{"id":99934,"date":"2021-04-20T00:41:00","date_gmt":"2021-04-19T22:41:00","guid":{"rendered":"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=99934"},"modified":"2021-04-20T00:41:00","modified_gmt":"2021-04-19T22:41:00","slug":"der-verkaufte-feminismus","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=99934","title":{"rendered":"Der verkaufte Feminismus"},"content":{"rendered":"\n<p>F\u00fcr die, die sich vielleicht dar\u00fcber mokieren, da\u00df ich beim <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2021\/04\/13\/die-neuen-leipziger-buchpreisbucher\/\">&#8220;Leipziger Buchpreis&#8221; keine Sachb\u00fccher<\/a> anfragte, ich lese manchmal welche, nicht sehr oft zugegeben und auch nur in bestimmten Fachgebieten die haupts\u00e4chlich die<a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2021\/01\/28\/lockdown-2020\/\"> Politik<\/a>, die<a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2020\/01\/24\/die-wunderkammer-der-deutschen-sprache\/\"> Literatur<\/a> und vielleicht auch sonst noch Gesellschaftskritisches betrifft und voila, jetzt kommt  ein Sachbuch, eines \u00fcber den Feminsmus, zumindest stehtdas darauf. Es ist bei &#8220;Residenz&#8221; erschienen,  es aber durch ein  Literaturb\u00fcro zugeschickt bekommen und der Titel ist verwirrend &#8220;Der verkaufte Feminsmus&#8221;, was bedeutet das?<\/p>\n\n\n\n<p>Doch nat\u00fcrlich hat die Feministin, die vielleicht versp\u00e4tet in die <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2020\/03\/09\/ins-wort-fallen-zum-frauentag\/\">Auf-Bewegung<\/a> hineingekommen ist, da eine Antwort parat, haben wir den ja, glaubt man, schon \u00fcberwunden, glauben, wir brauchen ihn nicht mehr. Denn die Frauen k\u00f6nnen ja studieren und manche Medizinstudentin soll schon gesagt haben &#8220;Ich bin doch nicht so bl\u00f6d, wie meine alleinerziehende Mutter, die sich in ihrer Praxis abqu\u00e4lt! Ich heirate meinen Doktor lieber, als ihn selbst zu machen!&#8221;<\/p>\n\n\n\n<p>Und <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2015\/05\/30\/frauenpower-beim-bachmannpreis\/\">Ronnja von R\u00f6nne<\/a> hat ja vor einigen Jahren auch viel Unmut erregt, als sie sich \u00fcber den  Feminmus mokierte. <\/p>\n\n\n\n<p>Aber wir sind nicht so weit, auch wenn die meisten Frauen arbeiten und daher von ihren M\u00e4nnern angeblich nicht mehr so abh\u00e4ngig sind und sie brauchen sie auch nicht mehr fragen, ob sie das d\u00fcrfen?  Trotzdem verdienen sie weniger, haben die  Doppelbelastung und den muslimischen Frauen geht es besonders schlecht und sind verst\u00e4rkt Gewalt ausgesetzt. Die Me to-Debatte gibt es auch. Also  interessant und bin  gleich darauf gekommen, da\u00df der Titel eigentlich eine Mogelpackung ist. Denn es geht weniger, um den Feminsmus  sondern darum, wie sich der Kapitalismus derFrauen bem\u00e4chtigen, um damit seine Gesch\u00e4fte zu machen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die  1978 in Trol geborene Standard-Redakteurin Beate Hausbichler  setzt sich in drei Teilen damit auseinander. <\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Wie aus einer politischen Bewegung ein profitables Label wurde&#8221;, lautet der Untertitel und der erste Teil besch\u00e4ftigt sich mit der &#8220;Pseudofeministischen Warenwelt&#8221; und die ist interessant, haben sich die Firmen doch in den letzten Jahren scheinbar den Frauen angenommen, in dem sie &#8220;Feminist-Washing&#8221; machten und also um viel Geld frauenfreundliche Produkte anboten und das ist gleich meine Kritik an dem Buch. Die vielen englischen Ausdr\u00fccke, kann man das nicht in Deutsch schreiben und sind es wirklich nur die amerikanischen Firmen, die sich in den letzten Jahren den Frauen angenommen haben?<\/p>\n\n\n\n<p>Die ersten Kapitel k\u00f6nnten darauf schlie\u00dfen lassen. Die Marke &#8220;Dove&#8221; geh\u00f6rt aber zu &#8220;Unilever&#8221; und die hat sich in den letzten Jahren einen Namen gemacht, weil sie die Frauenk\u00f6rper so darstellen, wie sie sind und daher zur &#8220;Body  Positivity: Liebe dich selbst wie deine Beautyprodukte&#8221;, aufriefen, uje, schon wieder Denglisch! <\/p>\n\n\n\n<p>Aber das ist ein wichtiges Thema, obwohl es eigentlich nicht viel mit Feminsmus zu tun hat, warhscheinlich ganz im Gegenteil, denn die Feminstinnen die ich kenne, schminken sich eher nicht und geben  ihr Geld auch nicht f\u00fcr in Beauytprodukte aus. Aber die Frauen, die das tun, sind oder waren in der Werbung vorwiegend hyperschlanken Frauenk\u00f6rpern ausgesetzt und bekamen dann Schuldgef\u00fchle, weil ihre K\u00f6rper das nicht waren und sie nicht Kleidergr\u00f6\u00dfe 34 hatten, wie die Models, die sie ihnen vorf\u00fchrten und das, denke ich, ist ein wichtiges Thema.<\/p>\n\n\n\n<p> Gut, da\u00df es schon Kampagnen gegen die magers\u00fcchtigen Models gibt, die dazu gezwungen werden. Die Durchschnittsfrau ist dagegen meist adip\u00f6s oder hat sich ein paar Kilo zu viel angefressen. Daher ist es sicher gut, da\u00df die Kosmetikfirmen mit normalgewichtigen und normalaussehenden Frauen werben, wenn wir dabei nicht bei dem Punkt sind, da\u00df \u00dcbergewicht vielleicht doch nicht so gesund ist, weil es ja zu Bluthochdruck und Diabetes f\u00fchren kann, aber das ist ein anderes Thema!<\/p>\n\n\n\n<p>Beate  Hausbichlergeht es, glaube ich, eher darum, da\u00df es den Firmen nicht, um die kleinen Schw\u00e4chen der Frauenk\u00f6rper geht, sondern darum, da\u00df sich diese die meist teuren Produkte kaufen sollen und sich damit versch\u00f6nern.<\/p>\n\n\n\n<p>Von da kommt Beate Hausbichler, die sich, wie schon bem\u00e4ngelt, in ihrem Buch ein wenig sehr an Amerika orientiert, zur Black Lives Matter- Bewegung, die hat mit Feminsmus vordergr\u00fcndig nicht soviel zu tun, da ja ein Schwarzer von einem wei\u00dfen Polizisten erstickt wurde. Aber die schwarzen Frauen haben es zugegeben, noch viel schwerer, als die wei\u00dfen Alleinerzieherinnen und k\u00f6nnen sich die Wohlf\u00fchlcremes noch weniger leisten, sondern produzieren wahrscheinlich zu miserablen Bedingungen, die Wohlf\u00fchlkleidung f\u00fcr die wei\u00dfen Feministinnen, die inzwischen vielleicht schonMarkenkost\u00fcme und nicht nur Latzhosen tragen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das wei\u00df ich nicht so genau, aber nach dem &#8220;Feminst- Washing&#8221; kommt das &#8220;Greenwashing&#8221;. Das hatmit Feminismus wohl auch nicht soviel zu tun, wenn sich die Firmen, um ihre Produkte zu verkaufen, einen \u00f6kologischen Anstrich geben und sagen &#8220;Unsere Waren werden nachhaltig erzeugt!&#8221;, aber die unverkaufte Waren bei &#8220;H&amp;M&#8221; werden, statt sie billig an Unterpriveligerte weiter zu geben, da lobe ich mir die B\u00fccherschr\u00e4nke, wo man seine ausrangierten B\u00fccher abgeben kann,  verbrannt.<\/p>\n\n\n\n<p>Dann schreibt Beate Hausbichler noch von einer dieser pseudofeministischen Kampagne, die auch bei uns im letzten Jahr beschlosen wurde, n\u00e4mlich die Steuersenkung bei Damenhygieneartikeln und da bem\u00e4ngelt, die Autorin, den antiquierten Ausdruck. Es sind die Tampons und Slipeinlagen damit gemeint und, da\u00df sich die Frauen mit der Pille vielleicht nichts Gutes getan haben, ist auch ein anderes Thema, das angeschnitten wird, w\u00e4hrend Beate Hausbichlervon der von der &#8220;Period Pride&#8221; schreibt, die die Firmen in der &#8220;Liebe deinen K\u00f6rper- Bewegung&#8221;, den Frauen beibringen wollen. Aber wenn man jedes Monat Regelschmerzen hat, ist das nicht so leicht und da hilft wahrscheinlich die sch\u00f6ne teure Tamponpackung mit der aufgemalten Vulva auch nicht weiter.<\/p>\n\n\n\n<p>Im zweiten Teil geht es um die Medien oder &#8220;Feminismus auf Quote und Kliks optimiert&#8221;und da beginnt Beate Hausbichler damit, da\u00df sich die Medien lange nicht um die frauenspezifischen Themen k\u00fcmmerte. Dann \u00e4nderte sich das allm\u00e4hlich, aber auch da blieben die wirklich relevanten Themen unerw\u00e4hnt. Denn es geht ja um  die &#8220;Quotenbringer&#8221;.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber dann kam die <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2018\/12\/04\/nichts-was-uns-passiert\/\">&#8220;Me too-Debatte&#8221;,<\/a> die auch im Mainstream nicht zu \u00fcbersehen war. Beim Kopftuch war das anders und da f\u00fchrt Beate Hausbichler das Beispiel von K\u00fcbra G\u00fcm\u00fcsay, einer kopftuchtragenden engagierten Feministin an, die lange als Quotenfrau zu diversen Talkshows eingeladen wurde, die aber im Vorjahr ausgestiegen ist, weil sie erkannte, da\u00df das Vorsichhertreiben der immer gleichen Themen die Frauenbewegung auch nicht wirklich weiterbringt.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Alte Werte neu verpackt&#8221;, hei\u00dft das Kapitel, wo es um die &#8220;Frauenmagazine&#8221; geht, die sich im Laufe der Jahrzehnte auch des Feminismus angenommen haben. Was hei\u00dft, da\u00df eine Frau jetzt nicht nur mehr sch\u00f6n und sexy, sondern auch selbstbewu\u00dftzu sein hat und als geschminkte Karrierefrau, den Haushalt und die Kinder nebenher schupfen mu\u00df. So strotzen diese Magazine jetzt von Artikel zum Frauenempowerment und geben Ratschl\u00e4ge, wie die Frauen die Drei oder Vierfachbelastung packen kann. Als Beispielwird hier eine Ausgabe derZeitschrift &#8220;Woman&#8221; angef\u00fchrt, die im Jahr 2020 als Cover die &#8220;Neue Heldin der Frauen, die US-Politikerin Alexandria Ocssio-Cortez&#8221; zeigt und dann im Inneren Tips gibt, &#8220;wie man mit Raumd\u00fcften ein atmosph\u00e4rischen Heim kreirt, der Rat, die deutsche Feministin Margarete Stokowsi zu lesen, Erz\u00e4hlungen von Promi-Frauen, wie sie lernten, ihr \u00c4u\u00dferes zu lieben, statt sich h\u00e4\u00dflich zu finden, Beratung, man seinen inneren Schweinehund \u00fcberwindet, der durch falsche Reaktionen im Alltag unser Lebengl\u00fcck ruiniert, sowie ein &#8220;Best of Winterm\u00e4ntel&#8221; zeigt. Ziemlich kompliziert, das Ganze und dann steht auf einer Zeitschrift oder auf einem T-Shirt auch noch &#8220;FeminisMUSS&#8221; was ganz sch\u00f6n die Kontrakonkuriertheit zeigt.<\/p>\n\n\n\n<p>Das n\u00e4chste Kapitel ist den meist amerikanischen Serien gewidmet, wo ich mich, weil ich die nicht sehe, nicht auskenne. Aber die Sitcoms, hie\u00df es schon fr\u00fcher, dienten in den F\u00fcnfziger- und Sechzigerjahren dazu, den Hausfrauen beim Kochen, Putzen und Babyf\u00fcttern, Abwechslung zu bringen und so durften sie nicht anspruchsvoll sein, weil man ja w\u00e4hrend des Kochens \u00f6fter wegrennen mu\u00df und da soll man nicht zu viel vers\u00e4umen. Das hat sich jetzt ge\u00e4ndert, weil die Sitcoms oder Serien jetzt auch den Aufstieg und die N\u00f6te der meist Mittelschichtkarrierefrauen zeigen. So gibt es eine Premierministerin, die eine magers\u00fcchtige Tochter hat, mit der man  mitleiden kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Sehr kritisch scheint Beate Hausbichler mit der &#8220;Social Mediea&#8221; umzugehen, schreibt sie doch &#8220;Von wegen Freiheit&#8221; dazu und meint, da\u00df man wenn man seine Meinung in den Netzen von Facebook, Instagram, Twitter allzu freudig preisgibt, der Werbemachinerie ausgeliefert ist und f\u00fchrt als Beispiel an, da\u00df man dann vielleicht ein Johanna Dohnal Buch empfohlen bekommt, wenn man allzu offen \u00fcber eine Frauenkonferenz schreibt, die man besucht hat. Sollte es Schlimmeres geben, k\u00f6nnte man  meinen und nat\u00fcrlich m\u00f6gen die Vollzeitjournalisten die Bloggerszene nicht. Aber trotz aller Mi\u00dfbrauchsm\u00f6glichkeitfinde ich es doch sehr gut, da\u00df man hier seine Meinungnoch mehr oder weniger offen \u00e4u\u00dfern kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Der dritte Teil &#8220;Feminismus, markttauglich gemacht&#8221; beginnt mit einem Zitat aus den &#8220;<a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2018\/03\/08\/zum-frauentag-in-die-wien-bibliothek\/\">Z\u00fcndenden Funken&#8221;<\/a>, das Buch \u00fcber die &#8220;Auf&#8221; die sogenannte zweite Frauenbewegung, die erste war wohl zu Beginn des neunzehnten jahrhunderts, als die Frauen um  das<a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2018\/12\/04\/hundert-jahre-frauenwahlrecht\/\"> Wahlrecht zu bekommen, aufdie Stra\u00dfe ginge<\/a>n, das von <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2017\/02\/10\/geburtstagsfeiern-mit-ruth\/\">Ruth Asp\u00f6ck<\/a>, , Erna Dttelbach und anderen Frauen herausgegeben wurde und f\u00fchrt dann \u00fcber  die &#8220;Frauennetzwerke&#8221; zu der &#8220;Individualismus-Falle&#8221;. Begriffe wie &#8220;Choice-Feminsmus&#8221; oder &#8220;Popul\u00e4rer Feminismus&#8221; tauchen auf, die mich etwas verwirrt zur\u00fccklassen. Beate Hausbichler meint damit aber wohl, wie auch am Buchr\u00fccken steht &#8220;Da\u00df \u00fcberall, wo Feminsmus in dicken Lettern draufsteht, wohl nur Selbstoptimierung, Selbstdarstellung und letztlich Konsum drinstecken&#8221;.<\/p>\n\n\n\n<p>Etwas, was wohl nur die Frauen selbst \u00e4ndern k\u00f6nnen, die nat\u00fcrlich die Wahl haben, ob sie sich im Beruf oder bei ihren Kindern wirklichen wollen und dazu amerikanische Markenkleidung oder Parfums brauchen und auch, wie sie es mit ihren Kndern halten wollen und dadenke ich immer noch, da\u00df man, wenn man rechtzeitig verh\u00fctet, auch nicht auf das Recht auf Abtreibung bestehen braucht.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein interessantes Buch, das viele Aspekte aufzeigt, die mir bisher unbekannt waren und denke, da\u00df die Frauen es immer noch oder immer wieder schwer haben. DieFrauenbewegung viel erk\u00e4mpft hat, was man sich nicht durch den Markt und auch nicht durch den Neoliberalismus  oder Corona wegnehmen lassen soll, da stimme ich Beate Hausbichler zu und interessant ist auch, da\u00df bei den &#8220;Amazon Rezensionen&#8221; eine sehr lange zu finden ist und eine das Buch als &#8220;unlesbar&#8221; beschreibt, dem ich nicht zustimmen kann.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fcr die, die sich vielleicht dar\u00fcber mokieren, da\u00df ich beim &#8220;Leipziger Buchpreis&#8221; keine Sachb\u00fccher anfragte, ich lese manchmal welche, nicht sehr oft zugegeben und auch nur in bestimmten Fachgebieten die haupts\u00e4chlich die Politik, die Literatur und vielleicht auch sonst noch &hellip; <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.at\/?p=99934\">Continue reading <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[734,1987,4825],"class_list":["post-99934","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-buecher","tag-beate-hausbichler","tag-feminismuskritik","tag-residenz"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/99934","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=99934"}],"version-history":[{"count":0,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/99934\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=99934"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=99934"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/literaturgefluester.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=99934"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}