{"id":97605,"date":"2021-03-04T23:57:52","date_gmt":"2021-03-04T22:57:52","guid":{"rendered":"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=97605"},"modified":"2021-03-04T23:57:52","modified_gmt":"2021-03-04T22:57:52","slug":"wieder-horspielfestival","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=97605","title":{"rendered":"Wieder H\u00f6r!Spiel!Festival"},"content":{"rendered":"\n<p><a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2021\/03\/02\/das-imaginare-im-horspiel\/\">Und diesmal ganz geh\u00f6rt,<\/a> so da\u00df  ich herausbekommen habe, wie das  mit den H\u00f6rst\u00fccken am Beginn und den eingeladenen Autoren, die diesmal  Friedrich Hahn und Renate Pittroff waren. Annalena Stabauer, die Kuratorin oder Moderatorin erkl\u00e4rte gleich, da\u00df es diesmal um die Produktionsbedingungen geht und stellte dann den 1952 geborenen Friedrich Hahn den langj\u00e4hrigen <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2019\/02\/04\/literaturliteratur\/\">&#8220;Textvorstellungs-Moderator&#8221;<\/a> einmal hat er mich auch eingeladen vor, Mitglied des Literaturkreises Podium. Von da kenne ich ihn, glaube ich, weil ich einmal, lang lang ist her, in den Achtzigern wahrscheinlich, einen Text darin hatte oder war das eine andere Literaturzeitschrift, die er damals betreute, die &#8220;Dichtermeile&#8221; in der Porzellangasse hat er moderiert, da war  ich, glaube ich, h\u00f6chstens einmal, aber einmal in einem <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/05\/09\/muttertagsfeier-8-mai-kundgebung-bezirksschreiberleser\/\">Theater in der Porzellangasse<\/a> und er hat mich auch auf die Idee gebracht, <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/11\/08\/sechzig-minuten-aus-dreisig-buchern\/\">da\u00df ich zu meinen sechzigsten Geburtstag meine damals drei\u00dfig vorhandenen B\u00fccher vorstellen k\u00f6nnte<\/a>, denn er hat das auch einmal so gemacht und daher offenbarschon viele<a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2019\/07\/01\/dichtfest-zum-saisonschluss\/https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2019\/07\/01\/dichtfest-zum-saisonschluss\/\"> B\u00fccher <\/a>geschrieben. Einige habe ich  gefunden, ob gelesen wei\u00df ich jetzt gar nichtso genau. Er macht auch Schreibwerkst\u00e4tten und legte dazu die Einladungskarten \u00f6fter in der &#8220;AS&#8221; auf, so da\u00df ich sie mir mitgenommen habe. <\/p>\n\n\n\n<p>Da\u00df er auch H\u00f6rspielautor ist, habe ich auch nicht gewu\u00dft, aber ich bin ja, wie  beschrieben, keine so besondere diesbez\u00fcgliche Spezialistin und das Geheimnis mit der ersten Schiene des Abends besteht darin, da\u00df sich die eingeladenen Autoren je ein H\u00f6rst\u00fcck aussuchten, \u00fcber das sie dann sprechen sollten.<\/p>\n\n\n\n<p> Friedrich Hahn hat das mit Gerwalt Brandls &#8220;Turm von Babel&#8221; gemacht, das 1979 von Heinz Hostnig im norddeutschen Rundfunk produdziert wurde und Gerwalt Brandl, den kenne ich doch, habe ich gedacht. Friedrich Hahn hat dann etwas von seiner Maturaklasse erz\u00e4hlt und, da\u00df er da in einer Galerie Gerwalt Brandl kennenglernt hat und mit ihm  in einer Schreibgruppe schon damals ein H\u00f6rspiel herausgeben wollte. Ich  verbinde den Namen des 1939 geborenen aber mit dem &#8220;Institut f\u00fcr Wiener Schreibp\u00e4dagoik&#8221;, das  die einzige Schreibwerkstattm die es in den Siebzigerjahren in der VHS St\u00f6bergasse gab und das der Vorl\u00e4ufer des &#8220;Institut f\u00fcr Schreibp\u00e4dagogik&#8221; ist, da\u00df dann <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2018\/10\/17\/veza-canetti-preis-an-petra-ganglbauer\/\">Petra Ganglbauer<\/a> weiterentwickelt hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Das St\u00fcck das Friedrich Hahn ausgesucht hat, kann man, wie er sagte, nicht nacherz\u00e4hlen, ist es doch reine Sprachakrtobatik oder Lautpoesie. Er wollte dann Tonbeispiele haben, was nicht so einfach war, da das Budget das, der &#8220;AS&#8221; zur Verf\u00fcgung stand, um sich die Rechte der Wiedergabe zu erkaufen, gerade f\u00fcr sechzig Sekunden reichte, trotzdem waren das f\u00fcnf Ausschnitte, von denen ich aber nur  gerade eines h\u00f6rte, weil mir der Computer zwischendurch abst\u00fcrzte. Friedrich Hahn las aber noch einen Text,den er dar\u00fcber geschrieben hat und dann sein Vorwort, das er zu dem &#8220;Podiumportrait&#8221; von Gerwalt Brandl siebzigsten Geburtstag geschrieben hat, gelesen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dann kam die 1963 geborene Rente Pittroff, die ich eigenlich als H\u00f6rspielregisseurin von der <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2021\/02\/26\/o1-horspielradiogala\/\">&#8220;Langen Nacht&#8221;<\/a> oder den <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/03\/28\/horchposten-ii\/\">&#8220;AS-Veranstaltungen&#8221;<\/a> kenne, sie sprach  wieder \u00fcber ein Heiner M\u00fcller St\u00fcck,&#8221;Verkommene Ufer&#8221;, das der Regisseur  Heiner Goebbels auf \u00fcber eine Stunde aufgep\u00e4ppelt hat, obwohl der Text nur aus zweieinhalb Seiten besteht.<\/p>\n\n\n\n<p>Dann kam das Gespr\u00e4ch \u00fcber die  Produktionsverh\u00e4ltnisse, das Annalena Stabauer  unter  den Titel &#8220;Alles ist m\u00f6glich, alles ist erlaubt?&#8221; gestellt hat. Annalena Stabauer begann diesmal mit Rente Pittroff, die einige <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/04\/25\/peter-pessls-rom\/\">Peter Pessl <\/a>St\u00fccke gemacht. Aus einem  &#8220;Und doch nahe  genug kein Wort&#8221; wurden Ausschnitte  gebracht. Renate Pittroff erkl\u00e4rte dann auf Friedrich Hahns Frage, da\u00df <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2020\/07\/28\/im-kunstlerdorf\/\">Peter Pessl<\/a>,den ich ja auch sehr gut   kenne, ihr seinen Text \u00fcbergibt, so da\u00df sie volle Freiheit hat,   ein H\u00f6rspiel daraus      zu machen.      Das zweite H\u00f6rbeispiel war &#8220;Der Kopf des Vitus Bering&#8221; von <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/02\/25\/neuer-konrad-bayer-band\/\">Konrad Bayer,<\/a> f\u00fcr   das Renate Pittroff Regie gef\u00fchrt hat und und w\u00e4hrend ich mich noch wunderte, da\u00df  Annalena Stabauer zu ihrem Abend neben einem Autor auch eine Regisseurin eingeladen hat, kam ich darauf, da\u00df Friedrich Hahn zwar  der Autor seiner H\u00f6rspiele ist, hat diese aber offenbar im Gegensatz zu Peter Pessl, der nie ein H\u00f6rspielstudio betreten hat, auch selbst aufgef\u00fchrt  und zumindestens in einem als Regisseur fungiert hat. Er hat sich auch seine Schauspieler ausgesucht, so hat er in dem St\u00fcck \u00fcber den schizophrenen Maler Adolf W\u00f6lfli &#8220;Adolfzwo und das ewige Kind Doufi&#8221; Gerwalt Brand, den W\u00f6lfli sprechen lassen und in dem H\u00f6rspiel \u00fcber  Jean-Luc Godard &#8220;Die Tage der wei\u00dfen Steine&#8221; Vintila Ivanceanu. Beide St\u00fccke sind schon in den Achtzigerjahren entstanden und dann wurde  \u00fcber Konrad Zobel und Alfred Treiber diskutiert, die ja fr\u00fcher in \u00d61 f\u00fcr die H\u00f6rspiele verantwortlich waren und einen guten Draht zu ihren Autoren und Regisseuren hatten, w\u00e4hrend heute offenbar alles anders ist. Die Sendepl\u00e4tze und Sendezeiten sehr gek\u00fcrzt wurden und der ORF auch offenbar viel in die Sparte &#8220;Kunstradio&#8221; verlegt hat. <\/p>\n\n\n\n<p>Wieder ein interessanter Abend wieder mit viel experimenteller H\u00f6rspielliteratur, w\u00e4hrend ich Friedrich Hahn eher f\u00fcreinen realisitischen Autor halte, der auch viel Lebendigkeit und unkoventionelle Ansichten in die Diskussion hineinbrachte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Und diesmal ganz geh\u00f6rt, so da\u00df ich herausbekommen habe, wie das mit den H\u00f6rst\u00fccken am Beginn und den eingeladenen Autoren, die diesmal Friedrich Hahn und Renate Pittroff waren. 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