{"id":9608,"date":"2011-10-27T00:31:36","date_gmt":"2011-10-26T22:31:36","guid":{"rendered":"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=9608"},"modified":"2011-10-27T00:31:36","modified_gmt":"2011-10-26T22:31:36","slug":"am-literaturschiff","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=9608","title":{"rendered":"Am Literaturschiff"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/20111026-101854a.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/20111026-101854a.jpg?w=300\" alt=\"\" title=\"20111026-101854a\" width=\"300\" height=\"198\" class=\"alignleft size-medium wp-image-9616\" \/><\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/20111026-110855.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/20111026-110855.jpg?w=300\" alt=\"\" title=\"20111026-110855\" width=\"300\" height=\"198\" class=\"alignright size-medium wp-image-9617\" \/><\/a><br \/>\nAm Montag gab es im Morgenjournal einen Bericht \u00fcber die MS-Stadt Wien und dem &#8220;Literature in Flux&#8221;-Projekt &#8220;A literary Journey along the Danube, from Ruse to Vienna&#8221;. Kristina Pfoser berichtete von dem Literaturschiff, da\u00df am dreiundzwanzigsten September in Bulgarien aufgebrochen ist und \u00fcber Rum\u00e4nien, Serbien, Kroatien, Ungarn, Slowakei am sechsundzwanzigsten Oktober in Wien ankam und in der heurigen Literatur im Herbst- Veranstaltung ihren Abschlu\u00df findet.<br \/>\nMit einer speziellen Bordkarte, die die Alte Schmiede ihrem September-Programm beilegte, konnte man die letzte Station mitfahren und einen Tag ein schwimmendes Literaturhaus live erleben. So bin ich mit dem Alfred fr\u00fch aufgestanden, da\u00df wir am acht am Schwedenplatz in einen Bus einsteigen und um zehn in Bratislava mit dem Schiff ablegen konnten.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/20111026-133343.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/20111026-133343.jpg?w=300\" alt=\"\" title=\"20111026-133343\" width=\"300\" height=\"198\" class=\"alignleft size-medium wp-image-9618\" \/><\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/20111026-140213.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/20111026-140213.jpg?w=300\" alt=\"\" title=\"20111026-140213\" width=\"300\" height=\"198\" class=\"alignright size-medium wp-image-9619\" \/><\/a><\/p>\n<p>Zweiundsechzig Autoren haben in diesem Monat, glaube ich, auf dem Schiff gelesen, einige sind die ganze Zeit mitgefahren und ich denke, es ist eine tolle Idee, die osteurop\u00e4ische Literatur noch ein bi\u00dfchen bekannter zu machen und sich  mit Gedichten, Romanen, Erz\u00e4hlungen etc mit der Donau zu besch\u00e4ftigen.<br \/>\nGanz so neu ist diese Idee zwar nicht und auf der anderen Seite, n\u00e4mlich von Wien nach Bamberg, hat sie Ruth Asp\u00f6ck schon 2007 aufgegriffen und ist mit dem Rad diese Strecke in drei Wochen abgefahren, wo es jeden Tag ein einem Ort eine Lesung aus einem in ihrem Verlag entstandenen Buch gab. Wir sind von Ybbs bis Regensburg mitgefahren und ich habe in Vilshofen, die &#8220;Donaugeschichtenb\u00fccher&#8221; vorgestellt und w\u00e4hrend dieser Radkarawane ist uns auch die Idee gekommen, vielleicht im n\u00e4chsten Jahr in die andere Richtung zu fahren.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/20111026-190559.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/20111026-190559.jpg?w=198\" alt=\"\" title=\"20111026-190559\" width=\"198\" height=\"300\" class=\"alignleft size-medium wp-image-9620\" \/><\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/20111026-190649.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/20111026-190649.jpg?w=198\" alt=\"\" title=\"20111026-190649\" width=\"198\" height=\"300\" class=\"alignright size-medium wp-image-9621\" \/><\/a><\/p>\n<p>Das wurde zumindestens mit dem Rad nicht verwirklicht, Ruth ist die Strecke mit dem Schiff inzwischen, glaube ich, auf den Spuren Grillparzers nachgefahren und ich habe in <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_trotzdem.html\">&#8220;Und trotzdem&#8221;<\/a> meine Helga Schwarz nach dem sie ihre Krebsdiagnose bekommen hat, mit dem Rad die Donau bis ans Schwarze Meer hinunter fahren lassen.<br \/>\nJetzt haben das die Autoren getan und sich in Lesungen und Symposien mit der Donauliteratur und ihrer Geschichte besch\u00e4ftigt und es gab auf der MS Stadt Wien auch ein dichtes Lesungsprogramm und ich habe einige Bekannte getroffen, die ich gleich auf mein literarisches Geburtstagsfest eingeladen habe oder die Einladung wiederholte.<br \/>\nDie erste Stunde von zehn bis elf verbrachten wir mit Kaffee trinken und auf dem Deck beim Betrachten der Landschaft, dann ging es in das sogenannten Cafe der Literaturzeitschriften, denn da gab es einen Raum mit einem Tisch voll Literaturzeitschriften, die man sich zur freien Entnahme aussuchen konnte, eine eigene Tragtasche mit dem &#8220;Literatur in Flux&#8221;-Aufdruck gab es auch. Es wurde das Projekt <a href=\"http:\/\/www.visegradliterature.net\/\">&#8220;visegradliterature.net&#8221;<\/a> vorgestellt, wo ungarische Gedichte in verschiedenen Sprachen \u00fcbersetzt wurden. Im zweiten Veranstaltungsraum sollte um halb zw\u00f6lf unter dem Titel &#8220;Graue Donau, schwarzes Meer&#8221; ein Gespr\u00e4ch mit Dana Grigorcea, Erwin Riess und Erich Klein stattfinden, da aber alle drei nicht erschienen sind, moderierte Walter Famler allein, las ein St\u00fcck aus Dana Grigorceas Donauroman vor und erz\u00e4hlte, da\u00df die Autorin nicht auf das Schiff zur\u00fcckgekommen ist, bei der vorigen Veranstaltung wurde von einer slowakischen Autorin erz\u00e4hlt, die in Bratislava dem Schiff nagewunken h\u00e4tte und deshalb ihr Gedicht nicht lesen k\u00f6nne und Dana Gricorcea, die auch am Abend am Programm stand, sollte dann erz\u00e4hlen, da\u00df sie von ihrer Besichtigungstour durch Bratislava ein bi\u00dfchen zu sp\u00e4t zur\u00fcckkam und auf sich aufmerksam machen wollte, die Autoren winkten aber ahnungslos zur\u00fcck.  Noch war es aber nicht soweit, erst passierten wir die \u00f6sterreichische Grenze und kamen wir an dem ber\u00fchmten Felsen vorbei, den alle fotografieren wollten.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/20111026-121723.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/20111026-121723.jpg?w=300\" alt=\"\" title=\"20111026-121723\" width=\"300\" height=\"198\" class=\"alignright size-medium wp-image-9622\" \/><\/a><\/p>\n<p>W\u00e4hrend des Mittagessen im Restaurant und auch sonst ein paarmal spielte die Tschuschenkapelle. Am Nachmittag ging es weiter mit verschiedenen Lesungen. Spannend so viele Donauromane vorgestellt zu bekommen. Der Slowake Michal Hvorecky hat einen besonders interessanten geschrieben, wo die Amerikaner offenbar die Donau beherrschen und Luxuspensionisten dort Kreuzfahrten machen lassen, w\u00e4hrend das Personal so stark evaluiert wird, da\u00df es nur mehr &#8220;Haben Sie einen excellenten Ausflug gemacht?&#8221;, sagen kann. Excellent war auch das Erleben der Einfahrt durch die Schleuse und die Ankunft am Brigittenauer Sporn. Das war um sechs und und sieben gab es die Abschlu\u00dfveranstaltung mit Erwin Riess und seinen &#8220;Groll und der rote Strom&#8221; und dem Roman, der in der Schweiz lebenden Dana Grigocea, die inzwischen mit dem Zug nach Wien gefahren ist. Die Veranstaltung war \u00f6ffentlich, das hei\u00dft man konnte auf das Schiff kommen und zuh\u00f6ren, ohne mitgefahren zu sein, was einige auch taten.<br \/>\nAnschlie\u00dfend gab es eine Diskussion, wo Walter Famler auf die gesellschaftskritischen Anspr\u00fcche der Autoren Bezug nahm und Erwin Riess, der aus dem Roman schon beim <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2010\/09\/05\/zweimal-volksstimmefest\/\">vorletzten Volksstimmefest<\/a> gelesen hat, betonte, da\u00df f\u00fcr ihn Haltung und Stellung beziehen wichtig ist.<br \/>\nDanach konnte man noch ein bi\u00dfchen auf dem Schiff bleiben und Walter Famler lud zu den Folgeveranstaltungen ein. Geht es ja am Donnerstag in der Alten Schmiede mit der Urauff\u00fchrung von Laszlo Vegels &#8220;What Is Yugolslawia?&#8221;, der auch auf dem Schiff gelesen hat, weiter und am Freitag mit der Er\u00f6ffnung der &#8220;Literatur im Herbst&#8221; im Odeon-Theater, wo einige der Autoren wieder lesen werden. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Montag gab es im Morgenjournal einen Bericht \u00fcber die MS-Stadt Wien und dem &#8220;Literature in Flux&#8221;-Projekt &#8220;A literary Journey along the Danube, from Ruse to Vienna&#8221;. 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