Berührungsentwicklung

Da habe ich ja gestern geschrieben, daß ich immer noch nicht weiß, über was schreiben will, beziehungsweise es mit meinem Ende Februar begonnenen Romanprojekt weitergehen soll?

Da war ich ja vor zwei Wochen vorsichtig optimistisch, habe eine Szene im Cafe Wolke und eine mit der Anna Augusta zum Thema “Rasierklinge” geplant, in meinen Regalen nach Stefan Zweigs Werken gesucht, einen Schwerpunkt geplant, mit der “Ungeduld des Herzens” in Harland begonnen, mit dem Schreiben bin ich aber bezüglich “Literatur und Wein” und einigen Schwierigkeiten, bezüglich “Paul und Paula” und ob ich über das Transgenderthema schreiben darf, beziehungsweise nicht atwaige Persönlichkeitsrechte damit verletze, nicht gekommen.

Ich verletze nicht, hat mir zwar Gerhard Ruiss, der sich meinem Text sehr bemüht angenommen hat, gesagt, ich bin ihn aber trotzdem noch einmal durchgegangen, um ganz ganz sicher zu sein, daß etwaige Ähnlichkeiten, etwa, daß  Paul am Donaukanal joggen geht und Karate trainiert, nur dem Zufall beziehungsweise der Thematik geschuldet ist, denn da habe ich mir ja im Februar einige Videos angesehen und das bei Transgendertransformationen so gefunden.

Das war also die letzten Tage etwas schwierig und mein “Work on Progress”, wo ich ja ohnehin nicht sicher war, ob ich da nicht alte Kamellen aufwärme und mich mit dem Satz “Das berührt mich nicht!” und der Frage, ob die Hildegard auf Weltreise gehen darf, nicht ins Ecke schreibe, denn ich habe ja schon sehr sehr oft gehört, daß ich so nicht oder das nicht schreiben darf, nicht so gut wie Thomas Bernhard oderFlaubert schreibe, etcetera.

Als ich im Amerlinghaus Doris Nußbaumer vom “Miranda Schutzengelchen” und, daß dort Miranda Himmelbauer ihren ersten Joint raucht, erzählte, sagte mir die, daß man darüber nicht schreiben darf, wenn man selbst nicht geraucht hat und in der letzten Schreibgruppe meinte Ruth Aspöck, daß ich nicht soviel über Ausländer schreiben solle, weil ich nicht soviel davon verstehe.

Aber auch das Thema alte Frauen und Bücher, von dem ich ja vielleicht schon ein bißchen was verstehe, weil ich viel lese und schon über sechzig bin, hat mir einmal eine Leserin abgesprochen.

Ja, mein Schreiben steht, denke ich manchmal, unter keinem guten Stern. Ju Sophie hat einmal gemeint, ich würde es mit Zähnen und mit Klauen verteidigen. Ich weiß nicht, ob ich “No na, wahrscheinlich habe ich Grund dazu!”, geatwortet habe oder nur schuldbewußt gedacht, “Uje, tue ich das? Das darf ich doch nicht!”

Und das ist wahrscheinlich auch, was ich während des Schreibens denke, “Das darf ich nicht, das ist schon wieder nicht gut genug, damit habe ich mich jetzt an den Rand geschrieben, etcetera!” und damit ist man blockiert und wenn ich dann zu den Schnuppertagen des Writerstudios gehe und höre, daß man das beim Freischreiben genau nicht tun soll, sondern einfach schreiben und den inneren Zensor in den Orkus schicken, dann erscheint mir das zwar logisch, aber wenn ich so über meine Texte schaue, dann kommt das schon wieder  und wenn ich dann darüber blogge und keiner antwortet mir darauf, ist das auch nicht sehr aufbauend!

Nun gut, ich schreibe mindestens vierzig Jahre, natürlich schon viel länger, aber mit literarischen Anspruch ab meiner Matura, habe über vierzig Bücher publiziert und Texte in “Anthologien”, sogar schon ein paar Preiserln gewonnen und jetzt das Gefühl, das habe ich doch schon über die alten Frauen, über die Pensionsschockdepression, die Bücherberge etcetera und so kam es, daß ich im Februar sehr schnell mit dem neuen Projekt angefangen habe, aber irgendwie nicht wirklich damit zufrieden war.

Dabei birgt es ja Stoff für einige Romane, obwohl zugegeben, einiges Bekannte, mit dem ich auch angefangen habe, drinnen ist, die schreiblockierte Schriftstellerin, die zu einem Therapeuten geht, Ju Sophie hat mir ja, glaube ich, angekreidet, daß ich  Johannes Staudinger in der “Mimi” das tun ließ und gemeint, daß das ein Bestsellerautor nie täte. Als ob Therapie  etwas Schlechtes wäre?

Dann, Hildegard Hadringer, die nicht sicher ist, ob sie angesichts der Flüchtlingskrise, wie geplant, auf Weltreise gehen darf. Dann kamen schon Zarah Bashrami und die beiden Studenten Zoran Simic und Jurij Abrahamovic, die ein Stück über den 12. Februar 1934 proben, wo sich Heimito von Doderer  und Stefan Zweig im Cafe Central treffen.

Das wäre jetzt nicht abgelutscht, aber wenn ich über Doderer und Zweig schreiben will, müßte ich wahrscheinlich wirklich viel über sie wissen und ich habe, als Studentin zwar viel Doderer gelesen und war von den “Dämonen” auch sehr begeistert. Aber das historische Hintergrundwissen, hat mir damals sicherlich gefehlt und dann gibt es auch noch die Anne Frank, über die  Zarah Bashrami ihre Dissertation schreibt.

Da habe ich vor zwei Jahren zwar das “Tagebuch” gelesen, aber wie verknüpfe ich das alles? Wie mache ich den ultimativen Roman daraus, wenn ich über Doderer und Zweig nicht wirklich viel weiß?

Ich habe dann schnell, die ersten vier Szenen geschrieben und war nicht damit zufrieden, habe korrigiert und korrigiert, es dann aber doch so gelassen und nicht neu angefangen, wie ich es mir manchmal dachte.

Obwohl  ja auch die “Wurfgeschichten-Idee” dazu gekommen ist und ich die  Worte “Dosenbier,” “Erkundungen”, “Geld”, Lügen” hatte. Das Wort “Rasierklinge” ist auch noch dazu gekommen.

Wirkliche “Wurfgeschichten” für einen “Wurfgeschichtenband” sind nicht daraus geworden. Aber irgendwie hat sich die Handlung weiterentwickelt. Theo Hardenbergs Frau Sveti aus der “Frau auf der Bank” ist noch dazugekommen und Anna Augustas Nichte, Angie Engel, der sprechende Name zu Potenz und Stefan Zweig und Heimito von Doderer haben sich wieder mit dem Fräulein Anne im Cafe Wolke am siebenten Himmelsbogen getroffen.

Das ist eine Idee, die ich  schon für meine “Luitpold-Stern- Preis- Geschichten” mit dem alten Professor und dem jungen Dichter Dichter hatte und anläßlich seines Todes auch noch Rolf Schwendter dazu schickte.

So weit war ich vor zwei Wochen, gestern habe ich das Ganze, neben meinem Stefan Zweig- Bücherstapel, wo neben der “Welt von Gestern”, das ich schon mal gelesen habe, noch zwei “Novellenbände” und “Fouche” dazugekommen sind und das “Kleine Doderer-Buch” gibt es auch, noch einmal durchkorrigiert und mir gedacht, daß vor allem der sperrige Anfang, die Schreibblockade, der Anna Augusta und die Unenschloßenheit der Hildegard, jetzt passt und daraus könnte ein Roman mit einigen Handlungssträngen entstehen, nämlich die Dreiergeschichte zwischen Zarah und den beiden Studeten, der möglichen IS-Gefährudung von Zoran, das Buhlen derBeiden, um die schöne Zarah und die könnte schließlich den Jurij bekommen, während Zoran Jurijs Schwester Lara trifft, die  Psychologie studiert, so daß Zoran “Die Lügen der Frauen” vielleicht im Bücherschrank findet und ihr die Widmung hinschreibt, nachdem er im “Reinhardt-Seminar” aufgenommen wird.

Konflikte könnten sich noch ergeben, daß Jurij und Lara aus einer jüdischen Familie kommen, Zoran und Zarah aber Moslems sind und dann gibt es noch die Handlungsstränge im Himmel und die Geschichte über Stefan Zweig, Doderer und Anne Frank und am Schluß fährt, die Hildegard dann in die Türkei oder Griechenland und betätigt sich vielleicht dort als Flüchtlingshelferin, während der Roman entstanden ist und Anna Augusta damit auf die Shortlist des neuen österreichischen Buchpreises kommt.

Das wird mir mit meinem  einundvierzigsten Selbstgemachten, glaube ich, wahrscheinlich nicht passieren, da dem ja noch immer der Makel des nicht Professionellen anhaftet, obwohl die “Amazon-Self Publisher”, das inzwischen anders sehen. Aber “Selfpublishing” und “Books on Demand” sind ja beim österreichischen Buchpreis ausgeschlossen.

Aber ich hätte vielleicht wirklich einmal die Chance einen Roman  kommen zu lassen und nicht schon nach sechs Wochen mit dem Rohentwurf fertig zu sein. Ob mir das hilft entdeckt zu werden, weiß ich nicht, denn da bin ich nach den bisherigen Erfahrungen sehr sehr skeptisch, weil es außer dem “Das darst du nicht!” oder “Das ist schon wieder nicht gut genug!”, nicht wirklich weitergeht und, auch wenn ich jetzt ein Jahr oder länger konzentriert daran arbeite und dann zwei oder dreihundert Seiten in meine Vorschau stelle und das Buch  mit einem Bild in meinen Blog bewerbe, werden sich auf das entsprechende Gewinnspiel vielleicht genausowenig Leute, wie sonst melden, die es lesen und besprechen wollen.

So weit, so what, gestern habe ich schon eine Szene weiter geschrieben, nämlich die mit der “Rasierklinge” und der Frage, wie das jetzt mit dem Bärchen von Stefan Zweig ist? Vielleicht wollte er sich das  abrasieren. Hitler hatte ja ein Ähnliches und eine Handlung brauche ich  auch noch, was Stefan Zweig am 12. 2. in Wien, wo er ja, glaube ich, nicht gewesen ist, machte?

Eine Idee hätte ich auch noch mit meinen “Wurfgeschichten-Worten”, die könnten, als Kapitelüberschriften dienen und ansonsten ist er Aufbau, was ich eigentlich ganz gut finde, der, daß die Geschichte in abwechselnden Perspektiven erzählt wird.

Anna Augusta erzählt sie ihren Psychiater, schreibt eine “Wurfgeschichte”, läßt sich von Angie Engel, ihrer Nichte, was noch überarbeitet werden muß, coachen. Stefan Zweig und Doderer schauen vom Cafe Wolke mit dem Fernrohr in den Turnsaal hinunter und beobachten, das, was sich zwischen Zarah, Zoran, Jurij und Hildegard abspielt, etcetera, etcetera.

So weit, so what und die nächste Szene, die ich noch schreiben könnte, bevor ich das Radio aufdrehe und höre, wer in die Stichwahl zur Budenpräsidentenwahl gekommen ist, könnte die, zwischen Fräulein Anne und den beiden Dichtern im Himmel sein.

Wochenbericht zum Welttag des Buches

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Am dreiundzwanzigsten April wird seit einigen Jahren mit verschiedenen Aktionen der “Welttag des Buches” gefeiert und heute ist es wieder mal so weit.

Cervantes und Shakespeare haben ihren Geburts- oder Todestag,  deshalb soll man lesen und das wird in Spanien, glaube ich, mit Rosen gefeiert und in Österreich gibt es seit einigen Jahren eine vom Hauptverband herausgegebene Anthologie, die ich mir immer getreulich abhole und die heuer, vom “Adler bis Flußpferd”, den “Tieren” gewidmet ist und Ausschnitte aus Romanen von Astrid Lindgren, “Pippi Langstrumpf”, Erich Kästner “Konferenz der Tiere”, aber auch Neuerscheinungen, wie Isabells Bodgans “Der Pfau” und österreichische Literatur, wie Bettina Balakas “Unter Menschen” enthält.

1998 oder so, ich glaube, kurz vor meiner “Altweibersommerlesung” in der “Alten Schmiede” bin ich auf diese Aktion aufmerksam geworden. Da hat es ein deutsches und ein österreichisches Geschenkbuch gegeben.

Das Deutsche wurde bald wieder eingestellt, beziehungsweise hat es vor einigen Jahren eine Aktion in Deutschland gegeben, wo man sich melden und dreißig Bücher holen und verteilen konnte.

Wolfgang Tischer hat das mit Peter Stamms “Agnes” gemacht und dann gebloggt, das niemand das Buch geschenkt haben wollte.

In Wien hat es einige Jahre eine Bücherbim um den Ring gegeben, da bin ich 2007 oder 2008, also noch vor meinen Bloggerzeiten einmal mitgefahren und die letzen zwei Jahre hat Anna Jeller ihre Leseexemplare schön verpackt ins Schaufester gelegt. Da habe ich mir  voriges Jahr Ludwig Lahers “Bitter” geholt, aber noch nicht gelesen und am Nachmittag gab es bei den “Wohnpartnern” im Reumannhof ein Büchertauschfest, wo ich gelesen habe.

Heuer wurde am Mittwoch  die Hauptverbandsanthologie in der Grünangergasse vorgestellt, ich habe mich auch zu der Veranstaltung angemeldet, dann aber mit dem Alfred und dem Andy, Annas zweiunddreißigsten Geburtstag in der “Hollerei” gefeiert, so habe ich ich mir das Buch erst holen müßen und am Naschmarkt habe ich in einem Mail vom Alfred gelesen, stellt die “Edition Apfel”  ihre Bücher aus.

Dann gibt es  diese Woche auch einiges bezüglich meines Schreibens Lesens zu berichten:

Mit den “Berührungen” bin ich noch nicht sehr weit gekommen, das heißt, da stehe ich noch bei 39 Seiten, 15 Szenen, knapp 18.000 Worten und weiß wahrscheinlich nach wie vor noch nicht wirklich, worüber ich schreiben will, beziehungsweise habe ich mich vielleicht an die Wand geschrieben oder mir zuviel vorgenommen, habe einen Schreibblockade, bin ausgeschrieben, etcetera und sehr viel Ermutigungen bekomme ich ja  leider nicht, ganz im Gegenteil.

Einen Haufen  Stefan Zweig-Bücher habe ich mir allerdings für einen Stefan Zweig-Schwerpunkt herausgesucht, damit meine 2016 Leseliste höchstwahrscheinlich wieder endgültig über den Haufen geworfen und komme  nicht und nicht zu meinem Vicki Baum-Schwerpunkt, den ich mir ja auch vorgenommen habe.

“Die Ungeduld des Herzens” habe ich schon gelesen. Jetzt warten noch das Wiederlesen der “Welt von Gestern”, zwei Novellenbände und das Buch “Fouche” über den französischen Polizeiminister auf mich und über Stefan Zweig wird es im Juni, habe ich gerade erfahren, auch einen Film geben, was die Frage, ob er jetzt ein großer Schriftsteller ist oder nicht, wahrscheinlich endgültig beantwortet und den ich mir, wenn ich in Deutschland leben würde, vorab ansehen könnte, weil ich da auf eine Liste mit Einladungen für Presseaufführungen gekommen bin, aber in Österreich gibt es das nicht.

Trotzdem ist die Woche für mich sehr international gewesen, so habe ich, die ich auf meinen Blog, ja manchmal über mangelnde Kommetierfrequenz jammere, eine Anfrage von einer italienischen Germanistikstudentin  bekommen, die eine Diplomarbeit über das “Downsyndrom in der Literatur” schreibt und sich für meine “Mimi” beziehungsweise die “Ohrenschmaus-Berichte” interessierte und ein Holländer wollte wissen, ob ich einen deutschen Roman kenne, dessen erstes Kapitel nur aus Stichworten und Zitaten besteht?

Kenne ich leider nicht, obwohl ich ja  schon sehr viel gelesen habe und mich eigentlich für alles jenseits dem Tellerrand und auch für den Mainstream interessiere, Altes und Neues leses, aber irgendwie jetzt sehr langsam lese, denn ich habe heuer, glaube ich, nur etwa vierzig Bücher gelesen und wenn ich so weitermache, wird wieder sehr viel Ungelesenes überbleiben.

Dafür wird es bald die Vorschau von “Paul und Paula” geben, das ich jetzt noch einmal durchgesehen habe, um  ganz sicher zu sein, daß keine Personenrechte  verletzt werden, weil ich ja zu der Geschichte von Paul und Paula, die in Linz das Gymnasium besuchten und sich fünfzehn Jahre nach ihrer Matura in einem Wiener Szenelokal wiedertreffen, durch zwei Transformationen im Literaturbetrieb  angeregt wurde, die Handlung und die Personen aber natürlich erfunden sind.

Da hat es diesbezüglich in den letzten Wochen einige Aufregungen gegeben und “Die Nika Weihnachtsfrau” mein, ich  glaube, achtunddreißigstes selbstgemachtes Buch und sozusagen der dritte Teil meiner “Flüchtlingstrilogie” muß auch noch fertig werden.

Ansonsten wird dieses Wochenende bezüglich der Frage, wer die Bundespräsidentenwahl gewinnen wird, höchstwahrscheinlich spannend werden?

El Awadalla, die ich ja auf den Opernball geschickt habe, kann ich  nicht mehr wählen, aber dafür, wie ich hoffe,  weiterschreiben und weiterlesen und da gibt es jetzt im Netz und auch im Rundfunk immer von Bücherentsorgungsaktionen zu hören, mit denen sich die Büchersammlerin in mir aber immer noch nicht anfreunden will.

Also auf in einen schönen Welttag  und als ich zur “Bücherinsel” schaute, die das Buch jetzt wieder haben, denn beim “Morawa” haben sie, “LiteraTier”, als ich am Donnerstag auf dem Weg in die “Alte Schmiede” danach fragte, das Buch noch nicht gehabt oder mir nicht gegeben, konnte ich auch gleich im “Wortschatz”  am Margaretenplatz schauen, ob der für mich vielleicht ein Welttag-Bücherschmankerl hat, denn da bin ich in den letzten zwei Jahren  auch immer fündig geworden und habe im Vorjahr ein frühes Buch von Andrea Winkler erwischt und gestern hat es, als ich im Literaturhaus war, im Bücherschrank, ein fast neu ausschauendes, wenn auch schon etwas vergilbtes, “Aufbau-Taschenbüchlein” aus dem Jahre 1991 mit “Französischen Kriminalgeschichten” gefunden, das wahrscheinlich Sammlerwert hat und der “Aufbau-Verlag” hat mir auch schon seine Herbstvorschau, wui, wui, geschickt, während ich noch ein Buch aus der Frühjahrserscheinung anfragte, weil das im Mai im Literaturhaus vorgestellt werden wird und diesmal habe ich Franz Innerhofers “Der Emporkommling”, eine alte schöne “Residenz-Ausgabe” und die “Pest in Siena” von Erich Wolfgang Skwara, auch ein Salzburger Autor gefunden.

Jetzt muß ich das alles nurnoch lesen.

Weiter gehts

Der gestrige Samstag ist einer mit dem ich schreibtechnisch zufrieden sein kann, wie das so blöd Neudeutsch heißt. Ich habe  schon am Freitag einen Schreibetrag machen wollen, beziehungsweise meine Notizen bezüglich “Berührungen” durchforsten und ein Konzept erstellen, die nächsten Szenen planen, ein Handlungsgerüst erstellen, damit endlich was weitergeht oder ich haue die elf Szenen und die knapp eindunddreißig Seiten, die ich bis jetzt habe, weg, habe ich ja am Donnerstag in der Schreibgruppe verlautet, wo ich mir Bierdose statt Dosenbier wünschte, dann, das hatte ich schon beim Hingehen ins Cafe Fortuna geplant gehabt, sozusagen eine Zusammenfassung “Roman versus Wurfgeschichten” schrieb, die dann vom Zoran über die sehr viefältigen Handlungsstränge aus- und wiederzurückgekommen ist.

Ilse Kilic, die da ja sehr offen ist, hat es gelobt und gemeint, es hätte ihr gefallen, die Ruth hat gemeint, es wär zu kompliziert, ich solle nicht soviel über Ausländer schreiben, weil ich ja von ihrem Leben vielleicht nicht so viel verstehe und wieso “Wurfgeschichten”, “Greifgeschichten” gehen auch, habe ich berichtig,  Peter Czak hat sich erkundigt, wie das mit dem diesbezüglichen Schreibtip ist, die Ruth hat gesagt, “Greifgeschichten”, während Ilse Kilic meinte ihr würden “Wurfgeschichten” besser gefallen, weil das ja von “Entwürfen” kommt.

Derweil ist es mit meinen “Wurfgeschichten” nicht weit her. Ich bin wahrscheinlich eine Romanschreiberin und ich habe dann am Freitag nach einer sehr langen Anlaufsphase, wo ich mir noch einmal meine “Paul und Paula”- Schreibberichte durchgesehen habe, zuerst die letzten Szenen, die ich zu Ostern in Harland und dann in der letzten Woche in Wien geschrieben habe, korrigiert und dann bis gestern das Ganze noch einmal von vorn und ich denke ganz vorsichtig, vielleicht wird  etwas daraus, bezüglich des “Schreib nicht so viel und so schnell!”, was meine Kritiker ja immer von mir wiederholen, kann ich verlauten, daß ich über die sechs Wochen Rohkonzeptphase schon bald  hinüber bin, denn ich bin, glaube ich, im Februar auf Stoffsuche gegangen, habe da mit der Idee der blockierten Schriftstellerin, die zu einem Psychiater aus einem meiner vorigen Bücher geht und der Frage, ob die Hildegard jetzt wieder auf Weltreise gehen kann, wenn doch schon die Uschy Bischof dort war, begonnen und wahrscheinlich zu patschert angefangen und mir einige Fallstreicke gelegt, die ich hoffe, jetzt einigermaßen gelockert zu haben und ansonsten habe ich vor weiterzuschreiben.

Das wohin ist noch immer vage und unbestimmt, denn es gibt sehr viele Ebenen und Handlungsstränge. Da ist einmal die ausgeschriebene Anna Augusta mit ihrer “Berührt nicht!-Kritik”, dann die Hildegard, die immer noch im Turnsaal bei Zarah Bashrami, Zoran Simic, Jurij Abrahamovic und ihrem “Zwöften Februar-Stück” ist, aber das wird vom Himmel aus von Heimito von Doderer und Stefan Zweig beobachtet, während Anne Frank inzwischen in der Himmelsbücherei war und sich ihr Tagebuch geholt hat.

Dann gibt es noch Anna Augustas Nichte Angela oder Angie Engel, den sprechenden Namen zur Potenz, an denen sich Fau Haidegger meine erste Kritikerin ja sehr störte und das Ganze gibt Stoff für mindestens zehn Romane oder so und mein Wunsch ist es ja auch meine Hemmung, was ich glaube auch schon habe, zu überwinden und mir wirklich einmal sehr sehr viel Zeit zu lassen.

Eine “Schneflockenplanerin” bin ich noch immer nicht, also lasse ich das Ganze kommen, wachsen, gedeihen oder auch wuchern und schneide es auch immer wieder mit Korrekturdurchgängen zurück, so habe ich gestern die einunddreißig Seiten auf, glaube ich, acht- oder neunundzwanzig reduziert und dann gleich zwei Szenen geschrieben, die, wo Angie Engel ihre Tante Anna besucht und dann die, wo Anne Frank sich von Fräulein Silberstein ihr Tagebuch geben läßt, so daß ich jetzt  dreizehn Szenen, fünfunddreißig Seiten und 15.8443 Worte habe.

Man sieht ein “Nanowrimo” wird es diesmal nicht, weil ich diesbezüglich zu oft  korrigiere und Ideen für meine vier oder fünf Ebenen habe ich auch.

Formal sieht es ja so aus, daß sich die Anna Augusta Szenen mit denen ihrer Romanfiguren abwechseln. So wird sie demnächst wieder zu Theo Hardenberg gehen und der wird ihr stolz ein Foto von seiner neugeborenen Tochter Jovanka zeigen. Dann gibts eine Zoran Szene, dann wieder A. A. und die Anne geht mit ihrem Tagebuch ins Wolkencafe zurück, wo Stefan und Heimito immer noch mit dem Fernrohr  auf die Probe in den Turnsaal des Studentenheims schauen.

Was dazwischen kommt weiß ich noch nicht. Die “Wurfgeschichten” wurden bis jetzt eher nur erwähnt aber nicht geschrieben. Das wär dann was  fürs nächste Projek, und dann eine Geschichte aus fünf Wörtern ohne das Romanhintergrundkorsett zu machen.

Vage Vorstellungen vom Ende gibt es aber schon.  A. A. A. wird für den “österreichischen Buchpreis” nominiert, ob sie ihn bekommt bleibt offen. Hildegard fährt weg, wohin ist auch noch vage, Zoran wird am “Reinhardt-Seminar” aufgenommen und  bekommt  Zarah. Begibt sich allerdings vielleicht in eine Menage a trois mit dem Jurij.

Ganz toll, denke ich, meine Leser werden es vielleicht kitschig finden, daß schon wieder ein Schutzengelchen, nämlich Anna Augustas Nichte, die Sozialarbeiterin bei der “Caritas” ist, vorkommt und natürlich wird und soll es eine Eva Jancak bleiben und es ist auch sehr persönlich. Die Flüchtlingstrilogie kommt einige Male vor und die Uschy Bischof aus den “Dreizehn Kapiteln”, die ja auch auf Weltreise geht.

Die Zoran und die Jurij Stränge könnten noch ausgearbeitet werden und was das “Man schreibt immer den selben Roman sein Leben lang” betrifft, bin ich daraufgekommen, das ist nicht von mir sondern von Heimito von Doderer, der das in den fünziger Jahren zu Heinz Fischer Karwin in einem Radiointerview sagte, das man sich bei “You Tube” anhören kann.

Denn als ich gestern die Szenen zwölf und dreizehn konzipiert hatte, habe ich mir zuerst einen Film über Anne Frank angeschaut, eigentlich, um herauszubekommen, ob sie ihren Vater wirklich Pim nannte und dann habe ich nachgeschaut, was sich über Doderer bei den “You Tube” finden läßt.

Von Stefan Zweig habe ich vor kurzem einen “Arte Film” gesehen und war auch in Salzburg auf seinen Spuren, obwhl ich da ja noch gar nicht wußte, daß ich ihn ins Himmelscafe setzen werde, beziehungsweise die Zarah Bashrami ihn in ihrem Stück auftreten läßt.

“Die Welt von gestern” und das “Kleine Doderer-Buch” steht immer noch auf meiner Leseliste. Vorerst habe ich aber noch ein paar Rezensionsexemplare zu lesen, die ich mir nach Leipzig bestellt habe. Was den Zweig betrifft, habe ich vor langen, noch in meiner Hauptschulzeit, die Biografie der Marie Antoinette gelesen, weil sie im Bücherschrank meiner Eltern stand.

Die “Schachnovelle” habe ich gefunden und die “Welt von gestern” auch aus dem Fundus meiner Eltern, habe ich ungefähr nach meiner Matura gelesen und in dieser Zeit war ich auch ein Doderer-Fan, habe mir vieles von ihm gekauft und von seinen “Dämonen”, die ich, glaube ich, im Sommer 1977, als ich gerade in die Otto Bauer Gasse gezogen war und mit dem Willi am Freitag immer in den Volksgarten tanzen ging, obwohl ich das gar nicht kann, im Stadtpark gelesen habe, war ich sehr begeistert, obwohl ich sie sicherlich nicht verstanden habe und wiederlesen sollte.

Aber wann? Sie sind ja erst in den Fünfzigerjahren erschienen, obwohl Doderer erste Entwürfe, glaube ich schon zu dem Zeitpunkt hatte, als ihn Zarah mit Stefan Zweig zusammentreffen läßt.

So weit so what und weiterschreiben, weiterentwickeln lassen, dazwischen wird es wahrscheinlich bald eine Vorschau von “Paul und Paula” mit einem professionellen roten Cover geben. Das neue Buch von Antje Ravic Strubel, wo auch eine Transgenderperson vorkommt, habe ich jetzt gelesen und die Verlage haben hundertsechundfünfzig Bücher für den neuen dBp eingereicht, neundundachtzig davon aus dem Frühjahrsprogramm, vierzehn aus dem vorigen Herbst, die anderen müßen erst erscheinen und man müßte wahrscheinlich die alle lesen, um dann etwas Qualifiziertes über die künftige Longlist aussagen zu können, aber dann würden ja auch noch die vielen anderen gar nicht erst eingereichten Bücher fehlen und so kann ich mich, obwohl ich ja schon fleißig lese, gerade Janko Marklein “Florian Berg ist sterblich”, auf meinen neuen Roman konzentrieren, auch wenn sich niemand außer mir dafür interessiert.

Schreibgruppe mit Bierdose oder Dosenbier

Als ich heute vom klinischen Mittag in die Praxis ging, habe ich Ottwald John in der Zieglergasse getroffen, der mir sagte, daß ich  um halb sieben ins Hofmobiliendebot zu einer Lesetheateraufführung kommen soll, aber da war ja unsere “Westbahnspontan-Schreibgruppe” auf die ich mich schon freute, weil ich da ja meine erste “Wurfgeschichte” mit dem Thema “Dosenbier” ausprobieren wollte, da ich ja immer noch mit meiner Romanidee labouriere und noch immer nicht so weiß, über was ich schreiben will, obwohl ich inzwischen schon elf Szenen und einunddreißig Seiten habe. Die Hildegard Hadringer mit Zarah Bashrami in den Turnsaal gegangen ist, wo sie und Zoran Simic und Jurij Abrahamovic, ihr Stück über den “Zwölften Februar” proben und bei Anna Augusta Augenstern hat sich ihre Nichte Angie Engel gemeldet, als sie gerade an ihrer “Dosenbiergeschichte” schreiben wolte.

Das habe ich jetzt für sie getan. Denn es war kein Problem das Thema in der Schreibgruppe, die heute aus Ruth Aspöck, Peter Czak, Doris Kloimstein, Ilse Kilic und Fritz Widhalm bestand, Robert Englhofer scheint nicht mehr zu kommen, seit er und Ruth sich getrennt haben und Klaus Khittl, dem ich eigentlich das Sibyille Berg-Buch zurückgeben wollte, war verhindert, durchzubringen.

Nur habe ich leider “Bierdose” statt “Dosenbier” gesagt und bin erst beim Schreiben auf den Irrtum, beziehungsweise Schlampigkeit darauf gekommen und nun hurrah, meine erste Wurfgeschichte, die eigentlich und genaugenommen, eine Zusammenfassung, des bis jetzt Vorhandenen, beziehungsweise meiner Schreibunsicherheit ist.

Aber zwei Geschichten hätte ich jetzt schon für den “Dreizehn Wurfgeschichtenband”, die unten folgende und die “Präsidentin auf dem Opernball” vom Februarschreiben, die es jetzt ja nicht geben wird.

Für mein Romanprojekt hat sie mich nicht wirklich weitergebracht  und ist wahrscheinlich auch  nicht dafür verwendbar.

 

“Bierdose”

“Wie bin ich nur auf dieses blöde Wort gekommen und was hat es mit  Zoran Simic  zu tun, der sie genau in diesem Augenblick aus seinem roten Rucksack nimmt und demonstrativ auf den runden Cafehausmarmortisch stellt, den er vorher mit Jurij Abrahamovic auf die Bühne des Turnsaals trug, in dem sie seit einiger Zeit Zarah Bashramis Stück zum zwölften Februar 1934 proben.

Sehr verwirrend, die Idee über eine Schreibblockierte, die einen Roman verfassen will und eigentlich nicht wirklich eine Ahnung hat, worüber er handeln soll?

Denn sie hat ja alles schon geschrieben oder angerissen und die Dose mit der Aufschrift “Gösser” auf dem Marmortisch passt auch nicht dorthin.

Hat man doch wahrscheinlich am 12. 2. 1934, als in Wien die Straßenbahnen stehenblieben, der Strom ausfiel, die Sozialdemokraten aus den Gemeindebauten schoßen und die Heimwehr mit Panzern auffuhr, eine solche nicht gekannt und in dem berühmten Cafe Central, hat der ebenso berühmte Dichter Heimito von Doderer, der zu dieser Zeit bei den illegalen Nazis Mitglied war und an einem Manuskript  namens “Dicke Damen” schrieb, das später als “Dämonen” bekannt werden sollte, eine solche auch nicht bestellt, sondern beim Kellner Franz “Bitte sehr, bitte gleich!”, sicherlich eine Schale Gold, beziehungsweise einen kleinen oder großen Braunen.

Das Wort “Bierdose” fällt mir jetzt noch ein, ist auch falsch gewählt und eine Verwechslung. Denn eigentlich wollte die Schreibblockierte eine “Wurfgeschichte” über das Wort “Dosenbier” verfassen. Weil sie keine Romanidee hatte, wollte sie sich an Kurzgeschichten ausprobieren und da ist ihr ein  Schreibratgeber in die Hände gefallen, der  Tips zur Ideenfindung gab.

Einfach in eine Bibliothek  gehen, sich mit dem Rücken vor das Regal  stellen und sozusagen blind und deppert nach einem Buch fassen. Es aufschlagen, ein Wort heraussuchen, es ins Notizbuch schreiben und dann noch eines aus einem anderen Buch. Nach und nach das Ganze vier bis fünfmal wiederholen und dann hat man schon vier bis fünf Wörter, über die man eine Geschichte schreiben kann.

Gesagt, getan, hineingefaßt und das erste Buch, das mir von meinen Bücherregalen in die Hände fiel, ich bin natürlich in keine Bibliothek gegangen, ist Cornelia Travniceks “Chucks” gewesen und da stand “Dosenbier” auf der ersten Seiten oder auch im Klappentext.

Dann sind noch “Erkundungen”,  “Geld”, “Feindschaft” und “Lügen” aus dem Roman “Die Lügen der Frauen” der Russin Ljudmila Ulitzkaja  dazugekommen und in dem Fund aus dem offenen Bücherschrank, den ich ja sehr gerne und sehr häufig frequentiere, war auch noch eine Widmung von einem “P.” an seinen “Schatz” zu finden.

Ich hatte jetzt fünf Worte über die ich je eine “Wurfgeschichte” für eine “Wurfgeschichtensammlung” schreiben kann.

Dann bin ich  noch auf  Stoffsuche  durch Wien gegangen und von da die Idee zurückgebracht, jetzt doch einen Roman zu schreiben, wo eine schreibblockierte Schriftstellerin zu einem Psychiater geht und einen Roman über eine Lehrerin schreiben will, die nach ihrem Pensionsantritt eine Weltreise zu machen  plante, jetzt aber nicht mehr sicher ist, ob das in Zeiten der Flüchtlingsströmen noch statthaft ist und die in ihrer Bankfiliale, eine ehemalige Schülerin, die aus einer iranischen Familie stammende Zarah Bashrami, traf, die ihr erzählte, daß sie ein Stück über den zwölften Februar geschrieben hat, in dem sich Heimito von Doderer und Stefan Zweig im Cafe Central treffen, das sie mit den Schauspielschülern Zoran Simic und Jurij Abrahamovic im Turnsaal eines Studentenheimes probt, wo gerade der sechsundzwanzigjährige Zoran Simic, der als Säugling mit seinen Eltern von Sarajewo nach Wien geflüchtet ist, vor dem weißen Marmortisch Platz gekommen hat und eine Dose Bier aus seinem roten Rucksack nimmt…”

 

Ansonsten hat es Geschichten über das Recyclen von Alaminium und von Peter Czak eine von einem Teufel gegeben, der den Jugendlichen, die ins “Fluc” kommen, gelbe Bierdosen um fünf Euro verkauft, in denen Extasy enthalten ist.

Vorbereitungen

Wie geht es weiter mit der Romanarbeit, werden meine Leser vielleicht fragen? Bruchstückhaft und zögernd, kann ich antworten. Denn eigentlich weiß ich noch immer nicht, über was ich schreiben will und ob ich das kann, beziehungsweise überhaupt darf, ist ja eine Frage, die ich immer noch nicht ganz beantwortet habe.

Beziehungsweise labouriere ich, nachtragend, wie ich bin, an der Reihe von Erfahrungen, wo ich beispielsweise Ende der Siebzigerjahre meine “Einladung zum Tee” zwei Freunden zeigte und an der Antwort, daß das nicht gut ist, noch immer kiefle, beziehungsweise rate, warum sie so gekommen ist?

Denn die Geschichte war wahrscheinlich so gut oder schlecht, wie Anfängergeschichten halt sind und wenn mir jemand eine solche zeigte, würde ich  antworten “Toll!” und dann vielleicht hinzufügen, was mir dazu einfällt oder ich einwenden könnte.

Dann kam der “Arbeitskreis schreibender Frauen“, das Herumschicken zu Verlagen und Stipendienvergabe, bis circa 2000, dann kam der Alfred mit dem ersten “DigiBuch” zum Geburtstag, das sich inzwischen auf achtundreißig selbstgemachte  ausgeweitet hat, da war zuerst auch immer zu hören, daß man das nicht darf und daß, das “llegale” Bücher wären. Dnn kam das “Selbstpublishing” was seither boomt und Buchmessenhallen füllt, aber von der Literaturwelt wahrscheinlich doch nicht anerkannt wird. Ich stelle meine Bücher nicht auf “Amazon” aus mehreren Gründen, Unsicherheit, etcetera, sondern lasse sie mir immer noch zu fünfzig Stück drucken, trage sie in der Handtasche herum, beziehungsweise promote ich auf meinen Blog, den ich seit 2008 betreibe.

Seither hat sich viel geändert und ich bin nach meinem Buchmessensurfen auf den Blog und die You tube-Kanäle der Annika Bühnemann, einer achtundzwanzigjährigen jungen Frau, die es ein bißchen wie die Mae aus dem “Circle” betreibt, also jeden Tag ein Video über sich dreht, in dem sie erzählt, was sie so treibt, gestoßen.

“Vom Schreiben leben” nennt sich ihr Blog, sie schreibt ChickLits und jetzt auch einen Thriller und gibt Seminare übers Schreiben, wo ich mir denke, “Wui, als ich so alt war, hätte ich mich das nicht getraut und auch nicht gekonnt!”, hat mir JuSophie, meine zweite Kritikerin, die ich vor einigen Jahren hatte, ja immer signalisiert, daß ich längst nicht so gut für einen Publikumsverlag, eine Rezension, das Schreiben oder was auch immer bin.

Die Selbstpublisher nehmen das lockerer, beachten ihre fünf sechs Punkte, im Wesentlichen, einen Plot, Figurenführung, ein professionelles Cover, ein Lektorat und dann kann man bei Annika Bühneman einen Managementkurs besuchen, wo sieerklärt, wie das Vermarkten geht.

Damit habe ich wahrscheinlich meine Schwierigkeiten, weil ich beim Vermarkten meiner Seite nicht sehr erfolgreich bin und mir daher, wenn mir wieder jemand sagt “Schreib nicht so viel, was jetzt schon drei Bücher im Jahr!”, die Selstpublisher sehen das anders, für sie scheinen drei bis fünf zum absoluten Soll zu gehören, denke, daß das Feedback jetzt von der anderen Seite kommen sollte, tut es aber nicht.

Also bleibt mir nichts anderes über, als auf meine schon vorhandenen Bücher zu verweisen und ansonsten weiterzuschreiben und versuchen besser zu werden, was auch Annika Bühnemann rät und mehr als logisch klingt.

Also am Karfreitag habe ich nach dem Flop vom Gründonnerstag eine Szene im Himmel Beziehungsweise im Cafe Wolke geschrieben, wo sich Stefan Zweig und Heimito von Doderer mit dem Fräulein Anne trafen, mir anschließend Stefans Zweig “Welt von gestern”, “Das Tagebuch der Anne Frank” und ein “Heimito von Doderer Buch” herausgesucht und nach Wien mitgenommen.

Dann bin ich wegen den diversen Osterspaziergängen und Osterausflügen nicht mehr zum Weiterschreiben gekommen und auch in meiner Praxis war, da ich ja wegen Leipzig und den Osterferien, fast zwei Wochen nicht in Wien war,  ordentlich zu tun, die Abrechnung zu machen, Büromateralien und verbilligte Ostersüßigkeiten einzukaufen, etc.

Die “Wikipedia-Einträge” von Zweig, Doderer und Anne Frank habe ich mir aber ausgedruckt und bin jetzt auf zehn Personen gekommen, für die ich einen Charakterbogen ausfüllen werde.

1 Anna Augusta Augenstern- ausgebrannte bzw. depressive Schriftstellerin

2.Hildegard Hadringer – ihre Protagonistin, die sie auf Weltreise schicken will, aber nicht genau weiß, ob sie das darf

3. Zarah Bashrami – Germanistikstudentin mit iranischen Wurzeln, die das Stück über den 12. Februar geschrieben hat und mit Zoran Simic und Jurij Abrahamovic probt und eine Dissertation über Anne Frank schreibt

4. Zoran Simic, 26, in Sarajewo geboren, 1991 oder 1992 mit den Eltern nach Wien gekommen, studiert Theaterwissenschaft oder ist arbeitslos, will eine Schauspielerausbildung machen und wurde vielleicht abgelehnt, ist vielleicht in IS Gefahr und hat auch ein paar radikale Ansichten

5. Jurij Abrahamovic, 27, mit seinen Eltern vor zehn Jahren aus Russland oder der Ukraine nach Wien gekommen, Schauspieler, Theaterwissenschaftsstudent

6.Heimito von Doderer- wird von Zoran gespielt

7.Anne Frank – Zarahs Dissertationsgegenstand

8. Stefan Zweig – die drei sitzen im Himmel im Cafe Wolke, am siebenten Himmelsbogen und beobachten das Geschehen auf der Welt unten, beziehungsweise kommen Doderer und Zweig in dem Stück von Zarah Bashrami vor und über Anne Frank schreibt sie eine Dissertation

9.Theo Hardenberg, bekannt aus der “Frau auf der Bank” – Psychiater im AKH und Anna Augusta Augensterns Psychotherapeut   und als neue Figur

10. Angie Schutzengelchen oder Angela Engel, 35, Anna Augustas Nichte und Sozialarbeiterin, die sozusagen als retender Engel auftritt und sie aus ihrer Depression  oder Schreibblockade herausholen kann.

Und darüber Geschichten oder einen Roman schreiben, irgendwie ungedordenet das Ganze wachsen lassen,  Zeit lassen, schreiben oder auch nur darüber bloggen, wie ich es schon einige Male getan hat und daziwschen meine anderen zwei Bücher, den “Adventkalender” und “Paul und Paula” für das es jetzt ein professionelles Cover gibt, auch eine Idee vom Alfred, ich selber halte nicht so viel davon. Gebe aber zu, daß ich bei achtunddreißig selbstgemachten Büchernschon nicht mehr weiß, was ich dafür fotografieren lassen oder zeichnen soll, fertig werden lassen, die “Flüchtlingstrilogie” vielleicht promoten, zu Veranstaltungen gehen, lesen, da habe ich ja inzwischen wieder einige Störungen auf meiner Leseliste durch ein paar Rezensionsanfragen und Bücherangebote, die auch kommen und mich auch auf Seiten, wie “Vom Schreiben leben” umsehen, die tröstlich sind, weil alles, was ich da höre, durchaus logisch klingt und ich auch zum größten Teil schon lange umsetze und trotzdem geht es bei mir nicht und ich stehe, wie beispielsweise Freitagabend im Literaturhaus daneben und sehe zu, wie sich alle küssen und von ihrem demnächst erscheindenen Romanen erzählen.

 

Planlosigkeit

Ich habs ja schon mal geschrieben, ich weiß nicht wirklich, worüber ich mein, das wäre dann das einundvierzigste, weil, Buch achtunddreißig, ja  gerade erschienen ist, der “Adventkalender” und  “Paul und Paula” warten noch, Projekt, schreiben soll?

Hab ich doch schon über so viel geschrieben oder so vieles angerissen, die depressiven Frauen, die Dementen, das erfolglose Schreiben und und und…

Wirklich nur angerissen vielleicht doch nicht so sehr, mache ich beim Wiederlesen doch gerade die Erfahrung, so schlecht ist das zumindest meiner Meinung nach nicht, obwohl sich meine hundertfünzig täglichen Leser, die ich jetzt so habe, für meine Gewinnspiele nicht sehr interessieren und sich nur einmal, lang langs ist her, eine Frau darauf gemeldet hat und mir dann noch schrieb “Sie machen aber viele Fehler!”

Natürlich ja, ich bin ein bißchen schlampig, verharre bei den scharfen “ß” und bin auch nicht sehr abgehoben, trotzdem war ich in den letzten Tagen, sowohl von den “Zwillingswelten” als auch von der “Frau auf der Bank”, die ich wiedergelesen habe, erstaunt, wie gut auskomponiert und, wie wenig unfertig das eigentlich war.

Denn ich habe beim Schreiben ja sehr oft das Gefühl “Das kann ich nicht!” und muß mich oft regelrecht zum Schreibtisch prügeln, dann bin ich blokiert, gehemmt, aber wenn ich so in meine Bücher schaue, denke ich dann öfter”Na, so schlecht ist das nicht!”

Zumindest nicht das Allerschlechteste der Welt, wie manche Leser meinen, aber gut, das sind Trolls oder Spamer, die glauben, unter einem Blog “Das ist aber trottelig!” schreiben zu müssen und das ist mir auch schon länger nicht  mehr passiert.

Trotzdem habe ich oft beim Schreiben das Gefühl steckengeblieben zu sein, wie mir  auch die Reaktionen meiner Leser zeigt, denn  “Paul und Paula” haben  mir eigentlich gefallen, meine Testleserin hat sie trotzdem für Pappfiguren gehalten und nach einem knappen Monat war ich wieder damit fertig, obwohl ich ja wieder ein Jahr dafür brauchen haben wollen.

Ich habs dann zwar noch einmal umgeschreiben und der Paula eine männliche Stimme gegeben und bin dann auf Stoffsuche gegangen, obwohl ich eigentlich eine Zeitlang Kurzgeschichten schreiben wollte, wie ich ja schon vor ein paar Jahren in einer Krise war und mir mit dem “Literaturgefüster-Texte-Buch” darauf geholen habe.

Jetzt sollte es Wurf- oder Greifgeschichten werden, dreizehn vielleicht, wie die “Dreizehn Kapitel”, die vielleicht ein ähnliches “mangeldes Einfallsprojekt” waren oder auch der Versuch einen Roman von einem Kapitel zum anderen zu spinnen, dann kamen das “Sommer” und das “Winterbuch”, danach was Neues mit dem Transgenderthema und jetzt, na gut, schreibe ich halt dreizehn Geschichten über “Dosenbier, Lügen, Erkundigungen” etcetera…

Aber halt schön der Reihe nach, denn jetzt bin ich durcheinander und das mögen meine Leser nicht, die dann spamen “Sie wissen gar nicht gute Frau, wie Sie den echten Autoren durch Ihre Schreibversuche schaden, hat denn da nicht der Psychotherapeutenverband etwas dagegen?”

Hat er, glaube ich, nicht und ich denke schreiben soll ein jeder dürfen, das hat ja auch “Amazon” so gesehen und den Selbstpublishern ihre Tore geöffnet und ich bin, als ich mit der “Paul und Paula” nochmals fertig war, auf Stofftour für meine dreizen Kurzgeschichten gegangen, hatte da aber schon die vage Idee vielleicht über das “Eine gute Geschichte muß berühren und das tun Ihre Texte nicht!”, zu schreiben und nach der letzten Schreibegruppe in der ich war, habe ich die El Awadalla, die aber jetzt aufgegeben hat auf den Opernball geschickt.

Also kann sie nicht mehr, wie ich eigentlich schon vorhatte, in den “Berührungen” vorkommen. Von dem Recherchetag bin ich aber mit der Idee zurückgekommen, einen Roman über eine depressive Schriftstellerin namens Anna Augusta Augenstern zu schreiben, die ihre Protagonistin Hildegard Hadringer nach ihrer Pensionierung auf Weltreise schicken will, aber angesichts der Flüchtlingskrise sich die Frage stellt, ob man das denn darf?

Sie geht mit dieser Frage und dem Buch der Ljudmila Ulizkaja “Lügen der Frauen” in dem sie eine Widmung gefunden hat zu ihrem Psychiater Theo Hardenberg, der ihr von seiner Frau Sveti erzählt, die inzwischen Oberärztin geworden ist und ihm auch schon das erste oder zweite Kind gebar oder gerade damit schwanger ist.

Ja, richtig, Stefan Zweig und Heimito von Doderer sollen in dem Roman auch noch auftauchen, denn irgenwie hat sich bei mir die Idee von Romanfiguren eingemistet. Also gibt es eine Zarah Bashrami, die eine Dis über Anne Frank Schreibt und mit dem Exilrussen Juirj und Zoran aus Sarajevo in einem Kellertheater ein solches Stück schreibt und ich habe mich schon wieder an die Wand geschrieben.

Viel zu schnell und ohne wirklichen Plan, aber trotzdem vier Sezenen, beziehungsweise zwölf Seiten produziert, die inzwischen ein paarmal korrigert, verkürzt, aber nicht wirklich verändert. Die Anna Augusta zum Psychiater, die Hildegard auf die Bank geschickt, wo ja schon einige meiner Heldinnen aus früheren Büchern waren, zum Beispiel die Agathe aus der “Begrenzten Frau” in der ich gerade in der Badewanne gelesen habe, die mir aber seltsamerweise nicht gefallen hat, um mich nicht nur immer zu loben.

Mit den vier Szenen war ich fertig, als ich nach Leipzig gefahren bin, dort war ich viel vorm “blauen Sofa” und habe einige der dort sitzenden Autoren sagen gehört, daß ihre Figuren mit ihnen machen, was sie wollen, daß, die den Ton angeben und sie sich von ihren bestimmen lassen.

Sätze, denen ich eigentlich eher mißtrauisch gegenüberstehe und sie für Koketterie halte, denn natürlich bestimmt der Autor sein Buch und seine Figuren und natürlich ist es ebenfalls sehr gut, sich von seiner Fanatsie leiten zu lassen und eine, die ein Jahr vorausplottet und dann stumpf und schnell alles nieder schreibt, war ich auch nie.

So habe ich von diesen Sofa-Sessions und den Erfahrungen vom Wiederlesen meiner Bücher mitgenommen, daß ich es  eigentlich auch können müßte und mich von meiner Phantasie mehr leiten lassen sollte. Das heißt vielleicht wirklich einmal ein Jahr losschreiben, die Anna Augusta zum Psychiater gehen lassen, die Hildegard auf Weltreise oder auch in ein Flüchtlingsheim und über Heimito von Doderer und Stefan Zweig könnte ich auch recherchieren, beziehungsweise mich in die Beiden einlesen und wenn das alles nicht klappt, schreibe ich halt meine Wurfgeschichten über “Dosenbier,” “Lügen”, “Rasierklingen”, etcetera, etcerta….

Am Donnerstag wollte ich dann nach Herzogenburg fahren, kurz nach St. Pölten war der Radweg aber auf beiden Seiten abgesperrt, weil ein Steg abgetragen wird.

“Macht ja nichts!”, habe ich gedacht, schreibe ich halt weiter und dann sind zwei Szenen entstanden, eine mit der Augusta beim Psychiater, die andere mit der Hildegard auf der Bank, wo ich eigentlich nur dachte “Ich kann es nicht, ich kann es nicht, das ist grottenschlecht und so sollte ich nicht schreiben!”

Gedanken, die ich allerdings, wie ich mich erinnern kann, auch bei Büchern hatte, nach deren Widerlesen ich jetzt öfters dachte “So schlecht ist das eigentlich nicht und eigentlich erstaunlich gut auskomponiert!”

Nun gut, meine Leser sehen das halt anders und die Schreiblockaden einer depressiven Schriftstellerin interessieren vielleicht wirklich niemanden und wie soll ich ein Stück über den 12. Februar 1934 schreiben, das sich eigentlich auf die Flüchtlingskrise von heute bezieht und was sollen der Juriij  und der Zoran eigentlich in dem Cafe Central tun?

Daß ich den Stefan Zweig und Heimito von Doderer auch auf der berühmte Wolke, am siebenten Himmelsbogen in einem Wiener Cafehaus auftreten lassen könnte, hatte ich von der Fahrt am Donnerstag nach Harland zwar auch schon gedacht, dann aber darauf vergessen.

Als ich gestern von der Ochsenburg zurückgekommen bin, ist es mir wieder eingefallen und dann hat das Fräulein Anne in ihr blaues Wachsttuchheft hineingeschaut, das ihr der Dichter Stefan gegben hat und nichts hineingeschrieben, denn ihr Tagebuch, das in einem Amsterdamer Hinterhaus liegengeblieben ist, als die Nazis kamen, ist ja inzwischen berühmt geworden und sie trifft sich täglich mit den zwei alten Dichtern, zwischen sechzig und siebzig sind die, habe ich mir ausgerechnet, während sie immer unter sechzehn ist, im Cafe Wolkenbogen, der Kellner Franz stellt ihr eine Tasse heiße Schokolade hin, der Dichter Heimito gibt ihr die “Strudelhofstiege” zu lesen und ich habe mir die “Welt von gestern”, das “Tagebuch der Anne Frank” und das “Heimoto von Doderer Buch” aus meinen Harlander Regalen hervorgesucht.

So weit, so what und inzwischen dreiundzwanzig Seiten, acht Szenen, beziehungsweise 10071 Worte und immer noch kein Plan, worüber ich eigentlich schreiben will?

Ob das jetzt ein Roman den eine depressive Schriftstellerin ihrem Psychiater erzählt oder Wurfgeschichten werden sollen?  Ein Roman oder vier oder so Erzählungen über Zarah Bashrami, Hildegard Hadringer, Anna Augusta Augenstern oder Texte über Dosenbier, Rasierklingen, etcetera, die den Roman entstehen lassen, keine Ahnung oder doch ein bißchen.

Dazwischen werde ich mich durch meine achtundreißig oer so Bücher lesen und mir immer wieder sagen “Laß deine Phantasie spielen und dich von deinen Personen treiben und wenn du ein Jahr dazu brauchen solltest, ist es ja das, was du immer willst und vorhast zu tun und so schlecht bist du nicht!!!”

Das glaube ich wirklich, es wäre aber schön, wenn es auch die anderen so sehen und vielleicht von außen mal ein Anstoß kommt.

Tut es aber nicht, so muß ich mir alleine weiterhelfen und ich kann ja auch einmal ein Mansukript oder einen Teil davon wegschmeißen, von vorne anfangen, umschreiben, vom hundersten ins tausendsteund von der depressiven Schriftstellerin zu etwas wirklichen Berührenden oder Spannenden kommen.

Mal sehen, ich werde es versuchen und wenn es sein muß, immer wieder von vorne anfange, über Anregungen von außen werde ich mich freuen, aber jetzt war erst einmal der Osterspaziergang der “LitGes”, wo ich die vierte Szene aus dem “Sommerbuch” gelesen habe und  zum Büchertausch am fünften April kann ich das neue Buch auch in den “Read!!dingroom” tragen, was ich eigentlich schon vor Leipzig tun wollte, aber diesmal hatte der “Digitaldruck” so viel zu tun, daß die Bücher erst vorvorgestern gekommen sind.

Osterpläne

Von Leipzig ist es nach einem intensiven Praxistag gleich nach Harland in die Osterferien gegangen, wo ich zuerst einmal die beiden mitgebrachten Taschen, eine mit dem Aufdruck von Wolfgang Herrndorfs “Tschik-Cover” das jetzt ja verfilmt wurde, mit Leseproben, Büchern, Prospekten etcetera, auspackte und auf das neue Regal im Wohnzimmer verteilte.

Jetzt werde die Fenster putzen, die schon ordentlich verschmutzt sind, da ich mich um diese Aufgabe meist herumdrücke und es schon sehr nötig haben, bevor es  ans Radfahren geht.

In Richtung Wilhelmsburg oder St. Pölten, lauten ja die beiden Richtungen, die mir zur Verfügung stehen und zu Ostern fahre ich meistens auch einmal nach Herzogenburg. Wahrscheinlich morgen am Gründonnerstag. Am Karfreitag kann ich dann vielleicht wieder Blumen pflücken. Bärlauch haben wir schon vor ein paar Wochen gesammelt, als die Ruth in Harland war, um sich Alfred neuen Ofen anzusehen. Der ist aber in Wien eingefroren. Vielleicht gibts noch welchen, so daß ich ihn morgen mit Rösti und einem Spiegelei essen kann.

Ich bin zwar nicht sehr religiös und traditionell, an die Tages und Jahresstrukturen halte ich mich aber und so gehören zu Ostern Bärlauch und Osterpinzen.

Ein Lindt-Osterhase steht in Wien auch schon am Küchenfenster bei den Osterdekorationen, den mir der Alfred vor einigen Wochen mitgebracht hat. Den esse ich, wenn ich wieder in Wien bin. Die beiden kleinen Schokoeier, die ich  in Leipzig aus irgendeiner Schüßel klaubte, sind  bei der Rückfahrt in meiner Tasche geschmolzen und da sie sich mit dem Staniolpapier verklebt hatten, im Mistkübel gelandet.

Am Samstag gibt es aber wieder den schon traditionellen Spaziergang der LitGEs um den Viehofener See, dazu habe ich mich auch schon mit Manfred Lagler-Regall, der mir jetzt wieder eifrig kommentiert, verabredet und will eigentlich die “Fatma-Szene” aus den “Sommerereignissen” lesen.

Das Buch ist aber noch nicht da und soll angeblich heute ausgeliefert werden, so daß es der Alfred vielleicht morgen vom “Heimtierprofi” oder der Änderungsschneiderei beim Mittersteig abholen kann und das Dummie, das es schon gibt, habe ich in Wien vergessen, beziehungsweise mir “Selmas Kopftuch” eingepackt und nicht daran gedacht, daß das das falsche Buch ist.

Zu lesen gibt es in der Osterfrische natürlich auch und mehr als genug, denn ich habe es nicht lassen können und mir schon wieder einen Haufen Rezensionsexemplare bestellt.

Leipzig verführt dazu, denn Gertraud Klemm und Marlen Schachinger haben ein neues Buch und dann bin ich in Leipzig daraufgekommen, daß Hans Weigels “Unvollendete Symphonie”, wo er seine Erlebnisse mit Ingeborg Bachmann aufarbeitete, wieder aufgelegt wurde, habe bei “Atelier” angefragt und die haben mir schon das PDF geschickt, so daß ich das jetzt einmal lesen werde, obwohl ich mir eigentlich vom Harland Stoß den “Braven Soldaten Schwejk”, den es bei Anna Jeller in der Auslage gibt, ich habe aber ein altes Exemplar aus Alfreds Fundus und “Die sieben Tage des Abraham Bogatir” von György G. Kardos vorgenommen habe.

In Wien habe ich dafür die Jane Austen angefangen und liegen lassen, weil ich das Buch nicht aufs Land mitnehmen wollte, aber das PDF habe ich ja immer dabei, wenn ich den Computer mithabe.

Dann habe ich noch immer das Lesen meiner eigenen Bücher vor und da habe ich in den letzten Wochen die “Globalisierungsnovelle”, die “Mimi” und die “Dora Faust” wiedergelesen und hänge immer noch  mit dem Schreiben.

Das heißt der Widerwille, das “Ich kann es nicht, ich kann es nicht!”, ist immer noch da, obwohl ich mir in Leipzig beim “blauen Sofa” öfter dachte, ich sollte vielleicht auch einfach  losschreiben, wie es die meist jüngeren Personen, die da oben sitzen und locker von ihren tollen Büchern sprachen, offensichtlich tun.

Mit der ausgeschriebenen Anna Augusta Augenstern habe ich mich ja vielleicht schon in eine Ecke geschrieben, denn wer will schon über das erfolglose Schreiben hören und die “Schwelle der Peinlichkeit” ist da wahrscheinlich auch vorhanden und das mit den beiden Dichtern verlangt wahrscheinlich zu viel Recherchearbeit, obwohl ich glaube ich ein “Doderer-Buch” in Harland habe und vermutlich auch was von Stefan Zweig.

Ich müßte vielleicht wieder von vorne anfangen und frei von der Leber etwas weniger Abgelutschtes, wie es das ja auch bei “Paul und Paula”, für die der Alfred jetzt von einem Graphik-Institut ein  rotes Cover machen hat lassen, so daß es bald wahrscheinlich dafür schon die Vorschau geben wird, schreiben, aber das was, habe ich noch nicht, habe ich ja in den letzten Wochen eher die abgelutschten zwölf Seiten von der Anna Augusta Augenstern und der Hildegard Hadringer korrigert und dabei vermehrt gedacht “Ich kann es nicht, ich kann es nicht!”

Nun ja, schreiben hat schon etwas Masochistisches, obwohl das Fabulieren ja schön und spannend sein sollte. Es stimmt aber, ich habe schon sehr viel geschrieben und niemanden hat es interessiert, beziehungsweise gefallen und das schleppe ich nun mit mir herum und kann es nicht so einfach loswerden.

Aber jetzt nach dem wahrscheinlich schon ein bißchen frustrierenden Leipzig-Gewusel, wie es Mariki Fallwickl vom “Bücherwurmloch”, die zu Hause geblieben ist, so nannte, in die Osterferien.

Da das Haus ein bißchen putzen, Blumenpflücken, Radfahren, mich in Hans Weigels unblückliche Liebe einlesen und dann mit einem meiner Bücher in die Badewanne steigen und vielliecht wieder denken, “So schlecht ist das nicht!” und mich wieder  ärgern oder darüber wundern, daß es ausgerechnet bei mir nicht geht und darüber rätseln, woran das denn liegen mag….?

Ein bißchen Ostermediation ist vielleicht doch ganz gut, obwohl ich trotz der Osterdekorationen am Fenster, noch gar nicht in österlicher Stimmung bin und dann soweit kommen, daß ich einfach losschreibe, egal, ob von der depressiven Anna Augusta Augenstern, die in Theo Hardenbergs Praxis geht und ihm ihre Geschichten zur Lage der Welt erzählt oder etwas ganz anderes.

In Leipzig bin ich daraufgekommen, daß die Bachmnnpreis Autoren auch ganz schön Fabulieren und von Erscheinungen, Visionen, etcetera, schreiben, daß ich mich also vielleicht auch trauen und über meinen Schatten springen kann. Beim Lesen tue ich das ja auch und lese sehr viel über den Tellerrand.

Vielleicht finde ich also noch ein Thema das mich so phasziniert, daß ich frei von der Leber hinunterschreiben kann und mich nicht mit jeden Satz selber blockiere, in dem ich denke “Ist schon wieder nicht so gut und das habe ich doch schon mal geschrieben!”

Also auf das neue Buch freuen, das hoffentlich bald und problemlos kommt, beim Osterspaziergang daraus ein Stücken lesen und am Sonntag, wenn das Wetter schön ist mit dem Alfred nach Traismauer in das Donaugasthaus fahren, beim letzten Mal haben wir, glaube ich, Cornelia Travnicek bei der Rückfahrt am Traisenweg getroffen.

Trödelwochenende

Wie geht es weiter mit dem neuen Text, werden meine Leser vielleicht fragen, hast du schon dein Rohkonzept und bist du aus der Schreibkrise wieder heraus?

Die Antwort heißt nein, es gibt aktuell vier Szenen, die ersten drei sind mehrmals überarbeitet, die vierte kaum und auch nicht wirklich fertig, etwa zwölf Seiten, nicht ganz fünftausend Worte und das Konzept passt und stimmt nicht, das merke ich an meinen Widerwillen, wenn ich mich davor hinsetzen will.

Da habe ich vor ein paar Wochen nach meinem Recherchegang zu schnell etwas hingeschrieben, denn ja, das ist eine spannende Frage, warum meine Texte niemanden interessieren, wo man doch immer auf die Frage, was ein guter Roman ist, hört, daß er berühren soll!

Darüber kann man schreiben, aber dann denkt es sofort in mir, daß das ja dann wahrscheinlich wirklich niemanden interessieren wird und es ist auch die Frage, warum man angesichts der Flüchtlingsfrage sich seinen Pensionsreisetraum nicht erfüllen soll?

Wenn, gehört das besser ausgearbeitet und für ein Theaterstück, wo Stefan Zweig und Heimito von Doderer am 12. 12. 1934 im Cafe Central miteinander die Lage der Welt diskutieren, müßte ich wahrscheinlich viel viel mehr recherchieren, als es vielleicht geht.

In so einer Lage war ich schon einmal, im Sommer 1989 glaube ich, als die Ungarn zu uns kamen und auf der Mariahilferstraße die Computer aufkauften. Da wollte ich auch über die Diktatur in Ungarn und ihre intellektuellen Helden schreiben und habe viel zu wenig darüber gewußt, so daß, glaube ich nur eineinhalb Seiten zusammenkamen und als ich 1984 schon im Mutterschutz war, wollte ich über die Psychose  einer meiner Freundinnen schreiben und bin auch daran gescheitert.

Das sind die Fälle, wo es keine Bücher darüber gibt, sonst hatte ich während des Schreibens öfter das Gefühl, ich kann es nicht, ich kann es nicht, schrieb weiter, brachte das Buch heraus, das dann niemanden interessierte, aber wenn ich es nach Jahren wieder lese, denke ich erstaunt, “So schlecht ist das nicht!”

Das ist mir vorige Woche mit der “Dora Faust” passiert und, daß mir das bei der “Mimi”, die der Ju Sophie ja so wenig gefallen hat, wieder passieren wird, habe ich eigentlich schon gewußt, denn  diese Geschichte von dem Bestsellerautor Johannes Staudinger, der in einen Plagiatsskandal verwickelt wird, der pensionierten Lehrerin Frau Tunichtgut und der Mimi mit dem Downsydrom, die den “Zungenkuß” nicht gewinnt, habe ich schon öfter hineingelesen, sie  auch einmal vor dem offenen Bücherschrank in der Grundsteingasse vorgestellt, da die Frau Tunichtgut  eine Schrankbetreuerin ist.

Dann denke ich immer, wieso wird das nicht bemerkt, aber ich weiß schon, das trifft nicht bei allen meinen Texten zu und jetzt schnell eine Mischung aus meinen früheren Sachen zusammenzuschreiben, bringt es wahrscheinlich nicht wirklich.

Denn Fakt ist, ich weiß nicht, über was ich schreiben soll, denn, wenn ich so auf meinen Bücherstapel schaue und den Alfred stöhnen höre, schreib nicht soviel, bin ich ein wenig hilflos. Denn ja, ich habe in den letzten zwanzig, dreißig, vierzig Jahren unheimlich viel geschrieben und es bemerkt niemand.

Wahrscheinlich ist das das Problem, zum Teil wahrscheinlich, aber das kann ich  nicht lösen. Ich kann schreiben, bloggen, selber publizieren, reflektieren, das was man auf gut Deutsch, sich selber helfen nennt, aber wenn man alles versucht hat und es ändert sich nichts am Desinteresse ist es nicht sehr motivierend sich vorzustellen, jetzt das nächste Buch zu bekommen, das dann einem oder zwei Personen zu zeigen und das wars dann…

Dennoch wollte ich das  bei den “Ereignisreichen Sommererlebnissen”, wo ich  das Dummie schon abgesegnet habe, tun, das heißt, das Buch nach Leipzig mitnehmen, der Ute schenken und es auch am Dienstag, wenn der “Read!!iingroom” seinen Büchertausch hat, dort hintragen.

Aber jetzt heißt es auf einmal beim “Digitaldruck”, der bisher immer so flott war, wir haben soviel zu tun, bitte warten und das Buch kommt nicht.

Ist eigentlich egal,  ich kann auch das Dummie nach Leipzig mitnehmen, die Vorschau gibt es schon lang und das Probekapitel auf der Website, selbstverständlich, aber andererseits, eine  neue Stelle, wo nichts weitergeht.

Nun ja, der Inhalt meiner langen Schreibe, ich habe das Wochenende vertrödelt, zuerst in der Badewanne ein Stück Emily Walton gelesen, dann den Klassiktreffpunkt gehört, wo Daniela Strigl über die Moderinität der Marie von Ebner-Eschenbach schwärmte, mir dann unzufrieden die vierte Szene vorgenommen und denke jetzt, ich sollte das Ganze völlig umändern, die Rahmenhandlung, das mit der Kritik von “Berührt ja nicht” kann bleiben, und die Hildegard Hadringer, die nicht mehr Himmelblau heißt und das nächste Schreibprojekt der Anna Augusta Augenstern werden sollte, kann auch in die Bank gehen, das Geld beheben wollen und dann denken “Angesichts der Flüchtlingskrise sollte ich vielleicht nicht…”

Diese Szene sollte aber vielleicht umgearbeitet werden, die Anna Augusta kann  auch zu ihrem Psychiater gehen und ihm ihre Wurf- oder Greifgeschichten erzählen und die können dann das Ganze in Gang bringen und ein Roman oder auch eine Geschichtensammlung werden und vor allem sollte ich mir Zeit lassen und mich vielleicht wirklich mehr auf das, was ich schon habe, konzentrieren.

Auf die vierzig Bücher die es schon gibt, die nach und nach nochmals lesen, das hilft vielleichtund ansonsten in der Stadt herumgehen und schauen, was sich finden läßt und natürlich wäre es schön, wenn der Erfolg von der anderen Seite kommt, da hat es ja inzwischen auch ein paar Reaktionen gegeben, Manfred Lagler-Regall, der mich jetzt wieder aufmerksam liest, hat zur Selbsthilfe geraten, das tue ich aber, glaube ich, ohnehin schon und auf die Frage, wie man mir helfen könnte, antworten:

Aufmerksamkeit, Anerkennung, Interesse, Unterstützung, Rezensionen, etcetera, wären natürlich schön und, ob die Fahrt  auf die Leipziger Buchmesse, die demnächst ansteht, Abhilfe bringt, weiß ich nicht so genau.

Denn erfahrungsgemäß ist es   sehr depremierend, da mit seinen selbstgemachten Büchern herumzugehen, obwohl die inzwischen schon ganze Hallen füllen und den Erfolg der anderen zuzusehen. Aber Ablenkung kann es vielleicht bringen und dann in den Osterferien, das Vorhandene umarbeiten, entkrampfen, entwirren und vielleicht wirklich mit den Wurfgeschichten anfangen und die Anna Augusta und, die Hildegard, beziehungsweise, die Anne Frank, den Stefan Zweig und den Heimito von Doderer lassen, weil die vielleicht nur Schnapsideen oder Fallstricke sind.

Mal sehen, ich weiß es noch nicht so genau, werde aber die, die es interessiert, sicher informieren.

Eigene Bücher lesen

Mich in meine eigenen Bücher wieder einmal ein- und durchzulesen, habe ich mir ja am Wochenende vorgenommen und habe das  am Samstagabend in der Badewanne mit dem “Literarischen Leben der Dora Faust” auch getan und das war sehr interessant.

Denn “Besessen” ist ja eines meiner früheren Werke. Das achte oder neunte Selbstgemacht, 2004 erschienen und eines, wo ich, ich glaube unter Eifluß von Sophie Kinsellas “Schnäppchenjägerin”, jedenfalls gibt es immer wieder zum Teil Originalabsage oder Bewerbungsbriefe von mir und die Ich-Erzöhlerein spricht auch eine Person oder den Leser direkt an, über das erfolgsfreie Schreiben geschrieben habe.

Diesen Ausdruck habe ich, glaube ich, Peter Danzinger “geklaut”, der ja gar nicht so erfolgsfrei ist und es beginnt mit dem vierzigsten Geburtstag der Dora. Da will sie vierzig Leute einladen, es kommen aber nur acht und ihre Freundin Hanna, nimmt sie zur Seite und flüstert ihr ins Ohr “Schreib doch nicht immer so viel über das erfolglose Schreiben, weil das ja niemanden interessiert!”.

Das hat mir damals meine Schriftstellerkollegin oder Freudnin Elfriede Haslehner wirklich so gesagt, dann schenkt sie ihr ein LyrikBändchen, die Schriftstellerkollegin Margarete schickt ihr ihr zweites Buch ziurück, weil sie sich darin zu erkennen glaubt, das hat Hilde Langthaler mit den “Schreibweisen” so getan, die Dora hat schon fünf “Book on Demands” gemacht, das wird damals bei mir auch so gewesen sein.

Die will sie herzeigen, niemand will sie sehen und ihre euphorische Freundin Lotte schnenkt ihr einen Gutschein für eine Schreibanimation in der VHS Brigittenau. Das habe ich erfunden. Meine Freundin Elfi hat mich damals aber gefragt, ob das tatsächlich so geschehen ist?

Nein, aber 2000  habe ich das erste Mal bei einem der “Luitpold-Sternpreise”, die es nach dem “Bawag-Skandal” dann nicht mehr gab, gewonnen und bin daraufhin eine Zeitlang in die Schreibwerkstatt der Eveline Haas, zu der ich damals  eingeladen wurde, gegangen.

Die, eine liebe Animatorin, hat mir  auch den Buchtext geschrieben und die Dora schwört am nächsten Morgen hoch und heilig, niemehr eine Zeile zu schreiben. Hält ihren Schwur aber natürlich nicht ein, sondern hantelt sich in weiterer Folge von Geschichte zu Geschichte.

Wow, da hätten wir ja schon die “Wurfgeschichten” und ich dachte ernstlich, das wäre mir jetzt erst eingefallen oder hätte ich dem Blog von “Federkiel” entnommen.

Mitnichten, sie bekommt von ihrem Nachbarn, dem Philpharmoniker Johannes Sedelmayer, da gibt es eine eigene Geschichte, die in einem der “Best of Bücher” enthalten ist, einige erzählt, die vom Clown Carlo Golzi, von dem alten Herrn Max, der nach der Frau Rrezoly fragt. Einen geheimnisvollen Fremden trifft sie auch am Donaukanal und einem Arzt im AKH, wo sie ihre Freunin gerti besucht, der hält sie für eine Praktikantin. Sie erzählt ihm die Geschichte vom Clown Golzi und ihr Nachbar entdeckt sie dann ein paar Wochen später im “Standard”, denn der  Psychiater ist auch Schriftsteller und hat die Dora für seine Muse gehalten, während er ihr Stipendiumansuchen ignorierte.

Ich hab das Manuskript damals, glaube ich, noch sehr herumgeschickt und Andreas Brunner von der literarischen Agentur hat mir, glaube ich, geschrieben, daß das ein sehr seltsamens Genre ist und er nicht wüßte, was er damit anfangen soll?

ich habe das inzwischen auch geglaubt, jetzt beim Wiederlesen aber gedacht, das ist eigentlich wunderbar auskomponiert und diese Erfahrung, daß mir meine Bücher eigentlich gefallen, habe ich beim Wiederlesen schon öfter gemacht.

Um nicht mißverstanden zu werden.Natürlich tut ihnen ein Lektorat sehr gut und wahrscheinlich darf man, wenn man literarisch sein will und nicht Friederike Mayröcker heißt, die alles darf, “daß” nicht mehr mit scharfen “ß” schreiben. Ich habe kein Lektorat, so steht es bei mir drinnen und die Reaktion auf meine Texte ist dann gleich null weil “Es gibt ja eh schon so viel, da muß ich mich nicht noch mit dem Selbstgemachten belasten und natürlich gibt es bei meinen jetzt schon an die vierzig Büchern viele Wiederholungen.

Ich schreibe sehr schnell, bin wahrscheinlich ein wenig schlampert, schummle mich auch vielleicht, um die Tiefen herum. Aber bei den Bücher, die ich jetzt wiedergelesen habe, gibt es einige, die mir gefallen und wo ich mir dann dachte “Wow, das ist doch gar nicht so schlecht und warum ist es dann so unbeachtet geblieben?”

Denn bis 2004 habe ich meine Manuskripte noch regelmäßig herumgeschickt und nicht einmal der “Resitenz-Verlag” hat sie nehmen wollen, owohl mir der Verleger zwei liebe Briefe geschrieben hat und mich auch einmal zu einem Treffen lud, das dann nicht stattgefunden hat.

Seit 2000 mache ich sie selbst, bin damit wahrlich vom Regen in die Traufe gekommen, das steht auch schon in der “Dora Faust”, die erst fünf hat und am Ende mit einem dreitausend Schilling-Honorar für eine Veröffentlichung im “Milena Verlag”, die es bei mir, allerdings ohne Honorar gab, nach Stockholm fliegt, um sich den Nobelpreiswirbel anzusehen.

Seit 2008, wo ich blogge, schicke ich nicht mehr oder so gut, wie nicht herum und denke, der Blog sollte das ersetzen. Tut er aber nicht, denn es hat sich zwar einmal Paul Jaegg bei mir gemeldet und Ju Sophie hat meine “Mimi” ziemlich verrißen, aber sonst meldet sich bei meinen Gewinnspielen, die ich seitdem mache, kein Schwein.

So denke ich dann selber, ich bin ausgeschrieben, zu schlampert, zu flüchtig, zu schnell, zu wenig abgehoben und was auch immer und habe das auch bei meinem Erstling, meinem Debutroman “Hierarchien oder der Kampf der Geräusche” der1990 bei Jack Unterweger “Edition Wortbrücke” erschienen ist, so gedacht.

Der hatte ein paar gute Rezensionen in Bibliothekszeitungen, eine sehr müde paar Zeilen Notiz im “Falter” und in der “Literatur aus Österreich” eine vernichtende Kritik von einem, der bei der Bewerbung, gar nicht so ablehnend gewesen ist, mir aber damit sämliche Chancen auf ein Nö-Stipendium, wenn ich welche gehabt hätte, genommen hat.

“Na gut, ein Erstlingswerk!”, habe ich gedacht, Peter Zumpf hat mir ungefähr, wie manche meiner hiesigen Kritker, “Das ist das Unnötigste vom Unnötigsten und man versäumt nichts, wenn man es nicht gelesen hat!”, geschrieben und ich habs vor ein paar Jahren wiedergelesen und habe gedacht “Wow, das ist doch gar nicht so schlecht!”

Vor ein paar Jahren habe ich mir das beim “Wiener Stadtroman” auch gedacht. Bei anderen denke ich mir das nicht und denke auch, daß es schon stimmt, daß ich manchmal zu schnell, zu oberflächig und zu schlampig bin.

Aber einige Sachen gefallen mir und ich habe auch meine Lieblingsbücher und gestern morgen, habe ich ein anderes Frühwerk, nämlich die “Gloablisierungsnovelle” gelesen, die ich schon fast vergessen hatte und habe mir auch gedacht “Na so schlecht ist das nicht!”

Zun Weiterschreiben, des “Märzromans” wenn man es so nennen will, bin ich dagegen noch nicht gekommen, denn da ist der Widerstand in mir nach wie vor da und wenn ich jetzt schon die “Wurfgeschichten” in der “Dora Faust” geschrieben habe und in den “Hierachien” vieles schon enthalten ist, was man auch in späteren Bücher wiederfindet, über was soll ich dann schreiben?

Über eine depressive Schriftstellerin, die zum Psychiater geht, zu einem übrigens, der in der “Frau auf der Bank” vorkommt und die Sveti inzwischen geheiratet hat und ihm von ihrer Schreibbloacke erzählt und aus “Wurfgeschichten” einen Roman zusammenbasteln will, während ihre Heldin nicht weiß, ob man in Zeiten, wie diesen, wo alle die “Festung Europa” stürmen auf Weltreise gehen kann und drei Studenten kennenlernt, die über Anne Frank Forschen und in einem Theaterstück über Heimito von Doderer und Stefan Zweig spielen.

Das kann natürlich etwas werden, wenn man die Geduld hat, es entwickeln zu lassen und ich bleibe auch daran. Ich verspreche es, so leicht gebe ich nicht auf, denn dann würde ich schon vierzig Jahre nicht mehr schreiben. Aber wirklich weiß ich nicht, über das ich da schreiben soll?

Meine anderen Bücher nochmal lesen, um mir auf die Spur zu kommen, habe ich ebenfalls vor. Allerdings komme ich mir da mit meiner Leseliste in die Quere, denn jetzt ist ja das neue Buch der Ronja von Rönne gekommen und das der Emily Walton und meine alten Bücher auf der Liste warten.

Aber das sollte ich tun, denn irgenwie denke ich, so allein, schnell und immer schneller vor mich hinschreibend, stehe ich an, da braucht es Feedback von Außen! Kommt  aber nicht!

Also bringt es mich vielleicht weiter, wenn ich mal ein bißchen erforsche, was ich so schon habe? Die Idee, den neuen Roman im Blog sozusagen, als Schreibbericht zu schreiben, gibt es  auch und sie ist vielleicht gut, weil sie wenigstens mir hilft, mich ein bißchen zu reflektieren und Bücher, an denen ich interessiert bin, jetzt wieder mal nach Jahren anzuschauen, gibt es ja genug, da ist die “Sophie Hungers”, “Die begrenzte Frau”, “Die Widergeborene”, die “Mimi” und noch an die dreißig andere Bücher.

Ich habe auch schon gedacht, das vielleicht Angerissene und nicht Fertige, nochmals und fertig zu schreiben und dazwschen könnten “Die Berührungen” wachsen oder auch nicht, wenn das nicht geht und die Sperrungen zu stark sein sollten.

Der “Sommerroman”, der “Winterroman” und die “Paul und Paula”-Novelle müßen  auch noch fertig werden und eigentlich habe ich am Samstag gedacht “So schlecht bist du nicht!”

Auch wenn das niemand außer mir merkt, ich tue es und weil ich schon an die tausend Bücher besprochen und bewertet habe, bin ich, trotz aller blinden Flecken, die es schon geben wird, vielleicht gar nicht so unqualifiziert dabei, das zu tun, jedenfalls bin ich gespannt, was ich noch so bei meinem Selbstgemachten entdecken werde und werde berichten

Über die “Dora Faust” hat mir Helmuth Schönauer übrigens eine Rezension geschrieben, die es im Netz aber, glaube ich, nicht zu finden gibt.

Man kann das Buch aber, wem es interessiert, im Internet und, wenn es  nicht vergriffen ist, auch bei mir kaufen.

…wie ein Roman entsteht

“Berührungen oder wie ein Roman entsteht”, so könnte mein nächster Roman heißen.

Ganz sicher bin ich mir ja nicht, ob etwas daraus wird oder, ob ich damit nicht wieder im schon zigmal aufgewärmten Einheitsbrei herumschwimme. Deshalb drücke ich mich derzeit wahrschein auch ein wenig vor dem Schreiben und schaue mir stattdessen lieber El Awadallas Facebookseite an, um herauszufinden, daß sie schon über zweitausend Unterstützungserklärungen hat. Ich habe am Montag unterschrieben oder Richard Lugners Wahlkampfvideos, der ja auch dafür sammelt, aber schon achttausendfünfhundert Alte in seinem Keller liegen hat.

Beziehungsweise habe ich mir auch Claude Lanzmanns Film “Der letzte Ungerechte” über den Wiener Rabiner Benjamin Murmelstein angesehen, der der letzte Judenälteste in Theresienstadt war und über den Robert Schindel eine Farce geschrieben hat, die jetzt im Theater Hamakom aufgeführt wurde.

Etwas treibt mich dann doch zum Schreiben, wenn ichs aber tue, bin ich nicht zufrieden damit, denke mir “Das wird nichts! Das müßte man anders machen!”, etcetera.

Zwei Szenen oder 2236 Worte sind auf diese Art und Weise schon entstanden. Die Eingangsszene, wo die Schriftstellerin Anna Augusta Augenstern eine Literaturzeitschrift mit einer Rezension ihrer “Flüchtlingstrilogie” zugeschickt bekommt, wo drinnen steht, daß sie nicht berühren würd und dann den Romananfang, wo die Lehrerin Hildegard Himmelblau ihren ersten Pensionsbetrag am Konto hat, jetzt wie geplant, un die Welt reisen könnte und nicht sicher ist, ob man das in Zeiten wie diesen tun kann, tun soll, etcetera.

Zwei Handlungsstränge, die Schriftstellerin geht dann zu ihren Psychotherpeuten Theo Hardenberg oder vorher zu ihrem Bücherschrank, um sich aus fünf Büchern fünf Worte herauszuschreiben und das mit der Widmung eines P.s an seinen Schatz zu finden.

Aus den Wurfgeschichten könnte der Roman entstehen, der sich in der zweiten Ebene entwickelt. Hildegard hat ja schon Zarah Shamit kennengelernt und die hat ihr Stefan Zweig aus St. Petersburg und Heimito von Doderer aus Sarjewo vorgestellt. Da geht es um ein Theaterstück in dem alle drei in einem Aktionstheater spielen, das am 12. 2. 1934 handelt, wo sich angeblich die beiden Dichter im Cafe Central getroffen haben, um die Weltlage zu besprechen.

Klingt gut, eigentlich, nicht wahr? Warum habe ich dann diese Sperre im Kopf, die diesmal stärker als je vorhanden ist? Die Stimme, die sofort denkt, nicht schon wieder, das ist doch nicht gut, das kann doch nichts werden, etcetera?

Nun ja, da gibt es ja schon an die vierzigmal Selbstgemachtes, von denen keiner ein Exemplar gewinnen will, wenn ich es dann auf die Vorschau stelle.

Jetzt ist es ja wieder soweit. Die “Sommerereignisse” werden nächste Woche aus der Druckerei kommen und die Vorschau für die “Nika” existiert bereits und “Paul und Paula” mein letztes Kurzprojekt, an dem ich eigentlich sehr zügig und mit weniger Sperre im Kopf gearbeitet habe, wurde dann von meinem Testleser nicht für gut gefunden. Er oder sie haben sich zwar einige Male deshalb bei mir entschuldigt, haben aber auch nichts anderers gesagt, als die meisten vorher, eigentlich genau dasselbe. Die Sprache ist zu ungenau und zu schlampert, die Geschichte ist nicht fertig, es sind Rohentwürfe, die Figuren, wie aus Pappe, etcetera.

Was ich bei der “Paula” eigentlich nicht finde, da sind die Themen nicht so abgelutscht.

Das hier sind die Ideen, die mir vor und nach meinen Recherchetag gekommen ist und da war das “Nicht schon wieder über Flüchtlinge schreiben!”, schon im Kopf und über die Pensionistin, die ihr Geld abhebt, habe ich ja auch schon geschrieben. Dagegen ist mir das von dem berührt, schon vorher eingefallen. Denn das höre ich ja immer, wenn jemand fragt, was ein guter Roman sein soll?

“Er muß mich berühren!”, lautet, die immer gegebene,  steeotype Antwort, die ich schon nicht mehr hören kann. Und weil sich keiner für meinen Arbeiten interessiert, berühren sie offenbar nicht.

Eigentlich eine gute Ausgangslage für einen Roman, allerdings auch sehr perslönlich und das könnte dann wieder eine Hemmschwelle sein, die die Sperre im Kopf auslöst und wahrscheinlich auch viel Arbeit, denn der Roman mit Hildegard, Zarah und den beiden Dichtern ist die eine Sache, beziehungsweise muß ich mich da auch in Stefan Zweig und Heimito von Doderer einlesen, auch wenn das Treffen 1934 eine fiktive Angelegenheit ist.

Doderer ist 1933 in die illegale NSDAP eingetreten, habe ich ergooglet und vorher ein paar Frühwerke geschrieben, Stephan Zweig hat 1934 in Salzburg gelebt und im Februar nach den Kämpfen Österreich nach einer Hausdurchsuchung verlassen.Da könnte er am 12. in Wien gewesen sein. Aber was die beiden da aushecken muß ich auch erst erfinden und die Wurfgeschichten müssen  auch zur Handlung passen und da ist  auch noch Zarah, die an einer Dissertation über Anne Frank schreibt, die ja  einige Jahre später in dem Versteck in Amsterdam sitzt und ihr berühmtes Tagebuch schreibt. Das könnte alles auch in das Stück, beziehungsweise Roman einfließen und seinen Bezug zur Gegenwart haben.

Also wieder sehr viel Arbeit. Zu viel vielleicht, denn wenn ich es nur umrunde, anreiße, wird es ja wieder nichts. Aber das wirklich einlassen, ist derzeit etwas schwierig, obwohl ich mir wieder denke, macht ja nichts, wenns nichts oder nicht gleich was wird! Du kannst es ja umschreiben, kommen lassen und vielleicht entsteht durch die Wurfgeschichten auch etwas ganz anderes.

Spannend eigentlich, wenn ich darüber schreibe und das geht auch besser, als das Schreiben selbst und war auch eine Idee, die ich das letzte Mal hatte, das ich mir den Roman vielleicht erbloggen kann. Die Blogberichte könnte dann auch in den Roman fließen, etcetera. Vielleicht mag mir einer meiner Leser auch Ezzes geben, beziehungsweise mich diesbezüglich begleiten?

Mal sehen, daß das Zeitlassen, eine gute Sache ist, weiß ich auch, nicht umsonst stöhnen ja der Alfred oder Wolfgang Helmart im MUSA, wenn ich  mein Neues zeigen will oder davon erzähle.

Ob ichs zusammenbringe ist eine andere Sache. Aber irgendwie kann ich ja doch schreiben, zumindest habe ich das  schon sehr viel getan. Warum soll dann ausgerechnet ich nicht interessieren oder berühren können? Die Themen sind ja interessant, Transgender genauso, wie die momentan aktuelle Situation und die Depression oder Schreiblockade einer Schriftstellerin wahrscheinlich auch.

Mal sehen, die anderen kochen auch mit Wasser oder schreiben mit Tinte. Da habe ich  zuletzt Sibylle Bergs “Vielen Dank fürs Leben” gelesen, die hat eine sehr sehr scharfe Sprache, da kann ich mir sicher einiges abschauen, aber beschreibt auch nur das, was ich mir so denke, nämlich den Untergang oder den Zustand dieser Welt und eigentlich habe ich beim Lesen empfunden, so ganz auskomponiert ist das  nicht. Denn da wird ein Ereignis an das nächste gereiht, so daß ich mir da denken würde “Nicht so viel, nicht übertreiben, das ist  jetzt eigentlich nicht mehr logisch!” Oder Hans Platzgumer, der mit “Am Rand” inzwischen auf Platz eins, der “ORF Bestenliste” steht, da habe ich mir in der “Alten Schmiede” mehrmals gedach “So kitschige Metaphern dürfte ich nicht schreiben!” und der Irving übertreibt in “In einer Person” ja auch sehr ungebremst. Da darf ich mein Fräulein Paula vielleicht auch auf das Faschingsfest seiner Nichte schicken und der Dr. Scherzer von der “Berg-Galerie” kann, wie die anderen, “Ist das Ihr Freund, Fräulein Paula?”, fragen.

Ich habe öfter das Gefühl, das ich das alles nicht darf und die Sperre im Kopf ist auch schon früher da, bevor jemand den Text zu sehen bekommt. Die, den inneren Kritiker, wie die Schreibratgeheber meinen, müßte ich als erstes wegbekommen, das raten sie ja auch im “Writersstudio”, für mich heißt das, aufschreiben und dann vielleicht bearbeiten und natürlich Zeitlassen, denn damit drücke ich mich wahrscheinlich um das Einlassen herum. Mich einarbeiten in die Biografien Doderes und Zweigs und  versuchen einen Bezug zur Gegenwart herzustellen. Die depressive Anna Augusta Augenstern kann ihrem Psychiater ihre Wurfgeschichten erzählen, die müssen dann aber  Bezug zum Text haben und am Ende ist vielleicht die Premiere des Stückes und  Hildegard geht nach Hause, um ihre Koffer für die große Reise zu packen ( und die Anna Augusta steht dann mit “Berührungen” auf der nächsten LL).

Das weiß ich noch nicht zu genau, zuerst einmal muß ich das unangenehme Gefühl wegbringen, wenn ich denke, daß ich jetzt eigentlich schreiben soll, denn das hindert mich am Einlassen oder was ich  schon länger will, mich zuerst mit meinen schon geschriebenen Sachen in die Badewanne begeben und mich in sie einlesen. Das Wochenende will ich nur das und nichts anderes lesen.

“Die Dora Faust” bietet sich dafür an, die “Bbibliophilin”, die “Mimi” und wahrscheinlich anderes, das von depressiven Frauen oder Schriftstellern handelt.

Bis halb elf kann ich das jetzt tun, dann gehts auf den Markt, weil wir da die Ruth Aspöck treffen, weil der der Alfred seinen neuen Holzofen zeigen will. Morgen gibts dann in St. Pölten ein Künstlerbruch bei der von Doris Kloimstein kuraritierten Ausstellung im Sommerfrelektirium des Doms und am Sonntag Nachmittags ist Ruths Salzburger Frauenlesung zum Frauentag in einer Galerie beim WUK.

Die anderen schreiben auch nicht so viel besser als ich, das denke ich immer wieder, warum das dann bei mir nicht und nicht geht, habe ich noch nicht so ganz herausgefunden. Mal sehen, ob es mit dem Projekt geht. Aber vielleicht fällt mir noch etwas anderes ein, was weniger persönlicher ist und daher vielleicht leichter und ungehemmter vor sich geht?

Und, um von Jacquelinge Vegguth und ihrem zwölf Bücher Projekt, das ich mir eigentlich nicht zum Vorbild nehmen sollte, zu berichten, da ist zu schreiben, daß jetzt der Februar Roman on line gegangen ist, der auch der Beginn einer Trilogie ist, aber von übernatürlichen Kräften handelt und bei mir geht es ja sehr realistisch zu.