachtel geworfen. Jedes Kind hat einen herausgezogen und war dann der Wichtel f\u00fcr das Kind, das es gezogen hat. Weil wir  aber eine ungerade Klasse sind, bin ich \u00fcbergeblieben! Die anderen haben bl\u00f6d gelacht und die Frau Meister hat gesagt, da\u00df sie nicht so doof sein sollen und mir der liebe Gott schon einen Fingerzeig geben wird, wer mein Sch\u00fctzling ist, den ich bewichteln soll! Den habe ich nun in Onkel Max gefunden und werde mich um ihn k\u00fcmmern, obwohl es der Mama gar nicht recht war, als ich ihr davon erz\u00e4hlte! Die scheint Angst bekommen zu haben, da\u00df es sich bei ihm um einen Kindersch\u00e4nder handelt, der mir B\u00f6ses will und mir deshalb verboten in seine Wohnung zu gehen! Was soll ich aber machen? Wenn der &#8220;Parkinson&#8221; so stark ist, kann er nicht die zwei St\u00f6cke hinunterfahren und wenn er zu Hause hungert, ist das nicht gut und zu Advent soll man fromme Taten setzen und den anderen helfen! Onkel Max hat mich, als ich ihm am Samstag den Adventkranz und den Einkaufsack nach oben getragen habe, auch nicht vergewaltigt, sondern mir f\u00fcnf Euro gegeben, f\u00fcr die ich jetzt dem Dominik, damit sich der Papa freut, ein Spielzeug kaufen kann! Das ist auch eine gute Tat und wenn ich jetzt nach oben fahre und ihn frage, ob er etwas braucht, kann ich ihm auch ein bi\u00dfchen aufr\u00e4umen! Da hat er n\u00e4mlich ebenfalls Schwierigkeiten! Ich habe wieder eine gute Tat gesetzt, Frau Meister wird sich freuen und den anderensagen, da\u00df ich in den Himmel komme, wo ich zwar nicht hinwill, aber dann ist mir nicht langweilig, denn ich mag nicht den ganzen Tag allein zu Hause bleiben! Die Mama darf ich nicht bei ihrer Arbeit st\u00f6ren, weil sie sonst \u00c4rger mit ihrem Chef bekommt und ihre Arbeit verliert und Sie darf ich sicher auch nicht st\u00f6ren, weil die Kinder Ihre Zuckerln haben wollen!&#8221;, hatte sie wieder altklug eingeworfen und Nika hatte ihr ein &#8220;Stollwerck&#8221; in die Hand gedr\u00fcckt und gemeint, da\u00df sie glaube, da\u00df sie dem alten Max schon trauen k\u00f6nne!<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Sehen Sie!&#8221;, rief Jessica triumphierend aus und f\u00fcgte hinzu, da\u00df es sch\u00f6n w\u00e4re, wenn sie das der Mama sagen k\u00f6nne!<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Damit sie das auch von der Weihnachtsfrau h\u00f6rt,  wo das doppelt z\u00e4hlt!&#8221;<\/p>\n\n\n\n<p>Dann fragte sie, ob sie auch ein Schokoladest\u00fcckchen haben d\u00fcrfte, bedankte sich daf\u00fcr und rief &#8220;Ich mu\u00df los!&#8221;, bevor sie \u00fcber die Stra\u00dfe lief. Nika schob ihe Weihnachtsm\u00fctze zurecht und griff wieder in den Sack. Es war nicht leicht, die Mariahilferstra\u00dfe sehr voll und sie w\u00fcrde noch sechs lange Stunden auf ihr stehen und ihre Sachen verteilen, bis Harald Schwabeneder kam, den sie von Joe Prohaskas Besuch erz\u00e4hlen w\u00fcrde. Bei Ruth hatte sie das auch getan, die geseufzt und &#8220;Der gute Joe l\u00e4\u00dft nicht nach, mir auf die Nerven zu gehen!&#8221;, geantwortet hatte.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Jeden Tag steht er vor meiner T\u00fcr! War auch bei meinem Chef und hat ihm versichert, da\u00df er mich nicht in Stich l\u00e4\u00dft und sich selbstverst\u00e4ndlich um Zoe-Philipa k\u00fcmmern wird! Beim Jugendamt hat er das auch getan und die haben mir eine Sozialarbeiterin ins Haus geschickt, die mir erkl\u00e4rte, da\u00df ein Kind selbstverst\u00e4ndlich Vater und Mutter braucht. Da\u00df es mit einer Adoption von Frauen nicht so leicht ist und Vera, noch dazu, wo sie jetzt Schwierigkeiten hat, keine Genehmigung daf\u00fcr bekommt! Dabei ist Vera doch keine schlechte Mutter, nur weil ein Kient von ihr einen Schlaganfall am Klo erlitten hat! Harald hat mir versichert, da\u00df es  ein Schlaganfall war! Das hat der Amtsarzt eindeutig herausgefunden! Er wei\u00df es von einem Schulfreund, der bei der Polizei Jurist ist und ihn manchmal mit Informationen versorgt. Es war eindeutig ein Schlaganfall, auch wenn er sich an diesem Leucher angeschlagen hat, von dem Vera keine Ahnung hat, wie er auf ihr Klo gekommen ist! Frau Sibelinski wei\u00df das auch nicht! Aber das ist kein Verbrechen und es ist auch keines, da\u00df Vera Mi\u00dfbrauchst\u00e4ter behandelt! Sie mu\u00df das sogar, hat Kronauer doch die Auflage bekommen, sich in Theapie zu gebeben und mu\u00dfte seinem Bew\u00e4hrungshelfer die diesbez\u00fcglichen Best\u00e4tigungen vorlegen! Warum darf ich also mein Kind nicht mit ihr aufziehen? Ich beginne es schon zu bereuen, da\u00df ich bei Prohaska so blau\u00e4ugig gewesen bin und gedacht habe, da\u00df er sich freuen wird, wenn er sich nicht um mein Kind k\u00fcmmern mu\u00df! So kann man sich irren, Schwesterchen und die Zeitungsreporter mit ihren bl\u00f6den Schlagzeilen gehen mir auch auf den Geist! Sie scheinen nicht aufzuh\u00f6ren, Unsinn zu verbeiten, auch wenn Harald einen sehr vern\u00fcnftigen Gegenartikel geschrieben hat, scheint das nichts zu n\u00fctzen!&#8221;, hatte Ruth gesagt, noch einmal geseufzt und Nika bemerkte, da\u00df ihr Sack leer war. Sie mu\u00dfte ins Magazineursb\u00fcro, neue Zettel und Zuckerln holen. Aufs Klo mu\u00dfte sie auch. Dann konnte sie gleich, da es schon zw\u00f6lf vorbei war, in die Personalkanitine fahren, ihren Essengutschein eihnl\u00f6sen und Mittagspause machen.&#8221;<\/p>\n\n\n\n<p>Das war und morgen am 9. und dann am 10. 14. 19. 20. 23. 24. 25. 29. und 30. Dezember geht es weiter.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Feiertag, im Jahr 2020 werden am Ende des &#8220;harten Lockdowns&#8221; wohl die Gesch\u00e4fte mit oder ohne Sicherheitsabstand gest\u00fcrmt, um die Geschenke, f\u00fcr die Oma, die man eigentlich nicht besuchen darf, einzukaufen. Im Jahr 2015 gab es eine Fl\u00fcchtlingskrise und &hellip; <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=93338\">Continue reading <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[6,18],"tags":[102,4296,6144],"class_list":["post-93338","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-buchpromotion","category-uncategorized","tag-adventkalender","tag-nika","tag-weihnachtsfrau"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/93338","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=93338"}],"version-history":[{"count":0,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/93338\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=93338"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=93338"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=93338"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}